Archive for the ‘Anleihen’ Category

Die ersten Blogleser haben sich bereits die Vermögenstabellen im Download-Bereich heruntergeladen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim privaten Vermögensaufbau. Ich stehe Ihnen gern für Ihre Fragen jederzeit per E-Mail zur Verfügung.


Für alle diejenigen unter Ihnen, die sich noch nicht ganz entschieden haben wie Sie Ihre eigene Vermögensübersicht strukturieren sollen, habe ich heute einen interessanten Artikel im Netz gefunden. Beim Finanzportal Handelsblatt geben Ihnen neun Vermögensverwalter Auskunft darüber, wie Sie ein Depot prozentual strukturieren würden. Dabei unterscheiden Sie jeweils zwischen drei verschiedenen Anlagestrategien.

- Konservative Anleger – max. Verlustschwelle 10 Prozent
- Ausgewogene Anleger – max. Verlustschwelle 20 Prozent
- Chancenorientierte Anleger – max. Verlustschwelle 30 Prozent

Zudem geben Sie interessante Informationen zu einzelnen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetallen.

Unter dem jeweiligen Foto des Vermögensverwalters kommen Sie mit dem Button WEITER zur empfohlenen Struktur.


Hier gehts direkt zum Artikel.

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und starten Sie mit Ihrer eigenen Vermögensstruktur.
Viel Erfolg beim Aufbau.

Ihr

Alexander Fischer

Artikel 6 von 8 der Artikelserie: Verwenden Sie eine eigene Vermögenstabelle

Beim letzten Mal habe ich Ihnen eine Simulation gezeigt, wie sich Ihr Depot bei einem Aktienboom verhält. Nach einem Boom kommt immer eine Erholungsphase. Oft eine deutliche die dann auch Crash oder auch Finanzkrise genannt wird. Zum Vergleich möchte ich Ihnen heute eine entsprechende Simulation zeigen. Wie verhält sich ein Vermögensdepot in diesen Marktphasen? Kann Ihnen die Vermögensübersicht auch dabei helfen? Aber ja doch. Zumindest werden Sie bessere Entscheidungen treffen als bisher, wo Sie sicherlich oft gar nicht wussten was richtig ist und was nicht. Panisch verkaufen viele Ihre Fonds, Aktien und alles was Sie noch im Depot haben und legen es auf ein Sparbuch oder ein isländisches Tagesgeldkonto. In der Hoffnung den Sturm am Finanzmarkt zu überstehen. Erst mit dieser Übersicht, wissen Sie was zu tun ist. In jeder Situation.

Die heutige Simulation beginnt genau an der Stelle bei der ich im letzten Artikel aufgehört habe. Welche Auswirkungen hat eine Finanzkrise auf das Musterdepot? Können Sie monatlich noch so viel sparen wie bisher? Alles gerät in Mitleidenschaft, der Arbeitsmarkt, der Finanzmarkt, die steuerliche Seite und auch Ihre private Situation wird das zu spüren bekommen. Viel wichtiger ist aber, dass Sie Ihre Finanzen sicher durch diese Situation bekommen. Ohne einen Schiffbruch zu erleiden.

Gehen Sie davon aus, dass Sie in diesen Zeiten weniger bis gar nicht sparen können. Die Aktienkurse brechen nach und nach weg. Die Mehrheit der Großanleger rettet sein Geld in Sachwerte. Rohstoffe, Immobilien, Unternehmens-Fusionen. Die kleinen Marktteilnehmer (Kleinanleger) wollen aus Angst nur Ihr Geld in Sicherheit bringen und legen es aufs Tagesgeldkonto, aufs Sparbuch oder unters Kopfkissen. Beobachten Sie nun die Simulation. Wie entwickelt sich das Musterdepot?

Wie ist des dem Musterdepot während der Finanzkrise ergangen? Das wichtigste was festzustellen ist: Ohne das neu investiert und obwohl nur sehr wenig (ein paar Hundert Euro) gespart wurde, hat sich der Wert des Musterdepots um gute 4.500,- Euro erhöht. Gar nicht mal so schlecht. Was fällt noch auf? Aufgrund der vielen Investoren am Markt die Ihr Geld nun in sichere Rohstoffe retten wollten, hat sich der Wert der Gold- und Silberpositionen nahezu verdoppelt. Leider sind so gut wie kaum noch Aktien und Fonds im Depot. Nahezu alle Positionen wurden in den letzten Wochen und Monaten ausgestoppt und verkauft. Teilweise mit Verlust und teilweise mit Gewinn. Nun müssen Sie wieder dafür sorgen, dass das Musterdepot ausgeglichen wird.


Wie würde ich nun vorgehen?
Es steht ausreichend Bargeld zur Verfügung. Zuerst allerdings werde ich Schritt für Schritt ein Großteil der Metallpositionen auflösen und sie zu Geld machen. Das werde ich brauchen um wieder in neue Aktien und Fonds zu investieren. Diese sind ja mittlerweile sehr günstig zu bekommen. Ich verkaufe daher nach und nach Gold und Silber im Gesamtwert von 10.000,- Euro. Nicht alles auf einmal, immer nur Teile im Wert von 1.000,- bis 2.000,- Euro. Mit den Erlösen der Metallverkäufe und dem zur Verfügung stehenden Bargeld fange ich wieder langsam an in Fonds und Aktien zu investieren. Ich baue somit erste Teilpositionen auf. Denn niemand weiß ob der Markt schon am Boden ist oder ob er noch weiter runter geht. Wenn er am Boden ist, dann habe ich sehr günstig gekauft und wenn er noch weiter runter geht, kauf ich immer wieder nach und verbillige bereits bestehende Positionen. Für Geld und Geldnachschub ist gesorgt, da ich die Metalle nur langsam verkaufe und ein gut gefülltes Bargelddepot was ja regelmäßig weiter bespart wird. Am Ende habe ich mit dem Bargeld und mit dem Verkauf der Metalle ca. 19.000,- Euro in Aktien und Fonds umgeschichtet. Sobald der Aktienmarkt wieder normal läuft bin ich perfekt aufgestellt und werde erneut die Früchte meiner Investitionen ernten können. Die Schwankungen der Märkte während dieser neuen Investitionszeit habe ich hier im Beispiel nicht berücksichtigt, da es nur darum geht Ihnen die allgemeine Situation zu veranschaulichen. Der neue Stand des Musterdepots sieht wie folgt aus.

Am Ende der Zeile Bargeld steht kein grüner Wert. Das bedeutet es gibt kein weiteres Geld zum investieren. Hier müssen Sie nun vorerst wieder fleißig Geld sparen oder warten bis einige Geldanlagen automatisch aufgelöst werden (Aktienverkäufe, Auszahlung von Anleihen und Festgeld, usw.) und ins Tagesgeldkonto fließen. Je nachdem wie schnell sich der Aktienmarkt erholt, sollten weitere zur Verfügung stehende Gelder zuerst in Anleihe-Positionen gesteckt werden. Die Aktien-Positionen haben zwar im Depot bereits einen hohen Wert eingenommen, wurden aber dafür über einen längeren Zeitraum sehr günstige erworben. Durch die Teilkäufe wurden entweder günstige Mischkurse erzielt oder der Aktienmarkt hat den Tiefpunkt bereits erlebt und es kann wieder aufwärts gehen. Wie auch immer, das Depot ist gut aufgestellt.

In der nächsten Woche geht es ans Eingemachte. Ich stelle Ihnen die Datei mit der Tabelle im Download-Bereich zur Verfügung. Ich würde mich freuen, wenn Sie weiterhin bei Reich-mit-Plan.de lesen und mir auch Ihre Meinungen, Kommentare, Fragen und Anregungen schreiben.

Ihr

Alexander Fischer


Mit der Hochtief-Anleihe habe ich Ihnen im März bereits eine interessante Unternehmensanleihe vorgestellt. Heute möchte ich Ihnen zwei renditestarke und vor allem nachhaltig sichere Staatsanleihen vorstellen. Wie Sie in verschiedenen Artikeln auf Reich-mit-Plan.de lesen konnten, sollten sich in Ihrem Depot immer kleinere Anleihe-Positionen von Unternehmen und Staaten befinden. Anleihen sorgen dafür, dass Ihr Vermögen breit gestreut wird und gleichzeitig minimieren Sie damit das Gesamtrisiko Ihres Depots. Meine Empfehlung liegt bei ca. 10% – 20% am Gesamtdepot je nach Marktsituation.

Für alle Leser unter Ihnen, die momentan etwas Cash übrig haben und nach interessanten Staatsanleihen suchen, habe ich heute genau das richtige.


Am 26. Mai erschien auf dem Börsenportal Teleboerse.de ein Artikel von Corinne Spiess. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung der Dr. Höller Vermögensverwaltung, einer 100%igen Tochter der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers. Das Unternehmen legte 1995 den ersten Ethikfonds Kontinentaleuropas auf und gilt als Pionier bei nachhaltigen Investments.

In Ihrem Artikel geht es um Staatspapiere die rein nach ethischen und ökologischen Kriterien ausgewählt werden und zugleich eine gute Rendite mit hoher Sicherheit verbinden. Staatsanleihen können ganz einfach anhand von Negativ-Kriterien überprüft werden. Es sollte daher kein Kauf von Staatsanleihen erfolgen wenn folgende Negativ-Kriterien erfüllt sind:
- Staaten die regelmäßig mehr als 2% des Bruttoinlandsproduktes für ihr Militärbudget ausgeben
- Länder die über Nuklearwaffen verfügen (Großbritannien, Frankreich, USA und China)
- alle Länder in denen noch die Todesstrafe gilt (u.a. Singapur)
- Länder die aufgrund der aktuellen Entwicklung neu bewertet werden müssen (Spanien, Portugal, Irland, Italien)

Die Schlussfolgerung daraus – Ethisch und ökologisch unbedenklich gelten Staatsanleihen folgender Länder: Skandinavische Länder, Kanada, Neuseeland, Österreich und Schweiz.

Corinne Spiess hat auch gleich zwei renditestarke Anleihen empfohlen. Ich möchte an dieser Stelle nur kurz die Eckdaten der jeweiligen Anleihen erwähnen. Eine ausführliche Begründung dazu finden Sie im genannten Artikel.

Schwedische Staatsanleihe
ISIN: SE0002241083
Laufzeit: 12.03.2019
Rating: AAA von Fitch
Währung: Schwedische Krone
Zinskupon: 4,25%

Norwegische Staatsanleihe
ISIN: NO0010052467
Laufzeit: 16.05.2011
Rating: AAA von Fitch
Währung: Norwegische Krone
Zinskupon: 6,00%

Wie Sie sehen gibt es auch zu Zeiten der Finanzkrise immer wieder attraktive Investment-Möglichkeiten. Vergessen Sie nicht Ihr Geld immer gut zu verteilen. Hilfreich dafür ist der erste Artikel der aktuell laufenden Artikelserie.

Ihr

Alexander Fischer


Zuletzt haben ich Ihnen die Tabellenspalten Ihrer Vermögenstabelle beschrieben, die Sie selbst befüllen müssen. Heute schreibe ich Ihnen, was die Tabelle alles anzeigt und wie Sie funktioniert. Die restlichen Spalten werden daher näher betrachtet, denn sie liefern Ihnen in Zukunft wichtige Ergebnisse und Vorschläge für Ihre Finanzen.

Beginnen möchte ich mit der Spalte neben dem SOLL-Wert. Der IST-Spalte. Sie zeigt bereits erste Ergebnisse an. Die Tabelle rechnet anhand Ihrer eingegebenen Werte immer den aktuellen, also tatsächlichen, Prozentwert jeder einzelnen Geldanlage aus. Farblich wird Ihnen angezeigt ob der Wert größer oder kleiner ist, als der vorgegebene SOLL-Wert. Sie sehen somit in welcher Anlageform Sie momentan zu viel Geld investiert haben und in welche Anlageform Sie verfügbares Geld investieren könnten. Es wird Ihnen nur der reine Prozentwert angezeigt. Sozusagen als erste Orientierung für eine Ungleichverteilung. Die letzte Spalte nennt sich Verfügbar. Im Moment ist diese leer, da unser Musterdepot optimal aufgeteilt ist. Sollte dies aber nicht der Fall sein, steht dort der genaue Betrag in Euro der entweder investiert werden sollte oder der bereits in dieser Anlageklasse zuviel investiert wurde. Auch hier sind die Werte farblich unterschiedlich markiert.

Damit Sie nun ein Gefühl dafür bekommen, wie sich die Ergebnisse der Tabelle verändern, möchte ich Ihnen eine Beispielsimulation zeigen.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:
Die nun folgende Simulation soll Ihnen zeigen was passiert, wenn Sie Monat für Monat in Ihr Tagesgeldkonto kleine oder auch mal größere Beträge einzahlen. Mit der Zeit steigt Ihr Guthaben immer mehr an. Da sich die Simulation im Moment nur um das Bargeld dreht, gehe ich davon aus, dass die restlichen Werte im Musterdepot sich nicht verändern. Schauen Sie sich die Zahlen gut an. Begonnen wurde mit einem Guthaben von 1.000,- Euro welches über einen beliebigen Zeitraum auf bis zu 10.000,- Euro ansteigt. Was geschieht währenddessen mit den anderen Werten in Ihrem Depot?

Der IST-Wert sinkt bei allen anderen Anlageformen nach und nach immer mehr in den roten Bereich. Das bedeutet Sie haben gemessen am vorgegebenen SOLL-Wert zu wenig in die einzelnen Produkte investiert. Das Guthabenpolster beträgt mittlerweile ganze 53% des Gesamtvermögens. Der SOLL-Wert beträgt aber nur 10%. Somit haben Sie in dieser Gruppe 43% zuviel angesammelt. Das ist sehr gut. Nun müssen Sie es nur noch richtig verteilen. In der Spalte Verfügbar sehen Sie einen grün markierten Geldbetrag. Das ist der Betrag der über den 10% Ihres SOLL-Wertes liegt. In diesem Fall verfügen Sie über 8.100,- die Sie in andere Anlageklassen umschichten müssen bzw. sollten. Unter den 8.100,- Euro sehen Sie die genauen Beträge die Sie in anderen Anlageklassen investieren können. In diesem Beispiel können Sie für 1.800,- Euro Metalle kaufen. Auch die beiden Anleihe-Kategorien könnten mit jeweils 900,- Euro bedient werden. Allein 4.500,- Euro sollten Sie in Aktien und Fonds investieren.

Das bedeutet nun aber nicht, dass Sie sich beeilen müssen. Der Rechner zeigt Ihnen nur Möglichkeiten zum investieren auf. Versuchen Sie mit der Zeit immer ein Gleichgewicht in Ihre Vermögensstruktur zu bekommen. Investieren Sie immer erst dann in einzelne Positionen, wenn genügend Geld zur Verfügung steht und eine Investition auch sinnvoll ist. Verschieben Sie weitere Investitionen auf einen späteren Zeitpunkt. Wie ich das Geld aus dieser Animation verteilen würde, schreibe ich Ihnen im nächsten Teil dieser Artikelserie. Bis dahin.

Ihr

Alexander Fischer

Artikel 3 von 8 der Artikelserie: Verwenden Sie eine eigene Vermögenstabelle

Heute vervollständige ich die Übersicht vom letzten Mal. Es ging darum ähnliche Finanzprodukte in Kategorien zusammenzufügen. Das ist sehr wichtig um das Risiko in Ihrem Depot gleichmäßig zu verteilen. Das Ziel ist ja, dass Sie das Risiko Ihrer Geldanlage so gut es geht minimieren um eine maximale Rendite aus Ihrem Vermögen zu ziehen.

Hier nun die bereits bekannte Übersicht:
Bargeld: Tagesgeld, Festgeld, zuteilungsreife Bausparverträge, Geldmarktfonds, Sparbuch
Metalle: Barren und Münzen in Silber und Gold
Staatsanleihen: alle Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten (max. 5 Jahre Laufzeit)
Unternehmensanleihen: alle Unternehmens- und Wandelanleihen (max. 5 Jahre Laufzeit)
Aktien: Einzelwerte, Aktienfonds, Immobilienfonds

Das Geld welches wie beim Tagesgeld sicher angelegt ist und kurzfristig zur Verfügung steht, wird bei mir im Punkt Bargeld zusammengefasst. Auch der zuteilungsreife Bausparvertrag, mit dem ich meine Vermögenswirksamen Leistungen einsammle, wird nach 7 Jahren dem Bargeld zugezählt. Denn bei Zuteilung nach Ablauf von 7 Jahren kann der Bausparvertrag jederzeit inkl. Bonuszahlung ausbezahlt werden.

Sämtliche Metallpositionen, egal ob physisch oder nicht, kommen in den Punkt Metalle. Also auch Rohstoff-Zertifikate und ähnliche Produkte.

Alles was mit staatlichen Anlageformen zu tun hat kommt in den Punkt Staatsanleihen. Das können Anleihen oder auch Sparpläne sein. In der Regel halte ich in diesem Punkt max. zwei Werte als reinen Sicherheitspuffer.

Bei Unternehmensanleihen investiere ich grundsätzlich nur in Anleihen mit einem AAA-Ranking und einer maximalen Laufzeit von 5 Jahren. Bisher gab es nur sehr wenige Ausnahmen die länger liefen, zum Beispiel bei einer außerordentlichen hohen Rendite.

Der Punkt Aktien ist der wichtigste und meist größte Punkt in jedem Depot. Dort sammelt sich alles was den Schwankungen des Aktienmarktes unterliegt. Also alle Fonds (außer Geldmarktfonds -> siehe Bargeld), Aktien und Aktienoptionen. Wenn Sie in weitere spekulative Anlageformen investieren und dafür keinen separaten Punkt in Ihrer Tabelle haben, dann kommen diese Produkte auch alle hier mit hinein.

Immobilien und Kapital-Lebensversicherungen schließe ich aus meiner Übersicht grundsätzlich aus. Um das Geld in andere Anlageklassen investieren zu können, müsste das Geld kurzfristig und ohne Verlust zur Verfügung stehen. Dies wäre hier nicht der Fall. Dazu eine Frage am Rande: Wie viel Geld kann in Immobilien investiert werden? Als Faustregel empfehle ich immer den gleichen Betrag den Ihre Vermögensstruktur aufweist. Sollten also alle Punkte in Ihrer Tabelle zusammen 100.000,- Euro betragen, dann können Sie auch im Wert von 100.000,- Euro in Immobilien investieren. Meist geht dies allerdings nicht ohne Kreditaufnahme und zusätzlichen Kosten. Aber das ist ein anderes Thema, welches hier in späteren Artikeln noch beleuchtet werden soll.

Weitere Felder der Tabelle müssen nicht mehr ausgefüllt werden. Ich persönlich aktualisiere meine Übersicht immer an meinem monatlichen Finanztag. Ihre Tabelle ist nun mit Ihren Eingaben auf dem aktuellen Stand und Sie bekommen als Ergebnis eventuelle Investitions- und Umschichtungsmöglichkeiten angezeigt. Welche das genau sind und wie Sie diese umsetzen, schreibe ich Ihnen in den nächsten Artikeln. Bleiben Sie weiterhin dabei, denn es geht um Ihren Vermögensaufbau. Bis die Tage.

Ihr

Alexander Fischer


Artikel 2 von 8 der Artikelserie: Verwenden Sie eine eigene Vermögenstabelle

Wie hat Ihnen die Finanztabelle aus dem letzten Artikel gefallen?
Heute steige ich tiefer ein und erkläre Ihnen die Tabelle etwas genauer. Anhand der Beispielgrafik möchte ich Ihnen zeigen, was Sie alles aus der kleinen Tabelle ablesen können und welche Eingaben Sie selbst machen müssen. Den Rest erledigt die Tabelle für Sie automatisch – wie ein kleiner Rechner. Sie müssen nur das Ergebnis ablesen und entsprechend handeln.

Die Übersicht ist in diesem Fall sehr einfach gehalten. Je größer Ihr Vermögen wird, je umfangreicher wird auch Ihre persönliche Tabelle. Aber für den heutigen Einstieg habe ich (aus meiner Sicht) die einfachste Variante gewählt. Die darin aufgezeigte Depotstruktur kann ich jedem sicherheitsorientierten Anleger jederzeit empfehlen. Mit der richtigen Ausdauer und konsequentem umsetzen der vorgegebenen Ergebnisse, können damit Renditen zwischen 7% und 12% im Jahr erreicht werden.

Beginnen wir mit den Spalten in denen Sie Ihre Eingaben machen müssen – markiert mit den grünen Pfeilen. In der ersten Spalte können Sie Ihre möglichen Anlageformen eintragen, in die Sie investieren können und wollen. Im meinem Beispiel habe ich die gängigsten Möglichkeiten der Geldanlage gewählt, die auch alle in Ihrer Vermögensstruktur vorkommen sollten. In dieser Spalte können beliebig viele Produkte eingetragen werden. In Ihre eigene Tabelle tragen Sie alle Produkte ein, die Sie ermittelt haben. Sollten Sie sich mit der Zeit weiteres Wissen in anderen Finanzprodukten aneignen, dann nehmen Sie auch diese Anlageformen mit in die Tabelle auf. Sie werden mit der Zeit automatisch Ihr Geld auch in diese Produkte investieren.

Der wichtigste Punkt in Ihren Finanzen ist das BargelddepotIhr Tagesgeldkonto. Das Bargelddepot sollte immer an erster Stelle stehen, da der jeweilige Guthabenstand ausschlaggebend ist für Ihre weiteren Investitionen. In der nächsten Spalte befindet sich der SOLL-Wert. Diesen müssen Sie am Anfang selbst festlegen. In meinem Beispiel habe ich eine gute, auf Sicherheit ausgelegte Verteilung vorgenommen. Alle Werte zusammen müssen immer 100% ergeben. Sollte dies nicht der Fall sein, zeigt Ihnen die Tabelle es automatisch an. Der Höchstwert einer einzelnen Position sollte max. 50% betragen. Sie können die Werte aber auch beliebig festlegen. Die Spalte mit der Überschrift Guthaben, ist die letzte in der Sie etwas eintragen müssen. Hier erfassen Sie alle aktuellen Kontostande und Werte der jeweiligen Anlageprodukte. Aufgrund von vielen unterschiedlichen Geldanlagen, rate ich dazu ähnliche Produkte in Kategorien zusammenzufassen.

Das kann zum Beispiel wie folgt aussehen:
Bargeld: Tagesgeld, Festgeld, zuteilungsreife Bausparverträge, Geldmarktfonds, Sparbuch
Metalle: Barren und Münzen in Silber und Gold
Staatsanleihen: alle Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten (max. 5 Jahre Laufzeit)
Unternehmensanleihen: alle Unternehmens- und Wandelanleihen (max. 5 Jahre Laufzeit)
Aktien: Einzelwerte, Fonds, Immobilienfonds

Auf jeden einzelnen Unterpunkt möchte ich noch etwas genauer eingehen. Damit Sie durch zu lange Artikel nicht die Lust am Lesen verlieren, soll es das für heute erst einmal gewesen sein. Freuen Sie sich auf die kommenden Artikel dieser Artikelserie und arbeiten Sie bis dahin weiter an Ihrer eigenen Vermögensstruktur.

Ihr

Alexander Fischer