Archive | Juli, 2009

Hohe Nachzahlung bei Ihrer Nebenkostenabrechnung vermeiden

Jedes Jahr das gleiche Spiel. Sie sind das ganze Jahr über sparsam mit Ihrem Wasser, Strom und Gas umgegangen und bekommen wieder eine Nachzahlung bei Ihrer Nebenkostenabrechnung. Aufs Neue geschockt, fragen Sie sich, wie Sie die Nachzahlung mal eben aus dem Ärmel schütteln sollen. Je nachdem wie hoch Ihre Nachzahlung ist, wirft das sicherlich die eine oder andere Monats-Budget-Planung über den Haufen. Befolgen Sie einfach den heutigen kleinen Trick und Sie werden keine bösen Überraschungen bzw. Nachzahlungen erleben. Die Entwicklung der Strompreise in den letzten Jahren ging stets nach oben. Das bedeutet, dass Sie jedes Jahr immer ein wenig mehr für Ihren Stromverbrauch bezahlen müssen.

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Das gleiche trifft auch für Ihren Gas- und Wasserverbrauch zu. Alles wird Schritt für Schritt teurer. Wenn Sie nur vorher früh genug wüssten, wie viel Sie nachzahlen müssen, dann könnten Sie ja bequem etwas zusätzliches Geld beiseite legen um am Jahresende davon dann die Nebenkostenabrechnung zu bezahlen. Und genau das ist der Punkt. Sie müssen schon vorab zusätzlich etwas Geld beiseite legen. Aber wohin nur? Noch ein Sparschwein? Am Ende vergessen Sie doch sowieso wieder jeden Monat etwas beiseite zu legen, oder? Warum erhöhen Sie nicht einfach Ihren monatlichen Abschlag, den Sie an Ihren Versorger überweisen? Für Ihren Strom zahlen Sie jeden Monat einen Abschlag an Ihren Stromanbieter. Für Gas an den Gaslieferanten und beim Wasser an die Wasserwerke. Beim Wasser steckt der Preis in der Regel in den Nebenkosten mit drin. Dort gehen wir etwas anders vor. Dazu aber später mehr. Angenommen Sie überweisen nun ab sofort jeden Monat ein klein wenig mehr als die vereinbarte Abschlagsumme an Ihren Versorger. Ihnen werden die wenigen Euro jeden Monat nicht wehtun. Ich behaupte mal, dass Sie es nicht ein mal merken werden. Somit ersparen Sie sich Monat für Monat ein kleines Guthaben bei Ihrem Versorger. Am Ende des Jahres rechnet Ihr Versorger anhand Ihres Verbrauchs ab und verrechnet die bereits geleisteten Zahlungen. Dadurch, dass Sie mehr als nötig eingezahlt haben, steht für Sie nun entweder ein kleines Guthaben bereit oder Ihre Nachzahlung ist so minimal, dass Sie diese mit Leichtigkeit bezahlen können. Und glauben Sie mir, monatlich etwas mehr zahlen ist viel angenehmer als am Ende des Jahres eine große Nachzahlung abzustottern!

Wie gehen wir nun vor?
Das wichtigste ist, ab sofort überweisen Sie mit einem Dauerauftrag die Abschlagszahlungen an Ihren Versorger, wenn Sie es nicht schon tun. Nur so können Sie die monatlichen Zahlungen flexibel gestalten und jederzeit ändern. Rufen Sie bei Ihrem Strom- und Gasversorger an und lassen Sie sich die Bankverbindung und den Verwendungszweck für einen Dauerauftrag geben. Widerrufen Sie zudem auch die erteilte Einzugsermächtigung. Besonders wichtige Versorger möchten das gern schriftlich. Dann schicken Sie bitte einfach nur einen kurzen Zweizeiler, damit Ihr Versorger zufrieden ist. Erteilen Sie nun bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag der jeden Monat zur gewohnten Zeit ausgeführt wird.

Welchen Betrag sollen Sie überweisen?
In Ihrer Stromabrechnung steht wie viel Sie im vergangenen Zeitraum für Strom bezahlt haben. Sagen wir es waren 500,- Euro. Teilen Sie diesen Betrag nicht durch 12 Monate sondern nur durch 10 Monate! Ergebnis in unserem Beispiel wären 50,- Euro. Diesen Betrag überweisen Sie nun monatlich an Ihren Versorger – insgesamt 12 Monate lang. 12 Monate á 50,- Euro ergibt in Summe 600,- Euro. Sie zahlen somit gute 100,- Euro mehr an Ihren Versorger. Sozusagen als Reserve. Das gleiche klappt genauso gut bei Ihrem Gasversorger. Beim Wasser ist es etwas anders, da hier über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet wird. Hier müssen Sie Ihre gesamten Nebenkosten ermitteln. Den Gesamtbetrag finden Sie auf der Nebenkostenabrechnung. Teilen Sie nun diesen Betrag auch durch 10 Monate. Den ermittelten monatlichen Betrag addieren Sie nun zu Ihrer Kaltmiete dazu und überweisen nun einen etwas höheren Betrag für Kaltmiete + Nebenkosten als bisher.

Fazit:
Diese Prozedur müssen Sie jedes Jahr, wenn Sie Ihre Nebenkostenabrechnung oder die Stromrechnung bekommen, erneuert. Also den Gesamtbetrag prüfen, den neuen monatlichen Abschlag ermitteln und den Dauerauftrag ändern. Sie haben damit immer ein kleines Polster und werden keine bösen Überraschungen erleben.

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Wissen Sie eigentlich wie viel Ihr Wasser kostet?

Einmal im Jahr erfahren Sie in der Regel wie viel Sie für Ihren Wasserverbrauch bezahlen müssen. Das ist der Tag an dem Sie Ihre Nebenkostenabrechnung bekommen. Oft sorgen aber eher die Heizkosten für böse Überraschungen. Über den Wasserverbrauch und die Kosten dafür, macht sich dann kaum noch jemand Gedanken. Sie selbst aber können Ihren eigenen Wasserverbrauch nur schlecht überprüfen. Sie müssen sich darauf verlassen, dass die Daten in der Nebenkostenabrechnung stimmen und Sie tatsächlich soviel verbraucht haben. Zwei Dinge die Sie zum Thema Wasser wissen sollten, damit Sie in Zukunft weniger für Ihren Wasserverbrauch zahlen müssen. Zum einen sind das die Kosten für den Wasserverbrauch und zum anderen ist der Wasserverbrauch in m³ (1 Kubikmeter = 1000 Liter) selbst.

Beginnen wir heute mit den Kosten für das Wasser. Wissen Sie wie viel Sie für einen Kubikmeter Wasser bezahlen? Der Spiegel hat sämtliche Wasserpreise in Deutschland ermittelt und kam zu dem Ergebnis, dass die Kosten für Wasser um bis zu 300% schwanken können. Das hängt ganz davon ab wo Sie wohnen.

Wasserpreise im Ein-Personen-Haushalt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,484606-2,00.html
Wasserpreise im Zwei-Personen-Haushalt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,484606-3,00.html
Wasserpreise im Mehr-Personen-Haushalt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,484606-4,00.html

Die Auswertung ist allerdings aus dem Jahr 2007. Die Wasserpreise liegen heute deutlich darüber. Damit wir nun wissen wie hoch Ihre Wasserkosten tatsächlich sind, schauen Sie bitte gleich auf Ihre letzte Nebenkostenabrechnung. Sie finden dort einen Preis in Euro der je 1000 Liter Kaltwasser (1 m³) berechnet wird. Schauen Sie sich bitte nun Ihre Nebenkostenabrechnung etwas genauer an. Sie müssten, wie in der folgenden Abbildung ersichtlich, zwei Preise (Abrechnungen) finden.

Wasserverbrauch in der Nebenkostenabrechnung

Neben dem Kaltwasserpreis wird Ihnen auch ein Abwasserpreis in Rechnung gestellt. Als Berechnungsgrundlage dient der gleiche m³-Verbrauch wie beim Kaltwasser. Der Abwasserpreis ist immer höher als der Kaltwasserpreis, weil das Abwasser ja wieder aufbereitet werden muss und die Kosten dafür mitunter sehr hoch sind. Sie müssen also für jeden Liter Wasser den Sie aus der Leitung holen zweimal zahlen. Wenn Sie beide Preise zusammen rechnen erhalten Sie den Gesamtpreis der Ihnen je m³ Wasserverbrauch berechnet wird. Im obigen Beispiel sind es zusammen 4,57 Euro je m³ Wasser das verbraucht wurde. Im letzten Jahr lag der Preis noch bei 2,73 Euro je m³. Das entspricht einer Preissteigerung von 67% in nur einem Jahr! Zu diesem Preis kommen aber noch die Kosten für die Warmwasseraufbereitung. Sie bezahlen somit für Kaltwasser, Abwasser und Warmwasser.

Nun muss ich Ihnen leider sagen, dass wir an dem Preis für das Wasser nichts ändern können. Sie müssen den Preis Ihres Wasserwerkes hinnehmen oder in eine Gegend ziehen wo die Preise moderater sind. Es ist leider nicht möglich den Wasserlieferanten zu wechseln. Im Vergleich zu Strom und Telefon ist dies ja unproblematisch möglich. Warum beschäftigen wir uns dann überhaupt mit dem Wasserpreis? Bedenken Sie bitte, dass in der heutigen Zeit Wasser nahezu „nichts“ bis „kaum etwas“ kostet. Selbst die 4,57 Euro im oben genannten Beispiel sind für 1000 Liter Wasser nicht viel. Zumal nur der Bezug des Kaltwassers (1,85 Euro) die reinen Wasserkosten sind. Den Rest bezahlen wir nur für das Aufbereiten und Reinigen des Wassers. Viele Menschen zahlen im Jahr mehr für Strom und Telefon als für das lebensnotwendige Wasser. In Zukunft wird der Preis für Wasser aber deutlich zunehmen. Einen interessanten Artikel darüber hat der Journalist Udo Rettberg vom Handelsblatt verfasst.

Fazit:
Sie müssen sich immer wieder bewußt werden, wie wichtig der Rohstoff Wasser ist. Täglich kommen Sie damit in Berührung und merken dabei oft nicht, dass jeder Tropfen Wasser Sie bares Geld kostet. Da wir keinen Einfluss auf den Preis haben, können wir nur durch sparsamen Wasserverbrauch unseren Geldbeutel und die Umwelt schonen. Wenn Sie mit dem Wasser sparen erst anfangen wenn das Wasser kaum noch bezahlbar ist, dann ist es zu spät! Wenn Sie aber jetzt anfangen, dann haben Sie später, wenn das Wasser teuer ist, genug Geld um es auch bezahlen zu können. Und Sie werden jeden Preis zahlen (müssen) – da Sie ohne Wasser nicht überleben können!
In kommenden Blog-Artikeln möchte ich Ihnen daher zeigen wie Sie effektiv und sinnvoll Wasser sparen können. Es gibt zudem viele Möglichkeiten Kaltwasser und Warmwasser zu sparen. Aber auch beim Abwasser haben wir noch die ein oder andere Möglichkeit. Bleiben Sie also weiter dabei und schreiben Sie mir, wenn Sie interessante Wasser-Tipps haben!

Ihr

Alexander Fischer

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Buchtipp – 500 Spartipps Wie Sie Zeit, Geld und Nerven sparen

Buchtitel: 500 Spartipps – Wie Sie Zeit, Geld und Nerven sparen
Autor: Marc Deschka
Gebundene Ausgabe: 195 Seiten
Jetzt bestellen und lesen

Kurzbeschreibung:
Das Geld liegt manchmal offen auf der Straße. Sie müssen es nur zusammenkehren, um richtig Kohle zu sparen. Sie möchten wissen, wie? Dann wird dieses Buch bestimmt für einen durchschlagenden Erfolg in Ihrer gebeutelten Haushaltskasse sorgen! 500 effektive Spartipps zeigen Ihnen, wie man kleinere und größere Summen, aber auch Zeit und Nerven sparen kann, ohne dafür an Lebensqualität einzubüßen. Hier finden auch Sie viele Sparideen, bei denen Sie sich fragen werden:”Warum bin ich da nicht schon längst selbst draufgekommen?”

Meine Rezension:
Das Buch beinhaltet in Summe wirklich ganze 500 Tipps mit denen Sie durchaus eine Menge Geld sparen können. Einige Tipps sind allerdings weit hergeholt, unpraktisch und daher kann man sie nicht wirklich ernst nehmen oder damit nachhaltig und langfristig echtes und im Geldbeutel merkliches Geld sparen. Ein Beispiel davon ist: Wenn ein Deo-Roller leer ist, die Kugel oben entfernen und den “Behälter” als Aufbewahrung für Uhu-Kleber benutzen. Naja, ich stell mir das schwierig vor. Oder haben Sie schon mal Uhu-Kleber ohne Tube gekauft? Ich schätze mal, dass evtl. am Ende des Buch schreibens ein paar Tipps zur 500er Marke gefehlt haben und einige Lückenfüller eingebaut wurden. Aber mal davon abgesehen, mindestens 400 Tipps aus dem Buch sind es wert sie auszuprobieren. Das Buch selbst kostet nur ganze 5,- Euro. Wenn Sie allein durch jeden der 400 Tipps, im Jahr je 2,50 Euro sparen, dann haben Sie ganze 1000,- Euro weniger ausgegeben! Es lohnt sich also wirklich dieses Buch zu lesen und Schritt für Schritt die einzelnen Tipps zu realisieren.

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Kostenlose Programme für Ihren Computer

Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie viel Geld sparen können, wenn Sie sich PC-Programme nicht kaufen sondern stattdessen Alternativ-Programme nutzen. Diese haben in der Regel die gleichen Funktionen wie teure Programme. Nur gibt es diese meist kostenlos im Internet. Sollten Sie spezielle Funktionen benötigten, kann es durchaus sein, dass diese nur von der Original-Version erfüllt werden. Aber das gilt es erst auszuprobieren. Kostenfreie Alternativ-Programme werden Open Source Software genannt.

Folgende drei Merkmale muss eine Open Source Software erfüllen:
• Die Software (Quelltext) muss in einer lesbaren und verständlichen Form vorliegen
• Sie darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden
• Und Sie darf verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden

Diese drei Kriterien zusammen, werden in den meisten Fällen von Kauf-Software nicht erfüllt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die freie Entwicklergemeinde (also jeder der will) weiter an dem Produkt arbeiten kann, um die Software zu verfeinern und zu erweitern. Oft gibt es zahlreiche weitere Zusatztools mit der Sie die Open Source Software kostenlos erweitern können. Weitere interessante Informationen zu Open Source Software finden Sie bei http://de.wikipedia.org/wiki/Opensource.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen nun zuerst drei Programme vorstellen. Ich suche für Sie in Zukunft gern weitere Programme und informiere Sie hier in meinem Blog. Wenn Sie die kostenlosen Programme testen wollen, brauchen Sie nur den Links folgen und Sie kommen direkt zur offiziellen Webseite. Dort finden Sie weitere umfassende Informationen und können sich direkt die aktuellste Version herunterladen, installieren und ausgiebig testen. Sollte Ihnen das Programm nach einem Test nicht zusagen oder es fehlen Ihnen weitere wichtige Funktionen die nur das Original-Produkt beinhaltet, dann können Sie sich immer noch teure Programm kaufen. Einen Versuch ist es doch wert, oder?

Original – Microsoft Office
Offizielle Webseite: http://office.microsoft.com/de-de/default.aspx
Funktionen: Schreiben, Rechnen, Präsentationen, Datenbanken, E-Mail Programm
Preis: je nach Version zwischen 150,- Euro und 600,- Euro

Alternative – OpenOffice – die freie Bürosoftware
Offizielle Webseite: http://de.openoffice.org
Funktionen: Schreiben, Rechnen, Präsentationen, Datenbanken
Leider enthält OpenOffice kein E-Mail Programm, dazu bitte den nächsten Programm Tipp beachten.
Preis: kostenlos

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Original – Microsoft Outlook
Offizielle Webseite: http://office.microsoft.com/de-de/default.aspx
Funktionen: E-Mail Programm, Kalender
Preis: ab 60,- Euro oder bei Microsoft Office teilweise mit enthalten

Alternative – Mozilla Thunderbird + Sunbird
Offizielle Webseite: http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/
Offizielle Webseite: http://www.sunbird-kalender.de/index.php

Funktionen: E-Mail Programm, Kalender
Preis: kostenlos

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Original – Nero 9 Brennprogramm
Offizielle Webseite: http://www.nero.com/deu
Funktionen: brennen, rippen, kopieren von CD´s und DVD´s, praktische Werkzeuge zur Klang- und Videobearbeitung und zur DVD-Erstellung
Preis: ca. 60,- Euro

Alternative – CDBurnerXP Brennprogramm
Offizielle Webseite: http://cdburnerxp.se/
Funktionen: Alles was Sie zum brennen und kopieren von CD´s und DVD´s brauchen
Preis: kostenlos

Ein kleiner Tipp zum Schluss:
Haben Sie ein Programm gefunden welches Sie gern kaufen möchten? Gehen Sie vorher in eine Suchmaschine und suchen Sie zuerst nach einer passenden Open Source Software. Am besten mit den Suchbegriffen [Name des Programms] [Open Source] und / oder dem Zusatz [Alternative]. Bei den meisten Programmen werden Sie alternative Programme finden die Sie nichts kosten. Vielleicht müssen Sie auch mal einen kleinen Betrag für eine Vollversion zahlen. Das sind aber meist Beträge unter 20,- Euro. Im Vergleich zum Preis der Original-Software sparen Sie dadurch sehr viel Geld.

Fazit:
Wir müssen viel Geld sparen, denn wir wollen ja reich werden. Da ist es unser oberstes Gebot – kein Geld ausgeben für Dinge die alternativ nichts kosten würden. In den kommenden Artikeln werden Sie erfahren, wie wir unser erspartes Geld vernünftig, sicher und zukunftsorientiert anlegen werden. Dazu werde ich Ihnen zeigen warum eine Budgetplanung sehr wichtig ist. Bleiben Sie daher immer am Ball und schreiben Sie mir wenn Sie Fragen haben oder zu bestimmten Themen mehr wissen wollen.

Ihr

Alexander Fischer

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Kleingeld ganz einfach durch wiegen zählen

Mich haben mittlerweile einige E-Mails erreicht, in denen einige Blog-Leser gern wissen möchten, wie sie ohne großen Aufwand Ihre Münzbestände zählen können. Wenn ihr das Geld erst in einen Zählautomaten bei der Bank gesteckt habt, wird es gezählt und landet direkt auf eurem Konto. Verwendet am besten eine elektronische Waage, zum Beispiel eine Küchenwaage. Wenn eure Waage ein oder zwei Stellen hinter dem Komma anzeigt, wird das Ergebnis sehr genau ermittelt. Bei Waagen ohne Kommastellen weicht das Ergebnis natürlich etwas ab. Aber es ist immer noch sehr genau!

Vorschaubild:
Zur Vergrößerung bitte das Vorschaubild anklicken

Beschreibung: Zählt ganz einfach eure Münzen durch wiegen
Erläuterung im Blog-Artikel:
Kleinvieh macht auch Mist – Spielend mit Kleingeld ein Vermögen aufbauen

Eingabefelder: Gewicht der Münzen in Gramm
Preis: KOSTENLOS


Münzen zählen kostenlos downloaden

 

Weitere interessante Finanz-Tools und interaktive Rechner findet ihr im Download-Bereich. Ihr könnt die Dateien bequem herunterladen und selbst konfigurieren. Für die Nutzung der interaktiven Rechner benötigt ihr das Programm Microsoft Excel oder ein anderes Tabellen-Programm welches das Dateiformat XLS unterstützt.

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Citibank – Vorsicht vor aktuellen Pishing E-Mails

Heute habe ich eine E-Mail von einem Herrn Philippe Paillart erhalten. Wie es aussieht, arbeitet dieser Herr für die Citibank und er möchte mir 25,- Euro für die Beantwortung von 5 Fragen überweisen. Zitat: „Wir sind froh, 25 Euro auf Ihr Konto zu überweisen, wenn Sie nur 5 Fragen uber unsere Dienstleistungen beantworten.“ Die E-Mail sieht sehr vertrauenswürdig und vor allem wie ein Original der Citibank aus. Auf den ersten Blick ist kein Anzeichen für einen Pishing-Versuch zu erkennen.

Citibank - Fälschung einers Mailing - Pishing-Mail

Was ist das Ziel einer Pishing-Mail?
In betrügerischer Absicht sollen von potentiellen Kunden die Zugangsdaten ermittelt werden. Mit diesen Zugangsdaten können sich die Betrüger ungehindert und legal in Ihre Konten einloggen und mitunter sehr großen Schaden anrichten. Was fällt aber bei genauerem Hinsehen auf?

Ich bin gar kein Kunde der Citibank!
Warum werde also gerade ich angeschrieben und soll mich einloggen? Woher hat die Citibank meine E-Mailadresse?

Rechtschreibfehler!
Im Satz befindet sich ein Rechtschreibfehler. Statt „über“ steht dort „uber“. Normalerweise haben Pishing-Mails viel mehr Rechtschreibfehler, als dieser gut gelungener Versuch.

Verlinkungen sind teilweise echt!
In der obigen Navigationsleiste sind Links zu Produkten der Citibank zu finden. Zum Beispiel zu Konten, Investments, Geldanlagen, Baufinanzierung, Kredit, Kreditkarten, Versicherungen und Kundenservice. Alle diese Links verlinken auf die Original Webseite der Citibank unter Citibank.de. Einzig und allein zwei Links in der E-Mail verlinken auf eine andere Webseite. Zum einen der Login-Button (oben rechts) und das große Bild im Vordergrund. Aufgrund der Größe werden sicherlich über 90% der Leser direkt auf das Bild oder auf den Login-Button klicken um die 25 Euro zu kassieren. Landen werden Sie allerdings nicht auf www.Citibank.de sondern auf einer anderen Seite …srednovekoven-ohrid.com.mk…
Diese Seite hat mit der Citibank aber rein gar nichts zu tun. Sie werden gebeten sich vor Beantwortung der Fragen einzuloggen. Wenn Sie das machen, geben Sie den Betrügern Ihre Zugangsdaten.

Falscher Absender!
Wer ist Philippe Paillart? Arbeitet er wirklich für die Citibank? Warum hat ein Philippe Paillart keine eigene Emailadresse? Warum schreibt er mit schirmer@citibank.de? Normalerweise werden E-Mailadressen in großen Firmen über den ganzen Namen vergeben. Also zum Beispiel p.paillart@citibank.de oder philippe.paillart@citibank.de usw. In diesem Fall passt der Absendername nicht zur E-Mailadresse. Ich habe mir nun die Mühe gemacht und Herr Paillart per E-Mail kontaktiert. Leider habe ich nie eine Antwort erhalten. Es wäre doch ein Einfaches für einen Citibank-Mitarbeiter die Echtheit der E-Mail zu bestätigen. Nun habe ich die E-Mail an die zuständige Sicherheits-Abteilung bei der Citibank gemailt – onlinesicherheit@citi.com und phishingmail@citi.com. Innerhalb weniger Minuten kam sofort eine Rückmeldung. Die Mail ist definitiv eine Fälschung. Zwar eine gute, aber eine Fälschung!

Wenn Sie in Zukunft weitere derartige E-Mails erhalten, seien Sie immer sehr vorsichtig!
Prüfen Sie immer die oben aufgezählen Punkte. Wenn Sie sich immer noch nicht sicher sind gehen Sie direkt auf die Webseite Ihrer Bank, ohne über Links aus der E-Mail. Alternativ können Sie auch den Kundenservice Ihrer Bank anrufen und Fragen ob entsprechende E-Mails an Sie verschickt wurden.

Bleiben Sie wachsam! Es geht immer nur um Ihr Geld welches andere haben wollen! Lesen Sie dazu auch diesen interessanten Artikel – Warum das so ist

Ihr

Alexander Fischer

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