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Wie Sie richtig Stopkurse setzen

Author: Alexander Fischer

Wo sind wir in der letzten Woche stehen geblieben? Stimmt, Sie wollen sicherlich noch wissen, mit welcher Strategie Sie Ihre Verkaufsorder im System abändern sollen. Na dann, lesen Sie selbst.


Was passiert wenn der Aktienkurs steigt?
Bei steigendem Aktienkurs sind Sie gefragt. Alles läuft scheinbar wie geplant. Sie kaufen eine Aktie und der Aktienkurs steigt. Sie müssen Ihre Stop-Loss Order immer wieder anpassen. Aber keine Angst, Sie müssen nun nicht mehrmals am Tag den Aktienkurs prüfen. Nutzen Sie dafür Ihren persönlichen Finanztag. Wie ich Ihnen bereits geschrieben habe, sollte Ihr Finanztag am besten an einem Wochenende sein. Da hat die Börse geschlossen und Sie können sich in aller Ruhe Ihren Finanzen widmen. Mein Finanztag ist immer am ersten Sonntag eines Monats. Ich überprüfe dann zuerst den neuen Aktienkurs. Angenommen dieser beträgt 105,- Euro. Wenn ich davon meinen Risikopuffer von 10% abziehe, erhalte ich meinen neuen Verkaufspreis. In diesem Fall sind es 94,50 Euro. Genau auf diesen Betrag ändere ich meinen alten Stopkurs im System ab und lasse diesen bis zu meinem nächsten Finanztag stehen. Die 94,50 Euro sind ab sofort mein neuer ultimativer Verkaufspreis. Darunter werde ich nie wieder gehen. Egal was an der Börse passiert. Auch wenn der Aktienkurs auf 95,- Euro runter geht. Meine Position wird erst automatisch bei 94,50 verkauft. Allerdings hätte sich dadurch mein Verlust, im Vergleich zur ursprünglichen Verkaufsorder weiter reduziert. Damals hätte ich nur 90,- Euro pro Aktie erhalten. Wenn die Aktie weiter steigt erhöhe ich wieder meinen Verkaufsauftrag. Das mache ich so lange, bis die Aktie irgendwann automatisch verkauft wurde. Mir persönlich ist es egal, was während des Monats mit dem Aktienkurs passiert. Da kann es Höhen und Tiefen geben, entscheidend für meine Anpassung ist nur mein persönlicher Stichtag. Ich möchte mich nicht von den täglichen Schwankungen an der Börse beeinflussen lassen und sehe meine Investments eher langfristig. Ziel ist es ja die Aktie so lang wie möglich und mit viel Gewinn im Depot zu halten.

Gewinne ausbauen und absichern
Sollte ich mit meinem Risikopuffer einen Gewinn von 5% erzielen, ändere ich meine Strategie etwas. Jetzt möchte ich mir einen höheren Gewinn sichern. Wie sieht das in meinem Beispiel aus? Der Gewinn von 5% entspricht bei einem Kaufpreis von 100,- Euro einem Aktienkurs von 105,- Euro. Sobald meine Stop-Loss Order den Wert von 105,- Euro erreicht hat, halbiere ich meinen Risikopuffer von 10% auf nur noch 5%. Erreicht wäre das bei einem Aktienkurs von 117,- Euro. Abzüglich meines 10% Risikopuffers müsste der neue Verkaufsauftrag auf 105,30 Euro abgeändert werden. Da ich nun bereits in der Gewinnzone bin, kann ich meinen Risikopuffer verringern. Nun reichen mir 5% Abschlag zur Ermittlung der Verkaufsorder. Die neue Stop-Loss Order setze ich daher mit 111,15 Euro fest. Dadurch erziele ich bei einem automatischen Verkauf mindestens einen Gewinn von 11%. Sollte der Aktienkurs weiter steigen, kann ich nur noch weitere Gewinne einfahren und praktisch keinen Verlust mehr machen.

Ich empfehle Ihnen konsequent sämtliche Aktien- und Fondspositionen mit Stopkursen abzusichern. Egal was an der Börse passiert, werden Sie nicht schwach und setzen Sie die Verkaufsorder nicht unter den vorgegebenen Wert. Bis auf sehr geringe Verluste, kann Ihnen nichts passieren! Erst wenn Sie die Regeln selbst brechen kann es passieren, dass div. Positionen deutlich an Wert verlieren und es kaum noch Sinn macht diese zu verkaufen. Erst dann würden Sie riesige Verluste erzielen.

Sobald ein Verkaufsauftrag ausgelöst und die Position verkauft wurde, landet der erzielte Geldbetrag wieder auf dem Tagesgeldkonto. Ihre Vermögenstabelle gibt Ihnen wieder Auskunft darüber, in welche Geldanlage Sie investieren müssen damit Ihr Depot ausgeglichen bleibt. Das Spiel beginnt wieder von vorn.

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

In den Simulationen der letzten Artikelserie habe ich geschrieben das diverse Aktien- und Fondspositionen automatisch verkauft wurden und die Erlöse dem Tagesgeldkonto zugeflossen sind. Ganz so automatisch wie es wie es den Anschein hat, ist es allerdings nicht. Wenn es so wäre, würde ja niemand an der Börse Geld verlieren. Damit dies funktioniert müssen Sie selbst entsprechende Vorbereitungen treffen. Ich möchte Ihnen heute erläutern wie ich meine eigenen Aktien und Fonds durch automatische Stopps absichere.

Beginnen möchte ich mit meiner Beobachtungsliste. Hier trage ich sämtliche Wertpapiere ein von denen ich interessante Artikel gelesen habe oder wenn sie von jemandem empfohlen wurden. Nachdem ein Wert in meine Liste aufgenommen wurde, kann ich ihn über einen längeren Zeitraum beobachten und sehen wie er sich entwickelt. Durch weitere Berichterstattungen kann ich mir mit der Zeit ein besseres Bild machen. Entweder ist die Aktie oder der Fonds dann immer noch interessant genug um in meiner Liste zu verbleiben oder er fliegt umgehend wieder raus.


Wenn laut meiner Vermögenstabelle der Zeitpunkt für neue Investitionen gekommen ist, weiß ich meistens schon genau in welchen Wert ich aus meiner Beobachtungsliste als nächstes investieren möchte. Für das heutige Beispiel habe ich mich für den Kauf der Aktie des Unternehmens Reich AG entschieden. Im aktuellen Börsenhandel konnte ich 100 Stück zum Preis von 100,- Euro erwerben. Der Gesamtwert des Kaufes beträgt somit 10.000,- Euro. Sobald die Aktie in meinem Depot verbucht wurde, gebe ich sofort wieder einen neuen Auftrag ins System ein. Allerdings keinen direkten Verkaufsauftrag sondern eine Stop-Loss Order. Diese bewirkt, dass der Auftrag zwar dauerhaft im System steht, allerdings erst ausgeführt wird, wenn mein vorgegebener Wert den Auftrag auslöst. Als Stopkurs habe ich 90,- Euro angegeben. Das sind 10% unter meinem Kaufpreis. Denn bei Aktien und Fonds beträgt mein persönlicher Risikopuffer immer 10%. Da niemand die Entwicklung an den Märkten vorhersehen kann und auch ich nicht immer auf dem günstigsten Niveau in einen Wert einsteige, habe ich für mich diesen Risikoschutz gewählt. Was ist das schlimmste was mir nun passieren kann? Die Aktie kann an Wert verlieren und wird bei 90,- Euro automatisch verkauft. Das ist zwar schade, aber zumindest behalte ich die Aktie dann nicht bis sie bei 80,- Euro oder 70,- Euro oder sogar noch viel niedriger steht. Dann wäre sie fast schon eine Depotleiche. Denn bis diese wieder in die Gewinnzone kommt, können Jahre vergehen.

Was passiert wenn der Aktienkurs fällt?
Der niedrigste Verkaufspreis für die Aktie beträgt seit Beginn 90,- Euro. Der Verkaufsauftrag steht bombenfest in meinem Depot. Egal was nun an der Börse passiert, ich werde den Auftrag NIE unter die 90,- Euro abändern. Mein Verkaufserlös beträgt somit immer noch 9.000,- Euro. Ein kleiner Verlust, aber immer noch besser als ein Totalausfall. Ein Versuch war es wert.

Was passiert wenn der Aktienkurs stagniert und sich kaum verändert?
Über einen längeren Zeitraum gesehen ist dies überhaupt nicht schlimm und kann sogar ein Vorteil sein. Der Markt weiß scheinbar nicht in welche Richtung er gehen soll. Kommende Unternehmensnachrichten werden daher sehr interessant sein. Da niemand weiß wann diese kommen und wie sie aussehen werden, ist es schwierig die Entwicklung der Aktie vorherzusehen. Im Moment hat die Aktie weder Verlust noch Gewinn gebracht. Nutzen Sie diese Zeit evtl. dazu um weitere Positionen zukaufen. Dies können Sie machen wenn Sie weiteren Investitionsbedarf laut Ihrer Vermögenstabelle haben und wenn Sie persönlich immer noch voll von der Aktie bzw. dem Unternehmen überzeugt sind.

Am interessantesten wird die ganze Sache aber erst, wenn der Aktienkurs steigt. Dann müssen Sie handeln. Mit wenigen kleinen Schritten werden Sie sich immer mehr Gewinne sichern. Ich werde daher den Artikel jetzt noch fertig schreiben damit Sie ihn in der kommenden Woche zu Ende lesen können.

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Die ersten Blogleser haben sich bereits die Vermögenstabellen im Download-Bereich heruntergeladen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim privaten Vermögensaufbau. Ich stehe Ihnen gern für Ihre Fragen jederzeit per E-Mail zur Verfügung.


Für alle diejenigen unter Ihnen, die sich noch nicht ganz entschieden haben wie Sie Ihre eigene Vermögensübersicht strukturieren sollen, habe ich heute einen interessanten Artikel im Netz gefunden. Beim Finanzportal Handelsblatt geben Ihnen neun Vermögensverwalter Auskunft darüber, wie Sie ein Depot prozentual strukturieren würden. Dabei unterscheiden Sie jeweils zwischen drei verschiedenen Anlagestrategien.

- Konservative Anleger – max. Verlustschwelle 10 Prozent
- Ausgewogene Anleger – max. Verlustschwelle 20 Prozent
- Chancenorientierte Anleger – max. Verlustschwelle 30 Prozent

Zudem geben Sie interessante Informationen zu einzelnen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetallen.

Unter dem jeweiligen Foto des Vermögensverwalters kommen Sie mit dem Button WEITER zur empfohlenen Struktur.


Hier gehts direkt zum Artikel.

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und starten Sie mit Ihrer eigenen Vermögensstruktur.
Viel Erfolg beim Aufbau.

Ihr

Alexander Fischer

© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Aufbau einer eigenen Vermögensstruktur

Author: Alexander Fischer

Artikel 6 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Seit dem letzten Artikel Unser Geld fliesst nun weiter in unser Vermögensbudget ist bereits etwas Zeit vergangen. Haben Sie die Tipps befolgt und Ihre Konten umstrukturiert? Wie sind Sie voran gekommen? Bevor wir heute mit der Artikelserie fortfahren, möchte ich die letzten Fakten kurz zusammenfassen.

Bisher haben Sie hier im Blog erfahren, wie Sie den monatlichen überschüssigen Betrag auf dem Zwischenkonto ermitteln und auf Ihr Tagesgeldkonto, Ihrem Vermögensbudget, überweisen. Regelmäßig landen nun alle überschüssigen Beträge in Ihrem Vermögensbudget. Von hier aus fließt KEIN Euro mehr zurück in Ihren alltäglichen Ausgaben-Kreislauf. Das hier lagernde Geld, welches durch die monatlichen Einzahlungen stetig anwächst, wird nur dafür verwendet, um es in die verschiedensten Anlageformen zu investieren.
In den kommenden Artikeln soll es um die Antworten auf folgende Fragen gehen:
• Wie stellen Sie Ihr Vermögen auf ein sicheres Fundament?
• In welche sichere Geldanlage sollen und können Sie investieren?
• Woher wissen Sie, Wann Sie Wie viel Geld in Welche Anlageform zu investieren haben?

Aufbau einer VermögenstrukturUnsere Grafik aus den letzten Artikeln hat sich heute erweitert. Wie Sie sehen, fliesst unser Geld nun über den dicken violetten Pfeil (Tagesgeldkonto) in die unterschiedlichsten Anlageformen mit verschiedenen Risikoklassen. Jede einzelne Risikoklasse hat zudem ihr eigenes prozentuales Budget. In der Tabelle der Grafik habe ich Ihnen beispielhaft fünf Risikoklassen erstellt. Die Gewichtung der prozentualen Verteilung habe ich nur für dieses Beispiel gewählt. Damit will ich Ihnen zeigen wie eine Vermögensstruktur aussehen kann, aber nicht muss. Sie selbst entscheiden im Endeffekt, wie Ihre Strategie aussieht.


Wie beginnen Sie nun, sich eine eigene Vermögensstruktur aufzubauen?
Mit den Jahren habe ich in Sachen Geld sicher anlegen viele Erfahrungen sammeln können. Zum Teil schlechte aber auch gute Erfahrungen. Um nicht immer wieder die gleichen Fehler zumachen, habe ich mir gewisse Bedingungen auferlegt. Eine dieser Bedingungen ist, dass ich nur in Finanzprodukte investiere die ich kenne und vor allem auch verstehe. Wenn ich zum Beispiel keine Ahnung habe, wie ein Schiffsfonds funktioniert, dann habe ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich belese mich und baue mir das nötige Wissen auf oder ich investiere keinen einzigen Euro in diese Anlageform! Durch diese Einschränkung waren meine Anlagemöglichkeiten am Anfang sehr übersichtlich. Ich hatte nur die Möglichkeit mein Geld in Finanzprodukte zu investieren von denen ich auch Ahnung hatte. Sie sollten nun alle Ihnen bekannten Finanzprodukte aufschreiben und dahinter eine Bewertung notieren. Am besten so wie in der Schule mit Zahlen von 1 bis 6. Die Zahl 1 entspricht einem außerordentlich guten Wissensstand und die Zahl 6 entsprechend dem Gegenteil. Lassen Sie in Ihre Bewertung auch einfließen, ob Sie sich zutrauen würden heute einen gewissen Teil Ihres Geldes in das jeweilige Produkt zu investieren. Ganz ohne dabei Angst haben zu müssen. Mit dieser Auswahlmethode können Sie die Produkte herausfiltern in die Sie schon investieren können (Wertung 1-3) und Sie werden auch die Produkte finden, die Sie zwar schon kennen, aber bei denen es sich lohnt weiteres Wissen aufzubauen (Wertung 3-6). Sortieren Sie nun die Produkte nach Risikoklassen und stellen Sie eine Übersicht, ähnlich der obigen Abbildung zusammen. Als Risikoindikator können Sie die zu erwartende Rendite heranziehen. Je höher die Rendite ist die ein Produkt abwirft, desto höher ist auch das Risiko. Sie können Ihr Geld richtig anlegen, indem Sie in Finanzprodukte auswählen die kurzfristig verfügbar sind und aber auch langfristig betrachtet werden sollten. Berücksichtigen Sie auch dieses Kriterium.

Ihre Aufgabe ist es nun Ihr Wissen zu bestimmten Finanzprodukten zu analysieren und ähnliche Produkte in Gruppen einzuordnen. Dies ist wichtig, damit Sie in Zukunft nicht alles auf eine Karte setzen, sondern direkt von Anfang an Ihr Risiko streuen. Dies erreichen Sie, indem Sie in unterschiedlichste Finanzprodukte Ihr Geld investieren. Damit Ihnen auch ein paar Produkte auf Anhieb einfallen, schreibe ich Ihnen kurz mal ein paar Produkte auf. Ich mache dies bewusst ganz ohne Wertung der Produkte, denn jeder muss am Ende selbst wissen welchen Produkten er vertraut und welche er lieber nicht anfasst. Produkte die ich persönlich überhaupt nicht mag, können ja mitunter Ihre Favoriten sein!

Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, Immobilien, Metalle, Rohstoffe, Tagesgeld, Festgeld, Sparbücher, Bausparverträge, kapitalbildende Versicherungen, Optionsscheine, Beteiligungen, Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, Sparpläne und viele weitere Finanzprodukte die Sie kennen.

Gern bin ich Ihnen bei der Erstellung einer Übersicht behilflich. Schreiben Sie mir einfach eine Email oder einen Kommentar. Viel Spaß beim analysieren. Im kommenden Artikel dieser Artikelserie werden ich Ihnen schreiben wie sich der Kreislauf schliesst.

Ihr

Alexander Fischer


© 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Wie letzten Donnerstag angekündigt gibt es heute nun die Fortsetzung des ersten Teils von “Ein mal im Monat sollten Sie sich um Ihre Finanzen kümmern”.

Zwischenkonto:
Welche Einzahlungen konnten im letzten Monat verbucht werden? Neben dem Einkommensüberschuss können auch andere Einzahlungen eingegangen sein. Lesen Sie noch mal nach, was es alles sein könnte. Passt das Budget für die Reserve und die “anderen” Ausgaben noch? Ermitteln Sie den Betrag der die beiden genannten Posten übersteigt. Dieser Betrag wird nun wieder an unser Vermögensbudget, unserem Tagesgeldkonto, überwiesen. Alles was auf dem Zwischenkonto übrig bleibt, dient der von Ihnen ermittelten Reserve und dem Budget für Ihre “anderen” Ausgaben.


Vermögensbudget:
Hier müssen Sie zuerst Ihre sämtlichen Vermögenswerte aktualisieren, um zu sehen wie sich im letzten Monat Ihr Vermögen verändert hat. Übertragen Sie die Werte in Ihre Vermögensdatei. Danach können Sie ablesen ob Sie frisches Kapital zum investieren zur Verfügung haben. Wenn nein, dann müssen Sie nichts weiter veranlassen. Warten Sie auf den nächsten Monat und kümmern Sie sich in der verbleibenden Zeit darum Ihre Einnahmen zu maximieren und Ihre Ausgaben zu minimieren! Wenn allerdings Geld zum investieren zur Verfügung steht, dann zeigt Ihnen das Programm auch an, in was Sie es investieren sollen. Entsprechend müssen Sie nun Vorkehrungen treffen, um das Geld zu investieren. Angenommen Sie sollen in Aktien/Fonds investieren, dann müssen Sie nun schauen ob sich der Einstieg in bereits bestehende Aktien- oder Fondspositionen in Ihrem Depot lohnen, um diese dadurch zu verbilligen oder ob Sie in bestimmte Werte aus Ihrer Beobachtungsliste investieren wollen/können. Nach dem Hinweis Ihres Programms, wissen Sie in welche Anlageklasse Sie wie viel Geld investieren können/sollen. Nun beginnt für Sie die Recherche. Das muss nicht unbedingt auch am heutigen Finanztag geschehen. Das können Sie auch in den kommenden Tagen und Wochen machen. Wichtig ist nur, dass Sie an Ihrem Finanztag ermitteln ob Sie handeln müssen oder nicht. Wenn ja, dann beginnen Sie damit, sich zu informieren und dann auch zu investieren, sobald Sie eine Entscheidung getroffen haben. Sollten Sie zu keiner Entscheidung kommen, dann wird früher oder später der nächste Finanztag kommen. An diesem Tag werden Sie aufgrund der Nicht-Investition einen höheren Investitionsbedarf ermitteln. Zusätzlich eventuell auch in andere Anlageklassen, da ja nun mehr Geld für Investitionen zur Verfügung steht. Sie haben keinen Zwang das Geld zu investieren. Sie wissen nur, dass Sie investieren könnten. Warten Sie ruhig bis sich eine Gelegenheit ergibt und setzen Sie sich nicht unter Druck sofort das Geld irgendwohin investieren zu müssen. Sollten Sie allerdings eine Entscheidung getroffen haben, dann heißt das für Sie nun, das benötigte Geld vom Tagesgeldkonto auf das Zwischenkonto “zurück” zu buchen und von dort direkt und ohne Abzug weiter in die gewünschte Anlageform zu überweisen. Beim nächsten Finanztag kommen Sie wieder zu dem Punkt, Ihre Anlagewerte zu aktualisieren und dann werden Sie auch die neu getätigte Investition berücksichtigen.

Da nicht jeden Monat an allen Punkten/Konten Handlungsbedarf besteht, dürften Sie sehr schnell Routine in Ihren Aufgaben bekommen und am Ende auch nur wenig Zeit benötigen. Da ich mir sämtliche Monatsergebnisse separat abspeichere, kann ich nun auch die aktuellen Ergebnisse mit zurück liegenden Monaten vergleichen. Ich verbringe daher auch ein wenig Zeit damit, mir nur die Veränderungen, im Vergleich zu den Vormonaten, näher anzuschauen. Es ist für mich einfach sehr interessant zu sehen, wie sich einzelne Posten entwickelt haben. Ich sehe sozusagen, wie mein Geld arbeitet.

Haben Sie Fragen wie Sie Ihren Finanztag gestalten sollten? Verstehen Sie den einen oder anderen Ablauf nicht oder haben Sie Anregungen was wir noch gemeinsam verfeinern oder verbessern können? Bitte schreiben Sie mir Ihren Kommentar, dann haben alle Leser etwas davon.


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Ich hatte Ihnen ja bereits geschrieben, dass Sie sich um Finanzen selbst kümmern müssen. Nur wenn Sie den Überblick über Ihr Geld haben, werden Sie ein Vermögen aufbauen können. Im Prinzip reicht es vollkommen aus, wenn Sie sich an einem Tag im Monat Ihren Finanzen widmen. Warum nur einmal im Monat? Sie können natürlich auch täglich Ihren Kontostand anschauen, aber an Ihrem monatlichen Finanztag werden Sie sich detaillierter um Ihr Geld kümmern. Aufgrund meiner Routine benötige ich deutlich weniger als eine Stunde um alles zu managen. Anfangs werden Sie sicher etwas mehr Zeit benötigen, aber mit der Zeit werden Sie eingespielter und zügiger voran kommen. Es ist daher wichtig, vorab festzulegen wann Sie sich die Zeit für Ihre Finanzen nehmen und vor allem was Sie dann genau prüfen sollten.

© Gerd Altmann Geralt - Photoopia

Wann ist der beste Zeitpunkt für Ihre Finanzen?
Für mich ist der beste Zeitpunkt immer der Sonntagnachmittag. Da habe ich in der Regel immer mal eine Stunde Zeit und ich werde selten gestört. Wann ist bei Ihnen der beste Zeitpunkt? Wann haben Sie eine Stunde Zeit und Ruhe um Ihre Finanzen zu prüfen? Gut, der Tag ist schon mal festgelegt. Aber welche der vier Wochen eines Monats macht am meisten Sinn? Damit Sie auch was zum prüfen haben, sollten auf Ihren Konten alle Buchungen wie Überweisungen, Daueraufträge sowie alle Zahlungseingänge abgerechnet worden sein. Bei mir ist das immer am Monatsanfang der Fall. Bis zum 4. des Monats ist der Großteil aller wichtigen Dinge verbucht. Den darauf folgenden Sonntag habe ich mir ausgewählt. Das erste Wochenende im Monat sozusagen. Wenn der Monatswechsel ungünstig fällt, zum Beispiel genau auf das erste Wochenende, dann warte ich bis zum nächsten Wochenende. Damit ich nicht jeden Monat dran denken muss, wann genau der Zeitpunkt für meine Finanzen ist, habe ich mir in meinem elektronischen Kalender eine feste Terminserie eingerichtet und erhalte nun jeden Monat rechtzeitig eine Erinnerung. Einen interessanten Artikel, über die Verwendung eines elektronischen Kalenders, habe ich bereits vor längerer Zeit geschrieben. Gern möchte ich Ihnen heute hier an dieser Stelle den Artikel noch mal zur Erinnerung verlinken.

Was machen Sie nun an Ihrem Finanztag?
Zuerst prüfen Sie ob Ihr Kalender wichtige Erinnerungen für Sie parat hat. Zum Beispiel kann ein Tagesgeld-Neukunden-Bonus auslaufen und Sie sollten sich nach einem neuen Anbieter umschauen. Oder vielleicht rückt die Kündigungsfrist einer Versicherung näher und Sie sollten einen Versicherungsvergleich durchführen um, bei einem günstigeren Angebot, schnell wechseln zu können. Weitere Terminmöglichkeiten habe ich Ihnen im oben genannten Artikel genannt. Schauen Sie einfach mal rein. In den letzten Wochen haben wir uns ja intensiv um unsere Zahlungsströme und unsere Vermögensstrategie gekümmert. Im Prinzip fangen Sie nun an, Punkt für Punkt, also Konto für Konto zu prüfen, ob alles so verlaufen ist wie Sie es geplant hatten oder Sie nehmen eventuelle Korrekturen vor.


Einkommenskonto:
Prüfen Sie hier die Einkommens- und Ausgabenbudgets. Haben sich die Budgets verändert? Ist der Einkommensüberschuss so hoch wie geplant, höher oder niedriger? Überweisen Sie den ermittelten Überschuss auf das Zwischenkonto. Sind die Ausgaben in diesem Monat höher? Zum Beispiel aufgrund jährlicher Versicherungszahlungen oder ähnlichem? Korrigieren Sie dies mit einer Überweisung vom Zwischenkonto zum Einkommenskonto. Wenn alles funktioniert hat, haben Sie wieder ein ausgeglichenes Einkommens- und Ausgabenbudget. Der neue Monat kann wie geplant mit dem gewohnten Budget starten.

Dies soll es für heute erst mal gewesen sein. Der zweite Teil folgt am kommenden Donnerstag. Verpasst nicht die interessante Fortsetzung!

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Artikel 5 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

In unserem heutigen Artikel geht es darum, unseren Zahlungsstrom weiter zu führen. Die Quelle war unser Einkommenskonto. Eine weitere Geldstation bzw. ein kleines Auffangbecken, war im letzten Artikel unser Zwischenkonto. Von dort fliesst nun unser überschüssiges Geld weiter in das Vermögensbudget. Dies ist, ähnlich wie unser Zwischenkonto, ein weiteres Staubecken für unser Geld. Allerdings mit einem anderen Verwendungszweck. Für das Vermögensbudget benötigen Sie ein Tagesgeldkonto. Dies ist nötig da Ihr Geld hier länger verbleibt und Sie auch Zinsen bekommen sollen. Wie Sie ein gutes Tagesgeldkonto finden und worauf Sie bei der Kontoeröffnung unbedingt achten sollten, erfahren Sie ausführlich im nächsten Artikel.

Heute soll es speziell nur um unser neues Vermögensbudget gehen. Vorab möchte ich Ihnen noch zwei wichtige Dinge erklären.
Erstens:
Bisher haben wir über das Einkommenskonto und das Zwischenkonto gesprochen. Beide Konten ergänzen sich. Das bedeutet, wenn zum Beispiel auf dem Einkommenskonto mal das Budget für die Ausgaben etwas höher ist als Sie es vorher prognostiziert hatten, dann können Sie mittels der Reserve auf dem Zwischenkonto das Einkommenskonto unterstützen und ausgleichen. Umgekehrt funktioniert es genauso. Sollten Sie mal in einen Monat deutlich niedrigere Ausgaben haben oder auch mal mehr Einnahmen verbuchen können, dann erhöht sich automatisch Ihr Einkommensüberschuß. Diesen überweisen Sie monatlich auf das Zwischenkonto.


Zweitens:
Das Vermögensbudget ist sozusagen die Basis für Investitionen in Ihr (zukünftiges) Vermögen. Es muss Ihnen daher folgendes klar sein: Jeder Euro der vom Zwischenkonto zum Vermögensbudget überwiesen wird, fließt nicht mehr zurück, bleibt im Vermögensbudget und dient nur der Vermögensbildung! Egal was passiert, das Geld fliesst nicht mehr zurück und kommt nicht mehr in den Geldkreislauf zwischen Einkommenskonto und Zwischenkonto. Dadurch würde Ihr Vermögen nur verwässert und nicht vergrößert. Sie müssen also dafür sorgen, dass Sie alle kleineren und vor allem größeren Anschaffungen wie Urlaub, Auto oder sonstige Dinge, nur mittels dem Einkommenskonto und dem Zwischenkonto finanzieren. Für größere Anschaffungen ist es oft hilfreich entweder die Reserve großzügig zu gestalten oder neben das Zwischenkonto noch ein kleines Sparkonto zu hängen. Dort können Sie für Ihre größeren Wünsche jeden Monat mit unterschiedlichsten Beträgen ein Polster ansparen. Das ist aber ganz Ihnen überlassen. Denken Sie daran: Es gibt kein zurück mehr!

vermoegensbudget

Wozu brauchen wir ein Vermögensbudget?
Unser neues Tagesgeldkonto muss nun monatlich gefüllt werden. Das machen Sie immer nur an Ihrem monatlichen Finanztag. Denn an diesem Tag sind bereits alle monatlichen Zahlungen verbucht worden und Sie wissen wie viel Überschuss vorhanden ist. Zum Thema Finanztag, bekommen Sie von mir in einem der nächsten Artikel umfangreichen Erklärungen und Hilfestellungen. Sie haben ja bereits ermittelt, wie viel Geldreserve Sie auf dem Zwischenkonto haben möchten. Sagen wir mal es sind 200 Einheiten. Dazu haben Sie Ihr Budget für “andere” monatliche Ausgaben ermittelt. Unterstellen wir dafür einen Betrag in Höhe von 30 Einheiten. Dadurch dass Sie sämtliche Einkommensüberschüsse vom Einkommenskonto auf das Zwischenkonto überweisen, wird dort der Kontostand jeden Monat größer. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie Ihr gesetztes Budget für “andere” Ausgaben nicht überschreiten und Sie nicht an Ihre Reserve müssen. Sie müssen nun nichts weiter tun, als an Ihrem Finanztag, alles was über Ihrem Rerserve-Betrag liegt (Reserve + “andere” Ausgaben) auf das Tagesgeldkonto, unserem Vermögensbudget, zu überweisen. In unserem Beispiel wären das alle Beträge über den 230 Einheiten.


Ergebnis des ganzen:
Sie beginnen somit jeden Monat aufs Neue mit einem Einkommenskonto auf dem 60 Einheiten (unser bekanntes Beispiel) liegen. Dieses reicht locker aus um Ihr Ausgabenbudget (auch ca. 55 bis 60 Einheiten) zu begleichen. Ihr Zwischenkonto hält für Sie Ihre errechnete Reserve für Notfälle sowie für Ihre monatlichen “anderen” Ausgaben bereit. Jeden Monat haben Sie also gleich viel Geld zur Verfügung, egal in welchem Monat. Alles was sich darüber hinaus auf dem Zwischenkonto angesammelt hat, fließt in das Vermögenbudget ein. Von hier aus werden wir in Zukunft beginnen das Geld in die unterschiedlichsten Anlageklassen zu investieren. In welche Anlageprodukte genau und nach welchem System, das werden wir demnächst noch besprechen. Solange Sie das Geld vom Vermögensbudget nicht investieren, verbleibt es auf dem Tagesgeldkonto und wird jeden Monat mehr, durch die Überweisungen vom Zwischenkonto (Monat für Monat) und den Zinserträgen auf dem Tagesgeldkonto.
Wichtig ist aber, dass jeder Euro nur noch in die Richtung Vermögensaufbau fliesst. Nicht mehr zurück in den Zahlungsstrom für Ausgaben. Näheres dazu schreibe ich Ihnen in der kommenden Woche.

Ihr

Alexander Fischer

© 2009 – 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.

Ein Zwischenkonto wird dringend benötigt

Author: Alexander Fischer

Artikel 4 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Am letzten Montag war ja bereits der Startschuss zum ersten Teil unserer Artikel-Serie für eine neue Anlagestrategie. Widmen wir uns heute nun dem nächsten Schritt. Nachdem wir unser Einkommenskonto mit unserem Ausgabenbudget abgeglichen und einen Einkommensüberschuss ermittelt haben, muss dieser Überschuss nun auf ein separates Konto eingezahlt werden. Da Ihre Haupteinnahmen sowie Ihr Ausgabenbudget jeden Monat nahezu gleich hoch sind, sollten Sie den Einnahmeüberschuss mittels eines Dauerauftrages jeden Monat zu einem festen Zeitpunkt, am besten direkt nach Eingang der Einnahmen, weiter auf ein Zwischenkonto transferieren. Dazu habe ich Ihnen die bereits bekannte Grafik aus dem letzten Artikel erweitert.

schema neu 2

Welche Funktionen muss das Zwischenkonto erfüllen?
Im Prinzip muss das Zwischenkonto ein normales Bankkonto sein. Sozusagen ein Girokonto ohne Giro, da es hier keinen festen Gehaltseingang gibt wird es oft auch Guthaben- oder Sparkonto genannt. Sie werden das Konto nur als Zwischenlager für einen gewissen Geldbetrag nutzen. Das Konto muss die Möglichkeit für Überweisungen und Daueraufträge bieten. Wenn Sie sogar Guthabenzinsen bekommen ist das schön, aber rechnen Sie nicht damit. Im Gegenteil, evtl. werden Sie sogar Kontoführungsgebühren zahlen müssen. Aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken, denn das Konto werden Sie benötigen. Wichtig ist auch, dass Sie eine EC-Karte bekommen um Abhebungen tätigen zu können! Einen Dispokredit werden Sie nicht benötigen. Das Konto muss auf Guthabenbasis eröffnet werden!


Welche Aufgabe hat das Zwischenkonto?
Auf dem Zwischenkonto landen nun jeden Monat Ihre Einkommensüberschüsse sowie alle sonstigen Einnahmen die Sie erzielen. Zusätzlich befindet sich auf diesem Konto Ihr Budget für Ihre “anderen” monatlichen Ausgaben, die wir im letzten Artikel von den “Lebenshaltungskosten” getrennt und ermittelt haben. Des weiteren liegt auf diesem Konto Ihre eiserne Geld-Reserve für finanzielle Notfälle – und nur dafür!

Ihr neues Zwischenkonto im Detail:
Wie bereits weiter oben genannt wird das Zwischenkonto monatlich durch Ihren Einkommensüberschuss gefüllt. Dazu kommen in Zukunft alle weiteren Einnahmen die Sie erzielen. Welche können das sein? Im Prinzip ALLES was Ihnen jemand überweist und was nicht Ihr regelmäßiges Einkommen ist. Das können Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten oder 400-Euro Jobs sein. Sie bekommen von Freunden oder Bekannten noch Geld überwiesen? Geben Sie auch hier die Kontoverbindung des Zwischenkontos und nicht Ihres Einkommenskontos an. Sie haben bei Ebay etwas verkauft? Geben Sie dem Käufer auch diese Bankverbindung. Sämtliche Auszahlungen aus Ihren Geldanlagen landen ab sofort auf diesem Konto. Zum Beispiel die Auszahlung des Bausparvertrages oder der Verkauf von Aktien usw. Alle Einnahmen landen auf dem Zwischenkonto.

Beim letzten Mal haben Sie bereits ermittelt, wie hoch Ihr monatliches Budget für Ihre “anderen” Ausgaben ist. Ich möchte nochmal kurz einen Auszug anreißen: “Alle Ausgaben der Rubrik “andere Kosten” dürften nun nur noch einen persönlichen Anreiz haben. Wie zum Beispiel Kosten für Kinobesuche, Dinge die Sie gekauft oder ersteigert haben oder Kosten fürs ausgehen zum Essen oder Feiern. Aber Sie wissen selbst am besten welche “anderen Kosten” Sie sich selbst gönnen.” Den Betrag den Sie hier ermittelt haben werden wir im kommenden Artikel benötigen.

Kommen wir nun noch zu Ihrer finanziellen Geld-Reserve. Sollten Sie bisher keine finanzielle Reserve haben, dann wird es höchste Zeit. Durch unsere Strategie wird Ihre Geld-Reserve nach und nach bis zur erwarteten Höhe aufgebaut. Vorher müssen Sie nun aber erst den Betrag Ihrer finanziellen Reserve ermitteln. Die Höhe legt jeder für sich selbst fest und kann daher schlecht vorgegeben werden. Wichtig ist, dass im Notfall genug Geld für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung steht. Angenommen Sie werden arbeitslos und müssen monatlich mit weniger Geld auskommen. Was meinen Sie, wie lange werden Sie mit Ihrer beruflichen Qualifikation brauchen, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden? Dieser Zeitraum muss neben dem Arbeitslosengeld überbrückt werden. Das Arbeitslosengeld beträgt bei Arbeitslosen mit Kindern 67% des letzten Nettolohnes. Bei Arbeitslosen ohne Kinder sind es 60% des Nettolohnes. Bei einer Arbeitslosigkeit werden Ihnen somit zwischen 33% und 40% Ihres bisherigen Nettolohnes fehlen. Wie viel ist das bei Ihnen? Den von Ihnen ermittelten Betrag müssen Sie nun mit den Monaten multiplizieren, die Sie in etwa brauchen werden, um einen Arbeitsplatz mit vergleichbarem Einkommen zu finden. Der ermittelte Betrag ist Ihre persönliche Geldreserve. Von diesem Geld können Sie in Zukunft auch Notfall-Zahlungen begleichen. Diese kommen immer mal wieder vor und können nicht geplant werden. Wie zum Beispiel die teurere Reparatur des Autos, eine neue Waschmaschine weil die alte Ihren Geist aufgegeben hat usw. Wichtig: Es geht hier nicht um Anschaffungen die Sie schon immer mal machen wollten! Von der Reserve werden nur Notfälle bezahlt. Den schönen neuen Fernseher kaufen Sie sich erst, wenn Sie einen Großteil davon angespart haben. Von der Reserve wird er nur gekauft, wenn der alte Fernseher definitiv defekt ist und Sie ohne einen neuen nicht mehr leben können. Ein Notfall sozusagen.

Fazit:
Viele Informationen haben Sie heute erhalten. Zusammengefasst heißt das, Sie sammeln auf dem Zwischenkonto alle sonstigen Einnahmen und den Einnahmeüberschuss und verwenden das Konto um Ihre „anderen“ Ausgaben zu begleichen und um sich eine wichtige finanzielle Reserve anzusparen. Im nächsten Artikel geht es bereits weiter.

Ihr

Alexander Fischer


© 2009 – 2010, Vermögensaufbau mit Plan – Reich mit Plan. All rights reserved.