Archive | September, 2011

Die dynamische Erhöhung der jährlichen Sparquote ist sehr wichtig

Meine Zielvorgabe im Reich-mit-Plan Musterdepot beträgt ja derzeit +25% pro Jahr. Im letzten Artikel habt ihr ja bereits lesen können, dass in 15 Jahren der Anteil der monatlichen Besparung von heute +18% auf nur noch +5% sinken wird. Ich muss dann +20% allein durch die Rendite meiner Wertpapiere erzielen. Das wird dann langsam sehr unrealistisch. In weiteren 15 Jahren muss ich schon fast die gesamten +25% allein am Markt erzielen, weil meine monatlichen 300,- Euro kaum noch ins Gewicht fallen.

Spätestens dann werde ich mir überlegen, ob ich die 300,- Euro noch sparen will. Ich muss sie ja nicht mehr sparen. Denn bis dahin müssen meine Fähigkeiten auf Finanzebene (entsprechendes Finanzwissen vorausgesetzt) so gut sein, dass ich allein aufgrund dessen, die richtigen Entscheidungen treffe um mein Kapital erfolgreich zu vermehren und zu sichern. Viele die ich kenne machen es leider immer wieder falsch. Da gibt es Gedanken, die ihnen suggerieren, dass sie auch später noch mit sparen anfangen können oder im Moment noch nicht so viel sparen müssen. Leider ist dem nicht so wie ihr ja weiter oben sehen könnt. Je später ihr mit sparen anfangt, desto mehr müsst ihr wegpacken. Da sind bald Summen erreicht, die ihr monatlich gar nicht mehr aufbringen könnt.

Ich habe für mich den Entschluss getroffen, JETZT so viel es geht zu sparen. Dazu hebe ich jährlich meine Sparquote an und erhöhe meine Einzahlungen um +5%. Im Reich-mit-Plan Musterdepot entspricht das aktuell einer Änderung von 300,- Euro auf 315,- Euro im Monat. Wer 300,- Euro sparen kann, sollte kein Problem damit haben nun 315,- Euro zu sparen. Mit den Jahren und mit weiter steigendem Kapital, könnt ihr zu späterer Zeit getrost die Dynamik (jährlich 5%) weglassen oder sogar eure monatliche Besparung deutlich kürzen und noch später sogar ganz weglassen. Nutzt das Geld dann um euren Lebensstandard zu erhalten, zum Beispiel durch Investitionen in die eigene Gesundheit.

Wie sieht unser Beispiel mit einer dynamischen Besparung aus? Ist der Wert nach 15 Jahren höher als +5%? Jeden Prozentpunkt den wir durch die Dynamik erreichen, müssen wir nicht durch eine Rendite am Markt wieder reinholen. Das Guthaben (Start 20.000,- Euro) erreicht bei einer Dynamik von +5% ca. 98.000,- Euro nach 15 Jahren. Die monatliche Besparung ist mittlerweile auf ca. 600,- Euro angewachsen. Dies entspricht einer Wertsteigerung von ungefähr +8%. Der Blick in die Zukunft muss euch aber keine Angst machen. Wie soll man denn eine doppelt so hohe Sparrate stemmen? Dabei hilft mir immer der Blick in die Vergangenheit. Was habe ich vor 15 Jahren gemacht? Was habe ich verdient? Was hat damals alles gekostet? Wenn ihr euch die Zahlen von damals anseht, werdet ihr feststellen, dass früher alles weniger und billiger war. Ich stelle mir dann immer die Frage, warum habe ich damals nur so wenig verdient und gespart? Ja, damals war das so. Da konnte oder musste man auch nicht mehr sparen. Hätte ich damals das Geld verdient was ich heute bekomme, wäre ich ein reicher Mensch gewesen. Heute reicht das Geld nur aus, um normal zu leben und etwas zu sparen.

Die Berechnungen die ich zur dynamischen Anpassung der Sparquote erstellt habe sind kein Hexenwerk. Ihr müsst auch keine mathematischen Kenntnisse haben. Für solche Situationen gibt es im Internet etliche kleine Rechner-Tools. Einen dieser Rechner werde ich euch im nächsten Artikel vorstellen.

Euer

Alexander Fischer

read more

News Day – 27. September 2011

Wenn der Hauskauf ein Vermögen auffrisst
Wohnen in den eigenen vier Wänden ist für viele Deutsche nach wie vor besonderes reizvoll. Doch wer glaubt, das Eigenheim ist eine solide Geldanlage und schützt vor Inflation, irrt oft. Für viele ist Mieten günstiger.
Ob sich Eigentum lohnt, muss vorher knallhart durchgerechnet werden.

Alex Cherneys geniale Videos
Schaut euch diese Videos an. Mit Fotomaterial aus 31h wurden superschöne Videos erstellt. Mein Favorit ist Ocean Sky und Melbourne at Night.
Das ist Yoga für die Augen.

Abschied von der TAN-Liste
Millionen Bankkunden mit Online-Konto müssen umdenken. Spätestens zum Jahresende sind die Papierlisten mit TAN-Geheimzahlen für Überweisungen ausrangiert. Die meisten Banken und Sparkassen stellen bis dahin endgültig auf zwei neue Systeme um, die mehr Sicherheit versprechen.
Der Kunde ist wiedermal der Dumme. Er hat keine Ahl und muss die Kosten tragen.

read more

LeserCharts – Die meistgesuchten Artikel 2011

© SSilver - Fotolia.comNach längerer Zeit möchte ich euch heute mal wieder die aktuellen Lesercharts präsentieren. Dieses mal habe ich die Serverstatistiken seit Anfang Januar ausgewertet. Immer noch in den TOP 10 befinden sich die Artikel rund um das Thema Sky kostenlosen sehen. Da diese Artikel eigentlich immer in den Charts sind, habe ich sie heute mal bewußt weggelassen.

Die hier aufgelisteten Artikel sind zwar keine neuen Artikel, aber vielleicht lest ihr euch den ein oder anderen Artikel noch mal durch.


Zusammenfassung der Artikelserie – Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Zwei interessante und renditestarke Staatsanleihen

Download der einfachen Vermögenstabelle

Kleinvieh macht auch Mist – Spielend mit Kleingeld ein Vermögen aufbauen

Beliebte Artikel verkaufen sich besser bei Ebay

Investieren statt sparen: Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut

Eine weitere Aktienverkauf-Strategie – Der dynamische Stop-Loss

Risikominimierung durch zusammenfassen ähnlicher Finanzprodukte

Erhöhen Sie Ihre monatliche Sparquote

Smava Geldanleger mit Erfahrungen gesucht!

Euer

Alexander Fischer

read more

Jeden Monat den gleichen Betrag sparen reicht nicht aus

Heute möchte ich noch mal auf die Performance des Reich-mit-Plan Musterdepots zurückkommen. Das erste Jahr ist ja abgelaufen und ich konnte eine Wertsteigerung von +19% (davon +18% durch Einzahlungen) erzielen. Für mich persönlich ist es am wichtigsten, dass mein Depot überhaupt steigt. Mir ist es im Prinzip egal wie eine Steigerung von +19% zustande gekommen ist. Einzig und allein die tatsächliche Steigerung ist für mich ausschlaggebend.

Das Verhältnis von +18% Einzahlungen zu +1% Rendite verändert sich mit zunehmendem Kapital immens. Anfangs ist der Punkt der Einzahlungen für sehr hohe Steigerungsraten verantwortlich. Mit den Jahren nimmt das Verhältnis stark ab und die erzielte Rendite bestimmt dann mehr und mehr die Wertsteigerung des Depots. Darum ist es sehr wichtig zu Beginn eines Vermögensaufbaus jeden Euro den man verschmerzen kann auch zu sparen um damit Kapital aufzubauen. Später wenn ein ordentlicher Kapitalstock vorhanden ist, kann man die Sparquote gern senken. Zum Beispiel wenn andere größere Anschaffungen geplant sind oder wenn ihr nun lockerer leben wollt. Thema: Ich gönn mir jetzt mal was, als Belohnung weil ich die ganzen Jahre so fleißig gespart habe.

An einem Beispiel möchte ich euch gern das Verhältnis von Sparrate und Rendite etwas näher bringen. Der besseren Vergleichbarkeit gehe ich davon aus, dass wir nur sparen und keine Rendite erzielen.

Beispiel 1 – Niedriges Anfangskapital
Angenommen wir haben, wie im Reich-mit-Plan Musterdepot, 20.000,- Euro Startkapital und sparen monatlich 300,- Euro. Nach einem Jahr ohne angenommene Wertsteigerung beträgt das Guthaben 23.600,- Euro. Das entspricht einer Steigerungsrate von +18%. Nach 15 Jahren haben wir 74.000,- Euro angespart.

Beispiel 2 – Hohes Anfangskapital
Bei diesem Beispiel sind die oben genannten 15 Jahre ins Land gegangen und das Kapital beläuft sich mittlerweile auf 74.000,- Euro. Die Sparrate haben wir über all die Jahre bei 300,- Euro belassen. Nach einem weiteren Jahr, wieder ohne angenommene Wertsteigerung, beträgt das Guthaben 77.600,- Euro. Obwohl wir seit Jahren jeden Monat gleich viel sparen und keine Rendite am Markt erzielen konnten, beträgt der Wertzuwachs nur noch magere +5%. Mit jedem weiteren Jahr verlangsamt sich der Aufbau unseres Vermögens sichtbar. Nach weiteren 15 Jahren Besparung mit 300,- Euro monatlich erreichen wir ein Guthaben von 128.000,- Euro. Das Depot steigt mittlerweile nur noch um +3% pro Jahr.

In meinem Musterdepot habe ich mir aktuell als Zielmarke eine jährliche Steigerung von +25% gesetzt. Sicherlich ist das sehr ambitioniert, aber aktuell erreicht bereits meine Besparung einen Wert von +18%. Stand heute muss ich also nur ca. +7% Rendite am Markt erreichen. In 15 Jahren sieht das ganze schon anders aus. Da erreicht mein Depot nur noch +5% mit den monatlichen Besparungen. Wie soll ich dann jedes Jahr +20% Rendite schaffen um mein Ziel von +25% zu erreichen? Gegen das Abschmelzen der jährlichen Wertsteigerung können wir etwas tun. Lest dazu bitte auch den nächsten Artikel.

Euer

Alexander Fischer

read more

News Day – 20. September 2011

Verblüffende Vergleiche – US-Schulden reichen bis zum Mond
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben mehr als 14.294 Mrd. Dollar Schulden. Schon die Zahl ist beeindruckend. Doch was die USA mit dem Geld, das sie nicht haben, anstellen könnten, ist umso verblüffender. FTD.de zeigt erschreckende Vergleiche.
Wenn man diese Bilder sieht, versteht man erst, WIE VIELE Schulden die USA überhaupt haben.

Ein New Yorker will eine Million Menschen anhauen, die Ausbeute protokolliert er online.
Der 29-jährige Obdachlose Chris Coon zieht jeden Morgen durch New York und bittet Menschen auf der Straße um Geld. Coon dokumentiert seine Tageseinnahmen im Internet, eine penibel geführte Statistik: Wie viele Leute hat er angeschnorrt? Wie viele haben etwas gegeben? Auf seiner Website dokumentiert der Mann mit den strähnigen blonden Haaren ein ehrgeiziges Projekt.
Mit ausgefallenen Ideen kann man berühmt und reich werden.

Auf welche Maschinenbauer es das Ausland abgesehen hat
Der deutsche Maschinenbau boomt. Das weckt Interesse bei ausländischen Investoren. Die Kaufanfragen häufen sich – vor allem von Amerikanern und Chinesen. Welche Maschinenbauer besonders übernahmegefährdet sind.
Viele interessante Aktientipps findet ihr hier.

read more

Vergleich von über 2500 private Krankenversicherungstarifen

Die private Krankenversicherung. Die verschiedenen Möglichkeiten der Tarife stellen den Unterschied her. Wenn die Voraussetzungen für die Aufnahme in die private Krankenversicherung gegeben sind, kommt die recht schwere Aufgabe, den passenden Tarif bei der richtigen Gesellschaft zu finden. Denn eine Krankenversicherung muss passen wie ein Maßanzug und sich an den Wünschen des Versicherten orientieren. Ob beispielsweise eine hohe Selbstbeteiligung im ambulanten Bereich gewünscht wird oder welche besonderen Deckungswünsche der Kunde hat, die private Krankenversicherung bietet eine Fülle von Möglichkeiten der Vertragsgestaltung. Die private Krankenversicherung besteht aus mehreren Komponenten, die dann den passenden Tarif für den jeweiligen Kunden darstellen: ambulante Heilbehandlung, die stationäre Heilbehandlung und die Einkommensabsicherung, also das Tagegeld bzw. das Krankenhaustagegeld. Des Weiteren muss- entsprechend der Lebensplanung des Kunden – die Auslandsdeckung geprüft werden. Da jede Versicherungsgesellschaft anders kalkuliert ist das Preisgefüge beachtlich. Einige Versicherungen honorieren die Bemühungen des Kunden den Tarif online zu führen, was deutlich weniger Kosten verursacht. Auch die Verwaltungskosten sind bei den verschiedenen Gesellschaften höchst unterschiedlich.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung wurde 2011 erleichtert.

Das einmalige Überschreiten der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze von zurzeit 49.500 Euro ermöglicht einem Angestellten den private Krankenversicherung Wechsel. Eine private Krankenversicherung bietet nicht nur eine Fülle von Mehrleistungen gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung, sondern auch die Möglichkeit auf die Prämiengestaltung direkten Einfluss zu nehmen. Dies kann durch die Wahl der Tarife oder auch durch die Leistungsfreiheit des Vertrages passieren. Denn wer in der privaten Krankenversicherung keine Leistungen in Anspruch nimmt, kann mit der Rückerstattung von Beiträgen rechnen.

Ein Versicherungsvergleich bringt Klarheit über die Kosten.

Obwohl die Kosten einer Krankenversicherung allein nicht das einzig entscheidende Argument darstellt, ist es wichtig, die Preise der einzelnen Unternehmen miteinander zu vergleichen. Dies wäre normalerweise ein aufwendiges und zeitraubendes Vorhaben. Zunächst müssten die Tarife der einzelnen Gesellschaften in Erfahrung gebracht und diese miteinander verglichen werden.
Doch in Zeiten des Internets übertragen vorausschauende Kunden diese Aufgabe einem Tarifvergleich der durch Krankenversicherungsrechner durchgeführt werden kann. Derzeit bieten etwa 40 Versicherungsgesellschaften ihre Tarife an. Mit dem Tarifrechner ermittelt der Interessent schnell, kostenfrei und anonym den passenden Tarif gemäß seinen Wünschen. Bei einem solchen Vergleich, der ohne Tarifrechner kaum möglich wäre, kann man nur gewinnen und verpflichtet sich zu nichts. Auf Wunsch können die ausgewählten Tarife gleich online abgeschlossen werden, was ebenfalls Zeit spart. So ist ein derartiger Vergleich und der damit erzielte Informationsvorsprung Ausdruck überlegten Handelns.

read more
Ad
Ad
Ad
Ad

Online Trade Journal