Archive for the ‘Erfahrungen’ Category

Meine Erfahrungen beim ersten Goldkauf

Author: Alexander Fischer

Artikel 6 von 9 der Artikelserie: Kaufen Sie Ihre Edelmetalle bei einem Edelmetallhändler

Wenn in meinem Umfeld das Thema Edelmetalle zur Sprache kommt, höre ich oft immer die gleichen Aussagen. Keine Ahnung wo ich Gold kaufen kann! Das ist doch viel zu kompliziert! Am Ende werden mir Fälschungen angedreht oder ich werde bestohlen. Und so weiter. Im Prinzip ist es, zwischen den Zeilen gelesen, aber immer der gleiche Grund. Die meisten Menschen haben halt noch nie Edelmetalle gekauft und können daher auch nicht wissen wie einfach es ist. Daher werden Ausreden und Ausflüchte erfunden um sich vor anderen nicht rechtfertigen zu müssen. Es gab noch niemanden (!!!) der zu mir gekommen ist und mich fragte: Du Alex, ich will in Edelmetalle investieren, aber ich weiß nicht so recht wie ich es anfangen soll. Was muss ich beachten? Wie gehe ich vor? Bevor diese Scham abgelegt wird, gehen viele lieber den einfachen Weg und reden sich ein, keine Edelmetalle zu brauchen. Übrigens, dieses Verhalten treffen Sie überall dort an, wo Menschen vor etwas neuem stehen und nicht den Schritt wagen es einfach zu tun.


Ich gebe zu, vor meinem ersten Goldkauf hatte ich auch ähnliche Bedenken. Damit meine ich nicht den Goldkauf in meinem Musterdepot. Ja wahrscheinlich hatte ich sogar genau die gleichen Fragen wie Sie heute. Und ich hatte niemanden der mir geholfen hat. Schlussendlich habe ich mich dann selbst hingesetzt und habe damit angefangen mich zu informieren. Am Ende hat es von der Idee (dem Edelmetallkauf) bis zur Umsetzung (Goldkauf bei Pro Aurum) ca. 10 Wochen gedauert. Mittlerweile ist das für mich ein ganz normaler Vorgang, als wenn ich beim Bäcker einkaufen würde.


Dabei habe ich bei meinen ersten Einkäufen etwas Interessantes beobachtet. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so. Überprüfen Sie beim nächsten Edelmetallkauf Ihr Verhalten.
Damals habe ich beschlossen mir vier (Unzen) Wiener Philharmoniker Goldmünzen zu kaufen. Die Entscheidung war gefallen. Da Pro Aurum damals noch keinen Online-Shop hatte, musste ich vor dem Kauf Bargeld besorgen und damit zu Pro Aurum fahren. Auf meinem Bank-Kontoauszug stand die 4-stellige Zahl, die ich für den Kauf benötigte ganz unscheinbar, als wenn Sie nichts Wert wäre. Ich bin dann zum Geldautomaten gegangen und wollte den Gesamtbetrag abheben. Der Automat antwortete mir aber, dass ich soviel Geld nicht auf einmal abheben könne und ich mich an meinen Kundenberater wenden sollte. Da wurde mir das erste Mal etwas komisch. Ist es nicht zuviel Geld was ich ausgeben wollte? Habe ich etwas falsch gemacht? Gibt es so große Hürden nur um ein wenig Gold zu kaufen? Was wird mein Kundenberater sagen? Nach einem Telefonat mit meinem Kundenberater hat er mir empfohlen das Geld am Schalter abzuheben. Gesagt getan und ich war auf einmal im Besitz von echt viel Bargeld. Im Prinzip hatte ich nun genauso viel Geld in der Hand wie vorher auf dem Konto. Die Scheine waren mir alle bekannt, denn ich hatte ja täglich damit zu tun. Nun aber nicht lange zögern habe ich gedacht und bin gleich zu Pro Aurum gefahren. In ruhiger Atmosphäre wurden mir dann meine vier Goldmünzen ausgehändigt. Die nette Beraterin hat mir dann sogar noch zu meiner Geldanlage-Entscheidung gratuliert. Da war mir richtig wohl ums Herz. Ich hab die Goldmünzen dann schön sicher in meinen Rucksack gepackt. Ganz nach unten in ein nicht sofort sichtbares Fach und habe den Rucksack sehr fest auf meinen Rücken geschnallt. Nichts konnte uns trennen.  Nun ab nach Hause. Aber kaum war ich auf der Straße, schoss mir plötzlich das Blut in meinen Kopf. Mir war auf einmal richtig heiß und übel. Der Angstschweiß stand mir auf der Stirn. Ich hatte das Gefühl, jeder Mensch in der Münchner Innenstand sieht mir an, dass ich 20 Kilo Gold bzw. mehrere Millionen Euro mit mir rumschleppe. Die Heimfahrt verlief entsprechend panisch, immer mit dem Blick nach hinten. Wehe jemand verfolgt mich und meinen Schatz, der eigentlich nicht mehr Wert war wie das Geld was ich vor zwei Stunden von der Bank geholt hatte. Nur mit dem Geld in der Hosentasche hat es mich scheinbar nicht gestört durch die Straßen zu laufen. Nach kurzer Zeit und weiteren Einkäufen bei Pro Aurum hat sich mein Körper mittlerweile daran gewöhnt und spielt nun nicht mehr verrückt. Es liegt sicherlich daran, dass ich meine Schätze gleich dort einlagere, aber im Prinzip ist es bei mir schon reine Routine geworden. Eben wie beim Bäcker ein Brot kaufen.

An dieser kleinen Geschichte erkennen Sie aber noch etwas viel Wichtigeres. Gold in Metallform ist viel wertvoller als dessen Wert in Papiergeld. Denn wenn Papiergeld mal nichts oder nur sehr wenig wert ist, wird Gold immer noch wertvoll sein. Das wissen bzw. denken viele von Ihnen zwar nicht, aber Ihr Körper weiß es bereits und wird anfangs sicherlich genauso reagieren. Hören Sie also auf Ihren Körper. :-)

Nun bin ich heute leider etwas vom eigentlichen Thema abgeschweift. Daher verspreche ich Ihnen an dieser Stell – in der kommenden eröffnen wir ein Konto bei Pro Aurum und bestellen unsere ersten Münzen.

Ihr

Alexander Fischer

© 2010 – 2012, Reich-mit-Plan.de. All rights reserved.

Smava Geldanleger mit Erfahrungen gesucht!

Author: Alexander Fischer

Heute habe ich eine Bitte an alle Leser von Reich-mit-Plan. Wie der Titel schon verrät, geht es heute um die Kreditvermittlungsplattform Smava. Auf Smava.de können Sie sich einen Kredit von Privatpersonen besorgen oder aber auch selbst Geld verleihen und dafür Zinsen kassieren.

Übrigens, im Februar 2010 wurde Reich-mit-Plan von Smava als „Finance Blog of the Year 2010“ nominiert. Leider hat es fürs Finale nicht gereicht, aber auch in 2011 will ich wieder antreten und hoffe ganz stark auf Ihre Unterstützung.

Für meine private Vermögenstabelle suche ich immer wieder nach neuen und vor allem renditestarken Anlagemöglichkeiten. Smava selbst wirbt auf seiner Seite mit einer Rendite von 7,3% im Jahr 2009.
Nettorendite 2009 auf Smava über alle Risikoklassen, bemessen als Verhältnis der Summe der Nettogewinne (tatsächliche Zinserträge abzgl. der Risikokosten (Tilgungsausfälle) sowie angefallener Gebühren) zum durchschnittlich eingesetzten Kapital.
Da hierbei sogar die Tilgungsausfälle und Gebühren berücksichtigt wurden, ist das Ergebnis in meinen Augen sehr interessant.


Nun kann jeder von Ihnen sich auf Smava registrieren und sein Geld in die unterschiedlichsten Projekte investieren. Den Reiz der max. Rendite macht allerdings ein gewisses Anlage-Tool aus. Das “Smava Professional” Portfolio. Für Anleger die Beträge ab 5.000,- Euro anlegen möchten, bietet Smava diesen automatischen Bietassistenten an. Sie müssen sich im Prinzip um nichts mehr kümmern, außer Ihr Geld einzuzahlen. Smava verteilt Ihr Geld dann über alle Risikoklassen hinweg und erreicht dadurch eine wirkungsvolle Risikostreuung.

Ich suche nun Sie, wenn Sie bereits mit dieser genannten Methode Erfahrung gesammelt haben. Bitte schildern Sie mir kurz Ihre Erfahrungen oder schicken Sie mir Links aus dem Netz die genau dieses Thema befassen. Gern können Sie mir mailen oder sich auch in den Kommentaren verewigen. Sollte das ganze wirklich so einfach und simpel vonstatten gehen, wie Smava es suggeriert, dann werde ich auf jeden Fall, ein Teil meines Vermögensbudgets auch in diese Anlageform investieren.

Ihr

Alexander Fischer

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Lernen Sie Zertifikate besser kennen

Author: Alexander Fischer

Immer wieder die gleiche Leier, werden Sie vielleicht gleich denken. Und ich kann es Ihnen nur bestätigen. JA, es muss auch immer wieder die gleiche Leier sein. Denn Sie wollen doch finanziell Unabhängig werden oder? Sie müssen immer am Ball bleiben und das Thema Geldanlage und Vermögensaufbau wie Ihr sportliches Hobby betrachten. Um körperlich Fit zu bleiben, sollten Sie Sie auch mehrmals die Woche trainieren. Ihre geistige Fitness darf dabei nicht zu kurz kommen.

Kennen Sie sich auf dem Gebiet der Zertifikate gut aus? Noch nicht so gut, dass Sie Ihr Geld ohne Befürchtung in diese Produktkategorie investieren würden? Dann sollten Sie die Möglichkeit nutzen, sich über diese Finanzprodukte zu informieren. Ich möchte Ihnen heute die Seminar-Tour der Vontobel Bank vorstellen.

Die Vontobel-Gruppe ist bereits seit 1999 auf dem deutschen Markt aktiv. Die Bank Vontobel Europe AG ist eine Tochtergesellschaft der in der Schweiz börsennotierten Vontobel Holding AG mit vier deutschen Standorten darunter München, Hamburg, Köln und Frankfurt. Die Vontobel Holding AG mit Sitz in Zürich bietet als Muttergesellschaft der Bank Vontobel Europe AG die einzigartige Kombination einer unabhängigen Schweizer Privatbank mit der Innovationskraft eines aktiven internationalen Vermögensmanagers. Weltweit erarbeiten täglich über 1.400 Mitarbeiter nachhaltig Mehrwert für unsere Kunden.

Die Infoabende finden in der Regel in ausgesuchten Hotels und Konferenzräumen statt und mitunter kommen pro Veranstaltung mehrere 100 Teilnehmer! Ihre Aufgabe ist ganz einfach. Sie müssen nur aufmerksam den Referenten folgen und ggf. Ihre Fragen stellen. Nach dem Seminar werden Sie einiges über Zertifikate gelernt haben.


Folgende Themen erwarten Sie:
- Chancen und Risiken bei der Anlage mit Zertifikaten
- Anlageentscheidungen anhand von Produktbeispielen
- Börse Stuttgart im Detail
- Gewinne sichern und Verluste begrenzen
- Die richtige Wertpapierauswahl im Schatten der Eurokrise
- Die passende Asset Allocation zur Inflationsangst
- Ihr Depot: Regelmäßiges Training verbessert den Erfolg!

Möchten Sie wissen ob auch in Ihrer Nähe eine Roadshow stattfindet? Dann schauen Sie am besten zuerst auf die Webseite von Vontobel. Dort finden Sie auch die vollständigen Inhalte der Veranstaltung und die nächsten Termine im kommenden Monat.

Webseite: https://www.vontobel-roadshow.de/
Telefonhotline: 09221 / 9051 227
Email: roadshow@media4markets.de

Wenn in Ihrer Nähe derzeit keine Veranstaltung stattfindet, empfehle ich Ihnen Vontobel eine eMail zusenden oder kurz anzurufen. Erst wenn Vontobel weiß, wo die Menschen wohnen die Interesse an ihren Seminaren haben, können sie auch in Ihre Stadt kommen.

Das ganze kostet pro Person 19,- Euro. Dies ist im Vergleich zum gebotenen Gesamtpaket nicht viel. Sie erhalten am Seminarabend umfangreiches Informationsmaterial, sowie Getränke und einen kleinen Imbiss.

Ihr

Alexander Fischer

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Wie Sie richtig Stopkurse setzen

Author: Alexander Fischer

Wo sind wir in der letzten Woche stehen geblieben? Stimmt, Sie wollen sicherlich noch wissen, mit welcher Strategie Sie Ihre Verkaufsorder im System abändern sollen. Na dann, lesen Sie selbst.

Was passiert wenn der Aktienkurs steigt?
Bei steigendem Aktienkurs sind Sie gefragt. Alles läuft scheinbar wie geplant. Sie kaufen eine Aktie und der Aktienkurs steigt. Sie müssen Ihre Stop-Loss Order immer wieder anpassen. Aber keine Angst, Sie müssen nun nicht mehrmals am Tag den Aktienkurs prüfen. Nutzen Sie dafür Ihren persönlichen Finanztag. Wie ich Ihnen bereits geschrieben habe, sollte Ihr Finanztag am besten an einem Wochenende sein. Da hat die Börse geschlossen und Sie können sich in aller Ruhe Ihren Finanzen widmen. Mein Finanztag ist immer am ersten Sonntag eines Monats. Ich überprüfe dann zuerst den neuen Aktienkurs. Angenommen dieser beträgt 105,- Euro. Wenn ich davon meinen Risikopuffer von 10% abziehe, erhalte ich meinen neuen Verkaufspreis. In diesem Fall sind es 94,50 Euro. Genau auf diesen Betrag ändere ich meinen alten Stopkurs im System ab und lasse diesen bis zu meinem nächsten Finanztag stehen. Die 94,50 Euro sind ab sofort mein neuer ultimativer Verkaufspreis. Darunter werde ich nie wieder gehen. Egal was an der Börse passiert. Auch wenn der Aktienkurs auf 95,- Euro runter geht. Meine Position wird erst automatisch bei 94,50 verkauft. Allerdings hätte sich dadurch mein Verlust, im Vergleich zur ursprünglichen Verkaufsorder weiter reduziert. Damals hätte ich nur 90,- Euro pro Aktie erhalten. Wenn die Aktie weiter steigt erhöhe ich wieder meinen Verkaufsauftrag. Das mache ich so lange, bis die Aktie irgendwann automatisch verkauft wurde. Mir persönlich ist es egal, was während des Monats mit dem Aktienkurs passiert. Da kann es Höhen und Tiefen geben, entscheidend für meine Anpassung ist nur mein persönlicher Stichtag. Ich möchte mich nicht von den täglichen Schwankungen an der Börse beeinflussen lassen und sehe meine Investments eher langfristig. Ziel ist es ja die Aktie so lang wie möglich und mit viel Gewinn im Depot zu halten.

Gewinne ausbauen und absichern
Sollte ich mit meinem Risikopuffer einen Gewinn von 5% erzielen, ändere ich meine Strategie etwas. Jetzt möchte ich mir einen höheren Gewinn sichern. Wie sieht das in meinem Beispiel aus? Der Gewinn von 5% entspricht bei einem Kaufpreis von 100,- Euro einem Aktienkurs von 105,- Euro. Sobald meine Stop-Loss Order den Wert von 105,- Euro erreicht hat, halbiere ich meinen Risikopuffer von 10% auf nur noch 5%. Erreicht wäre das bei einem Aktienkurs von 117,- Euro. Abzüglich meines 10% Risikopuffers müsste der neue Verkaufsauftrag auf 105,30 Euro abgeändert werden. Da ich nun bereits in der Gewinnzone bin, kann ich meinen Risikopuffer verringern. Nun reichen mir 5% Abschlag zur Ermittlung der Verkaufsorder. Die neue Stop-Loss Order setze ich daher mit 111,15 Euro fest. Dadurch erziele ich bei einem automatischen Verkauf mindestens einen Gewinn von 11%. Sollte der Aktienkurs weiter steigen, kann ich nur noch weitere Gewinne einfahren und praktisch keinen Verlust mehr machen.

Ich empfehle Ihnen konsequent sämtliche Aktien- und Fondspositionen mit Stopkursen abzusichern. Egal was an der Börse passiert, werden Sie nicht schwach und setzen Sie die Verkaufsorder nicht unter den vorgegebenen Wert. Bis auf sehr geringe Verluste, kann Ihnen nichts passieren! Erst wenn Sie die Regeln selbst brechen kann es passieren, dass div. Positionen deutlich an Wert verlieren und es kaum noch Sinn macht diese zu verkaufen. Erst dann würden Sie riesige Verluste erzielen.

Sobald ein Verkaufsauftrag ausgelöst und die Position verkauft wurde, landet der erzielte Geldbetrag wieder auf dem Tagesgeldkonto. Ihre Vermögenstabelle gibt Ihnen wieder Auskunft darüber, in welche Geldanlage Sie investieren müssen damit Ihr Depot ausgeglichen bleibt. Das Spiel beginnt wieder von vorn.

Ihr

Alexander Fischer

© 2010 – 2012, Reich-mit-Plan.de. All rights reserved.

In den Simulationen der letzten Artikelserie habe ich geschrieben das diverse Aktien- und Fondspositionen automatisch verkauft wurden und die Erlöse dem Tagesgeldkonto zugeflossen sind. Ganz so automatisch wie es wie es den Anschein hat, ist es allerdings nicht. Wenn es so wäre, würde ja niemand an der Börse Geld verlieren. Damit dies funktioniert müssen Sie selbst entsprechende Vorbereitungen treffen. Ich möchte Ihnen heute erläutern wie ich meine eigenen Aktien und Fonds durch automatische Stopps absichere.

Beginnen möchte ich mit meiner Beobachtungsliste. Hier trage ich sämtliche Wertpapiere ein von denen ich interessante Artikel gelesen habe oder wenn sie von jemandem empfohlen wurden. Nachdem ein Wert in meine Liste aufgenommen wurde, kann ich ihn über einen längeren Zeitraum beobachten und sehen wie er sich entwickelt. Durch weitere Berichterstattungen kann ich mir mit der Zeit ein besseres Bild machen. Entweder ist die Aktie oder der Fonds dann immer noch interessant genug um in meiner Liste zu verbleiben oder er fliegt umgehend wieder raus.

Wenn laut meiner Vermögenstabelle der Zeitpunkt für neue Investitionen gekommen ist, weiß ich meistens schon genau in welchen Wert ich aus meiner Beobachtungsliste als nächstes investieren möchte. Für das heutige Beispiel habe ich mich für den Kauf der Aktie des Unternehmens Reich AG entschieden. Im aktuellen Börsenhandel konnte ich 100 Stück zum Preis von 100,- Euro erwerben. Der Gesamtwert des Kaufes beträgt somit 10.000,- Euro. Sobald die Aktie in meinem Depot verbucht wurde, gebe ich sofort wieder einen neuen Auftrag ins System ein. Allerdings keinen direkten Verkaufsauftrag sondern eine Stop-Loss Order. Diese bewirkt, dass der Auftrag zwar dauerhaft im System steht, allerdings erst ausgeführt wird, wenn mein vorgegebener Wert den Auftrag auslöst. Als Stopkurs habe ich 90,- Euro angegeben. Das sind 10% unter meinem Kaufpreis. Denn bei Aktien und Fonds beträgt mein persönlicher Risikopuffer immer 10%. Da niemand die Entwicklung an den Märkten vorhersehen kann und auch ich nicht immer auf dem günstigsten Niveau in einen Wert einsteige, habe ich für mich diesen Risikoschutz gewählt. Was ist das schlimmste was mir nun passieren kann? Die Aktie kann an Wert verlieren und wird bei 90,- Euro automatisch verkauft. Das ist zwar schade, aber zumindest behalte ich die Aktie dann nicht bis sie bei 80,- Euro oder 70,- Euro oder sogar noch viel niedriger steht. Dann wäre sie fast schon eine Depotleiche. Denn bis diese wieder in die Gewinnzone kommt, können Jahre vergehen.

Was passiert wenn der Aktienkurs fällt?
Der niedrigste Verkaufspreis für die Aktie beträgt seit Beginn 90,- Euro. Der Verkaufsauftrag steht bombenfest in meinem Depot. Egal was nun an der Börse passiert, ich werde den Auftrag NIE unter die 90,- Euro abändern. Mein Verkaufserlös beträgt somit immer noch 9.000,- Euro. Ein kleiner Verlust, aber immer noch besser als ein Totalausfall. Ein Versuch war es wert.

Was passiert wenn der Aktienkurs stagniert und sich kaum verändert?
Über einen längeren Zeitraum gesehen ist dies überhaupt nicht schlimm und kann sogar ein Vorteil sein. Der Markt weiß scheinbar nicht in welche Richtung er gehen soll. Kommende Unternehmensnachrichten werden daher sehr interessant sein. Da niemand weiß wann diese kommen und wie sie aussehen werden, ist es schwierig die Entwicklung der Aktie vorherzusehen. Im Moment hat die Aktie weder Verlust noch Gewinn gebracht. Nutzen Sie diese Zeit evtl. dazu um weitere Positionen zukaufen. Dies können Sie machen wenn Sie weiteren Investitionsbedarf laut Ihrer Vermögenstabelle haben und wenn Sie persönlich immer noch voll von der Aktie bzw. dem Unternehmen überzeugt sind.

Am interessantesten wird die ganze Sache aber erst, wenn der Aktienkurs steigt. Dann müssen Sie handeln. Mit wenigen kleinen Schritten werden Sie sich immer mehr Gewinne sichern. Ich werde daher den Artikel jetzt noch fertig schreiben damit Sie ihn in der kommenden Woche zu Ende lesen können.

Ihr

Alexander Fischer

© 2010 – 2012, Reich-mit-Plan.de. All rights reserved.

Die ersten Blogleser haben sich bereits die Vermögenstabellen im Download-Bereich heruntergeladen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim privaten Vermögensaufbau. Ich stehe Ihnen gern für Ihre Fragen jederzeit per E-Mail zur Verfügung.


Für alle diejenigen unter Ihnen, die sich noch nicht ganz entschieden haben wie Sie Ihre eigene Vermögensübersicht strukturieren sollen, habe ich heute einen interessanten Artikel im Netz gefunden. Beim Finanzportal Handelsblatt geben Ihnen neun Vermögensverwalter Auskunft darüber, wie Sie ein Depot prozentual strukturieren würden. Dabei unterscheiden Sie jeweils zwischen drei verschiedenen Anlagestrategien.

- Konservative Anleger – max. Verlustschwelle 10 Prozent
- Ausgewogene Anleger – max. Verlustschwelle 20 Prozent
- Chancenorientierte Anleger – max. Verlustschwelle 30 Prozent

Zudem geben Sie interessante Informationen zu einzelnen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetallen.

Unter dem jeweiligen Foto des Vermögensverwalters kommen Sie mit dem Button WEITER zur empfohlenen Struktur.


Hier gehts direkt zum Artikel.

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und starten Sie mit Ihrer eigenen Vermögensstruktur.
Viel Erfolg beim Aufbau.

Ihr

Alexander Fischer

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Aufbau einer eigenen Vermögensstruktur

Author: Alexander Fischer

Artikel 6 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Seit dem letzten Artikel Unser Geld fliesst nun weiter in unser Vermögensbudget ist bereits etwas Zeit vergangen. Haben Sie die Tipps befolgt und Ihre Konten umstrukturiert? Wie sind Sie voran gekommen? Bevor wir heute mit der Artikelserie fortfahren, möchte ich die letzten Fakten kurz zusammenfassen.

Bisher haben Sie hier im Blog erfahren, wie Sie den monatlichen überschüssigen Betrag auf dem Zwischenkonto ermitteln und auf Ihr Tagesgeldkonto, Ihrem Vermögensbudget, überweisen. Regelmäßig landen nun alle überschüssigen Beträge in Ihrem Vermögensbudget. Von hier aus fließt KEIN Euro mehr zurück in Ihren alltäglichen Ausgaben-Kreislauf. Das hier lagernde Geld, welches durch die monatlichen Einzahlungen stetig anwächst, wird nur dafür verwendet, um es in die verschiedensten Anlageformen zu investieren.
In den kommenden Artikeln soll es um die Antworten auf folgende Fragen gehen:
• Wie stellen Sie Ihr Vermögen auf ein sicheres Fundament?
• In welche sichere Geldanlage sollen und können Sie investieren?
• Woher wissen Sie, Wann Sie Wie viel Geld in Welche Anlageform zu investieren haben?

Aufbau einer VermögenstrukturUnsere Grafik aus den letzten Artikeln hat sich heute erweitert. Wie Sie sehen, fliesst unser Geld nun über den dicken violetten Pfeil (Tagesgeldkonto) in die unterschiedlichsten Anlageformen mit verschiedenen Risikoklassen. Jede einzelne Risikoklasse hat zudem ihr eigenes prozentuales Budget. In der Tabelle der Grafik habe ich Ihnen beispielhaft fünf Risikoklassen erstellt. Die Gewichtung der prozentualen Verteilung habe ich nur für dieses Beispiel gewählt. Damit will ich Ihnen zeigen wie eine Vermögensstruktur aussehen kann, aber nicht muss. Sie selbst entscheiden im Endeffekt, wie Ihre Strategie aussieht.

Wie beginnen Sie nun, sich eine eigene Vermögensstruktur aufzubauen?
Mit den Jahren habe ich in Sachen Geld sicher anlegen viele Erfahrungen sammeln können. Zum Teil schlechte aber auch gute Erfahrungen. Um nicht immer wieder die gleichen Fehler zumachen, habe ich mir gewisse Bedingungen auferlegt. Eine dieser Bedingungen ist, dass ich nur in Finanzprodukte investiere die ich kenne und vor allem auch verstehe. Wenn ich zum Beispiel keine Ahnung habe, wie ein Schiffsfonds funktioniert, dann habe ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich belese mich und baue mir das nötige Wissen auf oder ich investiere keinen einzigen Euro in diese Anlageform! Durch diese Einschränkung waren meine Anlagemöglichkeiten am Anfang sehr übersichtlich. Ich hatte nur die Möglichkeit mein Geld in Finanzprodukte zu investieren von denen ich auch Ahnung hatte. Sie sollten nun alle Ihnen bekannten Finanzprodukte aufschreiben und dahinter eine Bewertung notieren. Am besten so wie in der Schule mit Zahlen von 1 bis 6. Die Zahl 1 entspricht einem außerordentlich guten Wissensstand und die Zahl 6 entsprechend dem Gegenteil. Lassen Sie in Ihre Bewertung auch einfließen, ob Sie sich zutrauen würden heute einen gewissen Teil Ihres Geldes in das jeweilige Produkt zu investieren. Ganz ohne dabei Angst haben zu müssen. Mit dieser Auswahlmethode können Sie die Produkte herausfiltern in die Sie schon investieren können (Wertung 1-3) und Sie werden auch die Produkte finden, die Sie zwar schon kennen, aber bei denen es sich lohnt weiteres Wissen aufzubauen (Wertung 3-6). Sortieren Sie nun die Produkte nach Risikoklassen und stellen Sie eine Übersicht, ähnlich der obigen Abbildung zusammen. Als Risikoindikator können Sie die zu erwartende Rendite heranziehen. Je höher die Rendite ist die ein Produkt abwirft, desto höher ist auch das Risiko. Sie können Ihr Geld richtig anlegen, indem Sie in Finanzprodukte auswählen die kurzfristig verfügbar sind und aber auch langfristig betrachtet werden sollten. Berücksichtigen Sie auch dieses Kriterium.

Ihre Aufgabe ist es nun Ihr Wissen zu bestimmten Finanzprodukten zu analysieren und ähnliche Produkte in Gruppen einzuordnen. Dies ist wichtig, damit Sie in Zukunft nicht alles auf eine Karte setzen, sondern direkt von Anfang an Ihr Risiko streuen. Dies erreichen Sie, indem Sie in unterschiedlichste Finanzprodukte Ihr Geld investieren. Damit Ihnen auch ein paar Produkte auf Anhieb einfallen, schreibe ich Ihnen kurz mal ein paar Produkte auf. Ich mache dies bewusst ganz ohne Wertung der Produkte, denn jeder muss am Ende selbst wissen welchen Produkten er vertraut und welche er lieber nicht anfasst. Produkte die ich persönlich überhaupt nicht mag, können ja mitunter Ihre Favoriten sein!

Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate, Immobilien, Metalle, Rohstoffe, Tagesgeld, Festgeld, Sparbücher, Bausparverträge, kapitalbildende Versicherungen, Optionsscheine, Beteiligungen, Bundesanleihen, Bundesschatzbriefe, Sparpläne und viele weitere Finanzprodukte die Sie kennen.

Gern bin ich Ihnen bei der Erstellung einer Übersicht behilflich. Schreiben Sie mir einfach eine Email oder einen Kommentar. Viel Spaß beim analysieren. Im kommenden Artikel dieser Artikelserie werden ich Ihnen schreiben wie sich der Kreislauf schliesst.

Ihr

Alexander Fischer

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Wie letzten Donnerstag angekündigt gibt es heute nun die Fortsetzung des ersten Teils von “Ein mal im Monat sollten Sie sich um Ihre Finanzen kümmern”.

Zwischenkonto:
Welche Einzahlungen konnten im letzten Monat verbucht werden? Neben dem Einkommensüberschuss können auch andere Einzahlungen eingegangen sein. Lesen Sie noch mal nach, was es alles sein könnte. Passt das Budget für die Reserve und die “anderen” Ausgaben noch? Ermitteln Sie den Betrag der die beiden genannten Posten übersteigt. Dieser Betrag wird nun wieder an unser Vermögensbudget, unserem Tagesgeldkonto, überwiesen. Alles was auf dem Zwischenkonto übrig bleibt, dient der von Ihnen ermittelten Reserve und dem Budget für Ihre “anderen” Ausgaben.

Laden Sie sich jetzt die aktuelle Vermögenstabelle runter!

Vermögensbudget:
Hier müssen Sie zuerst Ihre sämtlichen Vermögenswerte aktualisieren, um zu sehen wie sich im letzten Monat Ihr Vermögen verändert hat. Übertragen Sie die Werte in Ihre Vermögensdatei. Danach können Sie ablesen ob Sie frisches Kapital zum investieren zur Verfügung haben. Wenn nein, dann müssen Sie nichts weiter veranlassen. Warten Sie auf den nächsten Monat und kümmern Sie sich in der verbleibenden Zeit darum Ihre Einnahmen zu maximieren und Ihre Ausgaben zu minimieren! Wenn allerdings Geld zum investieren zur Verfügung steht, dann zeigt Ihnen das Programm auch an, in was Sie es investieren sollen. Entsprechend müssen Sie nun Vorkehrungen treffen, um das Geld zu investieren. Angenommen Sie sollen in Aktien/Fonds investieren, dann müssen Sie nun schauen ob sich der Einstieg in bereits bestehende Aktien- oder Fondspositionen in Ihrem Depot lohnen, um diese dadurch zu verbilligen oder ob Sie in bestimmte Werte aus Ihrer Beobachtungsliste investieren wollen/können. Nach dem Hinweis Ihres Programms, wissen Sie in welche Anlageklasse Sie wie viel Geld investieren können/sollen. Nun beginnt für Sie die Recherche. Das muss nicht unbedingt auch am heutigen Finanztag geschehen. Das können Sie auch in den kommenden Tagen und Wochen machen. Wichtig ist nur, dass Sie an Ihrem Finanztag ermitteln ob Sie handeln müssen oder nicht. Wenn ja, dann beginnen Sie damit, sich zu informieren und dann auch zu investieren, sobald Sie eine Entscheidung getroffen haben. Sollten Sie zu keiner Entscheidung kommen, dann wird früher oder später der nächste Finanztag kommen. An diesem Tag werden Sie aufgrund der Nicht-Investition einen höheren Investitionsbedarf ermitteln. Zusätzlich eventuell auch in andere Anlageklassen, da ja nun mehr Geld für Investitionen zur Verfügung steht. Sie haben keinen Zwang das Geld zu investieren. Sie wissen nur, dass Sie investieren könnten. Warten Sie ruhig bis sich eine Gelegenheit ergibt und setzen Sie sich nicht unter Druck sofort das Geld irgendwohin investieren zu müssen. Sollten Sie allerdings eine Entscheidung getroffen haben, dann heißt das für Sie nun, das benötigte Geld vom Tagesgeldkonto auf das Zwischenkonto “zurück” zu buchen und von dort direkt und ohne Abzug weiter in die gewünschte Anlageform zu überweisen. Beim nächsten Finanztag kommen Sie wieder zu dem Punkt, Ihre Anlagewerte zu aktualisieren und dann werden Sie auch die neu getätigte Investition berücksichtigen.

Da nicht jeden Monat an allen Punkten/Konten Handlungsbedarf besteht, dürften Sie sehr schnell Routine in Ihren Aufgaben bekommen und am Ende auch nur wenig Zeit benötigen. Da ich mir sämtliche Monatsergebnisse separat abspeichere, kann ich nun auch die aktuellen Ergebnisse mit zurück liegenden Monaten vergleichen. Ich verbringe daher auch ein wenig Zeit damit, mir nur die Veränderungen, im Vergleich zu den Vormonaten, näher anzuschauen. Es ist für mich einfach sehr interessant zu sehen, wie sich einzelne Posten entwickelt haben. Ich sehe sozusagen, wie mein Geld arbeitet.

Haben Sie Fragen wie Sie Ihren Finanztag gestalten sollten? Verstehen Sie den einen oder anderen Ablauf nicht oder haben Sie Anregungen was wir noch gemeinsam verfeinern oder verbessern können? Bitte schreiben Sie mir Ihren Kommentar, dann haben alle Leser etwas davon.

Ihr

Alexander Fischer

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