Diesen Blog schreibe ich für euch, um zu zeigen, dass "reich" werden gar nicht so schwer ist. Im Prinzip müsst ihr nur mehr sparen und weniger ausgeben. Das klingt sicherlich etwas simpel, aber das ist es auch. Zudem erkläre ich euch worauf es bei der Geldanlage ankommt, welche Produkte es in der Finanzwelt gibt und wie sie funktionieren. Ihr bekommt von mir kostenlos eine kleine Vermögenstabelle um eure eigenen Finanzen zu optimieren. Das und noch viel mehr, erwartet euch hier auf www.Reich-mit-Plan.de
Euer Alexander Fischer
Wer das Reich-mit-Plan-Musterdepot aufmerksam verfolgt weiß, dass ich mittlerweile fast 20 Positionen in meinem Depot liegen habe. Da noch nicht alle Rubriken gefüllt sind, werden noch weitere Fonds und Aktien hinzukommen. Nun ist es ja nicht so, dass ich immer gleich weiß was ich kaufen kann und was es überhaupt alles gibt. Wenn ihr euch die Vermögenstabelle anschaut, könnt ihr selbst sehen wie viele Rubriken ich dort integriert habe. Sobald ich mich in weitere Investment-Themen eingelesen habe, erweitere ich meine Tabelle immer wieder. Als nächstes möchte ich zum Beispiel im privaten Bereich ein Investment auf der Kreditplattform Smava eingehen. Dadurch diversifiziere ich mein Depot immer weiter und minimiere mein Risiko. Woher aber weiß ich nun auf Anhieb, in welche Wertpapiere ich investieren kann? Dafür habe ich mir eigens eine Watchlist eingerichtet.
Bei Comdirect habe ich mir dafür einen kostenlosen Account eröffnet. Auf der Startseite gibt es in der obigen Navigation den Button „Musterdepot“, über den ich mich ganz einfach kostenlos registriert habe. Was mir am Comdirect-Musterdepot besonders gut gefällt: Ich kann in meinem Account mehrere Watchlisten gleichzeitig anlegen. Ich habe mir für jede einzelne Rubrik meiner Vermögenstabelle eine eigene Watchlist eingerichtet. Das geht ganz bequem mit wenigen Mausklicks. Hier sammle ich nun sämtliche Aktien und Fonds die ich zur jeweiligen Rubrik gefunden habe. Im Musterdepot „Rohstoffe“ zum Beispiel trage ich alle vielversprechenden Aktien von Unternehmen aus der Rohstoff-Branche und auch spezielle Rohstoff-Fonds ein. Muss ich nun in die Rubrik Rohstoffe investieren, dann stehen mir bereits erste Werte zur Verfügung aus denen ich auswählen kann. Was ich allerdings noch nicht weiß ist, welcher der Werte nun am ehesten geeignet wäre. Dafür habe ich mir ein Bewertungssystem überlegt und eine Checkliste angelegt. Damit kann ich eine bessere Wertpapier-Auswahl treffen. Auf die Checkliste werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch detaillierter eingehen. Jetzt geht es um das Bewertungssystem.
Ich lese nahezu täglich Finanzwebseiten, Blogs, Newsletter, Wirtschaftsmagazine oder auch den Wirtschaftsteil normaler Tageszeitungen. Überall gibt es Berichte und Reportagen in denen Aktien und Fonds empfohlen werden. Wenn mir ein Wertpapier besonders gefällt, übernehme ich es in die jeweilige Watchlist mit einem Stück. Meine Watchlisten dienen nicht dazu eine Wertsteigerung zu erzielen, sie haben einfach nur die Aufgabe interessante Werte in Rubriken zu sammeln und zu bewerten. Gleichzeitig abonniere ich mir bei Google News die entsprechenden Nachrichten zum jeweiligen Unternehmen oder Fonds. Dadurch bleibe ich, was News angeht, auf dem Laufenden. Wie bewerte ich nun sämtliche in die Watchlisten eingetragenen Wertpapiere?
Dies möchte ich euch im nächsten Artikel näher erläutern. Eure Aufgabe für heute: Wenn ihr Bedarf habt, dann eröffnet euch einen kostenlosen Musterdepot-Account bei Comdirect und legt euch die benötigten Watchlisten an. Wenn ihr bereits eine Watchlist habt, dann könnt ihr die Werte in die neue Liste übertragen.
Heute möchte ich noch mal auf die Performance des Reich-mit-Plan Musterdepots zurückkommen. Das erste Jahr ist ja abgelaufen und ich konnte eine Wertsteigerung von +19% (davon +18% durch Einzahlungen) erzielen. Für mich persönlich ist es am wichtigsten, dass mein Depot überhaupt steigt. Mir ist es im Prinzip egal wie eine Steigerung von +19% zustande gekommen ist. Einzig und allein die tatsächliche Steigerung ist für mich ausschlaggebend.
Das Verhältnis von +18% Einzahlungen zu +1% Rendite verändert sich mit zunehmendem Kapital immens. Anfangs ist der Punkt der Einzahlungen für sehr hohe Steigerungsraten verantwortlich. Mit den Jahren nimmt das Verhältnis stark ab und die erzielte Rendite bestimmt dann mehr und mehr die Wertsteigerung des Depots. Darum ist es sehr wichtig zu Beginn eines Vermögensaufbaus jeden Euro den man verschmerzen kann auch zu sparen um damit Kapital aufzubauen. Später wenn ein ordentlicher Kapitalstock vorhanden ist, kann man die Sparquote gern senken. Zum Beispiel wenn andere größere Anschaffungen geplant sind oder wenn ihr nun lockerer leben wollt. Thema: Ich gönn mir jetzt mal was, als Belohnung weil ich die ganzen Jahre so fleißig gespart habe.
An einem Beispiel möchte ich euch gern das Verhältnis von Sparrate und Rendite etwas näher bringen. Der besseren Vergleichbarkeit gehe ich davon aus, dass wir nur sparen und keine Rendite erzielen.
Beispiel 1 – Niedriges Anfangskapital
Angenommen wir haben, wie im Reich-mit-Plan Musterdepot, 20.000,- Euro Startkapital und sparen monatlich 300,- Euro. Nach einem Jahr ohne angenommene Wertsteigerung beträgt das Guthaben 23.600,- Euro. Das entspricht einer Steigerungsrate von +18%. Nach 15 Jahren haben wir 74.000,- Euro angespart.
Beispiel 2 – Hohes Anfangskapital
Bei diesem Beispiel sind die oben genannten 15 Jahre ins Land gegangen und das Kapital beläuft sich mittlerweile auf 74.000,- Euro. Die Sparrate haben wir über all die Jahre bei 300,- Euro belassen. Nach einem weiteren Jahr, wieder ohne angenommene Wertsteigerung, beträgt das Guthaben 77.600,- Euro. Obwohl wir seit Jahren jeden Monat gleich viel sparen und keine Rendite am Markt erzielen konnten, beträgt der Wertzuwachs nur noch magere +5%. Mit jedem weiteren Jahr verlangsamt sich der Aufbau unseres Vermögens sichtbar. Nach weiteren 15 Jahren Besparung mit 300,- Euro monatlich erreichen wir ein Guthaben von 128.000,- Euro. Das Depot steigt mittlerweile nur noch um +3% pro Jahr.
In meinem Musterdepot habe ich mir aktuell als Zielmarke eine jährliche Steigerung von +25% gesetzt. Sicherlich ist das sehr ambitioniert, aber aktuell erreicht bereits meine Besparung einen Wert von +18%. Stand heute muss ich also nur ca. +7% Rendite am Markt erreichen. In 15 Jahren sieht das ganze schon anders aus. Da erreicht mein Depot nur noch +5% mit den monatlichen Besparungen. Wie soll ich dann jedes Jahr +20% Rendite schaffen um mein Ziel von +25% zu erreichen? Gegen das Abschmelzen der jährlichen Wertsteigerung können wir etwas tun. Lest dazu bitte auch den nächsten Artikel.
Im ersten Artikel dieser Artikelserie habe ich euch bereits meine persönliche Vermögenstabelle gezeigt, so wie Sie derzeit aussieht. Da ich immer wieder Emails von einigen Bloglesern bezüglich meiner eigenen Vermögensverteilung erhalte, möchte ich nun auf die einzelnen Punkte meiner Tabelle näher eingehen.
Der erste Punkt ist in meiner Tabelle ist mit der Wichtigste. Das Bargelddepot. Bei mir besteht es aus einem, regelmäßig wechselnden Tagesgeldkonto und Bausparverträgen. Sämtliches überschüssiges Geld, welches mein monatliches Budget hergibt, überweise ich auf mein Tagesgeldkonto. Die Bausparverträge habe ich nur um damit die vermögenswirksamen Leistungen meines Arbeitgebers einzusammeln. Da die Verträge bereits zuteilungsreif und somit täglich ohne Verlust auszahlbar sind, zähle ich sie zum Punkt Bargeld dazu. Nicht zuteilungsreife Verträge solltet ihr in einer anderen Rubrik unterordnen. Zum Beispiel bei Anleihen, da die Finanzprodukte in dieser Rubrik auch an gewisse Laufzeiten gekoppelt sind und eine vergleichbare Sicherheit bieten – wenn man das bei Anleihen momentan überhaupt sagen darf. Als Sollwert habe ich meinem Bargelddepot derzeit einen Wert von 5% zugeordnet. Das liegt einfach daran, dass sich im Moment sehr viele interessante Möglichkeiten für Investments bieten. Gerade aufgrund der aktuellen Marktsituation und der Unsicherheit an den Finanzmärkten mit Blick auf Inflation und Deflation, möchte ich mein Geld lieber ertragreich und sicherer anlegen und nicht auf einem Tagesgeldkonto versauern lassen. Sollte sich mal eine Phase ergeben, in der es schwierig wird zu investieren, dann werde ich den Wert der Bargeld-Rubrik anheben und die nötigen Ressourcen aus den anderen Anlagegruppen abziehen. Im Prinzip genauso, wie ich es im Februar beim RmP-Musterdepot mit der Anleihe-Rubrik gemacht habe.
Die zweite Rubrik ist momentan in aller Munde. An Rohstoffen, allen voran Edelmetallen, kommt niemand mehr vorbei. Rohstoffe sind schon immer ein wichtiger Bestandteil der Vermögensanlage gewesen. Sie schützen vor Inflation und bieten ausreichenden Schutz bei Unsicherheiten an den Finanzmärkten. Insgesamt investiere ich derzeit 20% in den Bereich Rohstoffe. Davon 7% bzw. 3% in physisches Gold und Silber. Warum der Unterschied? Lest dazu bitte meinen Artikel Gold und Silber gehören in jedes Depot. Den Großteil (10%) meiner Rohstoff-Position investiere ich allerdings in unterschiedliche Fonds mit folgenden Anlageschwerpunkten:
- Agrar-Rohstoffe ohne Edelmetalle
- Fonds mit physischer Edelmetall-Hinterlegung (nicht nur Gold und Silber)
- Goldminenfonds
- Fonds die in die Themen Wasser, Solar, Wind und andere regenerative Energien investieren
Neben den Investitionsmöglichkeiten in Fonds oder ETFs (Indexfonds) halte ich noch einen kleinen Aktienteil an einem Minenunternehmens aus Nordamerika. Das Unternehmen arbeitet an über 80 Projekten und generiert seinen Cashflow in erster Linie durch Veroptionierung seiner Gebiete. Im Prinzip ist allein schon dieses Unternehmen wie ein kleiner Goldminenfonds aufgestellt. Es wird der Tag kommen, an dem das Potential dieses Unternehmens auch an der Börse honoriert wird. Ich rechne daher mit einer deutlichen Vervielfachung des Aktienkurses. Der Wert dieser Einzelposition ist allerdings, im Vergleich zu meinem gesamten Anlagevermögen, sehr gering und somit nicht mit großem Risiko behaftet.
Sollte sich der derzeitige Rohstoffzyklus dem Ende neigen, werde ich meine Positionen in der Unterrubrik Fonds und Aktien nach und nach verkaufen. Am schnellsten und einfachsten geht dies, in dem ich meine börsennotierten Wertpapiere mit Stopkursen absichere. Das physische Gold und Silber würde ich nur wenn nötig, in kleinen Stücken bei Ebay veräußern. Warum bei Ebay? Lest selbst. Bis nächste Woche.
Vor gut einem Jahr habe ich euch meine Vermögenstabelle hier im Blog ausführlich vorgestellt. Anhand von Beispielsimulationen konnte ich euch die Funktionsweise hoffentlich gut veranschaulichen. Mittlerweile haben bereits viele User von der Download-Möglichkeit Gebraucht gemacht. Ich möchte mich hier nochmals für euer Vertrauen und eure Downloads bedanken. Mit einigen Usern stehe ich seit dem im regen Email-Austausch. Denn der Aufbau eines Vermögens ist für viele mehr als nur ein Wunschtraum oder ein Hobby. Wer reich werden will, muss auch was dafür tun!
Eine der meistgestellten Fragen vieler Blogleser ist, wie meine persönliche Vermögensaufteilung aussieht. Gern möchte ich heute für alle Leser das Geheimnis, welches ja überhaupt keines ist, lüften. Zudem möchte ich euch die einfache Vermögenstabelle kostenlos zur Verfügung stellen. Dadurch kann nun jeder von euch mitmachen und sein Vermögen strukturieren.
Allerdings möchte ich euch gleich zu Beginn darauf hinweisen, dass die Übersicht ganz allein auf meine persönlichen und finanziellen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Sicherlich könnt ihr die Tabelle 1:1 übernehmen, nur ist das in den wenigsten Fällen sinnvoll. Denn jeder von euch hat ein anderes Wissen auf dem Gebiet der Finanzen. Zudem ist es auch entscheidend, wie viel Geld ihr anlegen müsst und wollt und welche Anlageprodukte ihr favorisiert. Eine Depotstruktur bei einem Guthaben von zum Beispiel 10.000,- Euro sollte anders aussehen, als eine mit über 500.000,- Euro. Die Sicherheitsorientierung nimmt mit der Höhe des zu verwaltenden Geldes zu. Lest dazu bitte auch den Artikel über Risikominimierung. Hier habe ich euch geschrieben, welche Produkte ihr zuerst in euer Depot legen solltet und wie ihr weitere Finanzprodukte findet, um nach und nach eure Struktur zu erweitern und das Risiko zu minimieren.
Wie ihr sehen könnt arbeite ich privat mit der komplexen Variante der Vermögenstabelle. Allerdings kann ich euch versichern, dass auch ich anfangs die einfache Vermögenstabelle verwendet habe, um zuerst eine Grundstruktur in meine Finanzen zu bekommen. Erst als ich eine solide Verteilung über alle meine damals möglichen Anlageklassen hatte, begann ich damit, jeden einzelnen Punkt der Struktur weiter zu verfeinern. Dabei kam dann die komplexe Vermögenstabelle zum Einsatz. Erst mit dieser Form der Vermögensverwaltung konnte ich mein Geld viel genauer und damit auch erfolgreicher verteilen und investieren.
Warum ich meine Anlageschwerpunkte in dieser Form gewählt habe, möchte ich euch in den kommenden Artikeln etwas genauer erklären. Das ganze ist natürlich nicht in Stein gemeisselt, sondern wird von mir immer wieder an die Gegebenheiten der Finanzmärkte angepasst. Im Prinzip genauso wie ich es auch im Musterdepot immer mal wieder mache. Gepaart mit eurem Finanzwissen könnt ihr sicherlich die eine oder andere Idee in eure Vermögenstabelle übernehmen. Solltet ihr noch keine Vermögenstabelle haben, dann wird es langsam Zeit. Schaut euch einfach mal im Download-Bereich um.
Ihr beginnt dadurch eure ganz persönliche Vermögensstruktur zu entwickeln.
Aus aktuellem Anlaß möchte ich heute auf einen Kommentar des Bloglesers Christian eingehen der im gestrigen Artikel gepostet wurde.
Hallo Herr Fischer,
als ich vor einigen Wochen auf Ihren Blog gestossen bin, habe ich diesen mit hohem Interesse vom allerersten Artikel an gelesen.
Sie haben sehr stark gestartet. Ihre Artikelserien zum “Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie” und “Verwenden Sie eine eigene Vermögenstabelle” waren äußerst informativ und ich habe davon einiges für mich selbst übernehmen können.
Auch die Serie des Musterdepot ist sehr informativ.
Allerdings -und dies ist meine persönliche Meinung- leidet die Anfangs starke Qualität dieses Blogs. Quälend lange Artikel über Edelmetalle, so dass man meinen könnte, dass Sie von proAurum gesponsert werden.
Nun kommt eine weitere Serie zum Thema Wechsel des Stromanbieters. Warum verweisen Sie nicht einfach auf Verivox?
Es gibt so viele Themen, die Ihren Blog weiter aufwerten könnten. Zum Beispiel eine detaillierte Erläuterung Ihrer Positionen im Musterdepot. Warum Optionsscheine? Wie funktionieren diese? ETFs, Fonds, etc.
Ich habe teilweise das Gefühl, dass es hier nur noch schlicht darum geht, das Blog mit Inhalt und Keywords zu füllen.
Ich stand schon des öfteren kurz davor dieses Blog aus meinem Reader zu entfernen, doch habe immer wieder gehofft, dass es Qualitativ wieder aufwärts geht.
Mit ist bewusst, dass dies meine eigene subjektive Meinung ist und viele andere Leser sicherlich anders darüber denken. Dies zeigen unter anderem ja auch positive Kommentare zum Bestellprozess für Edelmetalle.
Ich hoffe, dass ich Sie mit dieser Kritik nicht zu sehr demotiviert habe.
Viele Grüße
Christian
Hallo Christian,
vielen Dank für ihren Kommentar und ihre Offenheit und nein sie motivieren mich damit sogar.
Ich möchte daher etwas genauer auf ihren Kommentar eingehen, denn ich habe volles Verständnis dafür, dass nicht alle Themen und Artikel jedem Leser zusagen.
Mir geht es bei anderen Webseiten, Blogs, Zeitschriften und auch im TV genauso. Welches Angebot bietet einem schon alles genauso wie man es möchte? Es ist sicher eine Seltenheit wenn man zu 100% zufrieden wäre. Es sind immer Teile eines Projektes die einen interessieren. Wenn ich einem Angebot gar nichts abgewinnen kann, dann nutze ich es auch nicht. Wenn ich allerdings etwas finde was mich interessiert und sei es nur ein Tipp der monatlich erscheint, dann komm ich halt nur einmal im Monat zurück und hole mir den Input den ich brauche.
Es ist für mich auch nicht leicht immer genau den Themen-Geschmack meiner Leser zu finden. Ich richte mich bei der Themenwahl der Artikel daher in erster Linie nach meinen persönlichen Interessen und was die User des Blogs (lt. Statistik) am häufigsten suchen und lesen. Wie auch in der täglichen Wirtschaftspresse sind es nun mal im Moment die Rohstoffe die viele interessieren. Silber steht aktuell auf einem 31 jährigen Hoch! Auch die Artikel zum Thema Sky sind ganz oben im Ranking. Hier lässt sich schließlich jede Menge Geld sparen.
Den Punkt mit der Pro Aurum Werbung kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Da fehlt mir ehrlich gesagt ihr Verständnis für das Thema an sich. Da ich in den genannten Artikeln an einem Beispiel zeigen wollte, wie einfach es ist Gold und Silber zu kaufen, musste ich ja einen Anbieter wählen. In diesem Fall habe ich mich für Pro Aurum (dem Marktführer in Europa) entschieden, da ich dort auch selbst meine Edelmetalle kaufe. Es wäre aber egal gewesen welchen Anbieter ich gewählt hätte, ihre Vermutung mit der “gesponsorten Werbung” würde daher immer gegeben sein. Da kann ich leider nichts gegen tun. Eine anonyme Darstellung wäre sinnlos gewesen.
Zum Thema Stromwechsel schreiben sie, ich hätte lieber verlinken sollen. Wenn es nur darum geht, kann ich zu jedem Thema, was ich hier im Blog angesprochen habe, immer nur auf andere Webseiten, Blogs, Magazine usw. verlinken. Egal worum es geht. Ich möchte meinen Blog aber dafür nutzen um auch solche Themen aus meiner Sicht zu beschreiben und meine Erfahrungen den Lesern mitzuteilen. Für sie ist dass Thema scheinbar nicht interessant, aber für sehr viele andere User schon. Warum sind denn immer noch 80% der Haushalte bei den 5 großen (teuren) Hauptstromanbietern unter Vertrag? Und selbst wenn es niemanden interessieren würde, mich hat es im Moment interessiert und darüber wollte ich was schreiben. Und so ist es mit vielen Themen. Es gibt sicherlich auch einige Leser, im Gegensatz zu ihnen, denen meine Musterdepot-Auswertungen zum Hals raushängen. Ich habe sogar schon eine Email bekommen, in der ich beschimpft wurde, warum ich für meine “simplen” Excel-Dateien überhaupt Geld verlangen würde. Denn jeder könnte sich diese auch selbst erstellen. Das sind rein subjektive Ansichten einzelner Personen. Es gibt div. User die mir gedankt haben, weil ich ihnen so ein Tool zur Verfügung gestellt habe, weil sie sich nicht auskennen in Excel und die Einfachheit der Vermögenstabelle besonders schätzen. Aus meiner Sicht und denen der Besteller, ist auch der Preis mehr als fair. Da geben viele Menschen für viel unnützere Dinge mehr Geld aus. Allein das tägliche rauchen, Alkoholkonsum oder die Jamba-Monatsabos kosten deutlich mehr als einmalig diese kleine Tabelle.
Mir ist auch bewusst, dass nicht alle Artikel einen gleichen Qualitätsstandart aufweisen. Aber das müssen sie meiner Meinung nach auch gar nicht. Ich betreibe den Blog nebenbei als Hobby und nicht als Leistungssport. Ich konnte ja selbst entscheiden ob ich lieber seltener Artikel schreibe die dann redaktionell vielleicht etwas tiefgründiger sind oder ob ich meinen Lesern regelmäßig interessante Themen, Artikel, Tipps, Links und vieles mehr rund um das Thema “private Vermögensplanung” präsentiere. Ich hab mich für den zweiten Weg entschieden, bisher auch mit Erfolg – auch nur reine Statistik.
Im Grunde bin ich zu großen Teilen der gleichen Meinung wie sie. Nur habe ich für mich einen anderen Weg gefunden damit umzugehen. Immer wenn mir etwas angeboten wird, egal wo und was. Ich nehme mir das was ich brauche bzw. haben möchte, den Rest überlasse ich anderen die das was ich nicht gebrauchen kann, perfekt verwenden können.
Für sie würde das bedeuten: Sie kennen den Blog RmP in dem ein Musterdepot geführt wird. Hier finden Sie 2x im Monat Artikel die das Musterdepot analysieren und den Verlauf beschreiben. Das ein oder andere Thema wird sie vielleicht auch noch interessieren. Und das wars, der Rest interessiert sie nicht oder langweilt sie sogar. Aber das reicht doch auch schon. Nutzen sie ihre restliche Zeit, um auf anderen Webseiten die für sie wirklich interessanten Themen zu lesen. Wenn sie dadurch wenigsten 2x im Monaten meinen Blog besuchen, bin ich schon sehr zufrieden.
Vielen Dank auch für die Themen-Ideen. Ich schreibe viele Artikel im voraus, die dann immer relativ spät publiziert werden, aber vielleicht kann ich ja mal das ein oder andere genannte Thema aufnehmen. Bis es soweit ist, würde ich mich freuen wenn sie weiterhin ein treuer Leser bleiben würden und zumindest immer dann zurück kommen, wenn für sie interessanten Themen erscheinen.
Ich wünsche ihnen und allen Bloglesern ein schönes Wochenende.
Im Juli 2010 habe ich den Artikel Mit der richtigen Strategie Aktiengewinne sichern veröffentlicht. Dort habe ich beschrieben, wie ich meine Fonds und Aktien mit Stop-Loss Orders absichere. Immer an meinem Finanztag prüfe ich sämtliche Aktien- und Fondskurse und ziehe manuell die Verkaufsorders nach. Der Vorteil bei dieser “manuellen” Variante ist, dass ich größere Schwankungen während eines Monats außen vor lasse und meine Aktien und Fonds dadurch länger im Depot behalte. Das ganze geht im Prinzip auch automatisch. Blog-Leser Manuel hat dazu im oben genannten Artikel einen hilfreichen Kommentar geschrieben, auf den ich heute etwas näher eingehen will.
Manuels Kommentar:
Noch interessanter als das normale Stop-Loss-Limit ist sicherlich das Dynamische Stop-Loss-Limit. Einfacher als damit geht die Absicherung wirklich nicht mehr.
Wie funktioniert ein dynamischer Stop-Loss?
Im Prinzip ganz einfach. Nachdem ihr eine Aktie gekauft habt, setzt ihr sofort wieder eine Verkaufsorder ins System. Zum Beispiel 10% unter dem Kaufkurs. Dadurch ist Ihr Wertpapier nun gegen größere Verluste als 10% gesichert. Wenn der Aktienkurs nun etwas sinken würde, verbleibt euer Stopkurs bei 10% unter dem Einkaufskurs, bis er den Wert erreicht und die Aktie verkauft wird. Erst wenn die Aktie über den Kaufkurs steigt, wird die Verkaufsorder im Abstand von 10% automatisch nachgezogen. Alternativ könnt ihr statt eines Prozentwertes auch einen Geldwert eingeben. Der Abstand wird dann zum Beispiel 10,- Euro zwischen aktuellem und dem Verkaufskurs betragen.
Die folgenden Beispiele erklären es etwas besser. Das erste Beispiel bei Eingabe eines Prozentwertes und das zweite Beispiel mit einem Geldwert.
Erstes Beispiel:
Im Depot liegt eine Aktie im Wert von 100,- Euro. Die Stop-Loss Order soll bei 10% unter diesem Kurs liegen. Dies wären in dem Fall 90,- Euro. Wenn die Aktie nun Schritt für Schritt auf 150,- Euro steigt, wird der Stop-Loss immer im Abstand von 10% nachgezogen. Somit steht er nun bei 135,- Euro. Der prozentuale Abstand ist der selbe, der Abstand gemessen am Geldbetrag hat sich aber vergrößert. Vorher waren es 10,- Euro und nun sind es 15,- Euro. Erst wenn die Aktie mehr als 10% verliert, wird Sie verkauft.
Zweites Beispiel:
Die gleiche Aktie liegt im Depot. Diesmal wird aber ein Stopkurs ins System eingegeben, welcher 10,- Euro unter dem aktuellen Kurs liegt. Auch hier beträgt der Start-Stopkurs nun 90,- Euro. Wenn die Aktie (wie im obigen Beispiel erwähnt) auf 150,- Euro steigt, sieht man schön den Unterschied. Der Abstand von 10,- Euro führt dazu, dass der neue Stopkurs bei 140,- Euro stehen bleibt. Allerdings verringert sich der prozentuale Abstand. Es sind nun nicht mehr wie im ersten Beispiel 10% sondern nur noch 6,66% Abstand. Je höher der Aktienkurs steigt, desto kleiner wird der prozentuale Abstand und je eher wird die Aktie somit ausgestoppt.
Leider bieten noch nicht sehr viele Broker, Banken und Börsenplätze den dynamischen Stop-Loss oder auch Trailing-Stop-Loss an. Probiert in Zukunft einfach beide Varianten immer wieder mal aus. Wichtig ist, dass ihr überhaupt Stopkurse setzt. Lieber einen kleinen Verlust in Kauf nehmen, als auf großen Verlusten ewig sitzen bleiben.
Wenn in meinem Umfeld das Thema Edelmetalle zur Sprache kommt, höre ich oft immer die gleichen Aussagen. Keine Ahnung wo ich Gold kaufen kann! Das ist doch viel zu kompliziert! Am Ende werden mir Fälschungen angedreht oder ich werde bestohlen. Und so weiter. Im Prinzip ist es, zwischen den Zeilen gelesen, aber immer der gleiche Grund. Die meisten Menschen haben halt noch nie Edelmetalle gekauft und können daher auch nicht wissen wie einfach es ist. Daher werden Ausreden und Ausflüchte erfunden um sich vor anderen nicht rechtfertigen zu müssen. Es gab noch niemanden (!!!) der zu mir gekommen ist und mich fragte: Du Alex, ich will in Edelmetalle investieren, aber ich weiß nicht so recht wie ich es anfangen soll. Was muss ich beachten? Wie gehe ich vor? Bevor diese Scham abgelegt wird, gehen viele lieber den einfachen Weg und reden sich ein, keine Edelmetalle zu brauchen. Übrigens, dieses Verhalten treffen Sie überall dort an, wo Menschen vor etwas neuem stehen und nicht den Schritt wagen es einfach zu tun.
Ich gebe zu, vor meinem ersten Goldkauf hatte ich auch ähnliche Bedenken. Damit meine ich nicht den Goldkauf in meinem Musterdepot. Ja wahrscheinlich hatte ich sogar genau die gleichen Fragen wie Sie heute. Und ich hatte niemanden der mir geholfen hat. Schlussendlich habe ich mich dann selbst hingesetzt und habe damit angefangen mich zu informieren. Am Ende hat es von der Idee (dem Edelmetallkauf) bis zur Umsetzung (Goldkauf bei Pro Aurum) ca. 10 Wochen gedauert. Mittlerweile ist das für mich ein ganz normaler Vorgang, als wenn ich beim Bäcker einkaufen würde.
Dabei habe ich bei meinen ersten Einkäufen etwas Interessantes beobachtet. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so. Überprüfen Sie beim nächsten Edelmetallkauf Ihr Verhalten.
Damals habe ich beschlossen mir vier (Unzen)Wiener Philharmoniker Goldmünzen zu kaufen. Die Entscheidung war gefallen. Da Pro Aurum damals noch keinen Online-Shop hatte, musste ich vor dem Kauf Bargeld besorgen und damit zu Pro Aurum fahren. Auf meinem Bank-Kontoauszug stand die 4-stellige Zahl, die ich für den Kauf benötigte ganz unscheinbar, als wenn Sie nichts Wert wäre. Ich bin dann zum Geldautomaten gegangen und wollte den Gesamtbetrag abheben. Der Automat antwortete mir aber, dass ich soviel Geld nicht auf einmal abheben könne und ich mich an meinen Kundenberater wenden sollte. Da wurde mir das erste Mal etwas komisch. Ist es nicht zuviel Geld was ich ausgeben wollte? Habe ich etwas falsch gemacht? Gibt es so große Hürden nur um ein wenig Gold zu kaufen? Was wird mein Kundenberater sagen? Nach einem Telefonat mit meinem Kundenberater hat er mir empfohlen das Geld am Schalter abzuheben. Gesagt getan und ich war auf einmal im Besitz von echt viel Bargeld. Im Prinzip hatte ich nun genauso viel Geld in der Hand wie vorher auf dem Konto. Die Scheine waren mir alle bekannt, denn ich hatte ja täglich damit zu tun. Nun aber nicht lange zögern habe ich gedacht und bin gleich zu Pro Aurum gefahren. In ruhiger Atmosphäre wurden mir dann meine vier Goldmünzen ausgehändigt. Die nette Beraterin hat mir dann sogar noch zu meiner Geldanlage-Entscheidung gratuliert. Da war mir richtig wohl ums Herz. Ich hab die Goldmünzen dann schön sicher in meinen Rucksack gepackt. Ganz nach unten in ein nicht sofort sichtbares Fach und habe den Rucksack sehr fest auf meinen Rücken geschnallt. Nichts konnte uns trennen. Nun ab nach Hause. Aber kaum war ich auf der Straße, schoss mir plötzlich das Blut in meinen Kopf. Mir war auf einmal richtig heiß und übel. Der Angstschweiß stand mir auf der Stirn. Ich hatte das Gefühl, jeder Mensch in der Münchner Innenstand sieht mir an, dass ich 20 Kilo Gold bzw. mehrere Millionen Euro mit mir rumschleppe. Die Heimfahrt verlief entsprechend panisch, immer mit dem Blick nach hinten. Wehe jemand verfolgt mich und meinen Schatz, der eigentlich nicht mehr Wert war wie das Geld was ich vor zwei Stunden von der Bank geholt hatte. Nur mit dem Geld in der Hosentasche hat es mich scheinbar nicht gestört durch die Straßen zu laufen. Nach kurzer Zeit und weiteren Einkäufen bei Pro Aurum hat sich mein Körper mittlerweile daran gewöhnt und spielt nun nicht mehr verrückt. Es liegt sicherlich daran, dass ich meine Schätze gleich dort einlagere, aber im Prinzip ist es bei mir schon reine Routine geworden. Eben wie beim Bäcker ein Brot kaufen.
An dieser kleinen Geschichte erkennen Sie aber noch etwas viel Wichtigeres. Gold in Metallform ist viel wertvoller als dessen Wert in Papiergeld. Denn wenn Papiergeld mal nichts oder nur sehr wenig wert ist, wird Gold immer noch wertvoll sein. Das wissen bzw. denken viele von Ihnen zwar nicht, aber Ihr Körper weiß es bereits und wird anfangs sicherlich genauso reagieren. Hören Sie also auf Ihren Körper.
Nun bin ich heute leider etwas vom eigentlichen Thema abgeschweift. Daher verspreche ich Ihnen an dieser Stell – in der kommenden eröffnen wir ein Konto bei Pro Aurum und bestellen unsere ersten Münzen.
Heute habe ich eine Bitte an alle Leser von Reich-mit-Plan. Wie der Titel schon verrät, geht es heute um die Kreditvermittlungsplattform Smava. Auf Smava.de können Sie sich einen Kredit von Privatpersonen besorgen oder aber auch selbst Geld verleihen und dafür Zinsen kassieren.
Übrigens, im Februar 2010 wurde Reich-mit-Plan von Smava als „Finance Blog of the Year 2010“ nominiert. Leider hat es fürs Finale nicht gereicht, aber auch in 2011 will ich wieder antreten und hoffe ganz stark auf Ihre Unterstützung.
Für meine private Vermögenstabelle suche ich immer wieder nach neuen und vor allem renditestarken Anlagemöglichkeiten. Smava selbst wirbt auf seiner Seite mit einer Rendite von 7,3% im Jahr 2009. Nettorendite 2009 auf Smava über alle Risikoklassen, bemessen als Verhältnis der Summe der Nettogewinne (tatsächliche Zinserträge abzgl. der Risikokosten (Tilgungsausfälle) sowie angefallener Gebühren) zum durchschnittlich eingesetzten Kapital.
Da hierbei sogar die Tilgungsausfälle und Gebühren berücksichtigt wurden, ist das Ergebnis in meinen Augen sehr interessant.
Nun kann jeder von Ihnen sich auf Smava registrieren und sein Geld in die unterschiedlichsten Projekte investieren. Den Reiz der max. Rendite macht allerdings ein gewisses Anlage-Tool aus. Das “Smava Professional” Portfolio. Für Anleger die Beträge ab 5.000,- Euro anlegen möchten, bietet Smava diesen automatischen Bietassistenten an. Sie müssen sich im Prinzip um nichts mehr kümmern, außer Ihr Geld einzuzahlen. Smava verteilt Ihr Geld dann über alle Risikoklassen hinweg und erreicht dadurch eine wirkungsvolle Risikostreuung.
Ich suche nun Sie, wenn Sie bereits mit dieser genannten Methode Erfahrung gesammelt haben. Bitte schildern Sie mir kurz Ihre Erfahrungen oder schicken Sie mir Links aus dem Netz die genau dieses Thema befassen. Gern können Sie mir mailen oder sich auch in den Kommentaren verewigen. Sollte das ganze wirklich so einfach und simpel vonstatten gehen, wie Smava es suggeriert, dann werde ich auf jeden Fall, ein Teil meines Vermögensbudgets auch in diese Anlageform investieren.