Edelmetalle gehören in jedes Depot – Aber auf die Dosis kommt es an

Artikel 1 von 7 der Artikelserie: Einstieg in die Welt der Edelmetalle

In meiner letzten Artikelserie haben Sie bereits lesen können, dass ein gewisser Teil Ihres Vermögens in Edelmetalle angelegt sein sollte. Dies ist wichtig, damit Ihr Vermögen gleichmäßig auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt ist. Dadurch minimieren Sie hohe Schwankungen und streuen das Gesamtrisiko. Durch die Medien wird uns ja seit Wochen und Monaten suggeriert, dass es scheinbar keine Alternative zur Geldanlage in Gold und Silber gibt. Ich möchte daher an dieser Stelle ausdrücklich betonen, dass ich diese Meinung nicht vertrete. Sie dürfen jetzt nicht blindlings Ihr gesamtes Geld in Edelmetalle investieren. Das ist genau der falsche Weg. Dadurch stehen Sie am Ende wieder nur auf einem Bein und sobald die Blase am Edelmetallmarkt platzt, fallen Sie um und sind wie die Jahre zuvor deutlich ärmer und frustriert. Ziel ist es also nicht Ihr gesamtes Hab und Gut in Gold und Silber zu investieren, sondern nur einen kleinen Teil. Interessante Artikel dazu finden Sie in der Blog-Kategorie Gold und Silber hier bei Reich-mit-Plan. Je nachdem wie Sie Ihr persönliches Depot strukturiert haben, ergibt sich vielleicht eine Edelmetallposition von 5% bis 20%. Der Rest Ihres Vermögens darf mit Rohstoffen nichts zu tun haben! Also 80% sollten mindestens auf alle anderen Anlageklassen verteilt werden.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten eine sehr lange Zeit auf einer einsamen Insel verbringen. Vorher dürfen Sie allerdings bestimmen welche Dinge Sie mitnehmen wollen. Was brauchen Sie um zu überleben? Etwas zu Essen? Na klar, sagen wir Essen ist Gold. Dann brauchen Sie noch etwas zu Trinken! Gut, sagen wir Trinken ist Silber. Reicht das? Packen Sie in Ihren Koffer je zur Hälfte mit Lebensmitteln und Getränken? Mehr nicht? Was ist mit Werkzeugen wie einem Taschenmesser, einer kleinen Säge oder Feuerzeugen? Eine Karte wäre doch auch nicht schlecht, oder? Dinge wie Sonnenhut, Decke, Regenschutz, Verbandsmaterial und so weiter sind sicher auch nicht verkehrt. Nur wenn Sie alles zusammen mitnehmen, werden Sie lange genug überleben können. Wenn Sie nur ein Teil der Dinge mitnehmen ist es nur eine Frage der Zeit wie lange Sie überleben können. Setzen Sie also bitte nicht alles auf eine Karte.


In den nächsten Artikeln möchte ich das Thema Edelmetalle näher betrachten. Danach werden Sie ein besseres Gefühl haben und werden vor allem wissen worauf es bei Investitionen am Edelmetallmarkt ankommt. Nach und nach wird sich auch Ihre Edelmetallposition erhöhen, bis Sie Ihren Zielwert erreicht haben. Dann sind Sie auch bei starken Stürmen an den Finanzmärkten gut gerüstet und werden jede Schieflage gut überstehen. Nun gibt es sehr viele Möglichkeiten Geld am Edelmetallmarkt zu investieren. Jedes Investment hat seine eigenen Vorteile und auch Nachteile. Sie müssen nun heraus finden, welche Art der Metallinvestition Ihnen am besten liegt. Beginnen Sie erst dann mit dem Aufbau erster Positionen. Kaufen Sie immer nur in kleinen Schritten und investieren Sie nie gleich Ihr gesamtes Rohstoff-Budget.

Die traditionelle Art sein Geld in Edelmetalle anzulegen ist der Kauf von physischem Münzen und Barren. Physisch bedeutet, Sie halten ein Stück Metall in Ihren Händen. Aber auch Schmuck kann zu physischem Anlagevermögen gezählt werden. Allerdings sollten Sie diese Variante nicht als Anlageform heranziehen. Weitere Möglichkeiten sind zum Beispiel Aktien von Rohstoffunternehmen wie zum Beispiel Goldminen und Unternehmen die mit Rohstoffen Ihr Geld verdienen. Klassischer Weise können Sie hier neben Aktien von Einzelunternehmen auch in aktive gemanagte Fonds oder in Indexfonds und Zertifikate investieren.

Alle diese Anlageformen möchte ich Ihnen gern näher bringen. Entscheiden Sie am Ende selbst wie Sie in den Rohstoffsektor investieren möchten. Sie werden auch erfahren wie ich persönlich meine Rohstoff-Position aufgestellt habe.

Und denken Sie immer daran nur einen kleinen Teil Ihres Vermögens in Rohstoffe zu investieren! Ein guter Eintopf besteht ja auch nicht nur aus Wasser und einer Kartoffel.

Ihr

Alexander Fischer

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