Jan
15
2012
Gastartikel: Bei welcher Bank solltet ihr am besten ein Depot eröffnen?
Author: Alexander FischerJeder der wie ich mit Aktien und Fonds handelt braucht einen verlässlichen Depot-Partner. Leider kann man derartige Geschäfte nicht über das allseits bekannte Girokonto abwickeln. Das wäre für uns sicherlich zu schön aber auch zu unübersichtlich. Ein Girokonto sollte nicht zum sparen verwendet werden. Nur das was ihr im Monat zum Leben benötigt, muss hier verwaltet werden. Für die sichere Geldanlage gibt es Tagesgeldkonten oder auch Depots.
Sobald ihr mit Aktien, Fonds, ETFs und anderen Finanzprodukten handeln wollt, kommt ihr um ein Depot nicht herum. Des Öfteren fragen mich einige Blog-Leser, bei welcher Bank sie am besten ihr Depot eröffnen sollten? Die Frage kann ich so ohne weiteres nicht beantworten, da jeder andere Ansprüche an ein Depot stellt. Es sollte so gut wie nichts kosten, dazu am besten für das Guthaben satte Zinsen abwerfen, Orders und Limits sollten kostenlos sein und die Ordermaske sollte der von Berufstradern entsprechen. Die eierlegende Wollmilchsau eben.
Ich habe mir daher eine Prio-Liste angelegt. Dort habe ich alles aufgeschrieben was mein Depot haben sollte. Unterm Strich habe ich aber festgestellt, dass mir einzig und allein der Preis wichtig ist. Alle anderen Punkte auf der Prio-Liste kann ich verschmerzen oder anderweitig bekommen. Der Preis muss stimmen und die Ordermaske muss vernünftig funktionieren.
Mit Hilfe eines Vergleichsrechners für Online-Depots findet ihr ganz schnell heraus, wie viel euch ein Depot im Jahr kosten würde. Ihr müsst beim Depot Vergleich nur angeben wie hoch im Schnitt eure Orders sind, wie viel Geld ihr auf dem Konto liegen habt und wie viel Orders ihr im Jahr ungefähr ausführt. Das Ergebnis ist für mich eindeutig und sehr aussagekräftig. Leider kommen für mich nur drei Anbieter in die nähere Auswahl. Und um auf die Eingangsfrage zurück zukommen – ich habe bei allen drei Banken ein Depot eröffnet. Bei dem einen Depot trade ich ausschließlich, bei dem zweiten liegen meine langfristigen Positionen und im dritten Depot liegen der ganze Rest wie Fondssparpläne, ETFs, Anleihen usw.
Wie ihr seht, im Prinzip ist es sehr einfach ein Depot zu finden, ihr müsst nur wissen was für Ansprüche ihr habt und was es max. Kosten darf.
Euer
Alexander Fischer
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