Archive | März, 2011

Dieser Fonds ist eine ideale Depotergänzung für die Rubrik Rohstoffe

In den letzten Wochen und Monaten habe ich viele Artikel zum Thema “Investieren in Edelmetalle” geschrieben. Vor allem physische Metalle sollten ein sehr wichtiger Baustein in eurem Vermögen sein. Damals habe ich euch empfohlen, mit einer Vermögenstabelle euer Vermögen zu sortieren und systematisch zu vermehren. Einer der Vorteile dieser privaten Vermögensverwaltung ist die Risikostreuung des gesamten Kapitals in viele unterschiedliche Anlageklassen. Je größer das Vermögen wird, je weiter solltet ihr die einzelnen Punkte eures Vermögens weiter diversifizieren.

An einem Beispiel möchte ich das etwas verständlicher machen. Am Anfang, wenn ihr mit der Vermögensbildung beginnt, ist es hilfreich die einfache Vermögenstabelle zu nutzen. Hier verteilt ihr das verfügbare Kapital in fünf einfache aber unterschiedliche Vermögensklassen. Einer dieser fünf Punkte sollten Rohstoffe in Form von Goldmünzen sein. Mit der Zeit und mehr verfügbarem Geld erweitert ihr den Punkt um Silbermünzen. Ziel der privaten Vermögensanlage ist es, die fünf Rubriken zu erweitern und immer weiter neu aufzuteilen. Am einfachsten geht das mit der komplexen Vermögenstabelle. Das ist übrigens auch die Tabelle, welche die meisten User heruntergeladen haben. Ich möchte heute beim Beispiel der Rubrik Rohstoffe bleiben. Um diesen Punkt weiter aufzuteilen, nehme ich zu den bestehenden Positionen Gold und Silber weitere Rohstoff-Investments hinzu. Zum Beispiel Industriemetalle.

Die wichtigsten 10 Industriemetalle sind:
Kupfer, Aluminium, Gold, Silber, Blei, Zink, Platin, Nickel, Zinn, Palladium
Bei Industriemetallen macht es keinen Sinn, diese in physischer Form zu horten. Die Preise schwanken je nach Metallsorte und weltweiter Nachfrage einzelner Branchen und Länder. Viel einfacher geht dies mit einem Indexfonds.

1998 wurde von Jim Rogers, einem US-amerikanischen Hedgefondsmanager, der “Rogers International Commodity Index” (RICI) ins Leben gerufen. Dieser dient vielen Rohstofffonds als Benchmark und beinhaltet 35 Rohstoffe.

Die Online-Bank Ing-Diba erklärt den Index wie folgt:
Im Gegensatz zu anderen Indizes orientiert sich die Gewichtung der Rohstoffe im RICI an deren Bedeutung im alltäglichen Leben der Menschen. Neben Energieträgern wie Rohöl mit einem Gewicht von rund 45% sind daher Agrarrohstoffe mit rund 35% besonders stark vertreten. Der Rest verteilt sich auf Industrie- und Edelmetalle.

Die Wertentwicklung der Industriemetalle aus diesem Index bildet der “RICI Metal Index ETF” 1:1 nach. Handelbar ist der ETF Indexfonds über die Börse und kann täglich gekauft oder auch bequem verkauft werden. Genau wie Aktien oder Fonds.

Ziel des Indexfonds:
Eine Rendite zu erzielen, die derjenigen des Rogers International Commodity Index (R)-Metals vergleichbar ist. Für die Zwecke des Engagements in dem Index wird der Fonds eine Methode der synthetischen Nachbildung des Index anwenden

Der Vorteil dieses Indexfonds liegt auf der Hand. Ihr erweitert eure bisherige Rohstoffposition um weitere 8 (neue) Industriemetalle. Für den ETF bezahlt ihr zudem keinen Ausgabeaufschlag und habt sehr geringe jährliche Gebühren in Höhe von 0,85%. Mit diesem Indexfonds könnt ihr bereits mit geringem Einsatz, die Rohstoffrubrik weiter aufteilen. Wenn ihr euch nun einige Anteile ins Depot legen möchtet, vergesst bitte nicht die Position mit Stop-Loss Orders abzusichern. Zudem solltet ihr max. ein Fünftel des gesamten Rohstoffbudgets für Industriemetalle reservieren. Angenommen in der Vermögenstabelle habt ihr 10% für sämtliche Rohstoffe reserviert. Dann solltet ihr der Unterrubrik Industriemetalle max. 2% zuteilen.

Hier noch ein paar Eckdaten des Indexfonds:
WKN: A0MMBH
ISIN: LU0259320728
Total Expense Ratio (TER): 0,85%

Alternativ könnt ihr auch in ETFs investieren, die den gesamten „Rogers International Commodity Index“ mit seinen 35 Rohstoffen abbildet. Hilfreiche Informationen für den Handel mit Rohstoffen findet ihr im Forum von Wallstreet-Online.

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News Day – 29. März 2011

Chef des Billigfliegers Ryanair zeigt sein wahres Gesicht
Michael O’Leary ist Chef des Billigfliegers Ryanair. Ein Gespräch über seine Zweifel am Klimawandel, unnötiges Gepäck – und die Idee, im Flugzeug Toiletten-Gebühren einzuführen. In diesem Interview zeigt Michael O’Leary wie intolerant und arrogant er wirklich ist.
Ich werde nie wieder mit Ryanair fliegen!

Top-Lebensversicherer stehen mit dem Rücken zur Wand
Eine Studie kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Fünf große Lebensversicherer könnten in arge Not kommen. Fünf große deutsche Lebensversicherer könnten ab 2013 zu wenig Kapital haben. Zu diesem Ergebnis kommen die Berater Bain & Company und Towers Watson in der Studie “Solvency II – eine kulturelle und strategische Herausforderung”. Von 20 untersuchten Lebensversicherern könnte fast jeder vierte eine Solvenzquote von unter 100 Prozent aufweisen, heißt es da. Die Solvenzquote ist eine entscheidende Kennzahl im neuen europäischen Aufsichts- und Kapitalregime Solvency II, das in zwei Jahren eingeführt wird. Sie misst, in wie weit das Vermögen einer Versicherung durch Solvenzkapital gedeckt ist. Unter Solvenzkapital versteht man das Kapital, das Versicherer vorhalten müssen, um eingegangene Risiken abzudecken.
Der leidtragende wird am Ende wieder der kleine Klunde sein

Kaldemorgen geißelt seine Anlagestrategie als zu defensiv
Interview Für seinen Flaggschiff-Fonds lief es 2010 gar nicht gut. Der DWS-Topmanager räumt offen ein, die Euro-Krise unterschätzt zu haben. Jetzt glaubt er, mit französischen Aktien seine Kunden beglücken zu können. Im vergangenen Jahr sind der DWS Akkumula und der DWS Vermögensbildungsfonds I dem Aktienmarkt weit hinterhergelaufen. Jetzt hat Kaldemorgen umgeschichtet und zum Beispiel Finanzwerte gekauft. Und bald will er auch einen Hedge-Fonds steuern.
Der DWS Akkumula und der DWS Vermögensbildungsfonds I haben schon lange ihre Qualität verloren

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Zusammenfassung der Artikelserie: Mit einem regelmäßigen Stromvergleich jede Menge Geld sparen

In den letzten Wochen habe ich euch mal gezeigt, wie einfach es ist den Stromanbieter zuwechseln. Mitunter könnt ihr dabei richtig gutes Geld sparen. Zwei Monatsraten sollten auf jeden Fall drin sein. Im heutigen Artikel möchte ich euch gern alle Artikel der Serie zusammengefasst darstellen. So habt ihr es in Zukunft leichter, themenbezogene Artikel schnell wiederzufinden.

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Auch ohne den Stromanbieter zu wechseln könnt ihr viel Geld sparen

Artikel 3 von 4 der Artikelserie: Mit einem regelmäßigen Stromvergleich jede Menge Geld sparen

Wie sieht es aus? Konntet ihr erfolgreich ein paar gute Tarife aus den Strom-Preisvergleich Portalen filtern? Das war ja eure Aufgabe im letzten Artikel dieser Artikel-Serie. Bei zwei bis drei Anbietern dürftet ihr nun theoretisch deutlich weniger zahlen als bei eurem bisherigen Stromanbieter. Wenn ihr keinen deutlich besseren Tarif entdecken konntet, dann ist das auch kein schlechtes Zeichen. Dies bedeutet ja, dass ihr bereits sehr günstig euren Strom bezieht. Aktualisiert am besten die Terminerinnerung in eurem Kalender und prüft in ein paar Monaten, wenn sich die Tarife der Stromanbieter wieder verändert haben, ob ihr nun zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln könnt.

Für alle die günstigere Tarife gefunden haben, geht es nun weiter. Die größte Ersparnis erzielt ihr mit Tarifen die euch einen Neukundenbonus oder zusätzliche freie Kilowattstunden gewähren. Meistens sind diese Angebote gekoppelt an lange Laufzeiten oder einer Mindestabnahme von Kilowattstunden. Wenn der Bonus nach einem Jahr wegfällt sind die Angebote meist kaum noch nennenswert günstiger. Solltet ihr euch also für so einen Anbieter entscheiden, dann muss euch auch bewusst sein, dass ihr immer kurz vor Ablauf der neuen Vertragslaufzeit einen neuen Stromanbietervergleich machen solltet. Dann wechselt ihr wieder zu einem anderen Anbieter und nehmt den Neukundenrabatt mit.

Wie im letzten Artikel versprochen, möchte ich euch vor dem Anbieterwechsel noch einen Tipp bzw. eine Alternative mit auf dem Weg geben. Durch den Preisvergleich im Internet und der genauen Selektierung der Tarife (siehe letzter Artikel) kennt ihr euch mittlerweile sehr gut mit den Angeboten der Stromanbieter aus. Man kann sagen, das ihr vom Status eines “Laien” aufgestiegen seid zu einem “sehr gut informierten Kunden”. Gebt also eurem bisherigen Stromanbieter noch eine letzte Chance. Ruft ihn an! Am besten morgens in der Früh oder spät abends. Zu diesen Zeiten sind die Hotlines nicht so stark besucht und euch erwarten entspannte Mitarbeiter für eure Verhandlungsrunde.

Ich möchte euch sagen wie ich es gemacht habe. Mit meinen Unterlagen aus dem Preisvergleich habe ich bei meinem Stromkonzern angerufen. Ich habe dann kurz erklärt, dass ich mir die letzte Rechnung angeschaut habe und aufgrund der gestiegenen Preise im Internet einen Preisvergleich gemacht habe. Dann habe ich dem Mitarbeiter genau erklärt was ich dort gefunden habe. Nämlich einen Tarif beim Anbieter XYZ der mir einen niedrigeren Preis je Kilowattstunde anbietet und zudem noch einen interessanten Neukundenbonus. Wenn der Neukundenbonus nicht wäre, würde das Angebot nur geringfügig günstiger sein. Da ich aber auch schon so lange bei meinem aktuellen Stromanbieter bin, fände ich es sehr schade, wenn ich nur aufgrund des Bonus wechseln müsste. Meine direkte Frage an den Hotline-Mitarbeiter war daher. “Können Sie mir einen ähnlichen Tarif inkl. eines Treuebonus anbieten? Dadurch wäre uns beiden doch am besten geholfen.”

Was kann nun für eine schlimme Antwort kommen? Im Prinzip gar keine. Entweder euer Stromanbieter versteht die Situation und lenkt ein oder er will euch als Kunde nicht behalten. Wie auch immer die Antwort ausfällt, ihr werdet auf jeden Fall eine deutliche Ersparnis erzielen. Entweder beim alten Stromanbieter oder beim neuen. In meinem Fall kam mir mein aktueller Netzbetreiber sehr entgegen. Die Kilowattstunde kostet nun 1,5 Cent weniger und ich erhalte einen Treuebonus von 150,- Euro! Das ist eine riesige Ersparnis obwohl ich gar nicht gewechselt habe.

Wenn ihr aber wechseln müsst, dann empfehle ich euch das neue Unternehmen direkt anzurufen und sämtliche Wechseldetails zu erfragen. In der Regel übernimmt der neue Vertragspartner sämtliche Formalitäten für euch. Der Stromzähler muss nicht getauscht werden. Ihr bekommt einfach nur ab Vertragsbeginn die Rechnung von einem anderen Stromanbieter.

Tut mir bitte einen Gefallen und probiert diese Wechselmethode aus. Ihr werdet selbst sehen welche Ersparnis möglich ist. Wenn ihr das alle 1 – 2 Jahre wiederholt, braucht ihr euch nie wieder Gedanken darüber machen, ob ihr beim Strom noch Geld sparen könnt. Das geht dann nur noch über das direkte ausschalten vieler Geräte.

Bitte schreibt mir eure Erfahrungen mit eurem Stromanbieterwechsel. Vielleicht habt ihr weitere Tricks und Tipps um weitere Ersparnisse zu erzielen.

Euer

Alexander Fischer

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News Day – 22. März 2011

Am heutigen Dienstag habe ich wieder drei interessante Links für euch. Viel Spaß beim Lesen.

China billigt massiven Ausbau der Kernkraft
Unbeirrt von der Atomkatastrophe in Japan setzt China voll auf den Ausbau der Kernenergie. Allein in den nächsten fünf Jahren soll mit dem Bau von rund 40 weiteren Reaktoren begonnen werden. Das sieht der neue Fünf-Jahres-Plan vor.
Unverantwortlich

Apple Store in Tokio hilft Erdbebenopfern großzügig
Neben der Spendenaktion Apples veröffentlichte Kevin Rose, ein amerikanischer Blogger, eine E-mail eines Freundes, der für Apple in Tokio arbeitet. In der Mail beschreibt er die Situation in einem der beiden Apple Stores in Tokio, wo man sich um Mitarbeiter, Manager und anwesende Kunden kümmerte. Dabei spielte unter anderem auch ein in Japan selten anzutreffendes kostenfreien Wi-Fi-Netz, dass vom Apple Store angeboten wird, eine wichtige Rolle.
Großzügigkeit und Spontanität = Apple

Web-Angriff legt WordPress lahm
Der Blog-Anbieter WordPress.com, der weltweit von rund 18 Millionen Menschen genutzt wird, wurde Opfer eines Cyber-Angriffs. Viele Blogger konnten sich zeitweise nicht bei dem Dienst anmelden. Erst nach sechs Stunden waren alle Blogs wieder erreichbar. Bemerkenswert ist die Stärke des Angriffs: Wie Firmenchef Matt Mullenweg mitteilte, seien alle drei Rechenzentren von WordPress.com betroffen gewesen.
Auch Reich-mit-Plan war von der Attacke betroffen

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Der beste kostenlose Feed-Reader – RSS Runner

Ihr habt ja mehrere Möglichkeiten die Artikel von Reich-mit-Plan.de zu lesen. Zum Beispiel könnt dem Twitter-Account folgen, die Webseite direkt ansteuern oder auch den RSS-Feed abonnieren und so von überall auf den Blog zugreifen.

Ich persönlich lese sehr viel wenn ich unterwegs bin. In erster Linie Blogs und Wirtschaftsnachrichten. Am komfortabelsten funktioniert das ganze mit den neuen Smartphones oder Tablet-PCs. Nach vielem ausprobieren habe ich nun endlich eine wirklich gute App für mein IPhone gefunden. Für alle unter euch die kein Apple-Gerät haben ist der heutige Artikel leider nicht sehr interessant.


Um die aktuellsten Artikel unterwegs lesen zu können, braucht ihr einen Feed-Reader. Es stehen im App-Strore nahezu unendlich viele zur Auswahl. Ich konzentriere mich in der Regel nur auf kostenfreie oder sehr günstige Apps. Da kann man nicht viel falsch machen und ausserdem die Apps ausgiebig testen. Bei Feed-Readern habe ich immer wieder festgestellt, dass sie sehr langsam sind oder mir wichtige Funktionen fehlten. Nun aber habe ich einen sehr guten kostenlosen Feed-Reader gefunden.

Den RSS Runner möchte ich euch heute gern vorstellen.

Die meisten Feed-Reader bieten als Ansicht nur die einfache Feed-Ansicht an. Bei längeren Artikeln oder wenn man die eingebetteten Grafiken sehen möchte muss man den Browser starten und sich den Artikel dort nochmals anschauen. Hier schafft RSS Runner Abhilfe. Ihr könnt beim lesen wählen, ob ihr die normale Feed-Ansicht oder die Webseiten-Ansicht angezeigt haben möchtet. Ein einfach klicken reicht aus. Ein Wechsel in eine andere App ist nicht notwendig. Perfekt, wie ich finde.

Zudem ist die App kostenlos und lädt sehr schnell die Feeds nach. Wenn man nun sehr viele Blogs verfolgt, kann es sein, dass es vielleicht nur ein paar neue Artikel in der ganzen Blog-Liste gibt. Bei vielen Apps muss man nun anstrengend hoch und runter scrollen um jeden einzelnen neuen Artikel zu finden. Hier bietet RSS Runner die Möglichkeit der automatischen Sortierung. Feeds mit neuen Artikeln landen automatisch ganz oben.

Im App-Store wird die App unter anderem wie folgt beschrieben:
- Zugriff auf Blog-Webseite von einem Artikel, ohne Safari zu starten
- Keine Werbung, wenn sie nicht wollen
- Import Feeds aus ihrem Google Reader-Konto
- Sortieren sie ihre Feeds nach Titel, nach Anzahl von ungelesene Artikel oder nach ihren Wünschen
- Speicherung von Feeds auf ihrem Gerät: alle Feeds lesbar überall und jederzeit, auch offline
- sie können die Artikel während der Aktualisierung der Feeds lesen

Probiert den Feed-Reader einfach mal aus. Für eine kostenlose-App bietet sie in meinen Augen alles was man unterwegs braucht.

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