Artikel 3 von 3 der Artikelserie: Diese 6 Punkte sind der Schlüssel zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg – nicht ohne RisikobereitschaftMeiner Zielstrebigkeit sei dank, vollende ich heute die dreiteilige Artikelserie Diese 6 Punkte sind der Schlüssel zum Erfolg. In den ersten beiden Artikeln habe ich euch bereits die Punkte Kostenbewusstsein, harte Arbeit, Sparsamkeit, Zielstrebigkeit sowie Gewinnermentalität beschrieben. Abschließend schreibe ich heute über meine Risikobereitschaft und zu guter Letzt verrate ich euch noch eins meiner großen Ziele.


Risikobereitschaft:

Heutzutage ist alles was man macht mit einem gewissen Risiko verbunden. Mal mehr und mal weniger. An der Börse bin ich beim Trading teilweise überdurchschnittlich risikoavers. Mit meinen Dividendeninvestments eher weniger. Mein Business betreibe ich so risikoarm wie möglich. Klar könnten hier und da Einnahmen wegbrechen oder unerwartete Ausgaben auftauchen, aber wenn es um neue Projekte geht riskiere ich nicht mein wertvolles Kapital.

Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass man sich eine hohe Risikobereitschaft nicht einfach leisten kann, nein, man muss sie sich durch Erfahrungen erst aneignen oder besser noch erlernen.

Wie ich nicht vorgehe:
Ich bin nicht derjenige der seine Ersparnisse in eine Imbissbude oder ein Bistro investiert, um nach wenigen Monaten wieder bei Null dazustehen. Auch kaufe ich mir keine Fotoausrüstung für 5.000 Euro, weil ich glaube diese Summe in wenigen Wochen und Monaten mit dem Verkauf von Fotos wieder reinholen zukönnen. Auch reise ich nicht um die Welt, in der Hoffnung später davon vielleicht leben zu können. Ebenso wenig investiere ich mein ganzes Kapital in eine Firma, nur weil die mir eine satte Dividende versprochen hat oder weil jemand gesagt hat, dass die bald wie eine Kursrakete mördermäßig abgehen wird.

Wie ich es mache:
Als Realist gehe ich bewußt Projekten aus dem Weg, die hohes Eigenkapital oder aber auch Fremdkapital binden, wenn sie nicht zeitgleich eine adequate und sichere Rendite erzielen. Auch vermeide ich es in Dinge zu investieren von denen ich Null Ahnung habe. Das wäre für mich ein Projekt ohne Sicherungsseil und ohne Auffangnetz. Risiko pur mit der hohen Warscheinlichkeit eines Totalausfalls. Und wenn ich nicht wüßte, was man tatsächlich mit dem Verkauf von Fotos verdienen kann und wie schwer es überhaupt ist hier langfristig ein großes Portfolio aufzubauen, dann würde ich nie auf die Idee kommen mit Unsummen in Vorleistung zu gehen.

Auch das Leben vom Reisen ist bei vielen ein beliebte Idee. Ich würde daher zuerst versuchen, dass maximum aus meinen bisherigen Reiserfahrungen rauszuholen und schauen wie kann ich damit Einkünfte erzielen (Fotos, Bücher, Blogs usw.). Wenn sich erste Erfolge einstellen, kann ich immer noch größere Reisen unternehmen und das Projekt ausweiten. Aber erst auf Pump um die Welt reisen oder versuchen vom Start weg davon leben zu können, dass wäre ich nicht.

Wenn eine Idee zur Umsetzung nur etwas Zeit und wenig Geld benötigt, dann “riskiere” ich schon was. Ein neues Webprojekt lässt sich so viel schneller realisieren. Wenn es nach einer gewissen Zeit nicht läuft, hat es mich nur Arbeitszeit gekostet und Erfahrung gebracht. Mit der Zeit kann man zudem sehr gut einschätzen, welche Dinge mit mehr oder weniger Risiko verbunden sind.
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Viele glauben, beim bisherigen Vermögensaufbau alles falsch gemacht zu haben. Nun werden die Fehler ad-hoc abgestellt und die verlorene Zeit muss durch waghalsige Transaktionen wieder aufgeholt werden. Das ist nicht mein Anlagestil.

Ich habe gelernt, dass die Zeit die es braucht um sich ein Grundkapital anzusammeln sehr anstrengend und langweilig ist. Zudem dauert es sehr lange. Hier muss man einfach die Zähne zusammenbeissen und stur seinen Plan (Geld verdienen, Geld sparen und Geld investieren) verfolgen.

Als Grundkapital bezeichne ich eine Vermögenssumme, welche monatlich so viel Ertrag abwirft, dass man davon im “Grunde” seine Fixkosten bezahlen könnte.

Bis dahin ist der Vermögensaufbau ein Knochenjob und ab diesem Zeitpunkt macht der Vermögensaufbau erst richtig Spaß.

Egal welches Projekt ich angehe, am Anfang beginne ich immer in kleinen Schritten und achte sehr darauf wie es sich entwickelt. Sollte sich ein messbarer Erfolg einstellen, dann erhöhe ich auch sukzessive den Einsatz und das Risiko.

Wenn ich andere dabei beobachte, wie sie aus einer Idee ein neues Projekt starten wollen, dann bemerke ich meist eine gewisse Euphorie, welche das Risiko ausblendet. Vieles wird rosarot gesehen. Andere haben es doch bereits vorgemacht und auch geschafft. Man macht sich viele Gedanken darüber, wie viel Geld man damit verdienen kann und welche Möglichkeiten einem das neue Projekt bietet.

Was ich allerdings in der Regel immer vermisse, ist der Punkt des finanziellen und zeitlichen Aufwands. Und wer diese Punkte nicht realistisch berücksichtigt, der fährt von Beginn an ein sehr hohes Risiko. Meistens stelle ich dann eine Frage in den Raum:

Warum sollte das Projekt in Zukunft (hauptberuflich) so einfach funktionieren, wenn es bisher als Nebentätigkeit nicht funktioniert hat?

Klar kommen dann die Argumente Zeit, Geld und Lust. Aber wer sein Business so aufbauen will, dass er davon Vollzeit leben kann, der muss deutlich mehr Zeit, Geld und Lust investieren als er es bisher nebenbei getan hat. Und wer sein kleines Business nebenbei nicht ans Laufen bekommt, der wird es hauptberuflich noch viel weniger schaffen.

Daher gebe ich immer den Rat, ein Projekt auf kleinen Füssen aufbauen und ohne Risiko nebenher laufen lassen und testen. Wenn nach einem halben Jahr die Lust immer noch da ist und man in dieser Zeit sukzessive das Projekt weiter aufbauen konnte (Zeit), der weiß spätestens dann, was es kosten würde das Projekt auf Vollzeit-Füsse zu stellen und ob es sich überhaupt lohnt das kleine Rad in ein großes Rad zu verwandeln.

Wer es im Kleinen nicht schafft, der wird es auch nicht im Großen nicht schaffen.

Eins meiner nächsten Ziele möchte ich euch gern zum Schluss noch verraten. Einmal im Jahr erscheint der Welt-Wohlstandsbericht. Hier wird berichtet wie viele Millionäre es gibt und wie sich deren Anzahl entwickelt hat.

Klar, ein Einkommensmillionär werde ich so schnell nicht werden. Aber ein Vermögensmillionär auf Dollar-Basis ist erreichbar, wenn es auch etwas länger dauern wird, nachdem der Euro ja so schwach geworden ist. Ein Vermögensmillionär ist jemand der über mindestens eine Million Dollar in bar verfügt oder sein Geld in Wertpapiere angelegt oder in nicht selbst genutzte Immobilien investiert hat.

Derzeit gibt es in Deutschland 1,1 Millionen Menschen auf welche diese Bezeichnung zutrifft. Bei einer Einwohnerzahl von knapp 82 Millionen im Jahr 2012 wären das 1,3% der Menschen zu denen ich mich zählen möchte.

Dann mach ich mich mal an die Arbeit …

Welches große Ziel willst du in den nächsten Jahren erreichen?

© 2015 – 2016, Alex. All rights reserved.

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5 Readers Commented

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  1. Alexander on 14. März 2015

    Naja, ist ja kein Geheimnis. Ich bastel derzeit an einem Webshop für meine Frau. Ich liefere die “Technik” und meine Frau das kaufmännische. Der Shop soll natürlich profitabel werden, aber nicht so groß, dass man Angestellte braucht. Er soll mit vertretbaren Aufwand etwas abwerfen.

    Wir habe für größere Anschaffungen auch verschiedene “Töpfe”.

  2. Alex von Reich-mit-Plan.de Author on 13. März 2015

    Du hast schon mal einen Vorteil. Du machst etwas. Viele reden immer nur. Es geht am Ende aber nur über probieren und studieren. Daraus lernst du und entwickelst dich kontinuierlich weiter.
    Bin gespannt was bei raus kommt und was es ist was du da machst! Viel Erfolg.
    Berichte doch mal auf deinem Blog.
    Gruß
    Alex
    P.S. Ich träume auch nicht von einem Sportwagen. Aber für alle größeren Investitionen habe ich “Spartöpfe”. Vieles soll ja nicht nur ein Traum bleiben.

  3. Alexander on 13. März 2015

    Hallo Alex,
    ich sehe das ähnlich. Vielleicht gleichen sich die Blogger von ihrer Grundeinstellung etwas. Ich habe vor ca. 2 Monaten ebenfalls ein Projekt gestartet. Neben der Zeit investiere ich etwa 1.500 €, was überschaubar ist. Ich erwarte in den nächsten 6 Monaten zumindest den Break Even zu erreichen. Sollte dies nicht der Fall sein, werde ich eine eingehende Analyse des Sachverhaltes durchführen und dann entscheiden. Weitermachen oder aufhören? Jedenfalls werde ich viel gelernt haben. Dein Artikel zeigt mir, das ich von der Einstellung her auf den richtigen Weg bin.

    Gruß Alexander

    PS: Vom Sportwagen träume ich (noch) nicht ^^

  4. Alex von Reich-mit-Plan.de Author on 12. März 2015

    Hallo Manuel,
    Ja das liegt mitunter daran, dass man vermeintliche zukünftige Gewinne bereits heute ausgibt. Allein die Tatsache das die Aktien heute einen gewissen Wert haben, reicht den Banken meist um Geld fließen zu lassen. Es gibt aber auch echte Gründer bei denen das Verhältnis besser ausschaut. Deswegen interessieren mich solide Unternehmen die bereits ihr können unter Beweis gestellt haben.
    Gruß
    Carlos, äh Alex ;-)

  5. Finanzello on 12. März 2015

    Hallo Alex,

    was du hier schilderst klingt für mich sehr vernünftig. Zur richtigen Risikoeinschätzung gehört sicherlich auch die richtige Selbsteinschätzung. Was ich gerade bei jungen Startups immer wieder beobachte, ist das Missverhältnis von Ausgaben zu Einnahmen. Da wird oftmals noch kaum ein Euro verdient und schon fährt der Gründer im dicken Sportwagen vor :-)

    Viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele! Gruß, Manuel

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