Archive for the ‘Aktien’ Category

Wer das Reich-mit-Plan-Musterdepot aufmerksam verfolgt weiß, dass ich mittlerweile fast 20 Positionen in meinem Depot liegen habe. Da noch nicht alle Rubriken gefüllt sind, werden noch weitere Fonds und Aktien hinzukommen. Nun ist es ja nicht so, dass ich immer gleich weiß was ich kaufen kann und was es überhaupt alles gibt. Wenn ihr euch die Vermögenstabelle anschaut, könnt ihr selbst sehen wie viele Rubriken ich dort integriert habe. Sobald ich mich in weitere Investment-Themen eingelesen habe, erweitere ich meine Tabelle immer wieder. Als nächstes möchte ich zum Beispiel im privaten Bereich ein Investment auf der Kreditplattform Smava eingehen. Dadurch diversifiziere ich mein Depot immer weiter und minimiere mein Risiko. Woher aber weiß ich nun auf Anhieb, in welche Wertpapiere ich investieren kann? Dafür habe ich mir eigens eine Watchlist eingerichtet.


Bei Comdirect habe ich mir dafür einen kostenlosen Account eröffnet. Auf der Startseite gibt es in der obigen Navigation den Button „Musterdepot“, über den ich mich ganz einfach kostenlos registriert habe. Was mir am Comdirect-Musterdepot besonders gut gefällt: Ich kann in meinem Account mehrere Watchlisten gleichzeitig anlegen. Ich habe mir für jede einzelne Rubrik meiner Vermögenstabelle eine eigene Watchlist eingerichtet. Das geht ganz bequem mit wenigen Mausklicks. Hier sammle ich nun sämtliche Aktien und Fonds die ich zur jeweiligen Rubrik gefunden habe. Im Musterdepot „Rohstoffe“ zum Beispiel trage ich alle vielversprechenden Aktien von Unternehmen aus der Rohstoff-Branche und auch spezielle Rohstoff-Fonds ein. Muss ich nun in die Rubrik Rohstoffe investieren, dann stehen mir bereits erste Werte zur Verfügung aus denen ich auswählen kann. Was ich allerdings noch nicht weiß ist, welcher der Werte nun am ehesten geeignet wäre. Dafür habe ich mir ein Bewertungssystem überlegt und eine Checkliste angelegt. Damit kann ich eine bessere Wertpapier-Auswahl treffen. Auf die Checkliste werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch detaillierter eingehen. Jetzt geht es um das Bewertungssystem.

Ich lese nahezu täglich Finanzwebseiten, Blogs, Newsletter, Wirtschaftsmagazine oder auch den Wirtschaftsteil normaler Tageszeitungen. Überall gibt es Berichte und Reportagen in denen Aktien und Fonds empfohlen werden. Wenn mir ein Wertpapier besonders gefällt, übernehme ich es in die jeweilige Watchlist mit einem Stück. Meine Watchlisten dienen nicht dazu eine Wertsteigerung zu erzielen, sie haben einfach nur die Aufgabe interessante Werte in Rubriken zu sammeln und zu bewerten. Gleichzeitig abonniere ich mir bei Google News die entsprechenden Nachrichten zum jeweiligen Unternehmen oder Fonds. Dadurch bleibe ich, was News angeht, auf dem Laufenden. Wie bewerte ich nun sämtliche in die Watchlisten eingetragenen Wertpapiere?

Dies möchte ich euch im nächsten Artikel näher erläutern. Eure Aufgabe für heute: Wenn ihr Bedarf habt, dann eröffnet euch einen kostenlosen Musterdepot-Account bei Comdirect und legt euch die benötigten Watchlisten an. Wenn ihr bereits eine Watchlist habt, dann könnt ihr die Werte in die neue Liste übertragen.

Euer

Alexander Fischer


© 2012 – 2011, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.

News Day – 20. September 2011

Author: Alexander Fischer

Verblüffende Vergleiche – US-Schulden reichen bis zum Mond
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben mehr als 14.294 Mrd. Dollar Schulden. Schon die Zahl ist beeindruckend. Doch was die USA mit dem Geld, das sie nicht haben, anstellen könnten, ist umso verblüffender. FTD.de zeigt erschreckende Vergleiche.
Wenn man diese Bilder sieht, versteht man erst, WIE VIELE Schulden die USA überhaupt haben.

Ein New Yorker will eine Million Menschen anhauen, die Ausbeute protokolliert er online.
Der 29-jährige Obdachlose Chris Coon zieht jeden Morgen durch New York und bittet Menschen auf der Straße um Geld. Coon dokumentiert seine Tageseinnahmen im Internet, eine penibel geführte Statistik: Wie viele Leute hat er angeschnorrt? Wie viele haben etwas gegeben? Auf seiner Website dokumentiert der Mann mit den strähnigen blonden Haaren ein ehrgeiziges Projekt.
Mit ausgefallenen Ideen kann man berühmt und reich werden.

Auf welche Maschinenbauer es das Ausland abgesehen hat
Der deutsche Maschinenbau boomt. Das weckt Interesse bei ausländischen Investoren. Die Kaufanfragen häufen sich – vor allem von Amerikanern und Chinesen. Welche Maschinenbauer besonders übernahmegefährdet sind.
Viele interessante Aktientipps findet ihr hier.

Euer

Alexander Fischer


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In meiner privaten Vermögenstabelle habe ich ja ein paar Prozente für kurzfristiges Trading bereitgestellt. Beim traden solltet ihr allerdings ein gewisses Know-How mitbringen oder zumindest an gute Quellen herankommen, die euch Tipps und Tricks verraten. Da ich mich eher auf zweiteres konzentriere, werde ich hier im Blog nicht weiter auf die Thematik eingehen. Für meine Trading-Strategie lese ich viele Blogs, Chartanalysen und beobachte andere Trader bei ihren Trades und folge ihren Trading-Strategien.


Ein weiteres Hilfsmittel für mich ist der Newsletter Trading Kompakt. Zum täglichen Trading ist er allerdings nicht geeignet. Vielmehr informiert er euch über Themen rund ums Trading sowie über Charttechniken.

Trading Kompakt beschreibt sich selbst wie folgt:
Das Magazin zeigt aktuelle Handelschancen auf, unterstützt Trader mit zahlreichen Chartanalysen und informiert über die neuesten Entwicklungen bei Handelssoftware und Tools. Gleichzeitig vermittelt Trading Kompakt Hintergrundwissen und erklärt anhand von praktischen Beispielen die Anwendung von Tradingstrategien und Charttechnik. Egal, ob es um das Trading von Hebelzertifikaten, Optionsscheinen, CFDs, oder den Forex-Handel, aber auch die Chancen bei den Rohstoffen geht, trading kompakt gibt wertvolle Tipps und vermittelt wertvolle Informationen.


Abonniert euch den kostenlosen Newsletter und ihr seit bei Grundfragen des Tradings immer aktuell informiert. Zusätzlich behandelt der Newsletter in jeder Ausgabe ein spezielles Anlagethema.

Im Jahr 2011 sind das zum Beispiel folgende Themen:
März – Turtle-Trading – Mit Trendfolge zum Erfolg
April – Forex – Handel mit Währungen
Mai – Ausbrüche – Das Salz in der Suppe
Juni – Straight Forward Dealing – SFDs contra CFDs
Juli – Portfoliooptimierung mit Rohstoffen
August – Money Management
September – Spread-Trading WTI – Brent
Oktober – Fehlausbrüche – Fluch oder Segen
November – Hedgefondsstrategien
Dezember – Momentum-Indikatoren

Viel Zeit müsst ihr für den monatlichen Newsletter nicht investieren. 30 Minuten (im Monat) sollten grob reichen. Wenn euch Themen aus den vorherigen Ausgaben interessieren, könnt ihr die Ausgaben bequem im Archiv nachlesen.

Wenn ihr mal alle Artikel lesen wollt, in denen ich einen interessanten Newsletter vorgestellt habe, dann folgt einfach diesem LINK.

Euer

Alexander Fischer


© 2011, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.

Vor kurzem habe ich per Email eine Leserfrage zum Tagesgeld Angebot von Cortal Consors (CC) bekommen, auf die ich heute kurz eingehen möchte.


Cortal Consors ist eine Online Bank bei der ihr nahezu jedes Finanzprodukt abschließen könnt. Derzeit werden Neukunden mit einem attraktiven Zinssatz von 4,5% für ein Tagesgeldkonto umworben. Die Fragen die sich nun viele von uns stellen sind: “Gibt es einen Haken dabei?” und “Was muss ich genau tun um in den Genuss der 4,5% zukommen?”.

In der Regel sind solche guten Zinskonditionen immer an bestimmte Bedingungen gekoppelt. Wie sonst üblich können nur Neukunden davon profitieren. Unter einem Neukunden versteht man einen Kunden, der vorher mindestens 6 Monate kein aktives Konto bei CC hatte. Genauer beschrieben habe ich das bereits in meinem Artikel Tipps wie ihr ein gutes Tagesgeldkonto findet. Eine weitere Bedingung ist für viele von euch sicherlich auch leicht zu erfüllen. Nur bis zu einem Betrag von bis zu 20.000,- Euro und für max. 12 Monate bekommt ihr die schönen Zinsen in Höhe von 4,5%. Aber es geht noch weiter.


Die wichtigste Bedingung in meinen Augen ist die Übertragung UND Auflösung des aktuellen Depots (innerhalb von drei Monaten) bei eurer derzeitigen Bank. Damit ist kein anderes Tagesgeldkonto gemeint, sondern ausschließlich ein Wertpapier-Depot.

Cortal Consors schreibt dazu:
Übertragen Sie Wertpapiere in Höhe von insgesamt mindestens 6.000 Euro zu Cortal Consors. Dafür erhalten Sie 3,5% Zinsen. Schließen Sie zudem das Depot bei Ihrer bisherigen Bank. Dafür legen wir noch einmal 1% Zinsen obendrauf.

Damit das auch alles reibungslos funktioniert, müsst ihr Cortal Consors bei der Kontoeröffnung einen Auftrag zur Kontoschließung erteilen. CC kümmert sich dann um den Übertrag und die Kündigung des alten Depots.

Ich fasse noch mal kurz zusammen:
- Ihr müsst Neukunde sein.
- Könnt max. 20.000,- Euro auf dem Tagesgeldkonto anlegen.
- Habt bei einer anderen Bank ein Wertpapier-Depot.
- Dort sollten Wertpapiere in Höhe von mindestens 6.000,- Euro liegen.
- Auftragserteilung an CC für den Depotübertrag und Depotschließung

Wenn ihr alle fünf Punkte erfüllt, dann steht dem schönen Zinssatz beim Tagesgeld von 4,5% nichts mehr im Weg. Vor der Depoteröffnung bei CC solltet ihr euch noch überlegen, was für ein Wertpapier-Depot ihr eröffnen wollt. Empfehlen kann ich euch das Konto für Trader. Hier zahlt ihr im ersten Jahr nur 4,95 Euro für Orders bis zu 10.000,- Euro. Mit diesen Konditionen, könnt ihr zum Beispiel super günstig eure eigene Vermögenstabelle umsetzen, so wie ich das im Musterdepot hier im Blog und auch privat mache. Zwei weitere Besonderheiten bietet das Depot: Ihr bekommt die mobile Iphone App und die professionelle Handelssoftware Active Trader gratis dazu.

Nach der Tagesgeldkonto- und Depoteröffnung würde ich zuerst damit beginnen eine Beobachtungsliste für Wertpapiere anzulegen. Meine nenne ich zum Beispiel Watchlist Börse. Die Benennung ist hilfreich wenn ihr mehrere Beobachtungslisten habt. In die Watchlist trage ich alle interessanten Fonds und Aktien ein, in die ich gern früher oder später investieren möchte. Mittlerweile habe ich mir ein eigenes System für meine Watchlist überlegt. Dazu aber in einem späteren Artikel mehr.

Bei Cortal Consors findet ihr eine sehr gute Watchlist. Sie bietet euch jede Menge Features:
Mit der Watchlist von Cortal Consors können Sie komfortabel die Wertpapiermärkte verfolgen und die Wertentwicklung Ihrer Börsenfavoriten untersuchen. Als einfache Liste oder virtuelles Portfolio mit Bewertung, Kaufkursen usw. Bei der Analyse helfen Ihnen die große Auswahl an Kennzahlen, eine grafische Aufbereitung des virtuellen Depots und das interaktive Chart-Tool. Sie können mit unserer Watchlist außerdem Depots mehrerer Banken virtuell konsolidieren und Wertpapiere analysieren!

Spätestens in einem Jahr könnt ihr euch wieder auf dem Markt umschauen, ob es ein neues attraktiveres Wechselangebot für ein Tagesgeldkonto und Wertpapierdepot gibt. Hilfreich ist die Eintragung einer Erinnerung in euren Finanzkalender. Aber den kennt ihr sicherlich schon, oder?

Euer

Alexander Fischer


© 2011, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.

Artikel 5 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Der ein oder andere Leser hat es vielleicht schon bemerkt. In meiner privaten Vermögenstabelle gibt es neben den vier Hauptrubriken (Bargeld, Rohstoffe / Edelmetalle, Aktien / Fonds und Anleihen / Devisen) noch eine weitere fünfte Rubrik. Mit einem aktuellen Wert von 20% des Gesamtdepots ist diese Rubrik auch mitentscheidend für eine gute Gesamtperformance.


Während die ersten vier Rubriken in jedes Anlegerdepot gehören, sollte die Rubrik Trading und Derivate nur bei denjenigen im Depot auftauchen, die sich mit der Materie auch wirklich gut auskennen. Speziell mit den Risiken und den möglichen Verlusten die man hier erzielen kann.

Derivate
Letzte Woche habe ich euch bereits einen interessanten Newsletter vorgestellt, der sich auf das Thema Derivate spezialisiert hat. Die Kollegen führen seit langem zwei Musterdepots (konservativ und spekulativ), welche logischerweise ausschließlich mit Derivaten bestückt sind. Der bisherige Erfolg der Musterdepots spricht für sich. Darum hab ich mich entschieden Teile der Musterdepots einfach nachzubilden. Ich setze allerdings nicht auf alle vorgestellten Werte. Ich versuche Produkte mit engem Knock-Out und reine Rohstoff-Wetten zu vermeiden. Derivate die auf deutsche Aktien zielen, landen mitunter auch in meinem Depot. Dabei setze ich allerdings meine eigene Stopkurs-Strategie um. Das heißt, beim Einstieg in eine Position gehe ich mit und mit einem komfortablen Gewinn oder bevor ich zu große Verluste mache, steige ich eigenständig wieder aus.

Trading
Beim reinen Trading bin ich auch erst seit einigen Monaten dabei. Hier muss ich noch meine Linie finden, aber mit jedem Trade klappt das immer besser. Was verstehe ich unter Trading? Wenn ich eine Aktie kaufe und wieder verkaufe ist das für mich ein Trade. Dabei kann es sein, dass ich mehrere Kauf- und Verkaufsorders getätigt habe. Alles zusammen ist ein Trade und als Erfolg zählt jeder Euro der unterm Strich nach Abzug von Steuern und Gebühren übrig bleibt. In der Regel habe ich eine Aktie mehrere Tage im Depot. Um mein eigenes Risiko zu minimieren, habe ich mir bestimmte Regeln auferlegt. Mein Startkapital investiere ich ausschließlich in dt. Aktien. Dabei splitte ich mein zur Verfügung stehendes Kapital um bis zu 3 Aktien kaufen zu können. Um größere Verluste zu vermeiden, kaufe ich immer erst dann die nächste Aktie, wenn die zuvor gekaufte Aktie im Plus ist und ich sie mit einem Stopkurs abgesichert habe. Wenn die erste Aktie im Plus ist, sichere ich sie ab und kaufe die nächste und wenn die auch ins Plus gegangen ist, kann ich nach erneuter Absicherung wiederum die nächste Aktie kaufen. Am Ende sind max. drei Werte in dieser Rubrik und die Positionen werden automatisch durch die Sicherheits-Stopkurse verkauft.

Wie ermittle ich mein Startkapital?
Bei der Rubrik Derivate und Trading habe ich zwar 10% meines Gesamt-Kapitals reserviert, aber ich verteile hier das Geld etwas anders als in den anderen Hauptrubriken. Zu Beginn des Jahres ermittle ich den Betrag der den 10% des Gesamtdepots entspricht. Dieses Geld steht jeweils für die Themen Derivate und Trading zur Verfügung. Am Ende des Jahres wird abgerechnet. Die Prozentanteile die über den 10% liegen, werden abgeschöpft und dem Bargeld gutgeschrieben. Sollte der Wert unter 10% gehen, dann ändere ich nichts und mach mit dem bestehenden Kapital weiter. Wenn es also gut läuft, dann schöpfe ich den Gewinn ab und investiere in Positionen der Hauptrubriken. Sollte es mal nicht gut gelaufen sein, werfe ich kein neues Geld in diese Positionen und der Wert der beiden Rubriken sinkt im Vergleich zum Gesamtdepot.

In den letzten Artikeln konntet ihr selbst sehen, dass auch mit wenig Geld eine gute Vermögensverteilung möglich ist. Fangt am besten an eure eigene Struktur zu entwickeln und schichtet euer bereits bestehendes Vermögen um.

Euer

Alexander Fischer


© 2011, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.

Artikel 3 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Machen wir weiter mit den Erläuterungen zu meiner persönlichen Vermögenstabelle. Beim letzten Mal habe ich euch bereits die Rubriken Bargeld und Rohstoffe näher erläutert. Heute geht es um die größte Position Aktien und Fonds.

Wie ihr anhand meiner Vermögensstruktur sehen könnt, ist die Rubrik Aktien / Fonds die prozentual größte Position in meinem Depot. Aktien und Fonds die sich auf den Rohstoff-Sektor konzentrieren, sind bei mir ausschließlich in der Rubrik Rohstoffe zu finden. Insgesamt machen alle Fonds- und Aktienwerte zusammen 60% aus. Warum 60%? In vielen Finanzbüchern gibt es unterschiedliche Aussagen dazu. Die Erklärung die mir am besten gefallen hat und zudem auch schlüssig ist – ist die Altersregel. „Ziehen Sie vom Wert 100 Ihr Alter ab und Sie erhalten den Wert der in Aktien und Fonds investiert werden sollte.“ – Klingt doch einfach oder? Da ich „bald mal“ 40 Jahre alt werde, ergibt sich bei mir ein Wert von 60%. Jedes Jahr verkleinert sich der Wert um 1%. In gut 10 Jahren werden es dann nur noch 55% und in 25 Jahren 40% oder sogar noch weniger sein. Die Prozentanteile gehen allerdings nicht verloren sondern werden den anderen Rubriken in der Vermögenstabelle zugeordnet. In 20 Jahren kann daher die Struktur im Vergleich zu heute ganz anders aussehen. Schließlich soll sich das Risiko mit zunehmendem Alter weiter verringern.

Unter Einzeltiteln verstehe ich Aktien von Unternehmen die breit aufgestellt und sehr lange am Markt sind. Sozusagen Global-Player. Ich habe damals (vor Einführung der Abgeltungssteuer) in ein US-Unternehmen investiert, welches selbst im Besitz von über 80 Firmen ist. Weiter hält das Unternehmen an vielen weiteren Global-Playern große Aktienpakete. Dadurch ist das Unternehmen selbst wie ein Fonds aufgestellt und ist vom Risiko her ein sicherer Wert. Derzeit beträgt der aktuelle Ist-Wert in meiner Vermögenstabelle bei dieser Aktie ca. 20%. Dies ist im Vergleich zum Soll-Wert deutlich höher. Durch meine weitere Sparraten und Wertsteigerungen in den anderen Rubriken, verringert sich der Wert allerdings monatlich immer mehr. Mein Zielwert von 10% werde ich somit bald erreichen.

Mein Ziel ist es, dass jeder Unterpunkt im Bereich Aktien / Fonds ungefähr gleich gewichtet ist. Daher die Aufteilung von 10% je Position. Bei den einzelnen Unterpunkten versuche ich immer verschiedenste Themen abzudecken. Bei Immobilien zum Beispiel derzeit nur groß aufgestellte Unternehmen deren Aktien ich kaufe. Beim Punkt Regionen werden alle Fonds gewertet die in unterschiedlichste Länder, Regionen und Kontinente investieren. Wie zum Beispiel Kanada, Japan, Skandinavien, Europa, Osteuropa, Asien (ohne Japan), Global usw. Die Rubrik Branchen beinhaltet Themen wie Biotechnologie, Pharma, Infrastruktur, Finanzen, Zukunftsmärkte und weitere interessante Gebiete. Fonds die sich auf Dividendenzahlungen spezialisiert haben oder die mit automatisierten Systemen investieren landen in der letzten Rubrik.

Im letzten Artikel dieser Artikelserie geht es beim nächsten Mal um die Rubrik Anleihen.

Euer

Alexander Fischer


© 2011, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.

Das RmP-Musterdepot startete im September 2010. Lest euch dazu bitte kurz die Einleitung durch. Die Verwaltung des Musterdepots erfolgt anhand der einfachen Vermögenstabelle und bei Bedarf mit der komplexen Variante. Beide Tabellen findet ihr im Download-Bereich.

Das Musterdepot habe ich am Wochenende mit den Börsenkursen vom Freitag aktualisiert. Bei den Edelmetallwerten habe ich die derzeit erzielbaren Durchschnittspreise bei Ebay ermittelt. Alle Transaktionen, die sich seit dem letzten Zwischenstand in der Kalenderwoche 24 ergeben haben, wurden wie folgt berücksichtigt:

Übersicht der Transaktionen:
- Gutschrift der Zinsen vom Tagesgeldkonto für den Monat Juni
- monatliche Sparrate in Höhe von 300,- Euro
- Kauf von 50 Porsche Aktien
- Dividenden für Porsche-Aktien

Musterdepot-Entwicklung:
Beginn September 2010: 20.000,00 Euro
Depotwert aktuell: 23.341,57 Euro
Veränderung: 16,71%

Entwicklung:
Die letzten 14 Tage liefen für das Musterdepot sehr gut. Mehr als 3% ging es für das gesamte Depot nach oben. Der ETF auf Griechenland hat sich sehr gut erholt. Auch der Neueinstieg in die Porsche-Aktie hat perfekt geklappt. Neben der Dividende (0,50 Euro je Aktie) die wenige Tage später bereits gebucht wurde, hat die Aktie selbst bis heute schon gute 18% zugelegt. Aber da wird noch einiges mehr möglich sein, dazu lest euch bitte einen der vielen interessanten Artikel durch. Auch die eher konservative Indus Holding ist bereits mit 10% gut gestartet. Hier gibt es auch etwas anzumerken. Die Aufwärtsdynamik der Aktie hat deutlich zugenommen. Aus charttechnischer Sicht wurde in der letzten Woche das 52-Wochenhoch bei 24,39€ überschritten. Im Zuge dieser Aufwärtsbewegung stehen nun deutlich höhere Kuse im Raum. In den nächsten Wochen erwarte ich eine weitere deutliche Erholung des Musterdepots. Trotzdem möchte ich heute bereits ein Teil meiner Einsätze absichern.

Transaktionen:
Beginnen möchte ich heute mit den Stopkursen. Da immer noch einige Werte im Musterdepot deutlich im Minus sind, muss ich bei den gut gelaufenen Positionen die Einsätze inkl. kleiner Gewinne absichern.

Bei Porsche setze ich einen Stopkurs bei 50,- Euro.
Bei Indus Holding setze ich einen Stopkurs bei 23,- Euro.

Dann möchte ich heute einen erneuten Versuch bei der Aktie von Warren Buffet starten. Ich kaufe mir heute 30 Aktien von Berkshire Hathaway B (ISIN: US0846707026, WKN: A0YJQ2) zum Preis von 53,59 Euro. Gesamtpreis der Transaktion beträgt 1607,70 Euro.

Haftungsausschluss:
Wichtiger Hinweis nach §34 WPHG: Die hier vorgestellten Wertpapiere befinden sich zum größten Teil in meinem privaten Depots oder auf meiner Beobachtungsliste. Das Musterdepot auf Reich-mit-Plan.de dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Empfehlung und keine Aufforderung zum Kauf der angesprochenen Anlageprodukte dar. Reich-mit-Plan.de leistet keine Anlageberatung und ersetzt diese auch nicht. Dies gilt für sämtliche Kommunikationswege (z.B. per Telefon, per Email und Post oder in Kommentaren). Die aus dem Musterdepot sich ergebenen Anlageentscheidungen stellen keine rechtsgeschäftliche Beratung dar.

Euer

Alexander Fischer


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Artikel 1 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Vor gut einem Jahr habe ich euch meine Vermögenstabelle hier im Blog ausführlich vorgestellt. Anhand von Beispielsimulationen konnte ich euch die Funktionsweise hoffentlich gut veranschaulichen. Mittlerweile haben bereits viele User von der Download-Möglichkeit Gebraucht gemacht. Ich möchte mich hier nochmals für euer Vertrauen und eure Downloads bedanken. Mit einigen Usern stehe ich seit dem im regen Email-Austausch. Denn der Aufbau eines Vermögens ist für viele mehr als nur ein Wunschtraum oder ein Hobby. Wer reich werden will, muss auch was dafür tun!

Eine der meistgestellten Fragen vieler Blogleser ist, wie meine persönliche Vermögensaufteilung aussieht. Gern möchte ich heute für alle Leser das Geheimnis, welches ja überhaupt keines ist, lüften. Zudem möchte ich euch die einfache Vermögenstabelle kostenlos zur Verfügung stellen. Dadurch kann nun jeder von euch mitmachen und sein Vermögen strukturieren.

Hier gehts zum kostenlosen Download der einfachen Vermögenstabelle.

Allerdings möchte ich euch gleich zu Beginn darauf hinweisen, dass die Übersicht ganz allein auf meine persönlichen und finanziellen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Sicherlich könnt ihr die Tabelle 1:1 übernehmen, nur ist das in den wenigsten Fällen sinnvoll. Denn jeder von euch hat ein anderes Wissen auf dem Gebiet der Finanzen. Zudem ist es auch entscheidend, wie viel Geld ihr anlegen müsst und wollt und welche Anlageprodukte ihr favorisiert. Eine Depotstruktur bei einem Guthaben von zum Beispiel 10.000,- Euro sollte anders aussehen, als eine mit über 500.000,- Euro. Die Sicherheitsorientierung nimmt mit der Höhe des zu verwaltenden Geldes zu. Lest dazu bitte auch den Artikel über Risikominimierung. Hier habe ich euch geschrieben, welche Produkte ihr zuerst in euer Depot legen solltet und wie ihr weitere Finanzprodukte findet, um nach und nach eure Struktur zu erweitern und das Risiko zu minimieren.

Wie ihr sehen könnt arbeite ich privat mit der komplexen Variante der Vermögenstabelle. Allerdings kann ich euch versichern, dass auch ich anfangs die einfache Vermögenstabelle verwendet habe, um zuerst eine Grundstruktur in meine Finanzen zu bekommen. Erst als ich eine solide Verteilung über alle meine damals möglichen Anlageklassen hatte, begann ich damit, jeden einzelnen Punkt der Struktur weiter zu verfeinern. Dabei kam dann die komplexe Vermögenstabelle zum Einsatz. Erst mit dieser Form der Vermögensverwaltung konnte ich mein Geld viel genauer und damit auch erfolgreicher verteilen und investieren.

Warum ich meine Anlageschwerpunkte in dieser Form gewählt habe, möchte ich euch in den kommenden Artikeln etwas genauer erklären. Das ganze ist natürlich nicht in Stein gemeisselt, sondern wird von mir immer wieder an die Gegebenheiten der Finanzmärkte angepasst. Im Prinzip genauso wie ich es auch im Musterdepot immer mal wieder mache. Gepaart mit eurem Finanzwissen könnt ihr sicherlich die eine oder andere Idee in eure Vermögenstabelle übernehmen. Solltet ihr noch keine Vermögenstabelle haben, dann wird es langsam Zeit. Schaut euch einfach mal im Download-Bereich um.

Ihr beginnt dadurch eure ganz persönliche Vermögensstruktur zu entwickeln.

Euer

Alexander Fischer


© 2011, Vermögensaufbau mit Plan. All rights reserved.