Wer tilgt – verliert

Im folgenden Beispiel möchte ich Ihnen die Beziehungen im Alltag zwischen dem Handel, den Banken und Ihnen als Kunden erklären. Sie werden sehen warum nur Sie als Kunde der Verlierer sind. Jede dieser drei Ecken versucht von den anderen beiden Ecken das maximalste zu bekommen, mit allen Mitteln und Tricks. Da dieses Dreieck sehr gleichmäßig aussieht, könnten Sie meinen alle drei Gruppen stehen gleichberechtigt gegenüber. Dem ist aber nicht so. Aber lesen Sie selbst.

Der Handel:
Der Handel will dem Kunden seine Produkte verkaufen, dafür das Geld des Kunden bekommen um damit hohe Gewinne zu erzielen. Viel wichtiger ist dem Handel aber die Abhängigkeit seiner Kunden. Wenn die Kunden immer wieder kommen und seine Produkte kaufen ist der Handel mehr als zufrieden. Woher der Kunde das Geld nimmt oder ob der Kunde Schulden macht ist dem Handel völlig egal. Hauptsache der Kunde schuldet dem Handel selbst kein Geld. Der Handel investiert sehr viel Geld um zu analysieren was er tun muss damit der Kunde, wie von selbst, immer wieder zu Ihm kommt und einkauft. Er muss unter anderem dafür sorgen, dass der Kunde regelmäßig mit Werbung berieselt wird und somit immer aufs Neue einen Grund hat etwas haben zu wollen was er vielleicht (ohne Werbung) nie haben wollte.

Die Bank:
Die Bank ist ebenso wie der Handel auch ein „Verkäufer“. Das besondere aber an einer Bank ist die Tatsache, dass Sie Geld verleihen darf und muss um selbst zu überleben. Die Aufgabe der Bank ist es somit zu analysieren welche Finanzprodukte die Kunden am besten brauchen könnten. Das wichtigste Produkt einer Bank ist der Kredit. Ein guter Bankkunde hat natürlich nicht nur einen Kredit. Einen für das Haus, einen für das Auto, einen für das Girokonto (Dispokredit) und einen für die Geldbörse (Kreditkarte). Es gibt noch etliche weitere Kreditvarianten. Was Sie sich als Kunde am Ende mit Ihrem Geld kaufen ist der Bank völlig egal. Solange Sie ein monatlich regelmäßiges Einkommen erzielen, werden Sie auch einen Kredit bekommen.

Der Kunde:
Was macht der Kunde? Eigentlich will er ja von der Bank nichts außer einem Girokonto für das monatliche Gehalt. Vom Handel will der Kunde nur seine Grundbedürfnisse stillen. Also alles was zum Essen, Trinken und Leben gebraucht wird. Jetzt haben der Handel und die Banken aber so viel Geld investiert um durch Analysen heraus zu finden wie Sie am besten an das Geld des Kunden kommen. Jetzt müsste doch der Kunde auch etwas investieren um beim Handel und bei den Banken zu analysieren wie er dort das bestmögliche bekommen kann? Macht das ein Kunde? Wann soll er das machen? Er geht ja tagein tagaus arbeiten und muss sich schließlich auch noch um die Familie kümmern. Ach was solls, dann vertraut er halt dem Handel und den Banken. Sie werden schon das Beste für Ihn als Kunden wollen.

Nun entsteht bereits das erste Ungleichgewicht. Zwei starke Ecken und eine schwache Ecke. Um die ganze Sache noch zu verstärken schließen sich nun der Handel und die Banken zusammen. Frei nach dem Motto – Gemeinsam sind wir noch stärker um das Beste (nämlich das Geld) aus unserem Kunden zu quetschen! Wie sieht so ein Zusammenschluss aus? Würden Sie eine solche Intrige nicht bemerken? Es geschieht bereits seit Jahren Tag für Tag. Sie nehmen es sicherlich wahr, aber Sie haben ja keine Zeit und kein Geld um es zu analysieren und zu lernen damit umzugehen. Der Handel kooperiert mit Banken indem er selbst Kredite im Ladengeschäft vermittelt. Teilweise werden diese Waschmaschinen-Kredite mit niedrigen Zinssätzen beworben. Haben Sie auch eine, ach was rede ich – wie viele Kunden-, Rabatt-, Punkte-, oder sonstige Plastikkarten mit Bezahlfunktion haben Sie? Was meinen Sie warum Sie einen Neuwagen zu einem Superzins zwischen 0% und 2% bekommen können? Große Händler gründen sogar eigene Banken. Das alles ist nur durch die Kooperation von Handel und Banken möglich. Sie haben sich also gegen Sie als Kunden verbündet.

Sobald nun ein Kunde das Gefühl hat er wurde über den Tisch gezogen, zieht er über den Handel und die Banken her. Entweder ist die verkaufte Ware schlecht oder die Bank hätte den Kredit nie vergeben dürfen. Oft wird auch über jeden Euro, den eine Bank verdient geschimpft. Es scheint fast so, als ob Banken gar kein Geld verdienen dürfen. Die teilweise sehr guten Gewinnmargen des Handels interessiert dabei niemand. Hinzu kommt das der Handel mit seiner schlechten und aus dem Ausland importierten Ware nur minderwertige Qualität anbietet. Einen Service bietet der Handel zudem auch schon seit Jahren nicht mehr – Servicewüste Deutschland. Alles Verbrecher und Halsabschneider. Einzig allein den kleinen Kunden trifft keine Schuld. Erst wurde er von der Bank erpresst den Kredit zu nehmen und der Handel zwang Ihn dann ein Produkt zu kaufen was er eigentlich nie haben wollte. Täglich höre oder lese ich solche Storys. Real ist es doch aber so, das der Kunde derjenige ist der den Ball ins rollen bringt. Er geht in den Handel und möchte etwas von ihm. Dann geht er zur Bank und verlangt von ihr das entsprechende Geld um sich seinen Wunsch zu erfüllen. Dieser wurde einzig und allein (evtl.) durch den Handel und die Banken erschaffen. Der Rest ist Psychologie im Kopf des Kunden.

Die Statistik sagt aus, dass ca. 35% der Menschen einen Kredit haben. Die Dunkelziffer ist aber viel höher. Denn zu einem Kredit zählen, wie oben schon erwähnt, nicht nur der Ratenkredit für das Auto, sondern eben auch viele kleine Kreditmöglichkeiten, die sich in Ihrem Alltag verstecken. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie sich täglich aufs Neue überlegen müssen, wofür Sie Ihr Geld ausgeben wollen. Überdenken Sie jede Investition und wägen Sie ab ob es eine Alternative gibt oder ob Sie auch noch warten können. Kaufen Sie nichts auf Pump. Vergeben Sie lieber selbst Kredite. Sicherlich nicht wie eine Bank, aber wenn Sie Ihr Geld sparen dann verleihen Sie sozusagen Ihr Geld an die Bank. Sie müssen sich im Klaren sein, dass Sie nicht reich und finanziell Unabhängig werden, wenn Sie auf Kredit leben. Nur das Geld, was Sie für sich sparen und anlegen werden Sie später zurückbekommen. Wenn Sie dies nicht verinnerlichen, verstehen und vor allem in Zukunft ändern wollen – dann werde ich Ihnen hier auf Reich-mit-Plan.de nicht helfen können!
Fangen Sie also JETZT an
und sorgen Sie dafür, dass Sie keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Sollten Sie bereits Kredite haben dann kümmern Sie sich nun intensiv darum diese so schnell es geht zu tilgen!
Im nächsten Artikel rechne ich Ihnen vor, warum sich sparen wirklich lohnt!

Ihr

Alexander Fischer

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