Archive for Juni, 2009

Berechnen Sie Ihre neue Kfz-Steuer

Author: Alexander Fischer

Für die Berechnung Ihrer zukünftigen Kfz-Steuer, habe ich Ihnen diesen interaktiven Rechner zur Verfügung gestellt. Sie benötigen nur die Angabe des Hubraums (im Beispiel 2,0) sowie des Kraftstoffverbrauchs auf 100 km in Litern (im Beispiel 7,3).

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Beschreibung: Mit diesem Rechner können Sie berechnen, wie viel Kfz-Steuer Sie in Zukunft zahlen müssen
Erläuterung im Blog-Artikel:
Änderung der Kraftfahrzeugsteuer ab dem 1. Juli 2009

Eingabefelder: Hubraum, Kraftstoffverbrauch in Litern je 100 km
Dateiname: Download2.xls
Dateigröße: 20 KB
Preis: 3,50 Euro

Zahlungsmöglichkeiten:


Bezahlen Sie bequem mit Überweisung

Sie haben auch die Möglichkeit die Datei mit Überweisung von Ihrem Bankkonto zu bezahlen. Meine Bankverbindung erhalten Sie auf Anfrage per E-Mail. Nutzen Sie dazu den Button „normale Überweisung“ oder verwenden Sie das Kontaktformular.

Der Versand Ihrer bestellten Dateien an Ihre E-Mailadresse, erfolgt innerhalb von 48 Stunden nach Eingang Ihrer Zahlung. Aus Kostengründen kann der Versand auf einem Datenträger per Post nicht erfolgen. Weitere interessante Finanz-Tools und interaktive Rechner finden Sie im Download-Bereich. Sie können die Dateien bequem herunterladen und selbst konfigurieren. Für die Nutzung der interaktiven Rechner benötigen Sie das Programm Microsoft Excel oder ein anderes Tabellen-Programm welches das Dateiformat XLS unterstützt.

Ihr

Alexander Fischer


© 2009 – 2010, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.

Haben Sie ein Fahrzeug das sparsam im Spritverbrauch ist? Wenn ja, dann sind Sie ein Gewinner der neuen Kfz-Steuer, auch CO2-Steuer genannt, die ab dem 1. Juni 2009 eintritt. Wenn Sie aber einen Spritschlucker fahren und somit der Umwelt mehr schaden, werden Sie in Zukunft mehr zur Kasse gebeten. Somit sparen Fahrzeughalter von Sprit sparenden Autos doppelt. Einmal durch die günstigere Kfz-Steuer und zum anderen jedes Mal beim tanken an der Tankstelle.

Seit mehreren Jahrzehnten wird die Kfz-Steuer anhand von Hubraum und Motorart (Benzin oder Diesel) errechnet. Ob ein Fahrzeug viel oder wenig verbraucht, wurde dabei nicht berücksichtigt. Die neue Kfz-Steuer, auch Umwelt-Steuer genannt, beinhaltet zudem auch den CO2-Ausstoß.

Vorerst gilt die Neuregelung nur für Neuwagen die ab dem 1. Juli 2009 zugelassen werden. Bei allen Neuwagen die zwischen dem 5. November 2008 und 30. Juni 2009 zugelassen wurden und noch werden, wendet das Finanzamt die Regelung an, welche für den Fahrzeugbesitzer günstiger ist. Für alle Fahrzeuge die vor dem 5. November 2008 zugelassen wurden, ändert sich bis zum Jahr 2013 nichts. Ab dann (ist zumindest geplant) wird die neue Kfz-Steuer für alle Fahrzeuge angewandt. Die Steuerbefreiungen für Fahrzeuge die bis 30. Juni 2009 zugelassen werden und der Abgasnorm Euro-4 (1 Jahr steuerfrei) und Euro-5 (bis Ende 2010 steuerfrei) entsprechen, bleiben bestehen.

Die neue Kfz-Steuer setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Erster Bestandteil ist der Grundbetrag. Er wird anhand des Hubraums Ihres Fahrzeugs ermittelt. Der zweite Teil ist der CO2-abhängige Zuschlag. Für jedes Gramm Kohlendioxid über 120 Gramm wird der Zuschlag fällig. Bei Fahrzeugen die bis 120 Gramm CO2 je Kilometer verbrauchen, wird somit nur der Grundbetrag fällig. Der Grenzwert wird aber ab 2012 von 120 Gramm auf 110 Gramm gesenkt und ab 2014 sogar auf 95 Gramm.

Um dies einfach ausrechnen zu können habe ich Ihnen einen kleinen Rechner zur Verfügung gestellt. Unabhängig davon was Sie im Moment für ein Fahrzeug fahren, Sie können sich damit ganz bequem Ihre Kfz-Steuer berechnen. Entweder ab 1. Juli oder erst ab 2013. Wenn die Berechnung ergibt, dass Sie mit der neuen Regelung teurer fahren werden als mit der alten, dann sollten Sie Ihre alte Spritschleuder verkaufen und sich nach einem neuen Fahrzeug umschauen. Den geringeren Verbrauch sowie die dann günstigere CO2-Steuer werden Sie täglich in Ihrer Geldbörse spüren. Gleichzeitig tun Sie was um die Umwelt zu entlasten.

Dieses Beispiel zeigt ein Fahrzeug mit 2,0 Liter Hubraum und einem Kraftstoffverbrauch von 7,3 Litern

Dieses Beispiel zeigt ein Fahrzeug mit 2,0 Liter Hubraum und einem Kraftstoffverbrauch von 7,3 Litern

Welche Daten brauchen Sie um die neue Kfz-Steuer zu berechnen?
Zum einen sollten Sie wissen ob Ihr Fahrzeug mit Benzin oder Diesel fährt und ob Ihr Diesel einen Rußpartikelfilter hat. Dazu brauchen Sie noch die Angabe wieviel Kubikzentimeter Hubraum das Fahrzeug hat und wie hoch der Kraftstoffverbrauch je 100 Kilometer ist. Ausschlaggebend für die Berechnung der Kfz-Steuer sind immer die Angaben der Hersteller. Die Verbrauchswerte werden in der Regel durch Tests im Labor ermittelt. Sie liegen aber meistens weit unter dem was das Fahrzeug in der Realität tatsächlich verbraucht.

Download des Rechners:
Sie möchten selbst Ihre Zahlen in die Berechnung einsetzen? Hier gehts zum Download des interaktiven Rechners.

Ihr

Alexander Fischer


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Heute möchte ich Ihnen kurz zeigen wie einfach es mittlerweile ist günstige Medikamente online zu bestellen. Sie sparen mitunter bis zu 60% gegenüber dem Preis in einer Apotheke bei Ihnen vor Ort. Lohnen tut es sich speziell bei rezeptfreien Medikamenten. Diese schwanken sehr stark im Preis und sind ohne Rezept frei erhältlich. Aber auch rezeptpflichtige Medikamente können bestellt werden. Wenn mindestens ein Medikament nicht rezeptfrei ist, hat das den Vorteil, dass die gesamte Apotheken-Bestellung versandkostenfrei geliefert wird. Allerdings müssen Sie der Online-Apotheke vor dem Versand das Originalrezept zusenden. Erst dann kann die Lieferung erfolgen. Allerdings lohnt der Aufwand in der Regel nicht, da Sie sich kein Geld sparen. Sie müssen nur die Zuzahlung leisten. Daher sollten Sie bei dringend benötigten Arzneimitteln sowie bei rezeptpflichtigen Medikamenten auf eine Online Bestellung verzichten.

Wie haben wir früher Arzneimittel gekauft?
Wir sind in die nächste Apotheke gegangen und haben unsere benötigten Artikel bestellt. Vielleicht eine Salbe, eine paar Kopfschmerz-Tabletten und ein Pflaster-Päckchen. Der Apotheker hat uns dann den Gesamtbetrag genannt und uns die Ware ausgehändigt. Wir wussten nie, ob der Preis günstig und gerechtfertigt war.

Wie konnten wir bis vor kurzem Medikamente online bestellen?
Als es den ersten Apotheken Preisvergleich für Medikamente gab, konnten wir unsere benötigte Medizin eingeben und uns wurde die Online Apotheke genannt, welche diesen einen Artikel am günstigsten anbietet. Wenn wir nun aber mehrere unterschiedliche Artikel benötigten, standen wir vor einem kleinen Problem. Sollten wir etwa unsere 6 Produkte auch in 6 unterschiedlichen Apotheken bestellen? Durch die Versandkosten wäre ein Preisvorteil schnell aufgezehrt.

Wie funktioniert ein Online Preisvergleich für Medikamente heute?
Heute ermitteln Ihnen Suchmaschinen die Internet-Apotheke die Ihre gesamte Bestellung (und nicht nur einen Artikel) am günstigsten liefern kann. Sozusagen ein Preisvergleich von allen Internetapotheken, auch Versandapotheken genannt. Sie geben in einem Suchfeld den Namen des Medikamentes ein. Aus allen Online-Apotheken wird Ihnen eine Ergebnis-Liste erstellt. Neben dem Preis wird Ihnen auch die max. Preisersparnis angezeigt. Diese wurde anhand des regulären Preises einer Apotheke vor Ort ermittelt. Wählen Sie aus den Ergebnissen Ihre gewünschte Verpackungsgröße aus. Ihr Artikel wird nun in den Warenkorb verschoben. Darunter werden Ihnen alle Online-Apotheken angezeigt die Ihren Artikel liefern können. Die oberste Apotheke bietet den günstigsten Preis inkl. Versandkosten. Fahren Sie nun mit Ihrer Bestellung fort und wählen Sie weitere Medikamente aus die Sie benötigen. Nach und nach füllt sich Ihr Warenkorb. Sie werden bemerken, dass sich nach jedem hinzufügen eines Medikamentes die Liste der Online-Apotheken ändert. Es wird dann immer ein neuer Gesamtpreis ermittelt. Unter Berücksichtigung der Versandkosten und Freigrenzen ist oft ein anderer Anbieter in der Gesamtsumme günstiger als beim Einzelpreis. Wenn Ihre Bestellung vollständig ist, brauchen Sie nur noch die erste Apotheke in der Liste anklicken und im Online-Shop die Bestellung abschliessen. Prüfen Sie vor Abschluss der Bestellung unbedingt noch mal die einzelnen Posten. Es kann mitunter passieren, dass die Preise der Suchmaschine nicht ganz den Preisen im Online-Shop entsprechen. Ihre bestellten Medikamente erhalten Sie in der Regel nach spätestens 2 Tagen.

Dies sind meine Favoriten für die Online-Suche:
***** Medipreis: www.medipreis.de
**** Medizinfuchs: www.medizinfuchs.de
**** Preisvergleich Medikamente: www.medikamentepreisvergleich.de

Einen Tipp möchte ich Ihnen noch geben:
Machen Sie sich eine Liste auf der Sie alle Arzneimittel, Medikamente, Generika und sonstige Medizin und Produkte einer Apoteke notieren. Waren Sie vor kurzem in einer Apotheke? Was haben Sie alles gekauft? Schreiben Sie es auf die Liste. Wenn Sie nun das nächste Mal eine Bestellung im Online-Shop aufgeben wollen, weil sie ein Medikament benötigen, dann schauen Sie vorher auch auf die Liste. Prüfen Sie welche von den Medikamente demnächst zur Neige gehen und bestellen Sie diese gleich mit. Dadurch kommen Sie nicht in die Situation, doch mal eben schnell in eine Apotheke gehen zu müssen um nur einen Artikel zu kaufen. Zudem sparen Sie sich meist auch noch die Versandkosten, da diese ab einem bestimmten (meiste geringen) Warenwert wegfallen.

Ihr

Alexander Fischer


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Im Artikel „Ein Kredit ist schnell zurück gezahlt – Sparen dauert viel zu lange (Teil 2)“ habe ich Ihnen bereits erklärt welche Nachteile es für Sie hat, wenn Sie einen Kredit aufnehmen. Sie brauchen viel länger um eine bestimmte Summe abzuzahlen, als wenn Sie die gleiche Summe ansparen würden. Nutzen Sie nun den interaktiven Rechner, um Ihre eigenen Zahlenbeispiele zu berechnen.

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Beschreibung: Dieser Rechner zeigt Ihnen die Unterschiede, wenn Sie sparen statt zu tilgen
Erläuterung im Blog-Artikel:
Ein Kredit ist schnell zurück gezahlt – Sparen dauert viel zu lange

Eingabefelder: Kreditwunsch, Laufzeit in Jahren, Kreditzins, Sparzins
Dateiname: Download1.xls
Dateigröße: 26 KB
Preis: 3,50 Euro

Zahlungsmöglichkeiten:


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Alexander Fischer


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In der folgenden Grafik habe ich Ihnen mal ein einfaches Beispiel berechnet, warum Sparen viel sinnvoller ist als einen Kredit aufzunehmen.

Tabelle 1:
Angenommen Sie nehmen einen Kredit von 10.000,- Euro auf und kaufen sich damit was Sie wollen. Wir gehen davon aus, dass Sie diesen Kredit in 6 Jahren, also in 72 Monaten zurückzahlen. Bei einem Ratenkreditzins von ca. 8% ergibt sich eine Rückzahlungsrate von ungefähr 175,- Euro im Monat. Auf diesen Betrag können Sie scheinbar monatlich sehr gut verzichten. Denn dieses Geld fehlt Ihnen nun Monat für Monat und das 6 Jahre lang. In dieser Zeit zahlen Sie insgesamt 12.540,- Euro an die Bank zurück. Sie haben also etwas gekauft, was regulär nur 10.000,- Euro gekostet hat und haben dafür am Ende 2.540,- Euro mehr bezahlt. Satte 25% Aufschlag. Das muss ja ein ganz schön „heißes“ Teil sein, wenn Sie bereit sind 25% mehr dafür zu bezahlen.

Tabelle 2:
Wir sind ja davon ausgegangen, dass Ihnen der monatliche Betrag von 175,- Euro nicht fehlen wird. Somit habe ich Ihnen in der zweiten Übersicht berechnet wie es sich entwickeln würde, wenn Sie den gleichen Betrag für die gleiche Laufzeit und mit einem realistischen Sparzins sparen würden. Sie sehen, dass von den Einzahlungen her genau der gleiche Betrag eingezahlt wurde – 12.540,- Euro. Ausbezahlt bekommen Sie aber fast 14.000,- Euro. Das ist ein zusätzlicher Betrag von ca. 1.400,- Euro in 6 Jahren. Sie haben also monatlich nicht mehr Geld weglegen müssen als bei der Kreditaufnahme. Im Gegenteil, für Ihr Geld haben Sie sogar einen Sparzins bekommen der weniger als halb so hoch ist wie der Kreditzins. Und wenn Sie sich nun für 10.000,- Euro etwas kaufen, bleiben sogar noch 4.000,- Euro übrig. Wohin mit dem Geld? Darüber können Sie sich nun in den kommenden 6 Jahren Gedanken machen.

Tabelle 3:
Nun kann es ja sein, dass Sie gar nicht 14.000,- Euro in 6 Jahren benötigen. Sie brauchen ja nur genau 10.000,- Euro. Dann sehen Sie hier, wie viel Sie monatlich anstelle der 175,- Euro sparen müssen. Das sind in unserem Beispiel nur noch gute 125,- Euro. Also Monat für Monat 50,- Euro weniger zahlen als für die Kreditrate und trotzdem den gleichen Betrag (die 10.000,- Euro) zur Verfügung haben. Das Ergebnis ist das gleiche, nur Ihr finanzieller Aufwand ist um einiges geringer.

Tabelle 4:
Da Sie ja eigentlich 175,- Euro monatlich zur Verfügung haben und nicht nur 125,- Euro, können wir mal ausrechnen wann Sie die Zielmarke von 10.000,- Euro erreichen. Das muss ja rein theoretisch schneller gehen als die 6 Jahre (72 Monate) die Sie für die Kredittilgung brauchen. Es sind genau 53 Monate um mit dem gleichen monatlichen Beitrag auf 10.000,- Euro zukommen. Ihnen stehen somit die 10.000,- Euro alle 53 Monate zur Verfügung, statt alle 72 Monate durch eine Kreditfinanzierung. Und das nur, weil Sie sparen statt tilgen.

Fazit:
Sie können sich wie in unserem Beispiel berechnet monatlich 175,- Euro für einen Kredit leisten. Warum sind Sie dann bis zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme nicht in der Lage gewesen diesen Betrag monatlich zu sparen? Oder angenommen Ihren Kredit haben Sie bereits getilgt. Warum können Sie die 175,- Euro nicht einfach weiter jeden Monat wegpacken und sparen. Während der Kreditlaufzeit haben Sie es doch auch geschafft. Es ist im Prinzip egal wofür Sie monatlich das Geld ausgeben, entscheidend ist aber, dass Sie monatlich auf 175,- Euro verzichten könn(t)en. Ein Unterschied ist, beim tilgen des Kredites zwingt Sie die Bank monatlich das Geld abzuzahlen. Beim sparen zwingt Sie niemand. Sie müssen ganz alleine damit anfangen. Weitere Vorteile des Sparens sind: Sie können jederzeit die Besparung unterbrechen, bei einem Kredit geht das nicht so ohne weiteres. Sie erreichen zudem die benötigte Endsumme viel schneller als Sie diese bei der Bank tilgen können. Oder Sie müssen weniger Geld monatlich investieren um auf den gleichen Endbetrag zu kommen. Sie müssen also zuerst in Vorleistung gehen und sich Ihren Wunschbetrag ansparen. Ganz ohne Risiko, ohne hohe Darlehenszinsen, ohne Druck von der Bank oder vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.

Download des Rechners:
Sie möchten selbst Ihre Zahlen in die Berechnung einsetzen? Hier gehts zum Download des interaktiven Rechners.

Ihr

Alexander Fischer


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Da Sie meinen Blogartikel lesen, gehe ich davon aus, dass Sie auch gern wissen möchten, wie Sie mehr aus Ihrem Geld machen können. Ich gebe zu, es ist nicht leicht nur mit monatlichem oder zumindest regelmäßigem Sparen, in Zukunft finanziell unabhängig zu sein. Vor allem am Anfang ist es sehr schwer überhaupt richtig mit dem Sparen zu beginnen. Aber es ist zu schaffen. Dafür müssen Sie sich aber Tag für Tag selbst motivieren und anstrengen. Jede Geld-Ausgabe, die nicht in Ihr Vermögen fließt, muss gut überlegt sein, denn dieses Geld wird Ihnen am Ende fehlen. Am leichtesten erreichen Sie Ihr Ziel wenn Sie ganz früh beginnen zu sparen (am besten schon als Kind), ganz viel sparen können (mindestens vierstellige und höhere Beträge im Monat) oder von Haus aus schon gut betucht ins Leben geschickt wurden. Leider haben nur wenige von Ihnen das Glück auf diese drei Punkte zurückgreifen zu können. Das bedeutet, Sie müssen sich in der Ihnen verbleibenden Zeit besondern anstrengen und den Gürtel enger schnallen. Dazu müssen Sie aus Ihrem Einkommen das bestmögliche herausholen und sich evtl. damit zufrieden geben nicht mehrfacher Millionär zu werden. Aber soviel werden Sie auch gar nicht brauchen. Sie dürfen Ihr Geld nicht einfach so aus dem Fenster werfen. Jeder der Ihr Geld will, soll um jeden einzelnen Euro kämpfen müssen. Es kann nicht sein, dass Sie es anderen (die auch nur reich werden wollen) so leicht machen und sich in Ihre Abhängigkeit begeben. Sie wollen finanziell unabhängig werden. Das bedeutet so viel wie: “Nicht auf andere und deren Geld angewiesen zu sein”. Dazu zählt z.B. an erster Stelle Ihr Arbeitgeber. Wie viel verdienen Sie netto im Monat? Stellen Sie sich vor, Ihr Vermögen erwirtschaftet genau diesen Betrag jeden Monat. Wie abhängig sind Sie nun noch von Ihrem Arbeitgeber? Sie sind unabhängig. Sie müssen dort nicht mehr hingehen. Sie können Ihre neu gewonnene Freizeit nutzen um Ihren Hobbys nachzugehen, sich Ehrenamtlich zu engagieren oder einfach das zu tun worauf Sie Lust haben. Denken Sie immer daran was für neue Möglichkeiten sich ergeben können, vorausgesetzt Sie sparen und lassen Ihr Geld effektiv für sich arbeiten. Wenn Sie aber zu einer Bank gehen und dort einen Kredit aufnehmen dann machen Sie genau das Gegenteil. Sie machen sich abhängig. Und eine Abhängigkeit ist weit entfernt von einer Unabhängigkeit. Sie müssen es in Ihrem Kopf ganz fest verankern, wenn Sie das Ziel haben die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Oberste Priorität muss für Sie zum einen der Kreditverzicht sein und wenn Sie bereits Kreditnehmer sind die Kredittilgung! Erst dann können Sie sich dem Sparen widmen.

Was sagen mir Menschen die Kredite aufnehmen?
• Der Kredit ist schnell zurück bezahlt!
• Das sind doch nur xx.xxx,- Euro!
• Bei dem Zinssatz von x,xx % musste ich einfach zuschlagen!
• Mit dem neuen Kredit habe ich auf einen Schlag drei kleine Kredite zusammengelegt und habe nur noch eine niedrige monatliche Tilgungsrate!
• Was soll ich machen, die Waschmaschine ging kaputt, da hab ich gleich ein richtig gutes Modell und einen Trockner dazu gekauft!
• Ein Dispokredit ist doch kein richtiger Kredit!

Dies alles sind nur Ausreden. Im Prinzip weiß jeder halbwegs normal denkende Mensch, dass Sie sich durch die Aufnahme eines Kredites immer abhängig machen. Sie müssen dann jeden Monat, Jahr für Jahr, einen Teil Ihres mtl. Netto-Einkommens an jemand anderes abbezahlen. Sie gehen somit weiterhin schwer arbeiten aber verzichten freiwillig auf einen Teil Ihres Geldes. Zudem haben ca. 80% der deutschen Arbeitnehmer Jobangst. Wie ist das, wenn Sie keinen Job mehr haben? Haben Sie dann mehr Geld zur Verfügung? Nein, eben nicht. Aber wenn Sie sich für einen Kredit entscheiden, wissen Sie für wie lange Sie monatlich einen Teil Ihres Gehaltes abgeben müssen, ohne aber zu wissen ob Sie in diesem Zeitraum überhaupt noch einen Job haben werden. Wozu dann dieses Risiko eingehen? Am Ende ist es oft die Gier unbedingt etwas haben zu müssen, aber nicht warten zu wollen oder aber es muss in etwas Neues investiert werden, weil etwas Altes nicht mehr vorhanden oder kaputt gegangen ist. In beiden Fällen wäre eine Kreditaufnahme nicht nötig gewesen. Im ersten Fall hätte Ihnen Geduld und im zweiten Fall Vorsorge geholfen.

Wissen Sie was ich den oben erwähnten Menschen immer wieder versuche zu vermitteln? Ich sage Ihnen, dass Sie mit Sparen viel schneller zu Ihrem Ziel kommen als durch die Aufnahme eines Kredites.

Was antworten mir dann diese Menschen?
• Sparen ist langweilig und dauert ewig, ich will aber jetzt … haben!
• Durch Sparen kommt ja kaum was zusammen!
• Wer weiß wie viel mein Geld in so vielen Jahren noch wert ist!
• Man kann ja sowieso keine vernünftige Rendite Jahr für Jahr erzielen!
• Der Staat (die Steuern) frisst einem doch die ganzen Zinsen weg!
• Ich spar doch schon 50,- Euro im Monat! Wie viel soll ich denn noch sparen?
• Sparen kann ich mir nicht leisten, ich muss ja schließlich noch den (die) Kredit(e) abzahlen!
• Ich verdiene so wenig Geld, da bleibt nichts übrig.

Aus der Ferne betrachtet hat die Kreditaufnahme sicherlich auch Vorteile. Der gekaufte Artikel steht zum Beispiel bereits am ersten Tag zur Verfügung. Zum anderen ist die Gier, diesen Artikel haben zu wollen, sehr schnell befriedigt worden. Sollte der Kredit in der Not geholfen haben, ist dies ein weiterer, aber eher selten vorkommender Vorteil. Dieser muss auch separat betrachtet werden, je nach Situation. Fallen Ihnen noch mehr Vorteile ein? So richtig nicht und wenn dann müssen es sehr kleine Vorzüge sein, die für einen Kredit sprechen. Die Kreditaufnahme hat in jedem Fall mehr Nachteile als Vorteile. Das ganze kann ich Ihnen sogar mit Zahlen belegen.
Lesen Sie dazu den zweiten Teil dieses Artikels und rechnen Sie sich selbst aus wie viel ein Kredit kostet.

Link-Tipps:
Kredit-Vergleich24 | Kredit

Ihr

Alexander Fischer


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Wer tilgt – verliert

Author: Alexander Fischer

Im folgenden Beispiel möchte ich Ihnen die Beziehungen im Alltag zwischen dem Handel, den Banken und Ihnen als Kunden erklären. Sie werden sehen warum nur Sie als Kunde der Verlierer sind. Jede dieser drei Ecken versucht von den anderen beiden Ecken das maximalste zu bekommen, mit allen Mitteln und Tricks. Da dieses Dreieck sehr gleichmäßig aussieht, könnten Sie meinen alle drei Gruppen stehen gleichberechtigt gegenüber. Dem ist aber nicht so. Aber lesen Sie selbst.

Der Handel:
Der Handel will dem Kunden seine Produkte verkaufen, dafür das Geld des Kunden bekommen um damit hohe Gewinne zu erzielen. Viel wichtiger ist dem Handel aber die Abhängigkeit seiner Kunden. Wenn die Kunden immer wieder kommen und seine Produkte kaufen ist der Handel mehr als zufrieden. Woher der Kunde das Geld nimmt oder ob der Kunde Schulden macht ist dem Handel völlig egal. Hauptsache der Kunde schuldet dem Handel selbst kein Geld. Der Handel investiert sehr viel Geld um zu analysieren was er tun muss damit der Kunde, wie von selbst, immer wieder zu Ihm kommt und einkauft. Er muss unter anderem dafür sorgen, dass der Kunde regelmäßig mit Werbung berieselt wird und somit immer aufs Neue einen Grund hat etwas haben zu wollen was er vielleicht (ohne Werbung) nie haben wollte.

Die Bank:
Die Bank ist ebenso wie der Handel auch ein „Verkäufer“. Das besondere aber an einer Bank ist die Tatsache, dass Sie Geld verleihen darf und muss um selbst zu überleben. Die Aufgabe der Bank ist es somit zu analysieren welche Finanzprodukte die Kunden am besten brauchen könnten. Das wichtigste Produkt einer Bank ist der Kredit. Ein guter Bankkunde hat natürlich nicht nur einen Kredit. Einen für das Haus, einen für das Auto, einen für das Girokonto (Dispokredit) und einen für die Geldbörse (Kreditkarte). Es gibt noch etliche weitere Kreditvarianten. Was Sie sich als Kunde am Ende mit Ihrem Geld kaufen ist der Bank völlig egal. Solange Sie ein monatlich regelmäßiges Einkommen erzielen, werden Sie auch einen Kredit bekommen.

Der Kunde:
Was macht der Kunde? Eigentlich will er ja von der Bank nichts außer einem Girokonto für das monatliche Gehalt. Vom Handel will der Kunde nur seine Grundbedürfnisse stillen. Also alles was zum Essen, Trinken und Leben gebraucht wird. Jetzt haben der Handel und die Banken aber so viel Geld investiert um durch Analysen heraus zu finden wie Sie am besten an das Geld des Kunden kommen. Jetzt müsste doch der Kunde auch etwas investieren um beim Handel und bei den Banken zu analysieren wie er dort das bestmögliche bekommen kann? Macht das ein Kunde? Wann soll er das machen? Er geht ja tagein tagaus arbeiten und muss sich schließlich auch noch um die Familie kümmern. Ach was solls, dann vertraut er halt dem Handel und den Banken. Sie werden schon das Beste für Ihn als Kunden wollen.

Nun entsteht bereits das erste Ungleichgewicht. Zwei starke Ecken und eine schwache Ecke. Um die ganze Sache noch zu verstärken schließen sich nun der Handel und die Banken zusammen. Frei nach dem Motto – Gemeinsam sind wir noch stärker um das Beste (nämlich das Geld) aus unserem Kunden zu quetschen! Wie sieht so ein Zusammenschluss aus? Würden Sie eine solche Intrige nicht bemerken? Es geschieht bereits seit Jahren Tag für Tag. Sie nehmen es sicherlich wahr, aber Sie haben ja keine Zeit und kein Geld um es zu analysieren und zu lernen damit umzugehen. Der Handel kooperiert mit Banken indem er selbst Kredite im Ladengeschäft vermittelt. Teilweise werden diese Waschmaschinen-Kredite mit niedrigen Zinssätzen beworben. Haben Sie auch eine, ach was rede ich – wie viele Kunden-, Rabatt-, Punkte-, oder sonstige Plastikkarten mit Bezahlfunktion haben Sie? Was meinen Sie warum Sie einen Neuwagen zu einem Superzins zwischen 0% und 2% bekommen können? Große Händler gründen sogar eigene Banken. Das alles ist nur durch die Kooperation von Handel und Banken möglich. Sie haben sich also gegen Sie als Kunden verbündet.

Sobald nun ein Kunde das Gefühl hat er wurde über den Tisch gezogen, zieht er über den Handel und die Banken her. Entweder ist die verkaufte Ware schlecht oder die Bank hätte den Kredit nie vergeben dürfen. Oft wird auch über jeden Euro, den eine Bank verdient geschimpft. Es scheint fast so, als ob Banken gar kein Geld verdienen dürfen. Die teilweise sehr guten Gewinnmargen des Handels interessiert dabei niemand. Hinzu kommt das der Handel mit seiner schlechten und aus dem Ausland importierten Ware nur minderwertige Qualität anbietet. Einen Service bietet der Handel zudem auch schon seit Jahren nicht mehr – Servicewüste Deutschland. Alles Verbrecher und Halsabschneider. Einzig allein den kleinen Kunden trifft keine Schuld. Erst wurde er von der Bank erpresst den Kredit zu nehmen und der Handel zwang Ihn dann ein Produkt zu kaufen was er eigentlich nie haben wollte. Täglich höre oder lese ich solche Storys. Real ist es doch aber so, das der Kunde derjenige ist der den Ball ins rollen bringt. Er geht in den Handel und möchte etwas von ihm. Dann geht er zur Bank und verlangt von ihr das entsprechende Geld um sich seinen Wunsch zu erfüllen. Dieser wurde einzig und allein (evtl.) durch den Handel und die Banken erschaffen. Der Rest ist Psychologie im Kopf des Kunden.

Die Statistik sagt aus, dass ca. 35% der Menschen einen Kredit haben. Die Dunkelziffer ist aber viel höher. Denn zu einem Kredit zählen, wie oben schon erwähnt, nicht nur der Ratenkredit für das Auto, sondern eben auch viele kleine Kreditmöglichkeiten, die sich in Ihrem Alltag verstecken. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie sich täglich aufs Neue überlegen müssen, wofür Sie Ihr Geld ausgeben wollen. Überdenken Sie jede Investition und wägen Sie ab ob es eine Alternative gibt oder ob Sie auch noch warten können. Kaufen Sie nichts auf Pump. Vergeben Sie lieber selbst Kredite. Sicherlich nicht wie eine Bank, aber wenn Sie Ihr Geld sparen dann verleihen Sie sozusagen Ihr Geld an die Bank. Sie müssen sich im Klaren sein, dass Sie nicht reich und finanziell Unabhängig werden, wenn Sie auf Kredit leben. Nur das Geld, was Sie für sich sparen und anlegen werden Sie später zurückbekommen. Wenn Sie dies nicht verinnerlichen, verstehen und vor allem in Zukunft ändern wollen – dann werde ich Ihnen hier auf Reich-mit-Plan.de nicht helfen können!
Fangen Sie also JETZT an
und sorgen Sie dafür, dass Sie keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Sollten Sie bereits Kredite haben dann kümmern Sie sich nun intensiv darum diese so schnell es geht zu tilgen!
Im nächsten Artikel rechne ich Ihnen vor, warum sich sparen wirklich lohnt!

Ihr

Alexander Fischer


© 2009 – 2012, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.

Klar, die Überschrift ist sicherlich etwas zu aufgeblasen. Aber Sie sollen ja nur sehen, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn Sie Kleingeld (auch Hartgeld genannt) sparen. Wie soll das nun gehen – mit Kleingeld Münzen ein Vermögen aufbauen? Sehen Sie diesen Tipp zum Sparen als eine Säule Ihres Vermögens. Ihr Vermögen selbst wird später auf vielen Säulen stehen. Sie werden nur dann ein Vermögen aufbauen, wenn Sie aus mehreren Einnahmequellen Geld wegsparen. Dadurch entstehen neue Einnahmequellen in der Zukunft. Von diesen leben Sie später einmal. Wichtig dabei ist nur, dass Sie überhaupt anfangen zu sparen. Sparen Sie was Sie können, entweder durch monatliche Beträge von Ihrem Einkommen oder noch besser wenn Sie zusätzlich nebenbei noch ein paar Geldscheine und Euromünzen sammeln. Am besten wäre es natürlich, alles was Sie können zu sparen, ohne das Sie über den Monat in finanzielle Schwierigkeiten kommen. Wie das geht und wie viel das sein soll – dazu bekommen Sie hier in meinem Blog regelmäßig weitere Anregungen und Hilfestellungen.

© Gerd Altmann Geralt - Photoopia

Kleingeld sammeln klingt irgendwie spießig und langweilig. Schaffen Sie sich ein neues Hobby! Geld-Münzen sammeln. Diesem Hobby können Sie wann immer Sie wollen und überall nachgehen. Bei Wind und Wetter sowie an jedem Ort der Welt. Für jedes andere Hobby müssen Sie auch viel Zeit und Geld aufbringen. Ihr Hobby nimmt nur sehr wenig Zeit in Anspruch, da Sie es nebenbei betreiben. Gleichzeitig wird das gesamte Geld, welches Sie für Ihr Hobby „ausgeben“ gespart! Es ist also weiterhin da und wurde nicht in Briefmarken, Modellautos, Schuhe und sonstige Hobby-Spielereien gesteckt. Verbinden Sie Ihr neues Hobby „Euromünzen sammeln“ mit Spielregeln und binden Sie alle Personen aus Ihrem Haushalt mit ein. Nur dann werden Sie täglich gemeinsam Spaß haben und viel Geld einsammeln.

Mein Hobby betreibe ich seit einigen Jahren und habe immer noch sehr viel Spaß daran „Münzgeld zu sammeln“. Ich möchte Ihnen kurz die Spielregeln meines Hobbys erklären. Übernehmen Sie diese oder ändern und erweitern Sie die Regeln ganz nach Ihren Wünschen. Mein Sparschwein ist eine gößere Glasflasche. Ich habe mich entschieden nur 2-Euro-Münzen zusammeln. Durch die Öffnung der Glasflasche passt eine 2-Euro-Münze perfekt hinein und vor allem auch wieder heraus. Folgende Bedingungen habe ich mir für das Kleingeld sparen gesetzt. Zum einen werde ich jede 2-Euro-Münze die ich regulär in die Hände bekomme wegsparen. Das bedeutet, immer wenn ich im Alltag bar bezahle und als Wechselgeld 2-Euro-Münzen zurück bekomme – werden diese Münzen ohne wenn und aber sparen. Sie landen gar nicht erst in meiner Geldbörse sondern umgehend in meinem Sparschwein. Das besondere daran ist, dass ich selbst gar nicht beeinflussen kann, wie viele Euro-Münzen ich spare. Nur die Menschen denen ich im Alltag begegne entscheiden, wie viele Münzen ich sparen werde. Das absichtliche Umtauschen von Hartgeld oder Papiergeld in 2-Euro-Münzen führt zur Disqualifikation. Was bedeutet, dass die Münzen die unrechtmäßig erworben wurden, müssen bei nächster Gelegenheit zur Bezahlung genutzt werden! Oh das tut weh! Ein ganz interessanter Vorteil ist zudem, Sie sammeln nur dann 2-Euro-Münzen wenn Sie auch Geld ausgeben. Wenn Sie mit Ihrem Haushaltsgeld sparsam umgehen und wenig kaufen dann erhalten Sie auch weniger Wechselgeld. Somit auch nur wenige 2-Euro-Münzen. Es ist also egal ob Sie im Alltag oft und viel kaufen oder wenig Geld ausgeben. Sparen werden Sie so oder so. Entweder haben Sie mehr Geld in Ihrer Geldbörse und auf Ihrem Konto oder Ihr Sparschwein füllt sich. Je mehr Sie also ausgeben, je mehr sparen Sie gleichzeitig. Verrückt oder? Wenn das Sparschwein dann mal bis zur Oberkante voll ist, wird Kasse gemacht. Bitte tun Sie sich einen Gefallen und fangen Sie nicht an das Kleingeld zu rollen. Das verbrennt nur Ihre kostbare Zeit. Rufen Sie Ihre Bank an und fragen Sie, in welcher Filiale ein Münzautomat steht. Dieser übernimmt nun für Sie das Kleingeld zählen und rollen und überweist Ihnen das gesammelte Geld auf Ihr Konto. Sie können Ihr Münzgeld aber auch bequem wiegen und wissen auch sofort wie viel es ist.

In diesen beiden Flaschen sammel ich alle meine Münzen.

In diesen beiden Flaschen sammel ich alle meine Münzen.

Da kommt auch schon meine letzte Bedingung ins Spiel. Sie besagt, mindestens die Hälfte des gesamten angesparten Geldes lege ich an. Es wird also nichts gekauft. Dafür kann ich, wenn ich will, die andere Hälfte der Summe nutzen. Gesagt getan, war ich beim ersten vollen Sparschwein sehr gespannt, wieviel denn nun insgesamt in den letzten 11 Monaten zusammen gekommen ist. Sage und schreibe über 4 Kilogramm in 2-Euro-Münzen habe ich in den Automaten gekippt. Auf mein Konto wurden dann 972,- Euro überwiesen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich erst leicht geschockt war. Mit so viel Geld habe ich dann doch nicht gerechnet. Vor allem konnte ich ja nun 50% davon wieder ausgeben. Da ich aber so lange und mühsam das Geld gespart hatte, wollte ich gar nicht mehr so viel Geld wieder auf einmal ausgeben. Ich habe dann 700,- Euro weiter angelegt und nur die restlichen 272,- Euro mit in den bevorstehenden Italien-Urlaub genommen. Aktuell habe ich das Sparschwein schon zum dritten Mal zu meinem Lieblingsautomaten bringen können und wir haben Zuwachs bekommen. Wir haben nun zwei Sparschweine. Das neue Sparschwein bekommt jeden Sonntag zur Frühstückszeit als Fütterung alle Kleingeldmünzen (1 Cent, 2 Cent, 5 Cent, 10 Cent, 20 Cent, 50 Cent sowie 1-Euro-Münzen) aus unseren Jacken, Hosen und Geldbörsen usw. – da sammelt sich einiges an in einer Woche. Die neue Arbeitswoche beginnt somit nur mit Papiergeld im Portmonaie. Alles was in diesem seperatem Sparschwein landet verwende ich um div. Anschaffungen im Haushalt zu finanzieren. Es geht ja immer mal was kaputt und muss repariert oder neu gekauft werden. Wenn dafür dann mal ab und an ein kleines Zusatzbudget zur Verfügung steht, ist das sehr hilfreich.

1. Sparschwein
• Regel Nr. 1: Nur die 2-Euro-Münzen die regulär im Alltag gesammelt wurden
• Regel Nr. 2: Kein absichtliches Umtauschen von Hartgeld oder Geldscheinen
• Regel Nr. 3: Mindestes die Hälfte der Sparsumme wird weiter angelegt

2. Sparschwein
• Regel Nr. 1: alle Kleingeldmünzen aus Jacken, Hosen und Geldbörsen usw.
• Regel Nr. 2: Verwendung nur für Anschaffungen im Haushalt

Ihr

Alexander Fischer


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