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Wie kann ich Bundesschatzbriefe in die Vermögenstabelle integrieren?

Hallo zusammen. In der letzten Woche hat mich ein Blog-Leser mit einer Frage zu einem bisher noch wenig besprochenem Finanzprodukt angeschrieben. Es ging um Bundesschatzbriefe. Der Blog-Leser wollte gern wissen, wie er Bundesschatzbriefe sinnvoll in die Vermögenstabelle integrieren kann.

Bisher habe ich mich selbst mit Bundesschatzbriefen eher wenig beschäftigt. Da dieses Produkt eher zur konservativen und langweiligen Gattung zählen. Für mich bewegt sich hier nicht viel genug. Aber es gibt ja Menschen die dieser Geldanlage etwas abgewinnen können. In erster Linie Sicherheit!

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Die dynamische Erhöhung der jährlichen Sparquote ist sehr wichtig

Meine Zielvorgabe im Reich-mit-Plan Musterdepot beträgt ja derzeit +25% pro Jahr. Im letzten Artikel habt ihr ja bereits lesen können, dass in 15 Jahren der Anteil der monatlichen Besparung von heute +18% auf nur noch +5% sinken wird. Ich muss dann +20% allein durch die Rendite meiner Wertpapiere erzielen. Das wird dann langsam sehr unrealistisch. In weiteren 15 Jahren muss ich schon fast die gesamten +25% allein am Markt erzielen, weil meine monatlichen 300,- Euro kaum noch ins Gewicht fallen.

Spätestens dann werde ich mir überlegen, ob ich die 300,- Euro noch sparen will. Ich muss sie ja nicht mehr sparen. Denn bis dahin müssen meine Fähigkeiten auf Finanzebene (entsprechendes Finanzwissen vorausgesetzt) so gut sein, dass ich allein aufgrund dessen, die richtigen Entscheidungen treffe um mein Kapital erfolgreich zu vermehren und zu sichern. Viele die ich kenne machen es leider immer wieder falsch. Da gibt es Gedanken, die ihnen suggerieren, dass sie auch später noch mit sparen anfangen können oder im Moment noch nicht so viel sparen müssen. Leider ist dem nicht so wie ihr ja weiter oben sehen könnt. Je später ihr mit sparen anfangt, desto mehr müsst ihr wegpacken. Da sind bald Summen erreicht, die ihr monatlich gar nicht mehr aufbringen könnt.

Ich habe für mich den Entschluss getroffen, JETZT so viel es geht zu sparen. Dazu hebe ich jährlich meine Sparquote an und erhöhe meine Einzahlungen um +5%. Im Reich-mit-Plan Musterdepot entspricht das aktuell einer Änderung von 300,- Euro auf 315,- Euro im Monat. Wer 300,- Euro sparen kann, sollte kein Problem damit haben nun 315,- Euro zu sparen. Mit den Jahren und mit weiter steigendem Kapital, könnt ihr zu späterer Zeit getrost die Dynamik (jährlich 5%) weglassen oder sogar eure monatliche Besparung deutlich kürzen und noch später sogar ganz weglassen. Nutzt das Geld dann um euren Lebensstandard zu erhalten, zum Beispiel durch Investitionen in die eigene Gesundheit.

Wie sieht unser Beispiel mit einer dynamischen Besparung aus? Ist der Wert nach 15 Jahren höher als +5%? Jeden Prozentpunkt den wir durch die Dynamik erreichen, müssen wir nicht durch eine Rendite am Markt wieder reinholen. Das Guthaben (Start 20.000,- Euro) erreicht bei einer Dynamik von +5% ca. 98.000,- Euro nach 15 Jahren. Die monatliche Besparung ist mittlerweile auf ca. 600,- Euro angewachsen. Dies entspricht einer Wertsteigerung von ungefähr +8%. Der Blick in die Zukunft muss euch aber keine Angst machen. Wie soll man denn eine doppelt so hohe Sparrate stemmen? Dabei hilft mir immer der Blick in die Vergangenheit. Was habe ich vor 15 Jahren gemacht? Was habe ich verdient? Was hat damals alles gekostet? Wenn ihr euch die Zahlen von damals anseht, werdet ihr feststellen, dass früher alles weniger und billiger war. Ich stelle mir dann immer die Frage, warum habe ich damals nur so wenig verdient und gespart? Ja, damals war das so. Da konnte oder musste man auch nicht mehr sparen. Hätte ich damals das Geld verdient was ich heute bekomme, wäre ich ein reicher Mensch gewesen. Heute reicht das Geld nur aus, um normal zu leben und etwas zu sparen.

Die Berechnungen die ich zur dynamischen Anpassung der Sparquote erstellt habe sind kein Hexenwerk. Ihr müsst auch keine mathematischen Kenntnisse haben. Für solche Situationen gibt es im Internet etliche kleine Rechner-Tools. Einen dieser Rechner werde ich euch im nächsten Artikel vorstellen.

Euer

Alexander Fischer

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Jeden Monat den gleichen Betrag sparen reicht nicht aus

Heute möchte ich noch mal auf die Performance des Reich-mit-Plan Musterdepots zurückkommen. Das erste Jahr ist ja abgelaufen und ich konnte eine Wertsteigerung von +19% (davon +18% durch Einzahlungen) erzielen. Für mich persönlich ist es am wichtigsten, dass mein Depot überhaupt steigt. Mir ist es im Prinzip egal wie eine Steigerung von +19% zustande gekommen ist. Einzig und allein die tatsächliche Steigerung ist für mich ausschlaggebend.

Das Verhältnis von +18% Einzahlungen zu +1% Rendite verändert sich mit zunehmendem Kapital immens. Anfangs ist der Punkt der Einzahlungen für sehr hohe Steigerungsraten verantwortlich. Mit den Jahren nimmt das Verhältnis stark ab und die erzielte Rendite bestimmt dann mehr und mehr die Wertsteigerung des Depots. Darum ist es sehr wichtig zu Beginn eines Vermögensaufbaus jeden Euro den man verschmerzen kann auch zu sparen um damit Kapital aufzubauen. Später wenn ein ordentlicher Kapitalstock vorhanden ist, kann man die Sparquote gern senken. Zum Beispiel wenn andere größere Anschaffungen geplant sind oder wenn ihr nun lockerer leben wollt. Thema: Ich gönn mir jetzt mal was, als Belohnung weil ich die ganzen Jahre so fleißig gespart habe.

An einem Beispiel möchte ich euch gern das Verhältnis von Sparrate und Rendite etwas näher bringen. Der besseren Vergleichbarkeit gehe ich davon aus, dass wir nur sparen und keine Rendite erzielen.

Beispiel 1 – Niedriges Anfangskapital
Angenommen wir haben, wie im Reich-mit-Plan Musterdepot, 20.000,- Euro Startkapital und sparen monatlich 300,- Euro. Nach einem Jahr ohne angenommene Wertsteigerung beträgt das Guthaben 23.600,- Euro. Das entspricht einer Steigerungsrate von +18%. Nach 15 Jahren haben wir 74.000,- Euro angespart.

Beispiel 2 – Hohes Anfangskapital
Bei diesem Beispiel sind die oben genannten 15 Jahre ins Land gegangen und das Kapital beläuft sich mittlerweile auf 74.000,- Euro. Die Sparrate haben wir über all die Jahre bei 300,- Euro belassen. Nach einem weiteren Jahr, wieder ohne angenommene Wertsteigerung, beträgt das Guthaben 77.600,- Euro. Obwohl wir seit Jahren jeden Monat gleich viel sparen und keine Rendite am Markt erzielen konnten, beträgt der Wertzuwachs nur noch magere +5%. Mit jedem weiteren Jahr verlangsamt sich der Aufbau unseres Vermögens sichtbar. Nach weiteren 15 Jahren Besparung mit 300,- Euro monatlich erreichen wir ein Guthaben von 128.000,- Euro. Das Depot steigt mittlerweile nur noch um +3% pro Jahr.

In meinem Musterdepot habe ich mir aktuell als Zielmarke eine jährliche Steigerung von +25% gesetzt. Sicherlich ist das sehr ambitioniert, aber aktuell erreicht bereits meine Besparung einen Wert von +18%. Stand heute muss ich also nur ca. +7% Rendite am Markt erreichen. In 15 Jahren sieht das ganze schon anders aus. Da erreicht mein Depot nur noch +5% mit den monatlichen Besparungen. Wie soll ich dann jedes Jahr +20% Rendite schaffen um mein Ziel von +25% zu erreichen? Gegen das Abschmelzen der jährlichen Wertsteigerung können wir etwas tun. Lest dazu bitte auch den nächsten Artikel.

Euer

Alexander Fischer

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Für 2,99 Euro im Monat 68 Fachmagazine lesen

Der heutige Tipp richtet sich an alle Blogleser, die gern Hifi-Zeitschriften lesen. Mitunter kosten solche Fachmagazine am Kiosk um die 4,- Euro je Monat. Der Michael E. Brieden Verlag hat eine Abo-Flatrate ins Leben gerufen. Mit “All you can read”-Flatrate könnt ihr insgesamt 68 Zeitschriften des Verlages für monatlich ganze 2,99 Euro (mit dem Jahresabo) lesen. Gleichzeitig könnt ihr im Archiv auch die älteren Hefte der letzten 12 Monate lesen. Da es sich um PDF-Datein handelt, könnt ihr sie praktisch mit jedem PDF-Reader auf jedem Gerät lesen.

So funktioniert All you can read – Beschreibung der Webseite:
Mit All you can Read erhalten Sie mehr als 68 Unterhaltungselektronik Testmagazine pro Jahr! Nutzbar für PC, Mac, iPhone, iPad & Co. Sie lesen bequem am Bildschirm – auch unterwegs – und Sie haben Archivzugriff auf zurückliegende Ausgaben.Die Fachmagazine stehen im Userbereich auf der Seite “Mein Account” für Sie zum Download bereit. Sie können jedes Magazin zweimal herunterladen. Sie können ein Magazin dadurch z.B. einmal im Büro und einmal zu Hause downloaden. Sie sichern und archivieren Ihre Magazine durch einfaches Abspeichern auf der Festplatte. Am Erscheinungstag eines neuen Magazins werden Sie per Email benachrichtigt, daß ein neuer Download zur Verfügung steht. Sie können die Magazine dann auf Ihrem PC lesen und unbegrenzt archivieren.

Ein Auszug der Magazine die in der Abo-Flatrate lesbar sind:

HiFi-Test
Tablet PC
Heimkino
Car & HiFi
Sat Empfang
Klang & Ton
Beamer
Blu-ray Welt
Camcorder Test
Player
MP3 Dockingstations
Hifi Lautsprecher Test Jahrbuch
Hifi & TV Kabel
Home Cinema
Hifi & TV Möbel

Euer

Alexander Fischer

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Erläuterungen zu meiner Vermögenstabelle

Artikel 2 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Im ersten Artikel dieser Artikelserie habe ich euch bereits meine persönliche Vermögenstabelle gezeigt, so wie Sie derzeit aussieht. Da ich immer wieder Emails von einigen Bloglesern bezüglich meiner eigenen Vermögensverteilung erhalte, möchte ich nun auf die einzelnen Punkte meiner Tabelle näher eingehen.


Der erste Punkt ist in meiner Tabelle ist mit der Wichtigste. Das Bargelddepot. Bei mir besteht es aus einem, regelmäßig wechselnden Tagesgeldkonto und Bausparverträgen. Sämtliches überschüssiges Geld, welches mein monatliches Budget hergibt, überweise ich auf mein Tagesgeldkonto. Die Bausparverträge habe ich nur um damit die vermögenswirksamen Leistungen meines Arbeitgebers einzusammeln. Da die Verträge bereits zuteilungsreif und somit täglich ohne Verlust auszahlbar sind, zähle ich sie zum Punkt Bargeld dazu. Nicht zuteilungsreife Verträge solltet ihr in einer anderen Rubrik unterordnen. Zum Beispiel bei Anleihen, da die Finanzprodukte in dieser Rubrik auch an gewisse Laufzeiten gekoppelt sind und eine vergleichbare Sicherheit bieten – wenn man das bei Anleihen momentan überhaupt sagen darf. Als Sollwert habe ich meinem Bargelddepot derzeit einen Wert von 5% zugeordnet. Das liegt einfach daran, dass sich im Moment sehr viele interessante Möglichkeiten für Investments bieten. Gerade aufgrund der aktuellen Marktsituation und der Unsicherheit an den Finanzmärkten mit Blick auf Inflation und Deflation, möchte ich mein Geld lieber ertragreich und sicherer anlegen und nicht auf einem Tagesgeldkonto versauern lassen. Sollte sich mal eine Phase ergeben, in der es schwierig wird zu investieren, dann werde ich den Wert der Bargeld-Rubrik anheben und die nötigen Ressourcen aus den anderen Anlagegruppen abziehen. Im Prinzip genauso, wie ich es im Februar beim RmP-Musterdepot mit der Anleihe-Rubrik gemacht habe.

Die zweite Rubrik ist momentan in aller Munde. An Rohstoffen, allen voran Edelmetallen, kommt niemand mehr vorbei. Rohstoffe sind schon immer ein wichtiger Bestandteil der Vermögensanlage gewesen. Sie schützen vor Inflation und bieten ausreichenden Schutz bei Unsicherheiten an den Finanzmärkten. Insgesamt investiere ich derzeit 20% in den Bereich Rohstoffe. Davon 7% bzw. 3% in physisches Gold und Silber. Warum der Unterschied? Lest dazu bitte meinen Artikel Gold und Silber gehören in jedes Depot. Den Großteil (10%) meiner Rohstoff-Position investiere ich allerdings in unterschiedliche Fonds mit folgenden Anlageschwerpunkten:
- Agrar-Rohstoffe ohne Edelmetalle
- Fonds mit physischer Edelmetall-Hinterlegung (nicht nur Gold und Silber)
- Goldminenfonds
- Fonds die in die Themen Wasser, Solar, Wind und andere regenerative Energien investieren

Neben den Investitionsmöglichkeiten in Fonds oder ETFs (Indexfonds) halte ich noch einen kleinen Aktienteil an einem Minenunternehmens aus Nordamerika. Das Unternehmen arbeitet an über 80 Projekten und generiert seinen Cashflow in erster Linie durch Veroptionierung seiner Gebiete. Im Prinzip ist allein schon dieses Unternehmen wie ein kleiner Goldminenfonds aufgestellt. Es wird der Tag kommen, an dem das Potential dieses Unternehmens auch an der Börse honoriert wird. Ich rechne daher mit einer deutlichen Vervielfachung des Aktienkurses. Der Wert dieser Einzelposition ist allerdings, im Vergleich zu meinem gesamten Anlagevermögen, sehr gering und somit nicht mit großem Risiko behaftet.

Sollte sich der derzeitige Rohstoffzyklus dem Ende neigen, werde ich meine Positionen in der Unterrubrik Fonds und Aktien nach und nach verkaufen. Am schnellsten und einfachsten geht dies, in dem ich meine börsennotierten Wertpapiere mit Stopkursen absichere. Das physische Gold und Silber würde ich nur wenn nötig, in kleinen Stücken bei Ebay veräußern. Warum bei Ebay? Lest selbst. Bis nächste Woche.

Euer

Alexander Fischer

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News Day – 5. Juli 2011

So lässt sich die zweite Miete senken
In diesen Tagen flattert vielen Mietern die Betriebskostenabrechnung ihres Vermieters ins Haus. Worauf die Empfänger achten sollten, um unnötige Zahlungen zu vermeiden. Jede zweite Rechnung ist falsch. Hohe Nachzahlungen können vermieden werden.
Viele vertrauen ihrem Vermieter blind

Das Ende der Langenscheidt-Wörterbücher?
Das Onlinewörterbuch Leo prognostiziert den schleichenden Niedergang der gedruckten Sprachlexika. „Wegen der mangelnden Aktualität und der mühsamen Bedienbarkeit führen gedruckte Wörterbücher zusehends ein Nischendasein“, sagte Hans Riethmayer, Chef und Gesellschafter von Leo, dem Handelsblatt. „Gedruckte Wörterbücher haben weitgehend ausgedient.“
Schade, aber auf Reisen habe ich immer ein kleines mit dabei

Die geheimen Geldmacher der Wall Street
Wer schafft es, 27 Jahre lang eine Rendite von 39 Prozent einzufahren? Richtig: nur ein Hedge-Fonds. Die geheimnisvollen Fonds sind vielen ein Dorn im Auge. Dabei haben sie Banken einiges voraus. Der erste Hedge-Fonds-Manager der Welt kam nicht von der Wall Street. Er war kein Banker, hatte nicht Wirtschaftswissenschaften studiert und trug auch keine Anzüge.
Das sind doch mal Vorbilder …

Euer

Alexander Fischer

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