Die Kosten einer Wasserbettheizung um bis zu 87 Prozent reduzieren (Teil 1)

Im heutigen Beitrag geht es mal wieder um das gute alte Thema Strom sparen. Ein Thema an dem wir dran bleiben müssen, denn es gibt immer wieder neue Geräte im Haushalt, die auf ihren Stromverbrauch hin optimiert werden müssen. Heute hilft der Beitrag den Lesern unter Ihnen, die ein Wasserbett haben. Bei vielen meiner Kunden, bei denen ich einen Stromcheck durchführe, entdecke ich immer wieder enormes Stromsparpotential, wenn ein Wasserbett vorhanden ist.

Denn in einem Wasserbett befindet sich auch eine elektrische Heizung. Damit man nicht auf einem kalten Wasserkern schlafen muss, erwärmt die Heizung das Bett auf eine angenehme Temperatur. Diese sollte mindestens 26°C und je nach Raumtemperatur, Jahrszeit und Wohlbefinden maximal 36°C betragen. Im Prinzip ist eine Wasserbettheizung rund um die Uhr eingeschaltet und verbraucht mal mehr und mal weniger Strom. Wenn der eingestellte Temperaturwunsch nicht erfüllt ist, muss die Heizung so lange das Bett aufheizen bis die Temperatur erreicht ist. Während dieser Zeit verbraucht die Heizung viel Strom. In der Zeit in der die Temperatur stimmt, ruht die Heizung nur und läuft sozusagen auf Sparflamme, aber sie verbraucht immer noch Strom. Je höher die Temperatur sein soll, je höher ist auch der Stromverbrauch der Heizung, weil viel öfter nachgeheizt werden muss.

Aber nicht nur davon ist der Stromverbrauch abhängig. Einige andere Faktoren spielen auch eine wichtige Rolle. Zum Beispiel wie und ob Sie regelmäßig das Zimmer lüften, ob Sie tagsüber eine Überdecke nutzen und welche Temperatur das Schlafzimmer hat. Ein weiterer Punkt an dem viel Energie verloren geht, ist die Bodenplatte auf der das Bett liegt. Haben Sie beim Aufbau des Wasserbettes daran gedacht die Bodenplatte zu isolieren? Ideal wäre es die Wasserbett Bodenplatte mit Styrodur Platten zu dämmen. Ein Großteil der Wärme kann sonst nach unten entweichen. Gerade wenn Sie kalte Böden haben, sollten Sie an eine nachträgliche Abdichtung denken. Auch eine verringerte Temperatur hilft Strom zu sparen. Überlegen Sie mal, ob nicht auch 29° statt 31° ausreichend sind.

Bei den meisten meiner Kunden ist allerdings die Heizung selbst das Problem. Sie läuft rund um die Uhr. Sogar nachts, was aufgrund der Elektrosmogbelastung nicht vorteilhaft ist. Und für einen ruhigen und gesunden Schlaf ist es wichtig, dass die Heizung nachts aus ist und das Bett auf die richtige Temperatur gebracht wurde. Die Temperatur des Wasserbettes sinkt bei ausgeschalteter Heizung innerhalb von 10 Stunden nur um max. 1°C. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen mit einer Zeitschaltuhr die Wasserbettheizung nur für max. 6 Stunden, vor Ihrer Zubettgehzeit, zu aktivieren. Zum Beispiel von 16:00 bis 22:00 Uhr. Die restliche Zeit (18 Stunden) kann die Heizung komplett ausgeschaltet sein. Probieren Sie es auf jeden Fall aus. Sie werden sehen, dass Sie in ein wohltemperiertes Bett steigen werden. Zusätzlich werden Sie ab sofort viel besser einschlafen können, denn Sie sparen nun ganze 75% des bisherigen Stromverbrauchs Ihrer Wasserbettheizung.

Haben Sie zwei Wasserbettheizungen und möchten bis zu 87% Ihrer bisherigen Stromkosten sparen? Dann sollten Sie auf jeden Fall den kommenden Artikel lesen. Ich sage Ihnen dann warum Sie Ihre zweite Wasserbettheizung getrost ausbauen und verkaufen können und somit eine Ersparnis von bis zu 87% erzielen können. Des Weiteren habe ich für Sie noch einen kostenlosen Rechner. Mit diesem können Sie sich die Stromkosten Ihrer Wasserbettheizung ganz einfach selbst ausrechnen. Um die Wartezeit bis zum nächsten Artikel zu überbrücken, empfehle ich Ihnen die bodenplatte zu isolieren sowie die Einstellungen der Heizung neu einzustellen.

In diesem Sinne …

… schlafen Sie gut.

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Comments (2)

  1. Wido Donnerstag - 08 / 11 / 2012
    Ich habs mal ausprobiert. Wir haben kein Standard Wasserbett. Es hat die Form eines Achtecks mit einer Breite und Höhe von 2,40m. Es ist softsided und im Wasserkern befinden sich rund 850l Wasser. Das Wasserbett wird beheizt von einer 300W Heizmatte. Diese Heizmatte verbraucht bei einer Einstellung auf 32°C 1943 Wh in 24h. das sind rund 81Wh pro h und im Jahr 710 kWh. Jetzt hab ich, wie oben angegeben, die Zeitschaltuhr auf 16:00-22:00 Uhr gestellt. Der Verbrauch ist nun auf 1654 Wh gesunken. Pro h sind das 69Wh und aufs Jahr gerechnet 604 kWh. Das ist eine Einsparung von 15% und somit weit weg von 75%. 75% würde man sparen, wenn die Heizung rund um die Uhr mit voller Leistung (300 Watt) arbeiten würde. tut sie aber nicht. So und nun ist es uns heute Nacht passiert. Wir haben gefroren. und das nicht wenig. Bereits 6h nachdem die Zeitschaltuhr die Heizung ausschaltete, war es unerträglich, so dass ich die Heizung nun wieder rund um die Uhr laufen lasse. Die 25€ Einsparung im Jahr sind es nicht wert, im Bett frieren zu müssen. Gruss aus Ulm Wido
  2. eGoGant Sonntag - 08 / 07 / 2012
    Klasse, jetzt hol ich mir meine Wasserbett, die Heizung war der einzige Bedenkenpunkt bei mir. Danke!!!
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