Archive | Juli, 2010

Wie Sie richtig Stopkurse setzen

Wo sind wir in der letzten Woche stehen geblieben? Stimmt, Sie wollen sicherlich noch wissen, mit welcher Strategie Sie Ihre Verkaufsorder im System abändern sollen. Na dann, lesen Sie selbst.

Was passiert wenn der Aktienkurs steigt?
Bei steigendem Aktienkurs sind Sie gefragt. Alles läuft scheinbar wie geplant. Sie kaufen eine Aktie und der Aktienkurs steigt. Sie müssen Ihre Stop-Loss Order immer wieder anpassen. Aber keine Angst, Sie müssen nun nicht mehrmals am Tag den Aktienkurs prüfen. Nutzen Sie dafür Ihren persönlichen Finanztag. Wie ich Ihnen bereits geschrieben habe, sollte Ihr Finanztag am besten an einem Wochenende sein. Da hat die Börse geschlossen und Sie können sich in aller Ruhe Ihren Finanzen widmen. Mein Finanztag ist immer am ersten Sonntag eines Monats. Ich überprüfe dann zuerst den neuen Aktienkurs. Angenommen dieser beträgt 105,- Euro. Wenn ich davon meinen Risikopuffer von 10% abziehe, erhalte ich meinen neuen Verkaufspreis. In diesem Fall sind es 94,50 Euro. Genau auf diesen Betrag ändere ich meinen alten Stopkurs im System ab und lasse diesen bis zu meinem nächsten Finanztag stehen. Die 94,50 Euro sind ab sofort mein neuer ultimativer Verkaufspreis. Darunter werde ich nie wieder gehen. Egal was an der Börse passiert. Auch wenn der Aktienkurs auf 95,- Euro runter geht. Meine Position wird erst automatisch bei 94,50 verkauft. Allerdings hätte sich dadurch mein Verlust, im Vergleich zur ursprünglichen Verkaufsorder weiter reduziert. Damals hätte ich nur 90,- Euro pro Aktie erhalten. Wenn die Aktie weiter steigt erhöhe ich wieder meinen Verkaufsauftrag. Das mache ich so lange, bis die Aktie irgendwann automatisch verkauft wurde. Mir persönlich ist es egal, was während des Monats mit dem Aktienkurs passiert. Da kann es Höhen und Tiefen geben, entscheidend für meine Anpassung ist nur mein persönlicher Stichtag. Ich möchte mich nicht von den täglichen Schwankungen an der Börse beeinflussen lassen und sehe meine Investments eher langfristig. Ziel ist es ja die Aktie so lang wie möglich und mit viel Gewinn im Depot zu halten.

Gewinne ausbauen und absichern
Sollte ich mit meinem Risikopuffer einen Gewinn von 5% erzielen, ändere ich meine Strategie etwas. Jetzt möchte ich mir einen höheren Gewinn sichern. Wie sieht das in meinem Beispiel aus? Der Gewinn von 5% entspricht bei einem Kaufpreis von 100,- Euro einem Aktienkurs von 105,- Euro. Sobald meine Stop-Loss Order den Wert von 105,- Euro erreicht hat, halbiere ich meinen Risikopuffer von 10% auf nur noch 5%. Erreicht wäre das bei einem Aktienkurs von 117,- Euro. Abzüglich meines 10% Risikopuffers müsste der neue Verkaufsauftrag auf 105,30 Euro abgeändert werden. Da ich nun bereits in der Gewinnzone bin, kann ich meinen Risikopuffer verringern. Nun reichen mir 5% Abschlag zur Ermittlung der Verkaufsorder. Die neue Stop-Loss Order setze ich daher mit 111,15 Euro fest. Dadurch erziele ich bei einem automatischen Verkauf mindestens einen Gewinn von 11%. Sollte der Aktienkurs weiter steigen, kann ich nur noch weitere Gewinne einfahren und praktisch keinen Verlust mehr machen.

Ich empfehle Ihnen konsequent sämtliche Aktien- und Fondspositionen mit Stopkursen abzusichern. Egal was an der Börse passiert, werden Sie nicht schwach und setzen Sie die Verkaufsorder nicht unter den vorgegebenen Wert. Bis auf sehr geringe Verluste, kann Ihnen nichts passieren! Erst wenn Sie die Regeln selbst brechen kann es passieren, dass div. Positionen deutlich an Wert verlieren und es kaum noch Sinn macht diese zu verkaufen. Erst dann würden Sie riesige Verluste erzielen.

Sobald ein Verkaufsauftrag ausgelöst und die Position verkauft wurde, landet der erzielte Geldbetrag wieder auf dem Tagesgeldkonto. Ihre Vermögenstabelle gibt Ihnen wieder Auskunft darüber, in welche Geldanlage Sie investieren müssen damit Ihr Depot ausgeglichen bleibt. Das Spiel beginnt wieder von vorn.

Ihr

Alexander Fischer

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Reich-mit-Plan.de bei Twitter

Heute möchte ich die Gelengenheit nutzen Sie wieder in eigener Sache zu informieren. Reich-mit-Plan.de twittert ab sofort alles Wichtige rund um diesen Blog. Mit max. 140 Zeichen informiere ich Sie unregelmäßig über News, Artikel-Updates, Links und vieles mehr rund um das Thema Reich werden mit Plan. Wer möchte kann mir gern folgen. Mittlerweile gibt es 170 Follower.

http://twitter.com/ReichMitPlan

Ihr

Alexander Fischer

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Mit der richtigen Strategie Aktiengewinne sichern

In den Simulationen der letzten Artikelserie habe ich geschrieben das diverse Aktien- und Fondspositionen automatisch verkauft wurden und die Erlöse dem Tagesgeldkonto zugeflossen sind. Ganz so automatisch wie es wie es den Anschein hat, ist es allerdings nicht. Wenn es so wäre, würde ja niemand an der Börse Geld verlieren. Damit dies funktioniert müssen Sie selbst entsprechende Vorbereitungen treffen. Ich möchte Ihnen heute erläutern wie ich meine eigenen Aktien und Fonds durch automatische Stopps absichere.

Beginnen möchte ich mit meiner Beobachtungsliste. Hier trage ich sämtliche Wertpapiere ein von denen ich interessante Artikel gelesen habe oder wenn sie von jemandem empfohlen wurden. Nachdem ein Wert in meine Liste aufgenommen wurde, kann ich ihn über einen längeren Zeitraum beobachten und sehen wie er sich entwickelt. Durch weitere Berichterstattungen kann ich mir mit der Zeit ein besseres Bild machen. Entweder ist die Aktie oder der Fonds dann immer noch interessant genug um in meiner Liste zu verbleiben oder er fliegt umgehend wieder raus.

Wenn laut meiner Vermögenstabelle der Zeitpunkt für neue Investitionen gekommen ist, weiß ich meistens schon genau in welchen Wert ich aus meiner Beobachtungsliste als nächstes investieren möchte. Für das heutige Beispiel habe ich mich für den Kauf der Aktie des Unternehmens Reich AG entschieden. Im aktuellen Börsenhandel konnte ich 100 Stück zum Preis von 100,- Euro erwerben. Der Gesamtwert des Kaufes beträgt somit 10.000,- Euro. Sobald die Aktie in meinem Depot verbucht wurde, gebe ich sofort wieder einen neuen Auftrag ins System ein. Allerdings keinen direkten Verkaufsauftrag sondern eine Stop-Loss Order. Diese bewirkt, dass der Auftrag zwar dauerhaft im System steht, allerdings erst ausgeführt wird, wenn mein vorgegebener Wert den Auftrag auslöst. Als Stopkurs habe ich 90,- Euro angegeben. Das sind 10% unter meinem Kaufpreis. Denn bei Aktien und Fonds beträgt mein persönlicher Risikopuffer immer 10%. Da niemand die Entwicklung an den Märkten vorhersehen kann und auch ich nicht immer auf dem günstigsten Niveau in einen Wert einsteige, habe ich für mich diesen Risikoschutz gewählt. Was ist das schlimmste was mir nun passieren kann? Die Aktie kann an Wert verlieren und wird bei 90,- Euro automatisch verkauft. Das ist zwar schade, aber zumindest behalte ich die Aktie dann nicht bis sie bei 80,- Euro oder 70,- Euro oder sogar noch viel niedriger steht. Dann wäre sie fast schon eine Depotleiche. Denn bis diese wieder in die Gewinnzone kommt, können Jahre vergehen.

Was passiert wenn der Aktienkurs fällt?
Der niedrigste Verkaufspreis für die Aktie beträgt seit Beginn 90,- Euro. Der Verkaufsauftrag steht bombenfest in meinem Depot. Egal was nun an der Börse passiert, ich werde den Auftrag NIE unter die 90,- Euro abändern. Mein Verkaufserlös beträgt somit immer noch 9.000,- Euro. Ein kleiner Verlust, aber immer noch besser als ein Totalausfall. Ein Versuch war es wert.

Was passiert wenn der Aktienkurs stagniert und sich kaum verändert?
Über einen längeren Zeitraum gesehen ist dies überhaupt nicht schlimm und kann sogar ein Vorteil sein. Der Markt weiß scheinbar nicht in welche Richtung er gehen soll. Kommende Unternehmensnachrichten werden daher sehr interessant sein. Da niemand weiß wann diese kommen und wie sie aussehen werden, ist es schwierig die Entwicklung der Aktie vorherzusehen. Im Moment hat die Aktie weder Verlust noch Gewinn gebracht. Nutzen Sie diese Zeit evtl. dazu um weitere Positionen zukaufen. Dies können Sie machen wenn Sie weiteren Investitionsbedarf laut Ihrer Vermögenstabelle haben und wenn Sie persönlich immer noch voll von der Aktie bzw. dem Unternehmen überzeugt sind.

Am interessantesten wird die ganze Sache aber erst, wenn der Aktienkurs steigt. Dann müssen Sie handeln. Mit wenigen kleinen Schritten werden Sie sich immer mehr Gewinne sichern. Ich werde daher den Artikel jetzt noch fertig schreiben damit Sie ihn in der kommenden Woche zu Ende lesen können.

Ihr

Alexander Fischer

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Geldanlage ist planbar

Auf der Suche nach einer geeigneten Geldanlage für das eigene Kapital gibt es wirklich viele Optionen, die man in Anspruch nehmen kann. Neben sehr sicheren Geldanlagen wie beispielsweise dem Festgeld, dem Tagesgeld und Sparbriefen lässt sich das eigene Kapital natürlich auch sehr gut in Aktien, Fonds oder Kapitallebensversicherungen investieren. Wer über einen größeren Kapitalstock verfügt und sein Geld auf mehrere Investments verteilen möchte, sollte dabei eine gute Planung vornehmen, denn auf diesem Weg lässt sich die richtige Mischung aus Sicherheit, Flexibilität und Renditepotenzial finden. Nachfolgend wird aufgezeigt, wie planbar der Bereich Geldanlage ist und was ein Anleger sich dabei überlegen sollte.

Bei mehreren Investments sollte eine sichere Reserve angelegt werden

Bei der Planung der eigenen Geldanlage ist es wichtig, einige grundsätzliche Dinge zu beachten, von denen der Aufbau einer sicheren Reserve zu den wichtigsten Aspekten gehört. Niemand möchte gerne sein gesamtes Kapital verlieren und aus diesem Grund ist es enorm wichtig, einen Teil des eigenen Geldes in eine sichere Alternative wie beispielsweise Festgeld oder einen Sparbrief zu investieren. Dies bietet darüber hinaus den Vorteil, dass man auch die Rendite schon kennt und somit ein stabilisierendes Element im eigenen Anlageportfolio aufweist.

Bei riskanten Geldanlagen ebenfalls eine Diversifizierung vornehmen

Ein weiterer Punkt, der bei der Geldanlage nicht unwichtig ist, besteht in der Diversifizierung des Risikos. Natürlich reicht es auch, eine Reserve anzulegen und mit dem restlichen Geld geradezu zu zocken, jedoch führt dies in vielen Fällen dazu, dass man Verluste erleidet. Wer hingegen auf verschiedene Aktien setzt oder eine Mischung aus konservativen Rentenfonds und riskanteren Aktienfonds nutzt, kann unter dem Strich eine recht interessante Rendite bei überschaubarem Risiko in Anspruch nehmen. Natürlich lassen sich auch mit einer Diversifizierung des Risikos nicht alle Probleme lösen, aber sie stellt einen interessanten Ansatz bei der Geldanlage dar.

Unter dem Strich lässt sich die eigene Geldanlage also wirklich gut planen

Schaut man sich die vielen Möglichkeiten im Bereich der Geldanlage an, kann man sagen, dass sich doch eine Menge Aspekte in diesem Bereich vorher planen lassen. Natürlich kann kaum jemand Aktienkurse genau voraussagen oder Krisen schon vor der Entstehung erkennen, aber mit einer sorgfältigen Planung lässt sich zumindest die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die eigene Geldanlage ein Erfolg wird. Nutzen Sie diese Planungsmöglichkeiten und freuen Sie sich auf eine satte Rendite und entsprechend geringe Verlustrisiken. Niemand hat Geld zu verschenken, weshalb man es im Bereich der Geldanlage ebenfalls nicht tun sollte.

Ihr

Alexander Fischer

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Zusammenfassung der Artikelserie – Verwenden Sie eine eigene Vermögenstabelle


Seit einigen Wochen schreibe ich Ihnen nun schon wie sinnvoll es ist, sein Vermögen mittels einer eigenen Vermögenstabelle zu verwalten. Sie sehen damit auf einen Blick, wie es derzeit um Ihre Geldanlagen steht und bekommen als Ergebnis angezeigt welche Investitionen Sie jetzt tätigen sollten, damit Ihr Depot eine gesunde Risikoverteilung aufweist. Zudem hilft Ihnen diese Übersicht immer antizyklisch zu investieren! Das ist wichtig um bereits frühzeitig in Anlageklassen zu investieren die aktuell noch nicht so gefragt sind am Markt.

Im Download-Bereich habe ich Ihnen die Vermögenstabellen EINFACH (kostenlos) und KOMPLEX zum Download bereit gestellt. Empfehlen möchte ich Ihnen allerdings die komplexe Vermögenstabelle. Ein Vorteil, neben der detailreicheren Übersicht, ist die beliebige Erweiterbarkeit der Tabelle. Sie wächst sozusagen mit Ihrem Vermögen.

Mit der Vermögenstabelle automatisch und antizyklisch in Aktien investieren

Einfache Vermögensverwaltung mit dieser Übersicht

Risikominimierung durch zusammenfassen ähnlicher Finanzprodukte

Umschichtungen im Vermögensdepot leicht gemacht

Wenn der Aktienmarkt boomt stellen Sie so Ihr Depot richtig auf

Schützen Sie Ihr Depot vor einem Aktiencrash

Download der einfachen Vermögenstabelle

Download der komplexen Vermögenstabelle

Euer

Alexander Fischer

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Tipps von Vermögensverwaltern sind Gold wert

Die ersten Blogleser haben sich bereits die Vermögenstabellen im Download-Bereich heruntergeladen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim privaten Vermögensaufbau. Ich stehe Ihnen gern für Ihre Fragen jederzeit per E-Mail zur Verfügung.


Für alle diejenigen unter Ihnen, die sich noch nicht ganz entschieden haben wie Sie Ihre eigene Vermögensübersicht strukturieren sollen, habe ich heute einen interessanten Artikel im Netz gefunden. Beim Finanzportal Handelsblatt geben Ihnen neun Vermögensverwalter Auskunft darüber, wie Sie ein Depot prozentual strukturieren würden. Dabei unterscheiden Sie jeweils zwischen drei verschiedenen Anlagestrategien.

- Konservative Anleger – max. Verlustschwelle 10 Prozent
- Ausgewogene Anleger – max. Verlustschwelle 20 Prozent
- Chancenorientierte Anleger – max. Verlustschwelle 30 Prozent

Zudem geben Sie interessante Informationen zu einzelnen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetallen.

Unter dem jeweiligen Foto des Vermögensverwalters kommen Sie mit dem Button WEITER zur empfohlenen Struktur.


Hier gehts direkt zum Artikel.

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und starten Sie mit Ihrer eigenen Vermögensstruktur.
Viel Erfolg beim Aufbau.

Ihr

Alexander Fischer

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