Wie du dreistellige Renditen mit Dividenden Aktien erzielen kannstIm heutigen Artikel möchte ich dir den Dividenden-Alarm anhand eines realen Beispiels genauer vorstellen und zeigen wie auch du dreistellige Renditen mit Dividenden-Aktien erzielen kannst.

Auch wenn ich den Dividenden-Alarm im Blog bereits in aller Breite erklärt habe und im Newsletter immer wieder interessante Details veröffentliche, taucht bei meinen Lesern oft immer eine wichtige Frage auf. Diese möchte ich heute beantworten und in Zukunft auch immer wieder anhand anderer Beispiele.



Dieser Artikel wurde bereits im Dezember exklusiv an meine Newsletter Abonnenten versandt. Heute stelle ich ihn nun auch alle anderen Bloglesern zur Verfügung. Dies wird aber nicht der einzige Artikel mit einem Backtest des Dividenden-Alarms sein. In Zukunft wird es diese Artikel immer wieder geben.

Wie nach der Blog-Pause mitgeteilt, ist der nächste exklusive Artikel für meine Abonnenten bereits fertiggestellt. Dieses Mal habe ich mir meine Veolia Aktien näher angeschaut und geprüft ob auch hier dreistellige Renditen erzielt werden können.

Zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass ich meine Veolia Aktien, dank des Dividenden-Alarms, zum richtigen Zeitpunkt gekauft habe. Wenn die Statistik recht behält, dürfte ich damit deutlich höhere dreistellige Renditen erzielen, als mit der Aktie die ich euch heute vorstellen möchte.

Wenn du an weiteren Artikeln wie dem heutigen interessiert bist, dann melde dich doch bitte für den Newsletter an. Alle 14 Tage erhälst du einen Überblick über die veröffentlichten Artikel hier im Blog und kannst immer wieder exklusive Beiträge lesen.

Die mir oft gestellte Frage lautet:

Wie hat sich der Dividenden-Alarm bisher bewährt?

Jetzt systematisch Dividenden-Perlen finden und antizyklisch handeln.Gern möchte ich den heutigen Artikel dazu nutzen, um dir anhand einer Aktie und mit realen Zahlen, die starken Ergebnisse aufzuschlüsseln. Praktisch gesehen hättest du einfach nur warten müssen bis der Dividenden-Alarm dich über das Kaufsignal der Aktie informiert.

Hättest du dir die Aktie gleich am ersten Tag des Kaufsignals gekauft, könntest du dich bereits wieder dem Wartemodus widmen. Nach vielen weiteren Monaten meldet sich der Dividenden-Alarm erneut. Nun aber mit einem Verkaufsignal. Du kannst gleich am ersten Tag des Verkaufsignals die Aktie sofort wieder verkaufen.

Unterm Strich hätte dir dieser, ohne Aufwand umsetzbare Trade, eine dreistellige Rendite gebracht! Das reich dir nicht?

Gut, der Dividenden-Alarm hätte dir bei der heute vorgestellten Aktie bereits 2x diese satte dreistelligen Renditen beschert! Beim zweiten Mal sogar noch deutlich mehr als beim ersten Trade. Aber dazu im Laufe des Artikels mehr.

Du möchtest gern sehen, wie eine Dividenden-Alarm Auswertung von Kaufsignalen und Verkaufsignalen aussieht? Hier in diesem Artikel habe ich dir die Auswertung mal freigeschaltet.

Damit ich den Fragestellern ihre Frage plausibel, transparent und nachvollziehbar beantworten kann, durchsuchte ich die Aktienliste des Dividenden-Alarms nach einer Aktie bei der man die Idee des Dividenden-Alarms sehr gut dargestellt bekommt.

Gefunden habe ich sehr viele Beispiele. Daher werde ich in Zukunft hier im Newsletter immer wieder solche Dividendenperlen vorstellen. Dabeibleiben lohnt sich also.

Entschieden habe ich mich für eine Aktie, zu der mir sehr viele Datensätze vorliegen. Je länger der zu betrachtende Zeitraum ist, desto aussagekräftiger sind die Kaufsignale und Verkaufsignale und am Ende auch die Ergebnisse. Entschieden habe ich mich für ein amerikanisches Unternehmen aus der Industrie-Branche mit einer quartärlichen Dividendenausschüttung – einem Dividenden Aristokraten.

Um welches Unternehmen es sich genau handelt, spielt für den Backtest erst mal keine Rolle. Du wirst im späteren Verlauf aber trotzdem noch den Namen des Unternehmens erfahren.

Mein Zahlenmaterial für diese Aktie geht zurück bis ins Jahr 1998. In Summe sind das ca. 18 Jahre und für jeden Börsentag liegt mir das vollständige Zahlenwerk vor. Die fast 5.000 Datensätze ergeben folgendes Bild.

Wie du dreistellige Renditen mit Dividenden Aktien erzielen kannst

In der abgebildeten Grafik kannst du die Auswertung der täglichen Dividendenrendite sehen. Dies ist ganz wichtig, denn abgebildet wird hier NICHT der Aktienkurs! Es ist die Dividendenrendite. Diese wird täglich mittels Dividende und Aktienkurs errechnet.

Der gelbe Chartverlauf zeigt also an, wie hoch die tägliche Dividendenrendite der Aktie in den letzten 18 Jahren war. Dazu habe ich zwei farbige Linien eingezeichnet.

Die grüne Linie markiert die Dividendenrendite von 2,4%. Dies ist die Signal-Schwelle für den Dividenden-Alarm. Hier wird in Zukunft das Kaufsignal generiert. Alle Kaufsignale werden alle 14 Tage im Reich-mit-Plan.de Blog aufbereitet.

Die rote Linie zeigt die historisch niedrigen Dividendenrenditen an. Diese kommen deutlich häufiger vor als die hohen Marken. Die Markierung ist bei einem Wert von 1,30% gesetzt.

Die gesetzten Marken sind nach Betrachtung des langfristigen Charts, meiner Meinung nach sehr gute Signal-Schwellen, um auf die historischen Transaktionsmöglichkeiten hinzuweisen. Natürlich können sich diese Marken in Zukunft auch etwas verändern. Vielleicht macht es später Sinn, auf einen Wert von 2,5% oder gar 1,2% zu warten. In regelmäßigen Abständen werden bei allen Aktien des Dividenden-Alarms diese Kriterien überprüft und angepasst.

Des Weiteren habe ich im Diagramm sämtliche Kaufsignale und Verkaufsignale farblich umkreist. Die grünen Kreise sind Kaufsignale mit selten hohen Dividendenrenditen und die roten Kreise zeigen die Verkaufsignale bei dieser Aktie.

Anhand der historischen Daten kannst du sehr schön sehen, dass die Kaufsignale nur sehr selten vorkommen. Seit 1998 ganze zwei Mal (Nr. 3 und 7).

Verkaufsignale hingegen gab es deutlich öfter. Insgesamt waren es in den vergangenen 18 Jahren sechs Verkaufsignale. Die Nummern kannst du der Grafik entnehmen.

Dieses simple Diagramm habe ich nur für diesen Artikel erstellt. Es dient dazu die Masse an Daten besser zu visualisieren. Der Dividenden-Alarm an sich, arbeitet nur mit dem Zahlenmaterial. Für jede einzelne Aktie gibt es eine entsprechende Datenbasis von unterschiedlich vielen Jahren.

Natürlich müssen die Daten stetig aktualisiert und auch berichtigt werden. Bei den automatischen Datenaktualisierungen kommt es immer wieder vor, dass Daten falsch gezogen oder erfasst werden. Aber auch Aktiensplits und Dividendenveränderungen müssen teilweise manuell korrigiert werden, da nicht jede Datenquelle hier verlässliche Daten ausgibt.

Wie viel hättest du mit dieser Aktie verdient?

Nun geht’s an Eingemachte. Hast du anhand des Diagramms schon herausgefunden, wie oft du die Aktie in der Vergangenheit in deinem Aktiendepot hättest haben können? Und Stand heute, würde die Aktie noch in deinem Depot liegen?

Ich helfe dir. Seit 1998 hättest du diese Aktie bereits 2x für dein Dividenden Depot kaufen können. Beide Trades wären aufgrund der Verkaufsignale bereits wieder geschlossen worden. Aktuell hättest du diese Aktie nicht im Depot.

Im obigen Diagramm habe ich beide Trades mit einem grünen Pfeil gekennzeichnet. Der Kauf erfolgte mit hoher Dividendenrendite und entsprechend niedrigem Aktienkurs und der Verkauf erfolgte bei niedriger Dividendenrendite und hohem Aktienkurs. Beide Transaktionen erfolgten durch die automatische Selektion des Dividenden-Alarms.

Wie versprochen, möchte ich jetzt zu den Auswertungen der beiden Trades kommen und die tatsächlich erzielten Gewinne dokumentieren. Vorweg noch die Information, dass die Berechnungen in USD erfolgten und Steuern oder Gebühren nicht berücksichtigt wurden.

Wie jeder weiß, ist es äußerst schwierig den genauen Tiefpunkt beim Kauf und den idealen Hochpunkt beim Verkauf zu erwischen.
Ich möchte daher auch hier in den Berechnungen nichts unnötig schön rechnen. Für die Auswertungen unterstelle ich daher, dass ich immer zum ersten Kurs des jeweiligen Signals die Aktie gekauft bzw. verkauft habe.

Im Diagramm habe ich das mit einem kleinen weißen Punkt an der grünen bzw. roten Linie, innerhalb des Kreises markiert. Es ist vielleicht nicht gut zu erkennen.

Grundsätzlich hätte man also auch deutlich bessere Aktienkurse beim Kauf oder Verkauf erzielen können, wenn man bei der Aktivierung des jeweiligen Signals, geduldig gewartet hätte. Für die Berechnungen der Trades habe ich dies allerdings nicht berücksichtigt. Bei der Aktivierung des Kaufsignals wurde sofort gekauft und beim ersten Verkaufsignal wurde die Aktie verkauft.
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Zeitfenster der einzelnen Signale

Als nächstes möchte ich dir zeigen, wie lange du Zeit gehabt hättest um die Aktie zu kaufen oder zu verkaufen. Ich schreibe es ja oft genug, dass die bloße Aktivierung eines Signals noch keine Transaktion zur Folge haben darf. Vielmehr beginnt damit die Zeit, sich mit der jeweiligen Aktie näher zu beschäftigen.

Die Übersichten zeigen wie lang das jeweilige Signal aktiv war. Dazu habe ich den ersten sowie den letzten Signalwert genommen. Der mittlere Wert zeigt den höchsten bzw. niedrigsten Wert innerhalb der jeweiligen Signalphase an. An diesem Punkt wäre der optimalste Ein- bzw. Ausstieg möglich gewesen. Aber wer schafft das schon?

Kaum jemand. Daher rechne ich in den Auswertungen mit dem Wert, als das jeweilige Signal aktiviert wurde. Es handelt sich bei allen Werten immer um die Schlusskurse des jeweiligen Tages.

Ideal also für berufstätige Anleger, denen Schnäppchenkurse untertags nichts bringen und die nur außerhalb der Börsenzeiten handeln können.

Trade 1
Dauer des 1. Trades

Für die Recherche und den Kauf der Aktie hättest du ganze 43 Tage Zeit gehabt. Die Phase für den Verkauf der Aktie war sogar um einiges länger. Hier betrug das Zeitfenster 113 Tage. Insgesamt befand sich die Aktie 17 Monate in deinem Depot. Wie viel dir dieser Trade eingebracht hätte, dazu komme ich gleich.

Trade 2
Dauer des 2. Trades

Beim 2. Trade einige Jahre später, hattest du 29 Tage Zeit um dich für einen Kauf der Aktie zu entscheiden. Auch die Phase für den Verkauf der Aktie war etwas kürzer. Mit 90 Tagen blieb dir aber trotzdem noch ausreichend Zeit, dir selbst im Urlaub noch Gedanken darüber zu machen. Insgesamt befand sich die Aktie ganze 39 Monate in deinem Depot. Wie viel mehr dir dieser Trade im Vergleich zum 1. Trade eingebracht hat, liest du im nächsten Absatz.

Wie viel haben dir die einzelnen Trades eingebracht?

Jetzt geht es Schlag auf Schlag und ich will auch gleich zur Sache kommen. Hier die nächsten Tabellen.
Trade 1
Performance des 1. Trade

Gekauft wurde die Aktie als der Dividenden-Alarm das Kaufsignal auslöste. Dies war am 14.09.2000. Der Schlusskurs der Aktie lag bei 27,63 USD. Zu diesem Zeitpunkt erzielte die Aktie eine Dividendenrendite von 2,46%. Tags zuvor waren es noch 2,38%. Die auszulösende Signalschwelle wurde im Dividenden-Alarm mit 2,40% definiert.

Wer etwas geduldiger war, hätte innerhalb des Zeitfensters (43 Tage) durchaus einen besseren Aktienkurs erzielen können.

In den folgenden fünf Quartalen wurden die grau hinterlegten Dividenden eingesammelt. Sogar eine minimale Dividendenerhöhung gab es. Am 31.01.2002 erreicht die Aktie dann erstmalig wieder ein neues Verkaufsignal. Mit dem Schlusskurs wurde die Aktie zum Kurs von 54,30 USD verkauft.

Zusammen mit den ausgeschütteten Dividenden gab es je Aktie insgesamt 55,17 USD zurück. Dies macht innerhalb von 17 Monaten 100% im Ergebnis aus. Der 2. Trade lief allerdings deutlich besser.

Trade 2
Performance des 2. Trade

Die Laufzeit dieses Trades war mit 39 Monaten, mehr als doppelt so lang wie der Zeitraum des 1. Trades. Gekauft wurde die Aktie mit Aktivierung des Kaufsignals am 12.11.2008. Der Schlusskurs lag bei 65,26 USD und die Dividendenrendite stand bei 2,45%. Am Tag davor lag sie noch bei 2,28%.

In den folgenden zwölf Quartalen wurden wieder die grau hinterlegten Dividenden eingesammelt. In dieser Periode wurde die Dividende sogar 3x angehoben. Am 23.01.2012, kurz vor der nächsten Dividendenausschüttung, hat die Aktie ein Verkaufsignal generiert. Mit dem Schlusskurs von 202,65 USD wurde die Aktie verkauft.

Zusammen mit den ausgeschütteten Dividenden gab es je Aktie insgesamt 209,03 USD zurück. Dies macht innerhalb von 39 Monaten 220% im Ergebnis aus.

In 18 Jahren gabs es also bereits zwei mal die Möglichkeit ohne großes Risiko satte Renditen einzufahren. Was wüdest du tun, wenn diese Aktie erneut ein Kaufsignal generiert? Wie lange müsste man auf dieses Signal warten? Was wäre, wenn genau diese Aktie in dem Moment wo du dass hier liest, bereits wieder mitten in einem Kaufsignal steckt? Es wäre das dritte Kaufsignal seit der Aufzeichnungen des obigen Diagramms.

Und schau dir dieses Diagramm gern nochmal etwas genauer an. Ganz rechts im Bild kannst du sehen, dass die Dividendenrendite bereits kurz vor der Signalschwelle steht. Allerdings habe ich das Diagramm im Zuge dieser Artikelerstellung vor einigen Wochen erstellt. Mittlerweile wurde das Kaufsignal aktiviert! Für das Musterdepot 4 habe ich diese Aktie bereits gekauft und für das Musterdepot 3 bin ich noch ein wenig am warten.

Nun kommt einem natürlich schnell der Gedanke, warum die Aktie überhaupt nach dem 1. Trade verkaufen? Macht es nicht Sinn die Aktie während der ganzen Zeit einfach im Depot liegen zu lassen?

Das wäre natürlich eine Option. Wie das Diagramm zu Beginn dieses Artikels zeigt, verlief die Dividendenrendite zwischen den beiden Trades nur seitwärts. Im späteren Verlauf stieg die Dividendenrendite wieder stark an, bis hin zum 2. Kaufsignal. Dies bedeutet, dass der Aktienkurs massiv nachgegeben hat. Einzig die Dividenden während des Zeitraumes hätte man einsammeln können.

Um das aber auch in Zahlen greifen zu können, habe ich dir das natürlich auch mal ausgerechnet. Unterstellt habe ich den Beginn der Zwischenphase mit dem Verkaufsignal des 1. Trades und die Phase endete mit dem Kaufsignal der 2. Phase. Und wie viel konnte man nun in den 6,5 Jahren rausholen?

Performance zwischen den beiden Trades

Die Laufzeit dieses Trades war mit 78 Monaten sehr lang. Gekauft wurde die Aktie mit Aktivierung des Verkaufsignals des 1. Trades am 31.01.2002 zu 54,30 USD. In den folgenden 6,5 Jahren wurden wieder die grau hinterlegten Dividenden eingesammelt. In dieser Periode wurde die Dividende sogar 6x angehoben. Am 12.11.2008, mit dem Kaufsignal des 2. Trades, wurde die Aktie für diesen Test zu 65,26 UDS wieder verkauft.

Zusammen mit den ausgeschütteten Dividenden gab es je Aktie insgesamt 73,55 USD zurück. Dies macht innerhalb von 78 Monaten 35% im Ergebnis aus. Wenn man nun die erzielte Performance ins Verhältnis zur Laufzeit setzt, dann ist das ein deutlich schlechteres Ergebnis.

Du erinnerst dich, der 1. Trade hat innerhalb von 17 Monaten bereits 100% inkl. Aktienkurssteigerung und Dividendenausschüttungen erzielt. Hättest du deine Position weiter im Depot belassen, dann hätte sich die Performance in den folgenden 6,5 Jahren – bis zum Tag an dem automatisch wir den 2. Trade gestartet hätten – um weitere 35% verbessert. Dann erst begann der fulminante 2. Trade der den Haupteil des Gesamtergebnisses erzielte. Hier gabe es für 39 Monate Wartezeit 220% Rendite.

Ich fasse also die Antwort zur Frage, ob man nicht die Aktie während der gesamten Zeit hätte behalten sollen, wie folgt zusammen:
1. Trade: 17 Monate = 100% (5,88% je Monat)
Phase zwischen den Trades: 78 Monate = 35% (0,45% je Monat)
2. Trade: 39 Monate = 220% (5,64% je Monat)

Gesamtergebnise mit 2 Trades

Hätte man nach dem 1. Trade auf andere Aktien mit einem Kaufsignal gesetzt, die während der Phase zwischen den beiden Trades auch im Ergebnis ca. 5% pro Monat erzielt hätten, dann würde das Ergebnis nach 78 Monaten bei ca. 400% statt 35% liegen. Selbst wenn die neu ausgewählten Aktien nur die Hälfte (200%) oder auch nur ein Viertel dessen (100%) an Performance geschafft hätten. Es wären immer noch deutlich mehr als die 35% gewesen, die wir erzielt hätten, wenn wir in der Aktie geblieben wären. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich auf Aktien mit einem Kaufsignal zu konzentrieren.

Mein Ansatz mit dem Dividenden-Alarm ist daher folgender. Ich gehe davon aus, dass ich nach dem 1. Trade, mein Kapital in eine andere Aktie umschichte. Eine Aktie die dann zu diesem Zeitpunkt ein Kaufsignal generiert. Hier bietet sich langfristig gesehen viel mehr Potential, als bei der ursprünglichen Aktie. Diese war zum Zeitpunkt des Verkaufs teuer und man hätte schwache Performancejahre aussitzen müssen.

Lieber erziele ich mit anderen Aktien die ein Kaufsignal generieren, erneut dreistellige Renditen. Immerhin liegen zwischen Verkauf des 1. Trades und Kauf des 2. Trades ganze 6,5 Jahre. Mit zwei bis drei Trades innerhalb dieser Zeit, hätte das Kapital weiter vervielfacht werden können, bevor man sich diese Aktie mit dem 2. Trade wieder ins Depot geholt hätte. In jedem Fall hätte man eine höhere Rendite als 35% innerhalb der 6,5 Jahren erzielen können – da bin ich mir sicher.

Solche Dividenden-Alarm Beispiele gibt es wie Sand am Meer. Ich könnte euch jede Woche solche Trades vorstellen und ich werde dies in Zukunft auch vermehrt tun. Allerdings darf man dabei nie vergessen, dass es auch eine geringe Anzahl an Fehltrades gibt. Zum Beispiel, wenn Unternehmen ihre Dividende kürzen oder aussetzen.

Solang hiermit allerdings kein Verkaufsignal generiert wird, ist weiterhin alles im Lot. Klar, die Erträge sind geringer, aber die Aktie wird dann immer noch nicht in einem Grenzbereich gehandelt. Im Gegenteil, oft ist es sogar so, dass eine Aktie die ihre Dividende senkt, massiv abgestraft und verkauft wird. Mit etwas Glück geht der Aktienkurs so weit runter, dass trotzder niedrigeren Dividende bereits wieder ein Kaufsignal generiert wird.

Daher ist es immer sehr wichtig das Unternehmen vor einem Kauf genau zu prüfen. Ist das Unternehmen in der Lage sich aus der aktuellen Situation zu befreien oder liegt es gar nicht am Unternehmen selbst? Wie stabil ist die Dividendenzahlung?

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Dividenden-Strategie. Sie ist mit Blick auf das tägliche Börsengeschehen eher langweilig. Bis zum Kauf einer Aktie hat man Tage und Wochen Zeit für eine Enscheidung. Während die Aktie im Depot liegt können auch Monate vergehen und man kann getrost anderen Dingen nachgehen. Selbst das Zeitfenster beim Verkaufsignal ist sehr großzügig.

Aber genau diese Punkte, machen die ganze Sache so spannend und lukrativ, wenn wie gesagt auch etwas langeilig. Das mag ich so an der Strategie des Dividenden-Alarms. Praktisch gesehen hat man nie genügend Geld um einen Großteil der Signale mitgehen zu können. Aber die Zeit die einem diese Strategie gibt, kann man ja dafür nutzen um sich anderen Dingen zu widmen. Vielleich um sich zusätzliche passive Einkommensquellen zu erschließen. Wenn dich das Thema interessiert, dann besuch doch mal das Forum zum Thema passives Einkommen. Berichte von deinen Ideen, stelle deine Fragen und helfe mit die Community aufzubauen.

Ich hoffe ich konnte dir das praxisnahe Beispiel des Dividenden-Alarms ein wenig näherbringen. Mich würde es daher freuen, wenn du mir ein kurzes Feedback geben könntest, wie dir der Artikel gefallen hat. Hat deiner Meinung nach etwas Wichtiges gefehlt? Möchtest du in Zukunft mehr von solchen Artikeln lesen? Was hätte ich anders machen können?

Jetzt möchtest du natürlich noch wissen um welchen Dividenden-Aristokraten es sich handelt, oder? Es ist das Unternehmen W.W. Grainger aus Amerika. einen guten Überblick erhältst du mit der Datenübersicht von DividendenAdel.de.

W.W. Grainger © DividendenAdel.de

Hat dich der Dividenden-Alarm überzeugt?

Möchtest du in Zukunft dein Kapital auch so langweilig aber gleichzeitig erfolgreich anlegen?

Mit der Bestellung des Dividenden-Alarms unterstützt du nicht nur meine Arbeit und sorgst für die Erweiterung und Fortführung dieses Service – nein, du tust dir und deinem Geld einen noch viel größeren Gefallen. Ich stehe dir zudem bei deinen Fragen jederzeit und ausführlich zur Verfügung.

Wenn du noch unschlüssig bist, kannst du dir gern die Inhalte des Dividenden-Alarms erst einmal näher anschauen. Im Rahmen der letzten Rabatt-Aktion habe ich einzelne Artikel auch für Nicht-Kunden freigeschaltet. Die Links zu den Artikeln findest du an dieser Stelle.

Wenn du eine weitere interessante Anlagestrategie kennenlernen willst, dann komm doch gern am Donnerstag wieder vorbei. Dann stellt Florian Müller von Boerseneinmaleins.de sein selbst entwickeltes ZARAS Prinzip vor.

Am Freitag ist bereits Philipp Kammerer von Investment Amad€ an der Reihe. Er schwört auf die bekannte Levermann Strategie und stellt sie uns näher vor.

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  1. Pingback: So investieren Blogger #5: Alex von Reich-mit-Plan.de – Investment Amad€ 26 Feb, 2016

    […] Hier verlinke ich dir mal ein Artikel über den Dividenden-Aristokraten W.W. Grainger, in dem ich das Prinzip und die Idee des Dividenden-Alarms genau erklärt habe. […]

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