Strategie

Die dynamische Erhöhung der jährlichen Sparquote ist sehr wichtig

Meine Zielvorgabe im Reich-mit-Plan Musterdepot beträgt ja derzeit +25% pro Jahr. Im letzten Artikel habt ihr ja bereits lesen können, dass in 15 Jahren der Anteil der monatlichen Besparung von heute +18% auf nur noch +5% sinken wird. Ich muss dann +20% allein durch die Rendite meiner Wertpapiere erzielen. Das wird dann langsam sehr unrealistisch. In weiteren 15 Jahren muss ich schon fast die gesamten +25% allein am Markt erzielen, weil meine monatlichen 300,- Euro kaum noch ins Gewicht fallen.

Spätestens dann werde ich mir überlegen, ob ich die 300,- Euro noch sparen will. Ich muss sie ja nicht mehr sparen. Denn bis dahin müssen meine Fähigkeiten auf Finanzebene (entsprechendes Finanzwissen vorausgesetzt) so gut sein, dass ich allein aufgrund dessen, die richtigen Entscheidungen treffe um mein Kapital erfolgreich zu vermehren und zu sichern. Viele die ich kenne machen es leider immer wieder falsch. Da gibt es Gedanken, die ihnen suggerieren, dass sie auch später noch mit sparen anfangen können oder im Moment noch nicht so viel sparen müssen. Leider ist dem nicht so wie ihr ja weiter oben sehen könnt. Je später ihr mit sparen anfangt, desto mehr müsst ihr wegpacken. Da sind bald Summen erreicht, die ihr monatlich gar nicht mehr aufbringen könnt.

Ich habe für mich den Entschluss getroffen, JETZT so viel es geht zu sparen. Dazu hebe ich jährlich meine Sparquote an und erhöhe meine Einzahlungen um +5%. Im Reich-mit-Plan Musterdepot entspricht das aktuell einer Änderung von 300,- Euro auf 315,- Euro im Monat. Wer 300,- Euro sparen kann, sollte kein Problem damit haben nun 315,- Euro zu sparen. Mit den Jahren und mit weiter steigendem Kapital, könnt ihr zu späterer Zeit getrost die Dynamik (jährlich 5%) weglassen oder sogar eure monatliche Besparung deutlich kürzen und noch später sogar ganz weglassen. Nutzt das Geld dann um euren Lebensstandard zu erhalten, zum Beispiel durch Investitionen in die eigene Gesundheit.

Wie sieht unser Beispiel mit einer dynamischen Besparung aus? Ist der Wert nach 15 Jahren höher als +5%? Jeden Prozentpunkt den wir durch die Dynamik erreichen, müssen wir nicht durch eine Rendite am Markt wieder reinholen. Das Guthaben (Start 20.000,- Euro) erreicht bei einer Dynamik von +5% ca. 98.000,- Euro nach 15 Jahren. Die monatliche Besparung ist mittlerweile auf ca. 600,- Euro angewachsen. Dies entspricht einer Wertsteigerung von ungefähr +8%. Der Blick in die Zukunft muss euch aber keine Angst machen. Wie soll man denn eine doppelt so hohe Sparrate stemmen? Dabei hilft mir immer der Blick in die Vergangenheit. Was habe ich vor 15 Jahren gemacht? Was habe ich verdient? Was hat damals alles gekostet? Wenn ihr euch die Zahlen von damals anseht, werdet ihr feststellen, dass früher alles weniger und billiger war. Ich stelle mir dann immer die Frage, warum habe ich damals nur so wenig verdient und gespart? Ja, damals war das so. Da konnte oder musste man auch nicht mehr sparen. Hätte ich damals das Geld verdient was ich heute bekomme, wäre ich ein reicher Mensch gewesen. Heute reicht das Geld nur aus, um normal zu leben und etwas zu sparen.

Die Berechnungen die ich zur dynamischen Anpassung der Sparquote erstellt habe sind kein Hexenwerk. Ihr müsst auch keine mathematischen Kenntnisse haben. Für solche Situationen gibt es im Internet etliche kleine Rechner-Tools. Einen dieser Rechner werde ich euch im nächsten Artikel vorstellen.

Euer

Alexander Fischer

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Jeden Monat den gleichen Betrag sparen reicht nicht aus

Heute möchte ich noch mal auf die Performance des Reich-mit-Plan Musterdepots zurückkommen. Das erste Jahr ist ja abgelaufen und ich konnte eine Wertsteigerung von +19% (davon +18% durch Einzahlungen) erzielen. Für mich persönlich ist es am wichtigsten, dass mein Depot überhaupt steigt. Mir ist es im Prinzip egal wie eine Steigerung von +19% zustande gekommen ist. Einzig und allein die tatsächliche Steigerung ist für mich ausschlaggebend.

Das Verhältnis von +18% Einzahlungen zu +1% Rendite verändert sich mit zunehmendem Kapital immens. Anfangs ist der Punkt der Einzahlungen für sehr hohe Steigerungsraten verantwortlich. Mit den Jahren nimmt das Verhältnis stark ab und die erzielte Rendite bestimmt dann mehr und mehr die Wertsteigerung des Depots. Darum ist es sehr wichtig zu Beginn eines Vermögensaufbaus jeden Euro den man verschmerzen kann auch zu sparen um damit Kapital aufzubauen. Später wenn ein ordentlicher Kapitalstock vorhanden ist, kann man die Sparquote gern senken. Zum Beispiel wenn andere größere Anschaffungen geplant sind oder wenn ihr nun lockerer leben wollt. Thema: Ich gönn mir jetzt mal was, als Belohnung weil ich die ganzen Jahre so fleißig gespart habe.

An einem Beispiel möchte ich euch gern das Verhältnis von Sparrate und Rendite etwas näher bringen. Der besseren Vergleichbarkeit gehe ich davon aus, dass wir nur sparen und keine Rendite erzielen.

Beispiel 1 – Niedriges Anfangskapital
Angenommen wir haben, wie im Reich-mit-Plan Musterdepot, 20.000,- Euro Startkapital und sparen monatlich 300,- Euro. Nach einem Jahr ohne angenommene Wertsteigerung beträgt das Guthaben 23.600,- Euro. Das entspricht einer Steigerungsrate von +18%. Nach 15 Jahren haben wir 74.000,- Euro angespart.

Beispiel 2 – Hohes Anfangskapital
Bei diesem Beispiel sind die oben genannten 15 Jahre ins Land gegangen und das Kapital beläuft sich mittlerweile auf 74.000,- Euro. Die Sparrate haben wir über all die Jahre bei 300,- Euro belassen. Nach einem weiteren Jahr, wieder ohne angenommene Wertsteigerung, beträgt das Guthaben 77.600,- Euro. Obwohl wir seit Jahren jeden Monat gleich viel sparen und keine Rendite am Markt erzielen konnten, beträgt der Wertzuwachs nur noch magere +5%. Mit jedem weiteren Jahr verlangsamt sich der Aufbau unseres Vermögens sichtbar. Nach weiteren 15 Jahren Besparung mit 300,- Euro monatlich erreichen wir ein Guthaben von 128.000,- Euro. Das Depot steigt mittlerweile nur noch um +3% pro Jahr.

In meinem Musterdepot habe ich mir aktuell als Zielmarke eine jährliche Steigerung von +25% gesetzt. Sicherlich ist das sehr ambitioniert, aber aktuell erreicht bereits meine Besparung einen Wert von +18%. Stand heute muss ich also nur ca. +7% Rendite am Markt erreichen. In 15 Jahren sieht das ganze schon anders aus. Da erreicht mein Depot nur noch +5% mit den monatlichen Besparungen. Wie soll ich dann jedes Jahr +20% Rendite schaffen um mein Ziel von +25% zu erreichen? Gegen das Abschmelzen der jährlichen Wertsteigerung können wir etwas tun. Lest dazu bitte auch den nächsten Artikel.

Euer

Alexander Fischer

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Was hat es mit der Rubrik Trading und Derivate auf sich?

Artikel 5 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Der ein oder andere Leser hat es vielleicht schon bemerkt. In meiner privaten Vermögenstabelle gibt es neben den vier Hauptrubriken (Bargeld, Rohstoffe / Edelmetalle, Aktien / Fonds und Anleihen / Devisen) noch eine weitere fünfte Rubrik. Mit einem aktuellen Wert von 20% des Gesamtdepots ist diese Rubrik auch mitentscheidend für eine gute Gesamtperformance.


Während die ersten vier Rubriken in jedes Anlegerdepot gehören, sollte die Rubrik Trading und Derivate nur bei denjenigen im Depot auftauchen, die sich mit der Materie auch wirklich gut auskennen. Speziell mit den Risiken und den möglichen Verlusten die man hier erzielen kann.

Derivate
Letzte Woche habe ich euch bereits einen interessanten Newsletter vorgestellt, der sich auf das Thema Derivate spezialisiert hat. Die Kollegen führen seit langem zwei Musterdepots (konservativ und spekulativ), welche logischerweise ausschließlich mit Derivaten bestückt sind. Der bisherige Erfolg der Musterdepots spricht für sich. Darum hab ich mich entschieden Teile der Musterdepots einfach nachzubilden. Ich setze allerdings nicht auf alle vorgestellten Werte. Ich versuche Produkte mit engem Knock-Out und reine Rohstoff-Wetten zu vermeiden. Derivate die auf deutsche Aktien zielen, landen mitunter auch in meinem Depot. Dabei setze ich allerdings meine eigene Stopkurs-Strategie um. Das heißt, beim Einstieg in eine Position gehe ich mit und mit einem komfortablen Gewinn oder bevor ich zu große Verluste mache, steige ich eigenständig wieder aus.

Trading
Beim reinen Trading bin ich auch erst seit einigen Monaten dabei. Hier muss ich noch meine Linie finden, aber mit jedem Trade klappt das immer besser. Was verstehe ich unter Trading? Wenn ich eine Aktie kaufe und wieder verkaufe ist das für mich ein Trade. Dabei kann es sein, dass ich mehrere Kauf- und Verkaufsorders getätigt habe. Alles zusammen ist ein Trade und als Erfolg zählt jeder Euro der unterm Strich nach Abzug von Steuern und Gebühren übrig bleibt. In der Regel habe ich eine Aktie mehrere Tage im Depot. Um mein eigenes Risiko zu minimieren, habe ich mir bestimmte Regeln auferlegt. Mein Startkapital investiere ich ausschließlich in dt. Aktien. Dabei splitte ich mein zur Verfügung stehendes Kapital um bis zu 3 Aktien kaufen zu können. Um größere Verluste zu vermeiden, kaufe ich immer erst dann die nächste Aktie, wenn die zuvor gekaufte Aktie im Plus ist und ich sie mit einem Stopkurs abgesichert habe. Wenn die erste Aktie im Plus ist, sichere ich sie ab und kaufe die nächste und wenn die auch ins Plus gegangen ist, kann ich nach erneuter Absicherung wiederum die nächste Aktie kaufen. Am Ende sind max. drei Werte in dieser Rubrik und die Positionen werden automatisch durch die Sicherheits-Stopkurse verkauft.

Wie ermittle ich mein Startkapital?
Bei der Rubrik Derivate und Trading habe ich zwar 10% meines Gesamt-Kapitals reserviert, aber ich verteile hier das Geld etwas anders als in den anderen Hauptrubriken. Zu Beginn des Jahres ermittle ich den Betrag der den 10% des Gesamtdepots entspricht. Dieses Geld steht jeweils für die Themen Derivate und Trading zur Verfügung. Am Ende des Jahres wird abgerechnet. Die Prozentanteile die über den 10% liegen, werden abgeschöpft und dem Bargeld gutgeschrieben. Sollte der Wert unter 10% gehen, dann ändere ich nichts und mach mit dem bestehenden Kapital weiter. Wenn es also gut läuft, dann schöpfe ich den Gewinn ab und investiere in Positionen der Hauptrubriken. Sollte es mal nicht gut gelaufen sein, werfe ich kein neues Geld in diese Positionen und der Wert der beiden Rubriken sinkt im Vergleich zum Gesamtdepot.

In den letzten Artikeln konntet ihr selbst sehen, dass auch mit wenig Geld eine gute Vermögensverteilung möglich ist. Fangt am besten an eure eigene Struktur zu entwickeln und schichtet euer bereits bestehendes Vermögen um.

Euer

Alexander Fischer

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Erläuterungen zu meiner Vermögenstabelle

Artikel 2 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Im ersten Artikel dieser Artikelserie habe ich euch bereits meine persönliche Vermögenstabelle gezeigt, so wie Sie derzeit aussieht. Da ich immer wieder Emails von einigen Bloglesern bezüglich meiner eigenen Vermögensverteilung erhalte, möchte ich nun auf die einzelnen Punkte meiner Tabelle näher eingehen.


Der erste Punkt ist in meiner Tabelle ist mit der Wichtigste. Das Bargelddepot. Bei mir besteht es aus einem, regelmäßig wechselnden Tagesgeldkonto und Bausparverträgen. Sämtliches überschüssiges Geld, welches mein monatliches Budget hergibt, überweise ich auf mein Tagesgeldkonto. Die Bausparverträge habe ich nur um damit die vermögenswirksamen Leistungen meines Arbeitgebers einzusammeln. Da die Verträge bereits zuteilungsreif und somit täglich ohne Verlust auszahlbar sind, zähle ich sie zum Punkt Bargeld dazu. Nicht zuteilungsreife Verträge solltet ihr in einer anderen Rubrik unterordnen. Zum Beispiel bei Anleihen, da die Finanzprodukte in dieser Rubrik auch an gewisse Laufzeiten gekoppelt sind und eine vergleichbare Sicherheit bieten – wenn man das bei Anleihen momentan überhaupt sagen darf. Als Sollwert habe ich meinem Bargelddepot derzeit einen Wert von 5% zugeordnet. Das liegt einfach daran, dass sich im Moment sehr viele interessante Möglichkeiten für Investments bieten. Gerade aufgrund der aktuellen Marktsituation und der Unsicherheit an den Finanzmärkten mit Blick auf Inflation und Deflation, möchte ich mein Geld lieber ertragreich und sicherer anlegen und nicht auf einem Tagesgeldkonto versauern lassen. Sollte sich mal eine Phase ergeben, in der es schwierig wird zu investieren, dann werde ich den Wert der Bargeld-Rubrik anheben und die nötigen Ressourcen aus den anderen Anlagegruppen abziehen. Im Prinzip genauso, wie ich es im Februar beim RmP-Musterdepot mit der Anleihe-Rubrik gemacht habe.

Die zweite Rubrik ist momentan in aller Munde. An Rohstoffen, allen voran Edelmetallen, kommt niemand mehr vorbei. Rohstoffe sind schon immer ein wichtiger Bestandteil der Vermögensanlage gewesen. Sie schützen vor Inflation und bieten ausreichenden Schutz bei Unsicherheiten an den Finanzmärkten. Insgesamt investiere ich derzeit 20% in den Bereich Rohstoffe. Davon 7% bzw. 3% in physisches Gold und Silber. Warum der Unterschied? Lest dazu bitte meinen Artikel Gold und Silber gehören in jedes Depot. Den Großteil (10%) meiner Rohstoff-Position investiere ich allerdings in unterschiedliche Fonds mit folgenden Anlageschwerpunkten:
- Agrar-Rohstoffe ohne Edelmetalle
- Fonds mit physischer Edelmetall-Hinterlegung (nicht nur Gold und Silber)
- Goldminenfonds
- Fonds die in die Themen Wasser, Solar, Wind und andere regenerative Energien investieren

Neben den Investitionsmöglichkeiten in Fonds oder ETFs (Indexfonds) halte ich noch einen kleinen Aktienteil an einem Minenunternehmens aus Nordamerika. Das Unternehmen arbeitet an über 80 Projekten und generiert seinen Cashflow in erster Linie durch Veroptionierung seiner Gebiete. Im Prinzip ist allein schon dieses Unternehmen wie ein kleiner Goldminenfonds aufgestellt. Es wird der Tag kommen, an dem das Potential dieses Unternehmens auch an der Börse honoriert wird. Ich rechne daher mit einer deutlichen Vervielfachung des Aktienkurses. Der Wert dieser Einzelposition ist allerdings, im Vergleich zu meinem gesamten Anlagevermögen, sehr gering und somit nicht mit großem Risiko behaftet.

Sollte sich der derzeitige Rohstoffzyklus dem Ende neigen, werde ich meine Positionen in der Unterrubrik Fonds und Aktien nach und nach verkaufen. Am schnellsten und einfachsten geht dies, in dem ich meine börsennotierten Wertpapiere mit Stopkursen absichere. Das physische Gold und Silber würde ich nur wenn nötig, in kleinen Stücken bei Ebay veräußern. Warum bei Ebay? Lest selbst. Bis nächste Woche.

Euer

Alexander Fischer

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Wie sieht meine eigene Vermögenstabelle aus?

Artikel 1 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Vor gut einem Jahr habe ich euch meine Vermögenstabelle hier im Blog ausführlich vorgestellt. Anhand von Beispielsimulationen konnte ich euch die Funktionsweise hoffentlich gut veranschaulichen. Mittlerweile haben bereits viele User von der Download-Möglichkeit Gebraucht gemacht. Ich möchte mich hier nochmals für euer Vertrauen und eure Downloads bedanken. Mit einigen Usern stehe ich seit dem im regen Email-Austausch. Denn der Aufbau eines Vermögens ist für viele mehr als nur ein Wunschtraum oder ein Hobby. Wer reich werden will, muss auch was dafür tun!

Eine der meistgestellten Fragen vieler Blogleser ist, wie meine persönliche Vermögensaufteilung aussieht. Gern möchte ich heute für alle Leser das Geheimnis, welches ja überhaupt keines ist, lüften. Zudem möchte ich euch die einfache Vermögenstabelle kostenlos zur Verfügung stellen. Dadurch kann nun jeder von euch mitmachen und sein Vermögen strukturieren.

Hier gehts zum kostenlosen Download der einfachen Vermögenstabelle.

Allerdings möchte ich euch gleich zu Beginn darauf hinweisen, dass die Übersicht ganz allein auf meine persönlichen und finanziellen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Sicherlich könnt ihr die Tabelle 1:1 übernehmen, nur ist das in den wenigsten Fällen sinnvoll. Denn jeder von euch hat ein anderes Wissen auf dem Gebiet der Finanzen. Zudem ist es auch entscheidend, wie viel Geld ihr anlegen müsst und wollt und welche Anlageprodukte ihr favorisiert. Eine Depotstruktur bei einem Guthaben von zum Beispiel 10.000,- Euro sollte anders aussehen, als eine mit über 500.000,- Euro. Die Sicherheitsorientierung nimmt mit der Höhe des zu verwaltenden Geldes zu. Lest dazu bitte auch den Artikel über Risikominimierung. Hier habe ich euch geschrieben, welche Produkte ihr zuerst in euer Depot legen solltet und wie ihr weitere Finanzprodukte findet, um nach und nach eure Struktur zu erweitern und das Risiko zu minimieren.

Wie ihr sehen könnt arbeite ich privat mit der komplexen Variante der Vermögenstabelle. Allerdings kann ich euch versichern, dass auch ich anfangs die einfache Vermögenstabelle verwendet habe, um zuerst eine Grundstruktur in meine Finanzen zu bekommen. Erst als ich eine solide Verteilung über alle meine damals möglichen Anlageklassen hatte, begann ich damit, jeden einzelnen Punkt der Struktur weiter zu verfeinern. Dabei kam dann die komplexe Vermögenstabelle zum Einsatz. Erst mit dieser Form der Vermögensverwaltung konnte ich mein Geld viel genauer und damit auch erfolgreicher verteilen und investieren.

Warum ich meine Anlageschwerpunkte in dieser Form gewählt habe, möchte ich euch in den kommenden Artikeln etwas genauer erklären. Das ganze ist natürlich nicht in Stein gemeisselt, sondern wird von mir immer wieder an die Gegebenheiten der Finanzmärkte angepasst. Im Prinzip genauso wie ich es auch im Musterdepot immer mal wieder mache. Gepaart mit eurem Finanzwissen könnt ihr sicherlich die eine oder andere Idee in eure Vermögenstabelle übernehmen. Solltet ihr noch keine Vermögenstabelle haben, dann wird es langsam Zeit. Schaut euch einfach mal im Download-Bereich um.

Ihr beginnt dadurch eure ganz persönliche Vermögensstruktur zu entwickeln.

Euer

Alexander Fischer

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Tipps von Vermögensverwaltern sind Gold wert

Die ersten Blogleser haben sich bereits die Vermögenstabellen im Download-Bereich heruntergeladen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim privaten Vermögensaufbau. Ich stehe Ihnen gern für Ihre Fragen jederzeit per E-Mail zur Verfügung.


Für alle diejenigen unter Ihnen, die sich noch nicht ganz entschieden haben wie Sie Ihre eigene Vermögensübersicht strukturieren sollen, habe ich heute einen interessanten Artikel im Netz gefunden. Beim Finanzportal Handelsblatt geben Ihnen neun Vermögensverwalter Auskunft darüber, wie Sie ein Depot prozentual strukturieren würden. Dabei unterscheiden Sie jeweils zwischen drei verschiedenen Anlagestrategien.

- Konservative Anleger – max. Verlustschwelle 10 Prozent
- Ausgewogene Anleger – max. Verlustschwelle 20 Prozent
- Chancenorientierte Anleger – max. Verlustschwelle 30 Prozent

Zudem geben Sie interessante Informationen zu einzelnen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Edelmetallen.

Unter dem jeweiligen Foto des Vermögensverwalters kommen Sie mit dem Button WEITER zur empfohlenen Struktur.


Hier gehts direkt zum Artikel.

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance und starten Sie mit Ihrer eigenen Vermögensstruktur.
Viel Erfolg beim Aufbau.

Ihr

Alexander Fischer

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