Archive for Februar, 2012

News Day – 27. Februar 2012

Author: Alexander Fischer

Der große Bluff mit den Gratiskonten
Mehr als 50 Banken werben mit Gratiskonten. Eine Untersuchung zeigt aber, dass kein einziges Produkt bei allen Geschäftsvorgängen kostenfrei ist. Wo Gebühren lauern – und mit welchen Konten die Kunden wirklich sparen.
Ich akzeptiere auch gewisse Kosten bei einem entsprechendem Service.

Höhere Steuern für Reiche
Er ist laut “Forbes” der drittreichste Mensch der Welt. Im vergangen Jahr hat Warren Buffett knapp sieben Millionen Dollar Steuern gezahlt. Jetzt fordert er höhere Steuern für Reiche, um die Schulden der USA abzubauen.
Interessant. Je mehr man verdient, desto wenige zahlt man Steuern.

Babyboomer bedrohen Börsen
US-Bürger, die bis Mitte der 60er-Jahre geboren wurden, gehen nach und nach in Rente – und zahlen den Ruhestand aus ihrem Wertpapierbesitz. Die vielen Papiere im Angebot dürften die Preise kräftig drücken – möglicherweise ein ganzes Jahrzehnt lang.
Im kommenden Jahrzehnt werden wir es an den Finanzmärkten zu spüren bekommen.

Euer

Alexander Fischer

© 2012, Reich-mit-Plan.de. All rights reserved.

In den letzten Wochen konntet ihr bereits öfters in den News Artikel über die schlechte Wertentwicklung von Kapital-Lebensversicherungen finden. In der Regel betrafen die eher negativen Nachrichten aus der Versicherungsbranche, den immer weiter sinkenden Garantiezins. Die sichere und rentable Kapital-Lebensversicherung, wie sie es früher einmal gab, gibt es heute in der Form nicht mehr.

Vor langer Zeit warfen Kapital-Lebensversicherung um die 6-8% Rendite pro Jahr ab. Die Zeiten sind schon lange vorbei. Zum einen wurde der Garantiezins mehrmals abgesenkt, weil die Lebensversicherer nicht mehr solche Renditen wie früher erzielen. Der hohe Sicherheitsfaktor führt dazu, dass die Versicherungsunternehmen das Geld ihrer Kunden weniger risikobehaftet anlegen müssen. Die Zyklen an den Finanzmärkten werden zudem auch immer kürzer. Innerhalb weniger Jahre gab es mehr Krisen als in vergleichbaren, früheren Zeitenräumen. Mittlerweile folgt auf eine Blase direkt die nächste Blase. Die Versicherer können so schnell ihre Milliarden an Kundengelder gar nicht mehr umswitchen.

Daher haben die Versicherungskonzerne derzeit bis zu 85% ihrer Einlagen in Anleihen und andere Niedrigzinspapiere investiert. Der Anleihemarkt hat sein Hoch allerdings bereits überschritten. Das sieht man anhand der Staatsanleihen-Krise. Der Anleihemarkt steckt offensichtlich in einer handfeste Krise, nachdem die ehemals sichersten AAA-Anleihen nun auch anfangen zu wanken. Was können wir von einem Versicherer unserer Lebensversicherung in Zukunft erwarten? Sichere Geldanlage? Sinkende Gebühren? Werterhalt der eingezahlten Gelder? Hohe Renditen? Höchste Flexibilität bei Finanzmarktkrisen? Wer das glaubt will der Wahrheit nicht ins Auge blicken.

Das Ende der traditionellen Kapital-Lebensversicherung wird kommen! Wichtig für uns – wir sollten jetzt bereits umdenken und handeln. Welche mögliche Alternative wir haben, möchte ich euch in den kommenden Artikeln genauer vorstellen.

Euer

Alexander Fischer

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Artikel 4 von 4 der Artikelserie: Mit einem regelmäßigen Stromvergleich jede Menge Geld sparen

Aus aktuellem Anlass möchte ich heute auf eine wichtige Gesetzesänderung eingehen. Das Bundeskabinett hat am 15. Februar 2012 den «Entwurf einer Verordnung zur Änderung von Verordnungen auf dem Gebiet des Energiewirtschaftsrechts» beschlossen. Was so kompliziert klingt, ist für den Verbraucher aber etwas Gutes. Die Kündigungsfrist bei Strom- und Gasanbietern wurde von 4 Wochen auf 2 Wochen verkürzt und die Wechselmöglichkeit ist nun völlig ünbürokratisch möglich. Laut Statistiken haben fast die Hälfte der deutschen Bundesbürger noch nie Ihren Stromanbieter gewechselt. Sie bekommen immer noch zu hohen Preisen aus alten Verträgen ihren Strom und ihr Gas geliefert. Dabei kann man mit einem Gaspreisvergleich sowie Strompreisvergleich bis zu 200 Euro im Jahr sparen.

In Zukunft reicht es, dem neuen Versorger den Namen des alten Anbieters, die Zählernummer, die alte Kundennummer sowie den letzten Jahresverbrauch mitzuteilen. Um den Rest kümmert sich dann der neue Anbieter. Einfacher geht´s nun wirklich nicht mehr. Einzig allein die Suche nach einem neuen Stromanbieter oder Gaslieferanten ist nun noch durchzuführen. Wer dort fündig wird, der kann nun zügig wechseln.

Die Frankfurter Rundschau hat zu diesem Thema einige Fragen mit Antworten zur Neuregelung zusammen gestellt. Im unten verlinkten Artikel findet ihr daher die Antworten auf folgende Fragen:

Was genau ist geplant?
Ab wann gilt die Regelung?
Wer profitiert besonders?
Was könnte problematisch sein?
Wie sieht es bisher mit der Wechselbereitschaft aus?
Wie hat sich der Strompreis entwickelt?
Reicht die Neuregelung?

Den vollständigen Artikel könnt ihr bei der Frankfurter Rundschau nachlesen.

Weiterführend zum Wechsel des Stromanbieters, möchte ich euch die Artikel-Serie hier im Blog empfehlen. Den Artikel aus der Frankfurter Rundschau werde ich in die Zusammenfassung mit aufnehmen.

Euer

Alexander Fischer

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Das RmP-Musterdepot startete im September 2010. Lest euch dazu bitte kurz die Einleitung durch. Die Verwaltung des Musterdepots erfolgt anhand der komplexen Vermögenstabelle und nicht mehr wie bisher mit der kostenlosen einfachen Variante. Beide Tabellen findet ihr im Download-Bereich.

Gestern Abend habe ich das Musterdepot aktualisiert und diesen Artikel geschrieben. Bei den Edelmetallwerten habe ich die derzeit erzielbaren Durchschnittspreise bei Ebay ermittelt. Alle Transaktionen, die sich seit der letzten Auswertung für den Monat Januar ergeben haben, wurden wie folgt berücksichtigt:

Übersicht der Transaktionen:
Keine Transaktionen

Musterdepot-Entwicklung:
Beginn September 2011: 23.805,01 Euro
Depotwert aktuell: 26.334,88 Euro
Veränderung: +10,6%
Veränderung 1. Jahr: +19,0%

Entwicklung:
In den letzten zwei Wochen konnte das Depot wieder um gut 1% zulegen. Mittlerweile sind gut 17 Positionen im Plus oder minimal im Minus. Das sieht doch gut aus. Besonders freue ich mich über die Leoni AG. Die Tage war der Wert schon deutlich über 30%. Aber auch der Aberdeen Fonds hat sich still und heimlich an die Spitze geschoben. Axel Springer konsolidiert derzeit gut. Privat habe ich den Wert sogar nachgekauft. Der aktuelle Kurs, der bisherige Gewinn und die Dividende geben mir einen schönen Puffer. Im Moment ruhen leider die Edelmetallpositionen im Depot. Es geht nicht nach oben und nicht nach unten. Mal sehen wie es da weiter geht.

Transaktionen:
Heute werde ich mich um den Nestlé-Call kümmern, die Stopkurse anpassen und neue Werte zukaufen. Beim Godemode-Trader habe ich eine Chartanalyse zur Leoni AG gefunden. Aus diesem Grund hebe ich meinen Stopkurs auf 34,50 Euro.

Dem Nestlé-Call verpasse ich nun ein Verkaufslimit. Der muss endlich raus aus dem Depot. Wenigstens mit einem kleinen Gewinn. Zuletzt wurde immer wieder bei 0,20 Euro die Kehrtwende eingeläutet. Das ist nun mein Verkaufslimit.

Kaufen möchte ich heute in der Rubrik Rohstoffe. Hier ist es im Moment ruhig und ich denke ich habe ganz gute Werte gefunden. Laut meiner Vermögenstabelle habe ich hier den größten Bedarf zum investieren. Die Öl-Unternehmen Total S.A. und BP gehören heute zu meinen Kaufwerten. Zu Total gab es in der letzten Woche eine interessante Unternehmensbeurteilung auf Sharewise und BP möchte in Zukunft stärker der Shareholder-Strategie folgen. Das heißt nichts anderes als Wertsteigerung des Unternehmens im Sinne der Aktionäre. Dazu zählen Aktienrückäufe, Dividendenerhöhung usw. Da ich glaube, dass dieses Jahr auch politisch viel mit ÖL passieren wird, nehme ich neben meinen Metallwerten nun auch Öl mit ins Depot. Zudem erwarten mich bei beiden Unternehmen Dividendenausschüttungen.

Für die Rubrik erneuerbare Energien kaufe ich auch einen weiteren Wert der hier die Rubrik vervollständigt. Es handelt sich um das Unternehmen 2G Energy. Vor wenigen Tagen gab es sehr gute News. Nachlesen könnt ihr das bei Google News oder beim Aktionär.

Aktuelle Stopkurse:
Berkshire Hathaway = 58,00 Euro für die Hälfte des Bestandes
Amundi Volatility World = 108,00 Euro für die Hälfte des Bestandes
DWS Top-Dividende = 75,00 Euro
Leoni AG = 34,50 Euro

Transaktionen:
Verkaufslimit Nestlé-Call = 0,20 Euro
Kauf 100 Aktien von BP zu 5,87 Euro
Kauf 15 Aktien von Total zu 40,95 Euro
Kauf 20 Aktien von 2G Energy zu 33,12 Euro

Haftungsausschluss:
Wichtiger Hinweis nach §34 WPHG: Die hier vorgestellten Wertpapiere befinden sich zum größten Teil in meinem privaten Depots oder auf meiner Beobachtungsliste. Das Musterdepot auf Reich-mit-Plan.de dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Empfehlung und keine Aufforderung zum Kauf der angesprochenen Anlageprodukte dar. Reich-mit-Plan.de leistet keine Anlageberatung und ersetzt diese auch nicht. Dies gilt für sämtliche Kommunikationswege (z.B. per Telefon, per Email und Post oder in Kommentaren). Die aus dem Musterdepot sich ergebenen Anlageentscheidungen stellen keine rechtsgeschäftliche Beratung dar.

Euer

Alexander Fischer

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Edelmetalle als Wertanlage

Author: Alexander Fischer

Ein Blick auf den Finanzmarkt kann für so manchen sehr frustrierend sein. Denn dabei stellen sich sehr viele Fragen, die bei etwaigen Investitionen beachtet werden müssen. Zum Beispiel spielt die Inflationsrate einer Volkswirtschaft dabei eine elementare Rolle. Zudem muss darüber nachgedacht werden, wie viel das eigene Geld auch noch am nächsten Tag wert ist. Junge Ereignisse haben gezeigt, welche fatalen Folgen Fehlspekulationen haben können. Deshalb gehen immer mehr Menschen dahin über, in Edelmetalle zu investieren. Sicherlich ist es korrekt, dass Edelmetalle eine höhere Sicherheit bieten als so manche Wertpapiere, dennoch müssen auch hier einige wichtige Dinge beachtet werden, die auch von der Art des Metalls abhängen.

Die Faktoren für Edelmetalle als Wertanlage

Zunächst einmal ist es in erster Linie wichtig, dass man genau weiß, welche Verwendung das Metall findet. Insofern gibt es einige Metalle, die nur in der Industrie verwendet werden. Diese können deshalb nicht in der üblichen Anlageform benutzt werden. Giftige Edelmetalle sind erst recht nicht als Anlageform geeignet. Unter Abmaßung dieser Sachverhalte gibt es auch Edelmetalle, die sich besser eignen. Dazu gehören: Silber, Platin, Palladium und Gold.

Daraus ergibt sich die zentrale Frage, welches der Edelmetalle nun das sicherste ist und welches daneben auch den erträglichsten Gewinn erbringt. Wie die Geschichte zeigt, sind Gold und Silber wohl hierfür die besten Edelmetalle. Gerade Gold eignet sich besonders gut. Denn es ist ein weltweit anerkanntes Zahlungsmittel. Deshalb besitzt jede ausgereifte Volkswirtschaft Goldreserven, die in Zeiten der Krise den nationalen Finanzmarkt sichern. Sollte es zu einer Krise kommen, so ist es möglich, dass man sein Geld dann in Gold anlegt. Somit ist der Verlust bei einer Inflation deutlich geringer, wenn man mit seinem Bargeld zuvor bereits Gold gekauft hat. Für große Gewinne eignet sich das Edelmetall Gold in aller Regel nicht. Denn die Preise werden in ferner Zukunft wohl nicht steigen. Verkaufen kann man sein Gold dennoch auf Goldverkaufen.biz. Darüber hinaus kann man auch Silber verkaufen, wobei Silber ebenfalls eine stabile Wertanlage ist, die man sinnvoll zum Beispiel in Form von Silberbesteck nutzen kann.


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Heute möchte ich euch zeigen, wie Ihr das Musterdepot mit den Watchlisten nutzen könnt, um ein Ranking eurer bereits entdeckten Aktien und Fonds vorzunehmen.


Im ersten Teil dieses Artikels habe ich euch empfohlen ein kostenloses Musterdepot bei Comdirect zu eröffnen und ihr wisst nun wie ich vorgehe, wenn ich eine interessante Aktie fürs Trading oder einen Fonds gefunden habe. Ich wähle in meinem Musterdepot zuerst die richtige Watchlist anhand der Rubriken meiner Vermögenstabelle aus und trage dann jeweils 1 Stück der Aktie oder des Fonds zum aktuellen Kurs ein. Mehr nicht. 1 Stück reicht. Da ich zu meinen Werten im Musterdepot auch die Google-News abonniert habe, werde ich regelmäßig mit neuen Nachrichten versorgt.

Wenn nun neue Nachrichten (mit einer gewissen Relevanz) zu meinen beobachteten Werten veröffentlicht werden, aktualisiere ich die Stückzahl in meiner Watchlist. Bei positiven Nachrichten erhöhe ich den Wert im Musterdepot von anfangs 1 Stück auf nun 2 Stück usw. Bei schlechten News reduziere ich entsprechend die Stückzahl. Sollte nur noch 1 Stück im Musterdepot liegen, entscheide ich spontan, ob ich den Wert weiter beobachten möchte oder ihn aus der Watchlist werfe. Wenn ich ein und dieselbe Nachricht nur aus unterschiedlichen Quellen lese (zum Beispiel Quartalsergebnisse), dann werte ich dies selbstverständlich auch nur einmal.

Mit der Zeit merkt ihr selbst ganz schnell, welche Werte nur so von positiver Energie durchströmt werden und welche Werte nur durch einmalige Artikel auf sich aufmerksam gemacht haben. Rückt nun der Tag näher der Investition näher, fällt es euch mit dieser Methode deutlich leichter als bisher, den richtigen Wert auszuwählen. Gleichzeitig seht ihr auch, wie der Wert sich seit Aufnahme in die Watchlist entwickelt hat.

In der Praxis läuft das bei mir in etwa so ab:
An meinem monatlichen Finanztag aktualisiere ich sämtliche Depotwerte meiner Vermögenstabelle und sehe mir das Ergebnis an. Im Gegensatz zum RmP-Musterdepot hier im Blog, sind in meinem privaten Depot nahezu alle Rubriken sehr ausgeglichen aufgestellt. Daher besteht dort ein eher geringerer, regelmäßiger Investitionsbedarf. Angenommen meine Tabelle zeigt mir an, dass ich in einer bestimmten Rubrik investieren sollte. Ich prüfe nun zuerst sämtliche Werte die ich bereits im Depot liegen habe. Gibt es Aktien oder Fonds die fundamental vernünftig aufgestellt sind und nur derzeit eine schlechte Performance aufweisen? Dadurch sind sie evtl. momentan günstig zu haben und vielleicht kaufe ich dort ein paar weitere Anteile zu. Wenn nicht, dann gehe ich in meinen Account bei Comdirect und öffne mir die entsprechende Watchlist. Auch hier sehe ich mir zuerst sämtliche Werte an. Mein Augenmerk lege ich dabei auf die Werte mit den höchsten Stückzahlen. Bei den Top-3 Werten prüfe ich nochmals die Charts und mache eine aktuelle News-Suche. In den meisten Fällen entscheide ich mich dann für einen Wert, den ich kaufe. Je nachdem wie viel Geld zu investierten ist, kaufe ich auch manchmal gleich zwei Werte. Nach dem Kauf lösche ich den Wert aus meiner Watchlist. Wenn ich mal einen Wert aus meinem realen Depot verkaufe, zum Beispiel durch Stopkurs, entscheide ich erneut ob ich den Wert wieder auf meine Watchlist setze oder ganz auf ihn verzichte.

Euer

Alexander Fischer

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Hallo zusammen. In der letzten Woche hat mich ein Blog-Leser mit einer Frage zu einem bisher noch wenig besprochenem Finanzprodukt angeschrieben. Es ging um Bundesschatzbriefe. Der Blog-Leser wollte gern wissen, wie er Bundesschatzbriefe sinnvoll in die Vermögenstabelle integrieren kann.

Bisher habe ich mich selbst mit Bundesschatzbriefen eher wenig beschäftigt. Da dieses Produkt eher zur konservativen und langweiligen Gattung zählen. Für mich bewegt sich hier nicht viel genug. Aber es gibt ja Menschen die dieser Geldanlage etwas abgewinnen können. In erster Linie Sicherheit!

Wie funktionieren ganz grob gesagt Bundesschatzbriefe?
Bei Bundesschatzbriefen wird das langfristige ansparen belohnt. Deswegen sind die Zinsen zu Beginn sehr niedrig und mit den Jahren steigen sie kontinuierlich an. Es gibt zwei Typen. Typ A und Typ B. Die eine Variante läuft 6 Jahre und die andere 7 Jahre. Bei den einen Bundesschatzbriefen werden die Zinsen jährlich ausgeschüttet und bei der anderen Variante am Ende der Laufzeit. Dadurch wird zwar der Freistellungsauftrag im letzten Jahr stark in Mitleidenschaft gezogen, aber dafür erzielt man eine höhere Rendite. Frühestens nach einem Jahr kann man über das Geld durch Kündigung verfügen.

Und diese Information hilft uns, Bundesschatzbriefe sinnvoll in unsere Vermögenstabelle zu integrieren. Im Prinzip geht es hier um eine sichere und risikolose Geldanlage. Daher fällt der Bereich Rohstoffe, Aktien, Fonds usw. aus. Bleibt also noch die Rubrik Anleihen oder Bargeld. Die Rubrik Anleihen passt sicherlich nicht ganz so gut, aber vergleichbar wäre das ganze mit Staatsanleihen von sicheren Schuldnern. Also entweder sortiert ihr dort eure Bundesschatzbriefe mit ein oder in der Rubrik Bargeld.

Die Rubrik Bargeld habe ich ja in Cash und Geldmarkt aufgeteilt. Hier könnte man weitere Unterpunkte einbauen. Zum Beispiel für Festgeld oder auch Bundesschatzbriefe. Beides könnte man auch zusammen in eine Kategorie packen. Einzig die Bundesschatzbriefe mit jährlicher Zinsauszahlung würden mich reizen. Denn dann könnte ich das Geld gleich wieder in die anderen Rubriken umleiten.

Wer also in Bundesschatzbriefe ein Teil seines Geldes anlegen möchte, der hat nun zumindest mal eine Idee wie er das sinnvoll in seine Vermögenstabelle einbauen kann.

Euer

Alexander Fischer

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Das RmP-Musterdepot startete im September 2010. Lest euch dazu bitte kurz die Einleitung durch. Die Verwaltung des Musterdepots erfolgt anhand der komplexen Vermögenstabelle und nicht mehr wie bisher mit der kostenlosen einfachen Variante. Beide Tabellen findet ihr im Download-Bereich.

Gestern Abend habe ich das Musterdepot aktualisiert und diesen Artikel geschrieben. Bei den Edelmetallwerten habe ich die derzeit erzielbaren Durchschnittspreise bei Ebay ermittelt. Alle Transaktionen, die sich seit der letzten Auswertung in der Kalenderwoche 3 ergeben haben, wurden wie folgt berücksichtigt:

Übersicht der Transaktionen:
- Gutschrift der Zinsen vom Tagesgeldkonto für den Monat Januar
- monatliche Sparrate in Höhe von 315,- Euro

Musterdepot-Entwicklung:
Beginn September 2011: 23.805,01 Euro
Depotwert aktuell: 26.130,78 Euro
Veränderung: +9,8%
Veränderung 1. Jahr: +19,0%

Entwicklung:
Die letzten zwei Wochen liefen wieder phantastisch. Die Gesamtperformance stieg von 5,4% auf 9,8%. Allen voran hat Leoni in wenigen Wochen sämtliche Verluste der Vormonate wieder wett gemacht. Auch der ETF auf Griechenland kommt endlich in die Gänge. Ganze 12% konnte sich die Position verbessern. Da in den ETF deutlich höher investiert bin als in den anderen Werten, macht das in Euro auch viel mehr aus. Beim Amundi Fonds dürfte in den nächsten Tagen der Stopkurs fallen. Denn seit der letzten Auswertung ist der Wert mehrere Euro zurückgekommen. Leider ist der Nestlé-Call immer noch nicht im Verkaufsbereich. Auch hier ist mir die Position deutlich zu hoch.

Transaktionen:
Beginnen möchte ich wieder mit den Stopkursen. Erstmalig möchte ich die Position Leoni absichern. Der Wert ist in den letzten Wochen bereits sehr gut gelaufen. Da Berkshire Hathaway auch langsam wieder zurückkommt, passe ich den Stopkurs für die Hälfte der Position an. Axel Springer sichere ich im Moment nicht ab, da ich hier noch den Sicherheitspuffer mit der Dividende habe. Sobald die Teile des Amundi Fonds und von Berkshire Hathaway sowie die Nestlé-Position verkauft wurden, werde ich wieder investieren.

Aktuelle Stopkurse:
Berkshire Hathaway = 58,00 Euro für die Hälfte des Bestandes
Amundi Volatility World = 108,00 Euro für die Hälfte des Bestandes
DWS Top-Dividende = 75,00 Euro
Leoni AG = 33,00 Euro

Haftungsausschluss:
Wichtiger Hinweis nach §34 WPHG: Die hier vorgestellten Wertpapiere befinden sich zum größten Teil in meinem privaten Depots oder auf meiner Beobachtungsliste. Das Musterdepot auf Reich-mit-Plan.de dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Empfehlung und keine Aufforderung zum Kauf der angesprochenen Anlageprodukte dar. Reich-mit-Plan.de leistet keine Anlageberatung und ersetzt diese auch nicht. Dies gilt für sämtliche Kommunikationswege (z.B. per Telefon, per Email und Post oder in Kommentaren). Die aus dem Musterdepot sich ergebenen Anlageentscheidungen stellen keine rechtsgeschäftliche Beratung dar.

Euer

Alexander Fischer

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