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Vermögensaufbau heißt nicht nur Geld investieren und warten bis es sich von selbst vermehrt. Nein, vielmehr sollten Sie Ihr Geld nur so lange in eine Investition legen, so lange Sie damit gutes Geld erwirtschaften. Sobald Sie eine lukrativere Möglichkeit entdeckt haben, sollten Sie sofort umschichten! Die heutige Buchempfehlung hilft Ihnen dabei, die richtige Strategie für Ihre eigene Vermögenstabelle zu finden.

Buchtitel: Intelligent Investieren – Der Bestseller über die richtige Anlagestrategie
Autor: Benjamin Graham
Gebundene Ausgabe: 640 Seiten
Preis: 39,95 Euro
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Kurzbeschreibung:
Intelligent Investieren und maximale Renditen an der Börse erwirtschaften! Welcher Anleger möchte diese Taktik nicht zu gerne anwenden? Doch nur wenn Sie verstehen lernen, welche Anlagestrategien es überhaupt gibt und welche Rolle die Psychologie der Anleger spielt, werden Sie an den Märkten der Welt gewinnbringend operieren können! Hier zeigt Ihnen Benjamin Graham, einer der einflußreichsten Investoren aller Zeiten und Vater der bahnbrechenden Finanzanalyse, wie Sie sich persönlich die erfolgreichsten Anlagekonzepte aufbauen und am gewinnbringendsten realisieren können. Zeitlos wichtige Informationen, äußerst praxisnah und spannend! So können Sie endlich die geistigen und emotionalen Verhaltensweisen entwickeln, die Ihnen langfristig die wahren Gewinne bescheren werden. Hier findet sich schnell direkt anwendbares Wissen für den aggressiven und konservativen Anleger gleichermaßen! Intelligent Investieren – das Schlüsselwerk des erfolgsbewußten Anlegers!

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Ihr

Alexander Fischer

© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Es ist wieder die Zeit, in der wir alle unsere Nebenkostenabrechnungen bekommen. Die meisten von Ihnen werden wieder negativ überrascht sein. Warum ist die Abrechnung wieder so deutlich teurer geworden? Kann man sich denn überhaupt nicht dagegen wehren? Hat das endlich mal ein Ende?
Ich sage dazu nur: NEIN!
Es wird weder besser, weniger noch wird es ein Ende haben. Im Gegenteil, die Nebenkosten werden in Zukunft wichtiger als die Miete werden. Anhand der Höhe der Nebenkosten werden Sie in Zukunft entscheiden ob sich eine Mietwohnung oder ein Hauskauf lohnt.


Im Moment beschäftigen Sie sich noch mit der Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2009. Dabei werden jetzt bereits die Hebel für weitere Preissteigerungen der aktuellen Zahlungsperiode gesetzt. Zum Beispiel beim Strom. In den letzten Monaten haben bereits viele Versorger die Preise angehoben. Allen voran Eon im Mai diesen Jahres.

Beratungsgesellschaft Ernst & Young hat in einer aktuellen Studie ermittelt, dass nun die Kommunen nachziehen und etliche Preise anheben bzw. Leistungen einstellen. Auch hier werden Sie es voraussichtlich erst mit der nächsten Nebenkostenabrechnung zu spüren bekommen.

Geplant sind zum Beispiel folgende Sparmaßnahmen:
• 84 Prozent der Städte und Gemeinden wollen Gebühren und Steuern erhöhen oder neue Abgaben einführen
• 60 Prozent planen, kommunale Angebote zu kürzen
• Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes
• bei Bädern, Theatern und Museen höhere Eintrittspreise verlangen
• Kita-Gebühren sollen erhöht und die Leistung verringert werden
• Erhöhung der Hundesteuer

Sie sehen, bei vielen dieser Punkte werden entweder Ihr monatliches Budget und / oder Ihre Nebenkosten belastet. Wobei die Kosten für Abwasser und Frischwasser noch nicht mal erwähnt wurden. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis auch hier die Kosten steigen.

Dazu habe ich Ihnen mal zwei interessante Artikel von Spiegel und Focus heraus gesucht. Lesen Sie diese beiden Artikel bitte sehr aufmerksam durch und passen Sie Ihre Strategie an!

Bereits vor längerer Zeit habe ich Ihnen geschrieben, wie Sie sich auf hohe Nachzahlungen einstellen können. Denken Sie bereits jetzt an die Nebenkostenabrechnung im kommenden Jahr.

Dazu passt sicherlich auch der interessante Artikel hier im Blog:
Wissen Sie eigentlich wie viel Ihr Wasser kostet?

Handeln Sie jetzt und freuen sie sich im kommenden Jahr über eine deutlich geringere Nachzahlung oder sogar über ein kleines Guthaben. Ich kann mich dieses Jahr über eine Rückzahlung von 120,- Euro freuen.

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Zuletzt haben ich Ihnen die Tabellenspalten Ihrer Vermögenstabelle beschrieben, die Sie selbst befüllen müssen. Heute schreibe ich Ihnen, was die Tabelle alles anzeigt und wie Sie funktioniert. Die restlichen Spalten werden daher näher betrachtet, denn sie liefern Ihnen in Zukunft wichtige Ergebnisse und Vorschläge für Ihre Finanzen.

Beginnen möchte ich mit der Spalte neben dem SOLL-Wert. Der IST-Spalte. Sie zeigt bereits erste Ergebnisse an. Die Tabelle rechnet anhand Ihrer eingegebenen Werte immer den aktuellen, also tatsächlichen, Prozentwert jeder einzelnen Geldanlage aus. Farblich wird Ihnen angezeigt ob der Wert größer oder kleiner ist, als der vorgegebene SOLL-Wert. Sie sehen somit in welcher Anlageform Sie momentan zu viel Geld investiert haben und in welche Anlageform Sie verfügbares Geld investieren könnten. Es wird Ihnen nur der reine Prozentwert angezeigt. Sozusagen als erste Orientierung für eine Ungleichverteilung. Die letzte Spalte nennt sich Verfügbar. Im Moment ist diese leer, da unser Musterdepot optimal aufgeteilt ist. Sollte dies aber nicht der Fall sein, steht dort der genaue Betrag in Euro der entweder investiert werden sollte oder der bereits in dieser Anlageklasse zuviel investiert wurde. Auch hier sind die Werte farblich unterschiedlich markiert.

Damit Sie nun ein Gefühl dafür bekommen, wie sich die Ergebnisse der Tabelle verändern, möchte ich Ihnen eine Beispielsimulation zeigen.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:
Die nun folgende Simulation soll Ihnen zeigen was passiert, wenn Sie Monat für Monat in Ihr Tagesgeldkonto kleine oder auch mal größere Beträge einzahlen. Mit der Zeit steigt Ihr Guthaben immer mehr an. Da sich die Simulation im Moment nur um das Bargeld dreht, gehe ich davon aus, dass die restlichen Werte im Musterdepot sich nicht verändern. Schauen Sie sich die Zahlen gut an. Begonnen wurde mit einem Guthaben von 1.000,- Euro welches über einen beliebigen Zeitraum auf bis zu 10.000,- Euro ansteigt. Was geschieht währenddessen mit den anderen Werten in Ihrem Depot?

Der IST-Wert sinkt bei allen anderen Anlageformen nach und nach immer mehr in den roten Bereich. Das bedeutet Sie haben gemessen am vorgegebenen SOLL-Wert zu wenig in die einzelnen Produkte investiert. Das Guthabenpolster beträgt mittlerweile ganze 53% des Gesamtvermögens. Der SOLL-Wert beträgt aber nur 10%. Somit haben Sie in dieser Gruppe 43% zuviel angesammelt. Das ist sehr gut. Nun müssen Sie es nur noch richtig verteilen. In der Spalte Verfügbar sehen Sie einen grün markierten Geldbetrag. Das ist der Betrag der über den 10% Ihres SOLL-Wertes liegt. In diesem Fall verfügen Sie über 8.100,- die Sie in andere Anlageklassen umschichten müssen bzw. sollten. Unter den 8.100,- Euro sehen Sie die genauen Beträge die Sie in anderen Anlageklassen investieren können. In diesem Beispiel können Sie für 1.800,- Euro Metalle kaufen. Auch die beiden Anleihe-Kategorien könnten mit jeweils 900,- Euro bedient werden. Allein 4.500,- Euro sollten Sie in Aktien und Fonds investieren.

Das bedeutet nun aber nicht, dass Sie sich beeilen müssen. Der Rechner zeigt Ihnen nur Möglichkeiten zum investieren auf. Versuchen Sie mit der Zeit immer ein Gleichgewicht in Ihre Vermögensstruktur zu bekommen. Investieren Sie immer erst dann in einzelne Positionen, wenn genügend Geld zur Verfügung steht und eine Investition auch sinnvoll ist. Verschieben Sie weitere Investitionen auf einen späteren Zeitpunkt. Wie ich das Geld aus dieser Animation verteilen würde, schreibe ich Ihnen im nächsten Teil dieser Artikelserie. Bis dahin.

Ihr

Alexander Fischer

© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Erhöhen Sie Ihre monatliche Sparquote

Author: Alexander Fischer

Der heutige Artikel ist die Fortsetzung des Artikels aus der letzten Woche:
„Über Geld spricht man nicht – Geld hat man“.

Blick in die Zukunft:
In Zukunft sollten Sie nun regelmäßig Ihre eigene Sparleistung überprüfen und Ihre Sparquote ermitteln. Am besten an Ihrem monatlichen Finanztag. Schreiben Sie sich diesen Punkt gleich in Ihren Kalender und auf Ihre To-Do Liste. Ihr persönliches Ziel ist es nun die Sparquote kontinuierlich zu erhöhen. Das funktioniert, in dem Sie Ihre monatliche Sparrate immer wieder anpassen und erhöhen. Allerdings geht das nur, wenn Sie alle drei Werte (höhere Sparrate und höheres Einkommen, geringere Ausgaben) immer wieder optimieren. Nur dann steigt Ihre Sparquote Prozentpunkt für Prozentpunkt. Und je mehr Sie sparen, desto eher werden Sie Ihr finanzielles Ziel erreichen. Wie hoch die Sparquote der Deutschen Bundesbürger ist, können Sie hier nachlesen.

Bevor wir nun mit Ihrer heutigen Aufgabe beginnen, müssen Sie noch Ihre persönliche Sparquote ermitteln. Daher zeige ich Ihnen nochmals die Formel.


Wie gehen Sie nun vor?
Aktuell: Im Moment sparen Sie gar nicht, unregelmäßig oder nur sehr wenig (unter 5%)?
Ziel: Beginnen Sie damit einen festen monatlichen Betrag von mindestens 5% zu sparen und gehen Sie nach 6 Monaten zum nächsten Punkt über.

Aktuell: Sie sparen bereits zwischen 5 und 10% Ihres monatlichen Nettoeinkommens?
Ziel: Erhöhen Sie Ihre Sparleistung in den kommenden 12 Monaten monatlich um 1%, indem Sie kleine Veränderungen an den drei wichtigen Punkten vornehmen. Etwas mehr einnehmen, etwas weniger ausgeben und dadurch etwas mehr sparen. Es ist nicht viel notwendig um monatlich 1% mehr zu sparen. Nach 12 Monaten sollten Sie Ihre Sparleistung mindestens verdoppelt haben. Es erwartet Sie dann ein neues Ziel.

Aktuell: Sie sparen bereits monatlich mehr als 20% Ihres Nettoeinkommens?
Ziel: Das ist sehr gut, aber auch hier müssen Sie Ihre Finanzen weiter optimieren. Ihr großes Ziel besteht nun darin, mit der Hälfte Ihres Einkommens auszukommen und die andere Hälfte zu sparen. Sparziel = 50%. Dies zu schaffen ist sehr schwer und erfordert eine sehr hohe Disziplin im Bezug auf Ihre Ausgaben. Jede Ausgabe muss vorher gut durchdacht und geprüft werden. Sie werden zudem ein sehr gutes Einkommen bzw. Zusatzeinkommen benötigen.

Ein paar Tipps möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben:
Ermitteln Sie Ihre monatliche Sparleistung nicht zu gering und sparen Sie das Geld gleich weg, nachdem Sie Ihr Gehalt bekommen haben. Richten Sie sich einen Vermögensplan ein. und ermitteln Sie mit einem Haushaltsplan Ihre genauen monatlichen Ausgaben. Verwenden Sie alle steigenden Einnahmen (Gehaltserhöhung, Steuerersparnis oder sonstige Einnahmen) ausschließlich zur Erhöhung der Sparrate. Halten Sie Ihre Ausgaben niedrig.

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Den Spruch „Über Geld spricht man nicht – Geld hat man“ kennen Sie sicherlich. Aber warum soll man nicht über Geld sprechen? Ich unterscheide dabei zwischen meinen privaten Finanzen und dem Thema Geld allgemein. Was ich privat mit meinem Geld mache, wie viel es ist und wofür ich es genau ausgebe, geht nur mich etwas an. Wie man mit Geld im Allgemeinen umgeht, es vermehrt und welche Strategien am besten sind, darüber spreche ich gern mit jedem den es interessiert. An den folgenden Beispielen werden Sie sehen, dass die reine Information „Wie viel jemand spart“, überhaupt nicht aufschlussreich ist. Erst mit einer Kennzahl sind solche Gegenüberstellungen vergleichbar.

Wie viel Geld sparen die zwei Testpersonen Anton und Petra jeden Monat?
Von Anton erhalten Sie als Antwort 250,- Euro und Petra spart monatlich 210,- Euro. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wenn Anton der fleißigere Sparer von beiden wäre. Ob dies aber tatsächlich so ist, wissen Sie nicht. Nehmen wir an, Sie selbst sparen monatlich 160,- Euro. Sie könnten nun sogar der Meinung sein, Anton und Petra sind bessere Sparer als Sie selbst, da Sie beim Vergleich der monatlichen Sparrate am wenigsten sparen.

Diese Art zu denken ist vollkommen normal, schließlich möchten Sie sich auch mit anderen messen und wollen nicht als Letzter ins Ziel kommen. Es liegt einfach daran, dass Sie intuitiv die genannten Zahlen von anderen immer mit den eigenen Finanzen vergleichen. Wenn Sie das schon tun, dann aber bitte richtig.

Angenommen Anton verdient im Monat 5000,- Euro netto. Seine Sparquote beträgt somit ganze 5%. Petra jedoch verdient 3000,- Euro netto und kommt mit ihren 210,- Euro auf eine Sparquote von 7%. Nehmen wir nun mal an, Sie erhalten ein Nettoeinkommen von 2000,- Euro. Ihre Sparleistung in Höhe von 160,- Euro entsprechen dann einer Sparquote von 8%. Wenn Sie also das verfügbare Einkommen der Sparleistung gegenüber stellen, sind Sie derjenige der am fleißigsten spart. Sie holen sozusagen das Beste aus Ihrem monatlichen Einkommen raus. Anton müsste mit Ihrer Sparquote seine Sparleistung auf ganze 400,- Euro erhöhen. Da er das nicht tut, ist er sozusagen der „Faulste“ von Ihnen Drei. Allerdings hat er das größtmögliche Potential um seine Sparleistung zu verbessern.

Wie errechnen Sie Ihre persönliche Sparquote?
Mit einer einfachen Formel können Sie im Hand umdrehen Ihre Sparquote ausrechnen. Sie benötigen dafür nur Ihr Nettoeinkommen und Ihre monatliche Sparrate.
Rechnen Sie wie folgt:
Ihre monatliche Sparrate [geteilt durch] Ihr Nettogehalt [mal] 100 = Sparquote in Prozent
Bei Petras Beispiel sieht das dann so aus: 210,- Euro : 3000,- Euro x 100 = 7 Prozent

Fragen Sie doch mal Ihre Freunde, Verwandten und Kollegen, wie viel Prozent sie so sparen. Unabhängig wie hoch die Einkommen sind, erfahren Sie so die tatsächliche Sparleistung. Wer wie viel verdient bzw. wie viel Euro tatsächlich gespart wird, bleibt dabei anonym.

Nächsten Donnerstag, im zweiten Teil des Artikels, erfahren Sie von mir was Sie tun müssen, um Ihre monatliche Sparquote Schritt für Schritt zu erhöhen. Dann schreibe ich Ihnen auch wie Sie Ihre monatliche Sparquote auf 50% anheben können!

Bleiben Sie am Ball und schreiben Sie mir bitte Ihre Fragen und Erfahrungen.

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Seit September 2009 schreibe ich Ihnen Artikel zur Serie “Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie”. Beginnend mit Erläuterungen was bisher im Vermögensaufbau falsch gemacht wurde, habe ich Ihnen Schritt für Schritt gezeigt wie das Grundgerüst Ihres eigenen Geldkreislaufes aussehen sollte. Damit Sie den Überblick behalten und die Artikel in Zukunft immer wieder schnell finden um nochmals nachlesen zu können, fasse ich heute mal alle Hauptartikel zusammen. Neben den Hauptartikeln habe ich viele weiterführende Artikel publiziert. Diese führe ich hier nicht separat auf. Verlinkungen dazu finden Sie direkt in den Hauptartikel oder über die Stichwort- bzw. Kategoriesuche.

In Zukunft geht es immer wieder darum, an einzelnen Eckpunkten Ihrer Struktur zu feilen. Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten das System zu optimieren um Ihr Vermögen entsprechend qualitativ zu vermehren. Dabei spielen die Themen Risiko und Sicherheit eine große Rolle. Wichtig ist aber auch, dass Sie selbst konsequent dabei bleiben und die Punkte umsetzen. Es ist sicherlich nicht leicht zu verstehen, warum ein Optimierungspotential von 10,- Euro im Monat umgesetzt werden muss. Wenn Sie aber mit der Zeit zehn solcher Geldlöcher gestopft haben, dann beträgt die Ersparnis schon 100,- Euro im Monat! Denken Sie immer daran und betrachten Sie das Ganze statt nur den jeweiligen Teil.

Bleiben Sie also weiterhin am Ball. Schreiben Sie mir Ihre Fragen, Anregungen, Gedanken und auch Ihre eigenen Ideen und Vorschläge. Nichts ist perfekt und fertig. Auch ich bin ständig dabei meine eigene Vermögensstrategie zu verfeinern. Vielleicht haben Sie ja noch den ein oder anderen effektiven Tipp, von dem wir alle hier profitieren können.

1. Aufbau einer eigenen Strategie zum Vermögensaufbau

2. Analysieren Sie Ihr derzeitiges Anlageverhalten und ändern Sie Ihre Strategie

3. Beginnen wir bei den Einnahmen und den Ausgaben

4. Ein Zwischenkonto wird dringend benötigt

5. Unser Geld fliesst nun weiter in unser Vermögensbudget

6. Aufbau einer eigenen Vermögensstruktur

7. Der Geldkreislauf schließt sich – Der Vermögensaufbau kann beginnen

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Artikel 7 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Nach einigen Artikeln über den Aufbau Ihrer eigenen Vermögensstruktur, möchte ich heute die Grafik vollenden. Schritt für Schritt und Woche für Woche haben Sie gesehen wie die Grafik erweitert wurde. Heute nun wird Sie fertig gestellt. Der Kreislauf für Ihre Vermögensstruktur wird geschlossen und Sie können mit dem Vermögensaufbau beginnen.

Im letzten Artikel sollten Sie sich überlegen, wie gut Sie welche Finanzprodukte kennen. An der Stelle möchte ich in einem späteren Artikel weiter anknüpfen, damit Sie lernen wie Sie die richtigen Prozentwerte ermitteln und in welche Gruppen Sie die Finanzprodukte am besten einordnen. Heute soll es mehr darum gehen, den Geldkreislauf zu schließen und zu verstehen.


Was ist neu in der Grafik dazu gekommen?
Unter der Tabelle sehen Sie nun mehrere grüne Pfeile, welche über den langen grünen Pfeil zurück in Ihr Zwischenkonto fließen. Damit schließt sich der Geldkreislauf. Die grünen Pfeile stellen sämtliche Einkünfte dar, die aus Ihren Geldanlagen kommen. Das können in erster Linie Zinserträge, Dividenden, Mieten oder sonstige regelmäßige Auszahlungen, aber auch Auszahlungen von Anlageformen sein, die ausgelaufen sind. Zum Beispiel wenn nach 7 Jahren ein Bausparvertrag ausläuft, eine Anleihe abgelaufen ist oder wenn Sie Fonds- und Aktienpositionen verkauft haben. In allen Fällen landet das gesamte Geld wieder auf Ihrem Zwischenkonto und wird jeden Monat mit dem ermittelten Überschuss erneut auf Ihr Tagesgeldkonto überwiesen.

Warum muss das Geld zurück auf Ihr Zwischenkonto gebucht werden?
Um das Risiko für Ihre Geldanlage zu minimieren müssen Sie in die unterschiedlichsten Anlageformen investieren. Durch die weiteren regelmäßigen Einzahlungen sowie der schwankenden Wertentwicklung Ihrer Geldanlagen, fällt die tatsächliche prozentuale Verteilung, im Vergleich zur vorgegebenen Verteilung (Prozentwerte in der Tabelle) immer wieder unterschiedlich aus. Mal laufen zum Beispiel Aktien sehr gut, dadurch steigt der Prozentwert ohne dass Sie weitere Aktien kaufen. Ein Bausparvertrag gewinnt aufgrund seiner geringen Rendite nur sehr langsam an Wert. Erst zum Ende hin steigt er kräftig, wegen der Auszahlung von Bonuszinsen und Prämien. Durch die unterschiedlich langen Laufzeiten der Anlageformen, ist es oft nicht möglich die geplante prozentuale Verteilung genau zu erreichen. Es wird immer Abweichungen geben. Da das gesamte Vermögen immer in Bewegung ist, müssen Sie oft korrigierend eingreifen. Das geht nur indem zur Verfügung stehendes Geld in Anlageklassen investiert wird, in denen momentan prozentual gesehen, zu wenig angelegt ist. Umschichten des Portfolios nennt man das. Mit der Zeit investieren Sie immer mehr neues Geld (durch die monatlichen Einzahlungen), sowie bereits angelegtes Geld erneut und auch in andere Anlageformen (Erträge sowie Rückzahlungen). Gleichzeitig streuen Sie Ihre Investitionen immer in viele unterschiedliche Finanzprodukte (Risikostreuung) und verteilen Ihr Vermögen relativ gut mit den geplanten Prozentwerten. Auf dem Zwischenkonto haben Sie somit immer wieder genug Geld, welches Sie alle paar Monate oder sogar monatlich neu in Ihr Vermögen investieren können.


Für heute soll es das erst einmal gewesen sein. Sie haben nun jede Menge Informationen erhalten und wissen wie ein guter Finanzkreislauf funktionieren sollte. Fangen Sie nach und nach an, die einzelnen Eckpfeiler einzurichten und starten Sie Ihre Zahlungsströme. In Zukunft besteht Ihre Hauptaufgabe nur noch darin, einzelne Punkte Ihres Geldkreislaufes zu optimieren und ggf. die Vermögensstruktur anzupassen.

Was müssen Sie immer wieder optimieren?
• Erhöhen Sie Ihre Einnahmen!
• Senken Sie Ihre Ausgaben!
• Passen Sie Ihre Reserve an!
• Optimieren Sie die Daueraufträge Ihrer Konten!

Am Ende muss immer mehr Geld ins Vermögensbudget fließen.
Und genau darum, wie Sie Ihre Finanzen optimieren können, geht es in Zukunft in meinen Artikeln hier bei www.Reich-mit-Plan.de. Jeden Euro, den Sie in Ihrem System finden und den Sie nicht zum Leben brauchen, müssen Sie in Ihr Vermögen einfließen lassen. Nur so erreichen Sie Ihren persönlichen finanziellen Traum.

Ihr

Alexander Fischer

© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Aufbau einer eigenen Vermögensstruktur

Author: Alexander Fischer

Artikel 6 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Seit dem letzten Artikel Unser Geld fliesst nun weiter in unser Vermögensbudget ist bereits etwas Zeit vergangen. Haben Sie die Tipps befolgt und Ihre Konten umstrukturiert? Wie sind Sie voran gekommen? Bevor wir heute mit der Artikelserie fortfahren, möchte ich die letzten Fakten kurz zusammenfassen.

Bisher haben Sie hier im Blog erfahren, wie Sie den monatlichen überschüssigen Betrag auf dem Zwischenkonto ermitteln und auf Ihr Tagesgeldkonto, Ihrem Vermögensbudget, überweisen. Regelmäßig landen nun alle überschüssigen Beträge in Ihrem Vermögensbudget. Von hier aus fließt KEIN Euro mehr zurück in Ihren alltäglichen Ausgaben-Kreislauf. Das hier lagernde Geld, welches durch die monatlichen Einzahlungen stetig anwächst, wird nur dafür verwendet, um es in die verschiedensten Anlageformen zu investieren.
In den kommenden Artikeln soll es um die Antworten auf folgende Fragen gehen:
• Wie stellen Sie Ihr Vermögen auf ein sicheres Fundament?
• In welche sichere Geldanlage sollen und können Sie investieren?
• Woher wissen Sie, Wann Sie Wie viel Geld in Welche Anlageform zu investieren haben?

Aufbau einer VermögenstrukturUnsere Grafik aus den letzten Artikeln hat sich heute erweitert. Wie Sie sehen, fliesst unser Geld nun über den dicken violetten Pfeil (Tagesgeldkonto) in die unterschiedlichsten Anlageformen mit verschiedenen Risikoklassen. Jede einzelne Risikoklasse hat zudem ihr eigenes prozentuales Budget. In der Tabelle der Grafik habe ich Ihnen beispielhaft fünf Risikoklassen erstellt. Die Gewichtung der prozentualen Verteilung habe ich nur für dieses Beispiel gewählt. Damit will ich Ihnen zeigen wie eine Vermögensstruktur aussehen kann, aber nicht muss. Sie selbst entscheiden im Endeffekt, wie Ihre Strategie aussieht.


Wie beginnen Sie nun, sich eine eigene Vermögensstruktur aufzubauen?
Mit den Jahren habe ich in Sachen Geld sicher anlegen viele Erfahrungen sammeln können. Zum Teil schlechte aber auch gute Erfahrungen. Um nicht immer wieder die gleichen Fehler zumachen, habe ich mir gewisse Bedingungen auferlegt. Eine dieser Bedingungen ist, dass ich nur in Finanzprodukte investiere die ich kenne und vor allem auch verstehe. Wenn ich zum Beispiel keine Ahnung habe, wie ein Schiffsfonds funktioniert, dann habe ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich belese mich und baue mir das nötige Wissen auf oder ich investiere keinen einzigen Euro in diese Anlageform! Durch diese Einschränkung waren meine Anlagemöglichkeiten am Anfang sehr übersichtlich. Ich hatte nur die Möglichkeit mein Geld in Finanzprodukte zu investieren von denen ich auch Ahnung hatte. Sie sollten nun alle Ihnen bekannten Finanzprodukte aufschreiben und dahinter eine Bewertung notieren. Am besten so wie in der Schule mit Zahlen von 1 bis 6. Die Zahl 1 entspricht einem außerordentlich guten Wissensstand und die Zahl 6 entsprechend dem Gegenteil. Lassen Sie in Ihre Bewertung auch einfließen, ob Sie sich zutrauen würden heute einen gewissen Teil Ihres Geldes in das jeweilige Produkt zu investieren. Ganz ohne dabei Angst haben zu müssen. Mit dieser Auswahlmethode können Sie die Produkte herausfiltern in die Sie schon investieren können (Wertung 1-3) und Sie werden auch die Produkte finden, die Sie zwar schon kennen, aber bei denen es sich lohnt weiteres Wissen aufzubauen (Wertung 3-6). Sortieren Sie nun die Produkte nach Risikoklassen und stellen Sie eine Übersicht, ähnlich der obigen Abbildung zusammen. Als Risikoindikator können Sie die zu erwartende Rendite heranziehen. Je höher die Rendite ist die ein Produkt abwirft, desto höher ist auch das Risiko. Sie können Ihr Geld richtig anlegen, indem Sie in Finanzprodukte auswählen die kurzfristig verfügbar sind und aber auch langfristig betrachtet werden sollten. Berücksichtigen Sie auch dieses Kriterium.

Ihre Aufgabe ist es nun Ihr Wissen zu bestimmten Finanzprodukten zu analysieren und ähnliche Produkte in Gruppen einzuordnen. Dies ist wichtig, damit Sie in Zukunft nicht alles auf eine Karte setzen, sondern direkt von Anfang an Ihr Risiko streuen. Dies erreichen Sie, indem Sie in unterschiedlichste Finanzprodukte Ihr Geld investieren. Damit Ihnen auch ein paar Produkte auf Anhieb einfallen, schreibe ich Ihnen kurz mal ein paar Produkte auf. Ich mache dies bewusst ganz ohne Wertung der Produkte, denn jeder muss am Ende selbst wissen welchen Produkten er vertraut und welche er lieber nicht anfasst. Produkte die ich persönlich überhaupt nicht mag, können ja mitunter Ihre Favoriten sein!

Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, Immobilien, Metalle, Rohstoffe, Tagesgeld, Festgeld, Sparbücher, Bausparverträge, kapitalbildende Versicherungen, Optionsscheine, Beteiligungen, Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, Sparpläne und viele weitere Finanzprodukte die Sie kennen.

Gern bin ich Ihnen bei der Erstellung einer Übersicht behilflich. Schreiben Sie mir einfach eine Email oder einen Kommentar. Viel Spaß beim analysieren. Im kommenden Artikel dieser Artikelserie werden ich Ihnen schreiben wie sich der Kreislauf schliesst.

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.