Archive | April, 2011

Nicht nur Gold und Silber fürs Depot – Investiert auch in Wasser das blaue Gold

Artikel 4 von 7 der Artikelserie: Investieren in Wasser – das blaue Gold


Wasser wird immer mehr zu einem wichtigen Rohstoff. Nicht umsonst wird Wasser an den Finanzmärkten blaues Gold genannt. Wasser ist für die Menschen existenziell wichtig. Neben dem Trinkwasser umfasst der Rohstoffbereich Wasser allerdings noch viele weitere Investitionsmöglichkeiten.

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News Day – 26. April 2011

Vergessenes Sparbuch-Guthaben bei der Commerzbank
Vor rund 50 Jahren zahlt ein Vater Geld für seinen Sohn auf ein Sparbuch ein. Die Bank weigert sich aber, die beträchtliche Summe Jahrzehnte später auszuzahlen – und lässt sich auf einen Prozessmarathon ein. In aller Stille gibt sich das Institut schließlich endgültig geschlagen.
So sicher scheinen Sparbücher also doch nicht zu sein

Macht euer Hobby zum Beruf. Der Jobwechsel birgt Risiken, aber macht glücklicher. Wie der Umstieg gelingt.
Es trifft viele. Früher oder später, mit 25, 35 oder 45 Jahren, manchmal auch erst mit 55. Andreas Dürr ist Mitte 30, als es ihn erwischt. Plötzlich geistern Fragen in seinem Kopf herum, die er sich vorher nie gestellt hat: Macht es wirklich Sinn, jeden Morgen für diesen Job aufzustehen? Füllt diese Arbeit mein Leben auf Dauer aus? Soll es das sein, was in meinem Leben Spaß und Erfüllung bringt?
Der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber er passt immer noch in die heutige Gesellschaft.

Jeder hat es selbst in der Hand – Privater Ausstieg aus Atomenergie
Angesichts der nuklearen Katastrophe in Japan verzeichnen Ökostrom-Anbieter erstaunlichen Zulauf. Doch nicht jeder Öko-Strom-Tarif trägt nachhaltig zum Ausstieg aus der Atomenergie bei. Drei Label sorgen für Orientierungshilfe.
Der Umstieg ist für jeden möglich

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Weltmacht Wasser – Weltreporter berichten

Artikel 3 von 7 der Artikelserie: Investieren in Wasser – das blaue Gold

Zuletzt habe ich hier im Blog meinem Ärger über die Wasserpolitik in Deutschland etwas Luft gemacht. Aber mir geht es nicht allein so, denn Wasser geht uns alle etwas an. Vielen Dank an dieser Stelle den Bloglesern die mir ihre Meinungen per Email geschickt oder die Kommentarfunktion verwendet haben.

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News Day – 19. April 2011

Finger weg von diesen Geldanlagen!
Es ist eine unglaubliche Summe: Jedes Jahr verlieren Anleger nach Schätzungen von Finanzexperten etwa 30 Milliarden Euro durch dubiose Kapitalanlagen. Doch wie können Sparer gute Angebote von unseriösen unterscheiden? Orientierung soll eine Warnliste von Stiftung Warentest geben. Von welchen Geldanlagen Sie laut Stiftung Warentest lieber die Finger lassen sollten:

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Zwischenstand des RmP-Musterdepots – Kalenderwoche 16 / 2011

Das RmP-Musterdepot startete im September 2010. Lest euch dazu bitte kurz die Einleitung durch. Die Verwaltung des Musterdepots erfolgt anhand der einfachen Vermögenstabelle und bei Bedarf mit der komplexen Variante. Beide Tabellen findet ihr im Download-Bereich.

Das Musterdepot habe ich am Wochenende mit letzten Börsenkursen vom Freitag aktualisiert. Bei den Edelmetallwerten habe ich die derzeit erzielbaren Durchschnittspreise bei Ebay ermittelt. Alle Transaktionen, die sich seit der letzten Auswertung in Kalenderwoche 11 ergeben haben, wurden wie folgt berücksichtigt:

Übersicht der Transaktionen:
- Kauf von 8 Fondsanteilen des Warburg Value Fund A
- Gutschrift der Zinsen vom Tagesgeldkonto für den Monat März
- monatliche Sparrate in Höhe von 300,- Euro
- Verkauf des Threadneedle Fonds – siehe Info weiter unten

Musterdepot-Entwicklung:
Beginn September 2010: 20.000,00 Euro
Depotwert 17.03.2011: 22.268,67 Euro
Veränderung: 11,34%

Entwicklung:
Die letzte Auswertung konnte ich euch leider nicht schreiben, da ich im Urlaub war. Somit sind die heutigen Veränderungen in den letzten 4 Wochen entstanden. Der Wert des Musterdepot ist von ca. 6,xx auf mittlerweile 11,xx gestiegen. Das ist schon sehr beachtlich. Aber es waren ja auch starke Marktschwankungen vorhanden in den letzten Wochen.

Was hat sich grob getan? Gold und Silber sind auch beachtlich gestiegen. Dadurch dass der Euro-Kurs mitgestiegen ist, sieht das Ergebnis leider nicht so schön aus. Aber immerhin ist die ganze Rohstoffposition an sich sehr gut im Wert gestiegen. Der Nestlé-Call ist nun wieder auf dem Weg der Besserung. Es ging ja teilweise bis zu 0,13 Euro runter. Somit hat er sich vom Tiefstand bereits wieder über 100% erholt. Für den Threadneedle-Fonds gibt es seit mehreren Tagen keine Kurse mehr. Evtl. wurde er geschlossen. Auch auf der Webseite von Threadneedle ist er nicht mehr zu finden. Ich habe ihn daher zum letzten Kurs (1,65 Euro) ausgebucht. Immerhin habe ich damit eine Wertsteigerung von ca. 8% mitgenommen. Zwei Ersatzpositionen werden heute gekauft. Der Lyxor ETF Greece hat wieder eine Pause eingelegt. Ich bin immer noch am austarieren wann ich einen passenden Stopkurs setzen kann. Der Warburg-Fonds hat sich auch gut erholt, so dass ich heute bereits mein Kapital absichern werde.

Transaktionen:
Wie bereits geschrieben werde ich heute einen Stopkurs (180,- Euro) beim Warburg-Fonds setzen. Das eingesetzte Kapital ist somit abgesichert. Durch den Zwangsverkauf des Threadneedle-Fonds möchte ich nun eine neue vergleichbare Position in der Rubrik Anleihen aufbauen. Der Fonds hat speziell nur in Unternehmensanleihen investiert und hatte keine Staatsanleihen im Depot.

Ich habe mich heute für den Fonds HSBC GIF Global Emerging Markets Bond PD (WKN: 930419, ISIN: LU0099919721) entschieden. Der Fonds wurde im Jahr 1998 aufgelegt und verwaltet ca. 1 Milliarde Euro. Er investiert ausschließlich in Emerging Markets und neben einem 4-sternigem Morningstar-Rating erzielte der Fonds in den letzten Jahren ansehnliche Renditen.

Fondsbeschreibung:
Das Fondsmanagement investiert in festverzinsliche Wertpapiere in Lateinamerika, Osteuropa, Afrika, Asien und dem Mittleren Osten, um langfristig ein hohes Kapitalwachstum zu erreichen.

Ich kaufe 80 Anteile des Fonds zum Preis von 13,06 Euro. Der Gesamtpreis dieser Transaktion beträgt somit 1044,80 Euro.

Um in der Rubrik Anleihen voll investiert zu sein, möchte ich einen weiteren Fonds dazukaufen. Hier setze ich speziell auf Wandelanleihen. Hier möchte ich den Fonds Parvest Convertible Bond Asia C (WKN: 989565, ISIN: LU0095613583) kaufen. Den Fonds gibt es bereits seit 1995 und er überzeugt neben einer sehr guten Performance auch mit niedrigen Verwaltungsgebühren.

Fondsbeschreibung:
Der Fonds investiert in Wandelanleihen der wichtigsten asiatischen und pazifischen Märkte außer Japan.

Ich kaufe 4 Anteile des Fonds zum Preis von 257,43 Euro. Der Gesamtpreis dieser Transaktion beträgt somit 1029,72 Euro.

Gesamtausgaben heute: 2074,52 Euro
Die Rubrik Anleihen ist damit etwas überinvestiert, aber das gleicht sich in den kommenden Wochen wieder aus.

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Ideen um die Wasserkosten dauerhaft zu senken

Artikel 2 von 7 der Artikelserie: Investieren in Wasser – das blaue Gold

Dies ist nun der versprochene zweite Teil des Artikels Senkt euren Wasserverbrauch und zahlt dafür mehr Geld! aus der letzten Woche. Dort konntet ihr lesen, dass zum Beispiel die Amerikaner bei dreifach höherem Wasserverbrauch immer noch weniger für ihr Wasser zahlen müssen als wir Deutschen. Warum aber ist der Preis für Frischwasser und auch Abwasser in Deutschland so hoch?


Schuld an der ganzen Misere sind die Städte, Gemeinden und die Versorger selbst. Denn sie sind es die seit Jahrzehnten die Modernisierung der Welt verschlafen. Kanalisationen die deutlich überdimensioniert sind, wurden seit Jahren nicht an den sinkenden Verbrauch angepasst. Selbst wenn heute Neubaugebiete erschlossen werden, kann man sehen welche riesigen Rohre dort verlegt werden. Man könnte meinen, in den nächsten zwei Jahren siedeln 2 Milliarden Chinesen ins Bundesgebiet. Darauf wollen die Wasserversorger natürlich vorbereitet sein. Weder der Staat noch die Versorger haben Geld für diese aufwendigen Sanierungsmaßnahmen. Wenn das mal alles wäre. Nein, der Hauptgrund für die überteuerten Preise in Deutschland entsteht durch die Zweckentfremdung der Wassereinnahmen. In Deutschland ist es üblich, dass sich Städte und Gemeinden über die Wassereinnahmen refinanzieren. Die Mittel werden für die Subventionierung örtlicher Projekte verwendet, weil wie immer zu wenige Steuergelder vorhanden sind. Es hat dort noch nie wirklich jemand ans sparen gedacht. Es werden sich immer wieder nur Gedanken darüber zerbrochen, wie den Menschen noch besser das Geld aus der Tasche gezogen werden kann.

Was kann nun die Lösung des Problems sein?
Eine Idee wäre die tägliche Spülzeit einzuführen. Punkt 7:00 in der Früh und 20:00 am Abend drückt jeder Haushalt in Deutschland die Spültaste!
Nein, jetzt mal im Ernst. Zuerst dürften Wassereinnahmen nur für Wasserausgaben verwendet werden. Punkt und aus. Weitere Finanzierungen von wasserfremden Leistungen dürfen nicht mehr möglich sein. Dadurch entsteht schon die größte Preisersparnis beim Wasser. Dazu kann man nun Kosten für die Modernisierung des Systems ansetzen. Das ist meiner Meinung nach der nächste wichtige Punkt. Die Modernisierung der Kanalisation. Man muss nicht immer gleich eine ganze Großstadt innerhalb von 2 Monaten aufbuddeln. Aber man könnte zumindest darüber nachdenken, in kleinen Schritten überhaupt mal anzufangen und bei Neubauten gleich an die Zukunft denken.

Vielleicht sollten auch mal die Wasserwerke über volumenabhängige Tarife nachdenken, wie es sie bei Telefonanbietern bereits gibt. Wer viel verbraucht, zahlt im Schnitt weniger. Wer sparsam ist zahlt einen höheren Einzelpreis. Eine Wasser-Flatrate würde einigen sicher auch gut stehen. Wenn ich die hätte, bräuchte ich mir keine Gartenbewässerungsanlage mit Regentonnen installieren, sondern könnte im Sommer schön den Rasensprenger am Hausanschluss montieren.

Ich persönlich bin gern bereit doppelt oder dreifach soviel Wasser zu verbrauchen als es überhaupt nötig wäre. Im Gegenzug sollte aber auch ein Preisgefüge angeboten werden, wie es weltweit, vor allem außerhalb Europas, Normalität ist. Stand heute hätte ich aber nichts davon, wieder deutlich mehr Wasser zu verbrauchen. Denn niemand garantiert mir, dass bei höherem Verbrauch auch meine Kosten sinken bzw. nicht weiter steigen? Im Gegenteil, solange das deutsche Wassersystem nicht grundlegend verändert wird, werde ich weiterhin jeden Liter Wasser sparen. Wenn jemand draufzahlen muss, dann bitteschön alle und nicht nur ich. Ideen zum Wasser sparen findet ihr in der Blogrubrik Wasser.

Wie seht ihr das Thema und welche Möglichkeiten gibt es noch? Wie geht ihr mit den steigenden Wasserpreisen trotz sinkendem Verbrauch um?

Euer

Alexander Fischer

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