Diesen Blog schreibe ich für euch, um zu zeigen, dass "reich" werden gar nicht so schwer ist. Im Prinzip müsst ihr nur mehr sparen und weniger ausgeben. Das klingt sicherlich etwas simpel, aber das ist es auch. Zudem erkläre ich euch worauf es bei der Geldanlage ankommt, welche Produkte es in der Finanzwelt gibt und wie sie funktionieren. Ihr bekommt von mir kostenlos eine kleine Vermögenstabelle um eure eigenen Finanzen zu optimieren. Das und noch viel mehr, erwartet euch hier auf www.Reich-mit-Plan.de
Euer Alexander Fischer
Was war das für ein Jahr. Das Jahr 2011 hatte es in sich. Finanztechnisch gesehen war es das turbulenteste Jahr was ich je erlebt habe. Es gab in diesem Jahr so viel Katastrophen und Crashs die es sonst nur in 10 Jahren gibt. Es ist alles viel schneller geworden. Da muss man natürlich immer dran bleiben und kann sich mehr ausruhen und die Dinge aussitzen wie Kostolany mal gesagt hat.
Trotzdem hatte das Jahr 2011 auch schöne Seiten zu bieten. Allen voran bin ich Vater einer kleinen Tochter geworden. Dies gibt mir für die Zukunft nun noch mehr Antrieb, für meine Familie zu sorgen. In jeder Hinsicht.
Dieser Artikel ist nun der letzte des Jahres 2011. Weiter geht es hier im Blog am 2.1.2012 mit der Monatsauswertung des Reich-mit-Plan Musterdepots.
Wie immer an dieser Stelle eine kleine Bitte von mir:
Das Weihnachtsfest steht wieder vor der Tür. Habt ihr auch schon an alle Geschenke gedacht? Lasst euch reich beschenken, aber denkt auch an diejenigen unter uns, die kein schönes Weihnachtsfest haben werden. Solltet Ihr Menschen in eurer näheren Umgebung kennen, denen es finanziell nicht so gut geht, dann tut ihnen einen Gefallen und unterstützt sie. Einfach so. Egal ob mit Geld oder kleinen Dingen. Sie werden sich über jede hilfe von euch freuen.
Geniesst das Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten und rutscht gut in neue Jahr 2012.
Nach längerer Zeit möchte ich euch heute wieder einen interessanten Blog vorstellen. Es ist der bereits mehrfach ausgezeichnete Blog Investorsinside. Der Blog und der regelmäßige Newsletter von Lars Röhrig gehört zu meiner Stammlektüre was Börseninformationen betrifft. Der Blog wurde 2011 bereits vom Comdirect Finanzblog Awards und vom Smava Finance Blog of the Year preisgekrönt.
Einen Teil meines Geldes investiere ich privat und auch im Blog-Musterdepot in diverse Einzeltitel. Hier ist es nicht nur wichtig auf den richtigen Wert zur richtigen Zeit zu setzen, sondern man muss auch einen guten Einstiegszeitpunkt wählen. Hierbei hilft mir Investorsinside sehr. Mit einfachen Erläuterungen verstehen selbst Börsenanfänger welche Wertpapiere im Moment gefragt sind und von welchen man aktuell lieber die Finger lassen sollte. Allein die Investition in die Porsche-Aktie hat sich für das Musterdepot dank Investorsinside bereits sehr gelohnt.
Die Artikel des Blogs zielen in der Regel auf den breiten deutschen Aktienmarkt (Dax, MDax und TecDax). Hier werden keine Pennystocks gepusht wie in manch anderen Publikationen und die einzelnen Werte werden nicht nur fundamental betrachtet sondern auch mittels charttechnischer Analyse.
Lars Röhrig schreibt selbst über seinen Blog: Investorsinside ist ursprünglich auf Wunsch von Freunden und Bekannten entstanden die sich allesamt für meine Leidenschaft und mein Hobby – die Börse interessieren, aber nie die Zeit und den Mut aufbringen konnten sich selber hinein zu wagen in des große Spiel um Geld. Seit bereits 15 Jahren bewege ich mich an der Börse und habe in dieser Zeit schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Ich habe viel Geld verdient in der Dot.com- Blase der Neunziger Jahre und ich habe den Großteil danach auch wieder verloren, weil ich viele Fehler gemacht habe.
Jedem Leser möchte ich vor allem die wichtigen Trading Regeln empfehlen. Ein sehr lesenswerter Artikel. Meldet euch am besten für den Newsletter an oder lest seine Artikel unterwegs mittels RSS-Reader.
Diese interessante Frage hat in der letzten Woche der Blog-Leser Constantine aufgeworfen.
Der Kommentar im Artikel zur Zwischenauswertung des Musterdepots lautete wie folgt:
Ich habe eine grundsätzliche Frage dazu, ab welcher Kapitalgröße es überhaupt Sinn macht in Aktien und ähnliches zu investieren? Sollte ich meine Diversifizierung wie in Ihrem Musterdepot nach und nach aufbauen oder mir erst einen gewissen Kapitalstamm ansparen und dann einsteigen um diversifiziert investieren zu können? Ist es risikohafter eben immer die monatliche Sparleistung in Aktien/Fonds zu investieren und so erst nach einer gewissen Zeit zu einer Kapitalsumme und Diversifizierung zu kommen, die z.B. die Ihres Musterdepots entspricht?
Erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar Constantine. Und weil ich die Frage so interessant finde, möchte ich heute gern meinen Ansatz dahinter vorstellen.
So genau habe ich die Thematik noch gar nicht betrachtet. Beginnen möchte ich mal mit der Frage, ab welcher Kapitalgröße Investitionen in Wertpapiere Sinn machen. Im Prinzip kann man an der Börse einen Fondsanteil oder auch nur eine Aktie kaufen. Die kann mitunter 100,- Euro oder auch nur 2,50 Euro kosten. Entscheidend für mich wären die Kosten die mit der Investition verbunden wären. Nehmen wir mal an, wir haben ein Wertpapier-Depot bei Flatex. Dort kostet eine Transaktion bis zu einem Volumen von 5.000,- Euro nur ca. 7,00 Euro. Nun muss die Aktie zuerst gekauft und dann verkauft werden. Macht zusammen ca. 14,00 Euro. Wenn ich nun Aktien oder auch Fondsanteile im Wert von 1.400,- Euro gekauft habe, dann machen die Gebühren 1% meiner Position aus. Erst wenn die Position mehr als 1% im Plus ist erziele ich einen Gewinn. Wenn ich nun statt 1.400,- Euro nur 700,- Euro investiere, dann haben die Kosten schon einen Anteil von 2%.
Je nach dem wie hoch die Rendite-Erwartung des Wertpapiers ist, desto höher ist das Risiko. Ergo sollte man weniger riskieren und kleinere Positionen aufbauen. Wenn der Ertrag eher gering ist, dann kann und sollte man auch mit Blick auf die Kosten eine höhere Position wählen.
Beispiel:
Eine Aktie eines Maschinenbauunternehmens ist riskanter als ein Geldmarktfonds.
Dafür kann man mit dem richtigen Unternehmen zur richtigen Zeit satte Gewinne einfahren. Hier würde ich bewusst kleinere Positionen mit prozentual höheren Kosten favorisieren. Bei div. Fonds die sich nur gemächlich entwickeln, muss man auf die Kosten achten. Der Fonds selbst beinhaltet ja auch schon Gebühren. Daher würde ich hier etwas höhere Positionen aufbauen.
Alles hängt am Ende aber auch davon ab, wie hoch eigentlich das Gesamtbudget ist. Also wie viel Anlagevermögen befindet sich in deiner Vermögenstabelle? Im Reich-mit-Plan Musterdepot sind es derzeit fast 25.000,- Euro. Diese habe ich auf 5 Rubriken mit 21 Unterkategorien aufgeteilt. In diversen Unterkategorie möchte ich teilweise bis zu drei Werte ins Musterdepot aufnehmen, wie zum Beispiel beim Punkt Immobilien. Wenn ich alles mal zusammenrechne, dann komme ich auf ungefähr 40 einzelne Positionen (Wertpapiere, Fonds, Münzen) wenn ich zu 100% investiert wäre. Mit dem heutigen Kapitalstand wären das ungefähr 625,- Euro je Position in meinem Musterdepot. Da ich aber nie zu 100% investiert sein werde und ich auch immer mal wieder in einzelnen Bereichen deutliche höhere Positionen eingehen möchte, liege ich mit meinem derzeitigen 1.000,- bis 1.500,- Euro je Position, mit Blick auf die Gesamtdepotverteilung und auch mit Blick auf die oben beschriebenen Kosten, ganz gut im Rennen.
Zum monatlichen Ansparen habe ich meine eigenen Erfahrungen gemacht. Ich bin kein Freund mehr von jahrelangem sparen mit kleinen Summen Monat für Monat. Weiß ich denn ob der Fonds den ich mit monatlich 50,- Euro bespare in Zukunft auch noch gut läuft? Nein, ich habe früher derart oft mein Geld verbrannt, dass ich nun die Strategie umsetze wie ich es hier im Blog vor längerer Zeit schon beschrieben haben. Nachlesen kannst du es gern noch mal in der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie.
Kurz gefasst: Jeder verfügbare Euro wird monatlich auf ein Tagesgeldkonto (Vermögenstabelle = Bargeld) überwiesen. Dazu zähle ich feste monatliche Sparraten und auch Einmalzahlungen von wo auch immer die herkommen. Anhand meiner Vermögenstabelle fange ich nun nach und nach an kleine Positionen in diversen Rubriken aufzubauen. Klar wenn ich bei Null anfange und einen Dividendenfonds kaufe bin ich nicht gut aufgestellt. Daher sollte man zu Beginn mit risikoärmeren und weniger schwankenden Positionen beginnen. Mit jedem weiteren Zukauf wird das Depot nun immer weiter diversifiziert. Erst wenn in allen Bereichen eine gute Verteilung gegeben ist, kann man sich überlegen entweder bestehende Positionen zu vergrößern oder auch neue Positionen aufzubauen. Also bei kleinem Budget hat man vielleicht fünf Rubriken mit je zwei kleinen Positionen. Später dann weitet man das aus, und es sieht dann ungefähr so aus wie hier im Musterdepot.
Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen. Über eure Ideen und Strategien würde ich mich auch sehr freuen. Vielleicht kann ich ja mein Investitionsverhalten weiter verfeinern.
Nach längerer Zeit möchte ich euch heute mal wieder die aktuellen Lesercharts präsentieren. Dieses mal habe ich die Serverstatistiken seit Anfang Januar ausgewertet. Immer noch in den TOP 10 befinden sich die Artikel rund um das Thema Sky kostenlosen sehen. Da diese Artikel eigentlich immer in den Charts sind, habe ich sie heute mal bewußt weggelassen.
Die hier aufgelisteten Artikel sind zwar keine neuen Artikel, aber vielleicht lest ihr euch den ein oder anderen Artikel noch mal durch.
Wie ihr an meiner Depotübersicht sehen konntet, investiere ich einen Teil meines Geldes auch in Derivate. Wer über diese Finanzprodukte mehr wissen möchte, sollte sich mal dem Derivate-Magazin widmen. Das kostenlose und 14-tägig erscheinende PDF-Magazin möchte ich euch heute kurz vorstellen.
Was sind eigentlich Derivate?
Bevor ich das Magazin vorstelle möchte ich kurz einen Auszug aus Wikipedia zitieren: Derivate (gelegentlich auch als Termingeschäfte im weiteren Sinn bezeichnet) sind Finanzinstrumente, deren Preis oder Wert von den künftigen Kursen oder Preisen anderer Handelsgüter (zum Beispiel Rohstoffe oder Lebensmittel), Vermögensgegenstände (Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen) oder von marktbezogenen Referenzgrößen (Zinssätze, Indices) abhängt. Vereinfacht ausgedrückt sind Derivate an die Entwicklung von Indices, Ereignissen oder bestimmten Preisen gekoppelte Verträge, die börslich oder außerbörslich abgeschlossen werden.
Kommen wir nun zum Derivate-Magazin. Es gibt eine Version des Magazins, welche ihr am Kiosk kaufen könnt und es gibt eine kostenfreie und natürlich abgespeckte Version in Form einer PDF-Datei die alle zwei Wochen publiziert wird. Ihr könnt das Abonnement der PDF-Version kostenlos auf der Webseite bestellen.
Das Derivate-Magazin ist die erste und einzige unabhängige Fachzeitschrift, die sich umfassend dem Thema Derivate widmet. Die Themen sind vielfältig und behandeln die einzelnen Teilsegmente des Derivate-Marktes sehr ausführlich und tiefgründig. Neben den klassischen Optionsscheinen und Zertifikaten finden auch die Terminbörsen, Optionen, der Forexhandel, der Handel mit CFDs und Hedgefonds Berücksichtigung.
Alle 14 Tage frisch informiert mit dem Derivate-PDF-Magazin. Es gibt den aktuellen Blick über die wichtigsten Börsen, Indizes, Währungen und Sondersituationen mit konkreten Handlungsvorschlägen! In zwei unter realistischen Bedingungen geführten Musterdepots können Anleger die Erfahrung der Redakteure nachzuvollziehen. Durch die Nennung konkreter Kauflimits sowie Stoppmarken zur Risikobegrenzung, kann jeder die Musterdepots nachbilden.
Das Derivate-Magazin schreibt zu seinen Musterdepots:
- 140% Performance mit dem Zertifikate Musterdepot
- Unsere Performance ist beeindruckend! Über 80% aller Trades im Gewinn!
Wer den Newsletter (für das PDF-Magazin) nicht abonnieren möchte, kann auch direkt alle zwei Wochen auf die Seite vom Derivate-Magazin gehen und sich die neuen Transaktionen der Musterdepots anschauen. Geführt werden zwei Musterdepots. Ein Konservatives und ein Spekulatives.
Wenn ihr nun Lust bekommen habt, das Derivate-Musterdepot zu verfolgen bzw. um mehr über diese Finanzprodukte zu erfahren, sollte sich am besten direkt kostenlos dort anmelden.
Wie ich Teile dieser Musterdepots für meine persönliche Vermögenstabelle nutze, schreibe ich euch am kommenden Donnerstag.
Vor gut einem Jahr habe ich euch meine Vermögenstabelle hier im Blog ausführlich vorgestellt. Anhand von Beispielsimulationen konnte ich euch die Funktionsweise hoffentlich gut veranschaulichen. Mittlerweile haben bereits viele User von der Download-Möglichkeit Gebraucht gemacht. Ich möchte mich hier nochmals für euer Vertrauen und eure Downloads bedanken. Mit einigen Usern stehe ich seit dem im regen Email-Austausch. Denn der Aufbau eines Vermögens ist für viele mehr als nur ein Wunschtraum oder ein Hobby. Wer reich werden will, muss auch was dafür tun!
Eine der meistgestellten Fragen vieler Blogleser ist, wie meine persönliche Vermögensaufteilung aussieht. Gern möchte ich heute für alle Leser das Geheimnis, welches ja überhaupt keines ist, lüften. Zudem möchte ich euch die einfache Vermögenstabelle kostenlos zur Verfügung stellen. Dadurch kann nun jeder von euch mitmachen und sein Vermögen strukturieren.
Allerdings möchte ich euch gleich zu Beginn darauf hinweisen, dass die Übersicht ganz allein auf meine persönlichen und finanziellen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Sicherlich könnt ihr die Tabelle 1:1 übernehmen, nur ist das in den wenigsten Fällen sinnvoll. Denn jeder von euch hat ein anderes Wissen auf dem Gebiet der Finanzen. Zudem ist es auch entscheidend, wie viel Geld ihr anlegen müsst und wollt und welche Anlageprodukte ihr favorisiert. Eine Depotstruktur bei einem Guthaben von zum Beispiel 10.000,- Euro sollte anders aussehen, als eine mit über 500.000,- Euro. Die Sicherheitsorientierung nimmt mit der Höhe des zu verwaltenden Geldes zu. Lest dazu bitte auch den Artikel über Risikominimierung. Hier habe ich euch geschrieben, welche Produkte ihr zuerst in euer Depot legen solltet und wie ihr weitere Finanzprodukte findet, um nach und nach eure Struktur zu erweitern und das Risiko zu minimieren.
Wie ihr sehen könnt arbeite ich privat mit der komplexen Variante der Vermögenstabelle. Allerdings kann ich euch versichern, dass auch ich anfangs die einfache Vermögenstabelle verwendet habe, um zuerst eine Grundstruktur in meine Finanzen zu bekommen. Erst als ich eine solide Verteilung über alle meine damals möglichen Anlageklassen hatte, begann ich damit, jeden einzelnen Punkt der Struktur weiter zu verfeinern. Dabei kam dann die komplexe Vermögenstabelle zum Einsatz. Erst mit dieser Form der Vermögensverwaltung konnte ich mein Geld viel genauer und damit auch erfolgreicher verteilen und investieren.
Warum ich meine Anlageschwerpunkte in dieser Form gewählt habe, möchte ich euch in den kommenden Artikeln etwas genauer erklären. Das ganze ist natürlich nicht in Stein gemeisselt, sondern wird von mir immer wieder an die Gegebenheiten der Finanzmärkte angepasst. Im Prinzip genauso wie ich es auch im Musterdepot immer mal wieder mache. Gepaart mit eurem Finanzwissen könnt ihr sicherlich die eine oder andere Idee in eure Vermögenstabelle übernehmen. Solltet ihr noch keine Vermögenstabelle haben, dann wird es langsam Zeit. Schaut euch einfach mal im Download-Bereich um.
Ihr beginnt dadurch eure ganz persönliche Vermögensstruktur zu entwickeln.
Da ich mich in dieser Woche im Urlaub befinde, möchte ich heute bereits die bekannten LeserCharts wieder aktualisieren (Lesercharts 2010). Auch wenn der Juni noch nicht ganz rum ist, gibt es heute bereits die LeserCharts für die erste Jahreshälfte 2011. Ich berufe mich wie immer auf meine Serverstatistik und hoffe es sind auch für euch interessante und vielleicht schon in Vergessenheit geratene Artikel dabei. Bei Artikeln die Bestandteil einer Artikelserie sind, habe ich immer den Leitartikel angegeben.
Aus aktuellem Anlaß möchte ich heute auf einen Kommentar des Bloglesers Christian eingehen der im gestrigen Artikel gepostet wurde.
Hallo Herr Fischer,
als ich vor einigen Wochen auf Ihren Blog gestossen bin, habe ich diesen mit hohem Interesse vom allerersten Artikel an gelesen.
Sie haben sehr stark gestartet. Ihre Artikelserien zum “Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie” und “Verwenden Sie eine eigene Vermögenstabelle” waren äußerst informativ und ich habe davon einiges für mich selbst übernehmen können.
Auch die Serie des Musterdepot ist sehr informativ.
Allerdings -und dies ist meine persönliche Meinung- leidet die Anfangs starke Qualität dieses Blogs. Quälend lange Artikel über Edelmetalle, so dass man meinen könnte, dass Sie von proAurum gesponsert werden.
Nun kommt eine weitere Serie zum Thema Wechsel des Stromanbieters. Warum verweisen Sie nicht einfach auf Verivox?
Es gibt so viele Themen, die Ihren Blog weiter aufwerten könnten. Zum Beispiel eine detaillierte Erläuterung Ihrer Positionen im Musterdepot. Warum Optionsscheine? Wie funktionieren diese? ETFs, Fonds, etc.
Ich habe teilweise das Gefühl, dass es hier nur noch schlicht darum geht, das Blog mit Inhalt und Keywords zu füllen.
Ich stand schon des öfteren kurz davor dieses Blog aus meinem Reader zu entfernen, doch habe immer wieder gehofft, dass es Qualitativ wieder aufwärts geht.
Mit ist bewusst, dass dies meine eigene subjektive Meinung ist und viele andere Leser sicherlich anders darüber denken. Dies zeigen unter anderem ja auch positive Kommentare zum Bestellprozess für Edelmetalle.
Ich hoffe, dass ich Sie mit dieser Kritik nicht zu sehr demotiviert habe.
Viele Grüße
Christian
Hallo Christian,
vielen Dank für ihren Kommentar und ihre Offenheit und nein sie motivieren mich damit sogar.
Ich möchte daher etwas genauer auf ihren Kommentar eingehen, denn ich habe volles Verständnis dafür, dass nicht alle Themen und Artikel jedem Leser zusagen.
Mir geht es bei anderen Webseiten, Blogs, Zeitschriften und auch im TV genauso. Welches Angebot bietet einem schon alles genauso wie man es möchte? Es ist sicher eine Seltenheit wenn man zu 100% zufrieden wäre. Es sind immer Teile eines Projektes die einen interessieren. Wenn ich einem Angebot gar nichts abgewinnen kann, dann nutze ich es auch nicht. Wenn ich allerdings etwas finde was mich interessiert und sei es nur ein Tipp der monatlich erscheint, dann komm ich halt nur einmal im Monat zurück und hole mir den Input den ich brauche.
Es ist für mich auch nicht leicht immer genau den Themen-Geschmack meiner Leser zu finden. Ich richte mich bei der Themenwahl der Artikel daher in erster Linie nach meinen persönlichen Interessen und was die User des Blogs (lt. Statistik) am häufigsten suchen und lesen. Wie auch in der täglichen Wirtschaftspresse sind es nun mal im Moment die Rohstoffe die viele interessieren. Silber steht aktuell auf einem 31 jährigen Hoch! Auch die Artikel zum Thema Sky sind ganz oben im Ranking. Hier lässt sich schließlich jede Menge Geld sparen.
Den Punkt mit der Pro Aurum Werbung kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Da fehlt mir ehrlich gesagt ihr Verständnis für das Thema an sich. Da ich in den genannten Artikeln an einem Beispiel zeigen wollte, wie einfach es ist Gold und Silber zu kaufen, musste ich ja einen Anbieter wählen. In diesem Fall habe ich mich für Pro Aurum (dem Marktführer in Europa) entschieden, da ich dort auch selbst meine Edelmetalle kaufe. Es wäre aber egal gewesen welchen Anbieter ich gewählt hätte, ihre Vermutung mit der “gesponsorten Werbung” würde daher immer gegeben sein. Da kann ich leider nichts gegen tun. Eine anonyme Darstellung wäre sinnlos gewesen.
Zum Thema Stromwechsel schreiben sie, ich hätte lieber verlinken sollen. Wenn es nur darum geht, kann ich zu jedem Thema, was ich hier im Blog angesprochen habe, immer nur auf andere Webseiten, Blogs, Magazine usw. verlinken. Egal worum es geht. Ich möchte meinen Blog aber dafür nutzen um auch solche Themen aus meiner Sicht zu beschreiben und meine Erfahrungen den Lesern mitzuteilen. Für sie ist dass Thema scheinbar nicht interessant, aber für sehr viele andere User schon. Warum sind denn immer noch 80% der Haushalte bei den 5 großen (teuren) Hauptstromanbietern unter Vertrag? Und selbst wenn es niemanden interessieren würde, mich hat es im Moment interessiert und darüber wollte ich was schreiben. Und so ist es mit vielen Themen. Es gibt sicherlich auch einige Leser, im Gegensatz zu ihnen, denen meine Musterdepot-Auswertungen zum Hals raushängen. Ich habe sogar schon eine Email bekommen, in der ich beschimpft wurde, warum ich für meine “simplen” Excel-Dateien überhaupt Geld verlangen würde. Denn jeder könnte sich diese auch selbst erstellen. Das sind rein subjektive Ansichten einzelner Personen. Es gibt div. User die mir gedankt haben, weil ich ihnen so ein Tool zur Verfügung gestellt habe, weil sie sich nicht auskennen in Excel und die Einfachheit der Vermögenstabelle besonders schätzen. Aus meiner Sicht und denen der Besteller, ist auch der Preis mehr als fair. Da geben viele Menschen für viel unnützere Dinge mehr Geld aus. Allein das tägliche rauchen, Alkoholkonsum oder die Jamba-Monatsabos kosten deutlich mehr als einmalig diese kleine Tabelle.
Mir ist auch bewusst, dass nicht alle Artikel einen gleichen Qualitätsstandart aufweisen. Aber das müssen sie meiner Meinung nach auch gar nicht. Ich betreibe den Blog nebenbei als Hobby und nicht als Leistungssport. Ich konnte ja selbst entscheiden ob ich lieber seltener Artikel schreibe die dann redaktionell vielleicht etwas tiefgründiger sind oder ob ich meinen Lesern regelmäßig interessante Themen, Artikel, Tipps, Links und vieles mehr rund um das Thema “private Vermögensplanung” präsentiere. Ich hab mich für den zweiten Weg entschieden, bisher auch mit Erfolg – auch nur reine Statistik.
Im Grunde bin ich zu großen Teilen der gleichen Meinung wie sie. Nur habe ich für mich einen anderen Weg gefunden damit umzugehen. Immer wenn mir etwas angeboten wird, egal wo und was. Ich nehme mir das was ich brauche bzw. haben möchte, den Rest überlasse ich anderen die das was ich nicht gebrauchen kann, perfekt verwenden können.
Für sie würde das bedeuten: Sie kennen den Blog RmP in dem ein Musterdepot geführt wird. Hier finden Sie 2x im Monat Artikel die das Musterdepot analysieren und den Verlauf beschreiben. Das ein oder andere Thema wird sie vielleicht auch noch interessieren. Und das wars, der Rest interessiert sie nicht oder langweilt sie sogar. Aber das reicht doch auch schon. Nutzen sie ihre restliche Zeit, um auf anderen Webseiten die für sie wirklich interessanten Themen zu lesen. Wenn sie dadurch wenigsten 2x im Monaten meinen Blog besuchen, bin ich schon sehr zufrieden.
Vielen Dank auch für die Themen-Ideen. Ich schreibe viele Artikel im voraus, die dann immer relativ spät publiziert werden, aber vielleicht kann ich ja mal das ein oder andere genannte Thema aufnehmen. Bis es soweit ist, würde ich mich freuen wenn sie weiterhin ein treuer Leser bleiben würden und zumindest immer dann zurück kommen, wenn für sie interessanten Themen erscheinen.
Ich wünsche ihnen und allen Bloglesern ein schönes Wochenende.