Aufbau einer eigenen Vermögensstruktur

Artikel 6 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Seit dem letzten Artikel Unser Geld fliesst nun weiter in unser Vermögensbudget ist bereits etwas Zeit vergangen. Haben Sie die Tipps befolgt und Ihre Konten umstrukturiert? Wie sind Sie voran gekommen? Bevor wir heute mit der Artikelserie fortfahren, möchte ich die letzten Fakten kurz zusammenfassen.

Bisher haben Sie hier im Blog erfahren, wie Sie den monatlichen überschüssigen Betrag auf dem Zwischenkonto ermitteln und auf Ihr Tagesgeldkonto, Ihrem Vermögensbudget, überweisen. Regelmäßig landen nun alle überschüssigen Beträge in Ihrem Vermögensbudget. Von hier aus fließt KEIN Euro mehr zurück in Ihren alltäglichen Ausgaben-Kreislauf. Das hier lagernde Geld, welches durch die monatlichen Einzahlungen stetig anwächst, wird nur dafür verwendet, um es in die verschiedensten Anlageformen zu investieren.
In den kommenden Artikeln soll es um die Antworten auf folgende Fragen gehen:
• Wie stellen Sie Ihr Vermögen auf ein sicheres Fundament?
• In welche sichere Geldanlage sollen und können Sie investieren?
• Woher wissen Sie, Wann Sie Wie viel Geld in Welche Anlageform zu investieren haben?

Aufbau einer VermögenstrukturUnsere Grafik aus den letzten Artikeln hat sich heute erweitert. Wie Sie sehen, fliesst unser Geld nun über den dicken violetten Pfeil (Tagesgeldkonto) in die unterschiedlichsten Anlageformen mit verschiedenen Risikoklassen. Jede einzelne Risikoklasse hat zudem ihr eigenes prozentuales Budget. In der Tabelle der Grafik habe ich Ihnen beispielhaft fünf Risikoklassen erstellt. Die Gewichtung der prozentualen Verteilung habe ich nur für dieses Beispiel gewählt. Damit will ich Ihnen zeigen wie eine Vermögensstruktur aussehen kann, aber nicht muss. Sie selbst entscheiden im Endeffekt, wie Ihre Strategie aussieht.

Wie beginnen Sie nun, sich eine eigene Vermögensstruktur aufzubauen?
Mit den Jahren habe ich in Sachen Geld sicher anlegen viele Erfahrungen sammeln können. Zum Teil schlechte aber auch gute Erfahrungen. Um nicht immer wieder die gleichen Fehler zumachen, habe ich mir gewisse Bedingungen auferlegt. Eine dieser Bedingungen ist, dass ich nur in Finanzprodukte investiere die ich kenne und vor allem auch verstehe. Wenn ich zum Beispiel keine Ahnung habe, wie ein Schiffsfonds funktioniert, dann habe ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich belese mich und baue mir das nötige Wissen auf oder ich investiere keinen einzigen Euro in diese Anlageform! Durch diese Einschränkung waren meine Anlagemöglichkeiten am Anfang sehr übersichtlich. Ich hatte nur die Möglichkeit mein Geld in Finanzprodukte zu investieren von denen ich auch Ahnung hatte. Sie sollten nun alle Ihnen bekannten Finanzprodukte aufschreiben und dahinter eine Bewertung notieren. Am besten so wie in der Schule mit Zahlen von 1 bis 6. Die Zahl 1 entspricht einem außerordentlich guten Wissensstand und die Zahl 6 entsprechend dem Gegenteil. Lassen Sie in Ihre Bewertung auch einfließen, ob Sie sich zutrauen würden heute einen gewissen Teil Ihres Geldes in das jeweilige Produkt zu investieren. Ganz ohne dabei Angst haben zu müssen. Mit dieser Auswahlmethode können Sie die Produkte herausfiltern in die Sie schon investieren können (Wertung 1-3) und Sie werden auch die Produkte finden, die Sie zwar schon kennen, aber bei denen es sich lohnt weiteres Wissen aufzubauen (Wertung 3-6). Sortieren Sie nun die Produkte nach Risikoklassen und stellen Sie eine Übersicht, ähnlich der obigen Abbildung zusammen. Als Risikoindikator können Sie die zu erwartende Rendite heranziehen. Je höher die Rendite ist die ein Produkt abwirft, desto höher ist auch das Risiko. Sie können Ihr Geld richtig anlegen, indem Sie in Finanzprodukte auswählen die kurzfristig verfügbar sind und aber auch langfristig betrachtet werden sollten. Berücksichtigen Sie auch dieses Kriterium.

Ihre Aufgabe ist es nun Ihr Wissen zu bestimmten Finanzprodukten zu analysieren und ähnliche Produkte in Gruppen einzuordnen. Dies ist wichtig, damit Sie in Zukunft nicht alles auf eine Karte setzen, sondern direkt von Anfang an Ihr Risiko streuen. Dies erreichen Sie, indem Sie in unterschiedlichste Finanzprodukte Ihr Geld investieren. Damit Ihnen auch ein paar Produkte auf Anhieb einfallen, schreibe ich Ihnen kurz mal ein paar Produkte auf. Ich mache dies bewusst ganz ohne Wertung der Produkte, denn jeder muss am Ende selbst wissen welchen Produkten er vertraut und welche er lieber nicht anfasst. Produkte die ich persönlich überhaupt nicht mag, können ja mitunter Ihre Favoriten sein!

Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, Immobilien, Metalle, Rohstoffe, Tagesgeld, Festgeld, Sparbücher, Bausparverträge, kapitalbildende Versicherungen, Optionsscheine, Beteiligungen, Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, Sparpläne und viele weitere Finanzprodukte die Sie kennen.

Gern bin ich Ihnen bei der Erstellung einer Übersicht behilflich. Schreiben Sie mir einfach eine Email oder einen Kommentar. Viel Spaß beim analysieren. Im kommenden Artikel dieser Artikelserie werden ich Ihnen schreiben wie sich der Kreislauf schliesst.

Ihr

Alexander Fischer

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