Strategie

Money Management im Poker

Das Pokern an sich ist auf jeden Fall ein Spiel, bei dem es nicht ums Glück geht, sondern es geht schon um das Können. Das bedeutet, dass man langfristig schon davon ausgehen kann, dass der bessere Spieler mehr Möglichkeiten hat zu gewinnen.

Auch die besten Spieler können Pechsträhne haben.
Auf kurze Sicht kann aber auch beim Pokern jeder Spieler eine Pechsträhne haben, sei er ein auch noch so guter Spieler. Daher sollte jeder Spieler einplanen, dass er über einen gewissen Zeitraum auch Verluste machen kann. Aus diesem Grund ist es natürlich wichtig, dass man das nötige Geld am Spieltisch zur Verfügung hat, um auch solche Durststrecken überstehen zu können.

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Aktien, US-Dollar und Edelmetalle sind die beste Risikovorsorge

Artikel 3 von 3 der Artikelserie: Der große Crash kommt erst noch

Warum der US-Dollar aus der weltweiten Krise als stärkste Währung hervorgeht und warum Gold neue Höchststände erreichen kann, wird im Interview mit den Vermögensverwaltern Zulauf verständlich erläutert. Diese zu erwartende Stärke sollte im Depot entsprechend übergewichtet werden. Daher möchte ich den Bestand meiner Edelmetalle sukzessive weiter aufstocken. Dazu zähle ich Münzen und Barren in Gold und Silber sowie Aktien der weltgrößten Minenbetreiber, die teilweise auch Dividenden auszahlen.

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Diese Positionen solltet ihr im Depot untergewichten

Artikel 2 von 3 der Artikelserie: Der große Crash kommt erst noch

Die heißesten Finanzprodukte die man derzeit im Depot halten kann, sind mittlerweile Anleihen. Hierüber habe ich bereits vor einiger Zeit berichtet und entsprechende Positionen in meinem Depot liquidiert. Hier kommt es zu einem finanziellen Super-GAU sobald die Zinsen wieder ansteigen werden. Bereits heute gibt es kein vernünftigen Chance-Risiko-Verhältnis mehr in dieser Anlagenklasse. Die finanziellen Großmächte, allen voran die USA, Japan und China versuchen sich durch Währungsmanipulationen solang es geht über Wasser zu halten. Das dies so in naher Zukunft nicht weitergehen kann ist im anfangs verlinkten Interview sehr gut beschrieben.

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Der große Crash kommt erst noch

Artikel 1 von 3 der Artikelserie: Der große Crash kommt erst noch

Während der letzten vier Wochen wollte ich eigentlich etwas Abstand zum Finanzmarkt nehmen. Sich Tag ein, Tag aus mit Finanzen zu beschäftigen und immer wieder Entscheidungen zu treffen, ist auf Dauer sehr anstrengend. Trotzdem komme ich um das Thema Börse nicht herum, auch wenn ich es bewusst versuche zu vermeiden. Am 5. Juli habe ich einen sehr interessanten und umfangreichen Artikel im Handelsblatt gelesen, mit dem ich mich in den letzten Wochen beschäftigt habe. Ich habe den Artikel öfters gelesen, habe viel nachgedacht, recherchiert und gleichzeitig meine private Vermögenstabelle angeschaut und versucht herauszufinden, was ich tun kann um mein Depot krisensicherer aufzustellen. Aber der Reihe nach.

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Die dynamische Erhöhung der jährlichen Sparquote ist sehr wichtig

Meine Zielvorgabe im Reich-mit-Plan Musterdepot beträgt ja derzeit +25% pro Jahr. Im letzten Artikel habt ihr ja bereits lesen können, dass in 15 Jahren der Anteil der monatlichen Besparung von heute +18% auf nur noch +5% sinken wird. Ich muss dann +20% allein durch die Rendite meiner Wertpapiere erzielen. Das wird dann langsam sehr unrealistisch. In weiteren 15 Jahren muss ich schon fast die gesamten +25% allein am Markt erzielen, weil meine monatlichen 300,- Euro kaum noch ins Gewicht fallen.

Spätestens dann werde ich mir überlegen, ob ich die 300,- Euro noch sparen will. Ich muss sie ja nicht mehr sparen. Denn bis dahin müssen meine Fähigkeiten auf Finanzebene (entsprechendes Finanzwissen vorausgesetzt) so gut sein, dass ich allein aufgrund dessen, die richtigen Entscheidungen treffe um mein Kapital erfolgreich zu vermehren und zu sichern. Viele die ich kenne machen es leider immer wieder falsch. Da gibt es Gedanken, die ihnen suggerieren, dass sie auch später noch mit sparen anfangen können oder im Moment noch nicht so viel sparen müssen. Leider ist dem nicht so wie ihr ja weiter oben sehen könnt. Je später ihr mit sparen anfangt, desto mehr müsst ihr wegpacken. Da sind bald Summen erreicht, die ihr monatlich gar nicht mehr aufbringen könnt.

Ich habe für mich den Entschluss getroffen, JETZT so viel es geht zu sparen. Dazu hebe ich jährlich meine Sparquote an und erhöhe meine Einzahlungen um +5%. Im Reich-mit-Plan Musterdepot entspricht das aktuell einer Änderung von 300,- Euro auf 315,- Euro im Monat. Wer 300,- Euro sparen kann, sollte kein Problem damit haben nun 315,- Euro zu sparen. Mit den Jahren und mit weiter steigendem Kapital, könnt ihr zu späterer Zeit getrost die Dynamik (jährlich 5%) weglassen oder sogar eure monatliche Besparung deutlich kürzen und noch später sogar ganz weglassen. Nutzt das Geld dann um euren Lebensstandard zu erhalten, zum Beispiel durch Investitionen in die eigene Gesundheit.

Wie sieht unser Beispiel mit einer dynamischen Besparung aus? Ist der Wert nach 15 Jahren höher als +5%? Jeden Prozentpunkt den wir durch die Dynamik erreichen, müssen wir nicht durch eine Rendite am Markt wieder reinholen. Das Guthaben (Start 20.000,- Euro) erreicht bei einer Dynamik von +5% ca. 98.000,- Euro nach 15 Jahren. Die monatliche Besparung ist mittlerweile auf ca. 600,- Euro angewachsen. Dies entspricht einer Wertsteigerung von ungefähr +8%. Der Blick in die Zukunft muss euch aber keine Angst machen. Wie soll man denn eine doppelt so hohe Sparrate stemmen? Dabei hilft mir immer der Blick in die Vergangenheit. Was habe ich vor 15 Jahren gemacht? Was habe ich verdient? Was hat damals alles gekostet? Wenn ihr euch die Zahlen von damals anseht, werdet ihr feststellen, dass früher alles weniger und billiger war. Ich stelle mir dann immer die Frage, warum habe ich damals nur so wenig verdient und gespart? Ja, damals war das so. Da konnte oder musste man auch nicht mehr sparen. Hätte ich damals das Geld verdient was ich heute bekomme, wäre ich ein reicher Mensch gewesen. Heute reicht das Geld nur aus, um normal zu leben und etwas zu sparen.

Die Berechnungen die ich zur dynamischen Anpassung der Sparquote erstellt habe sind kein Hexenwerk. Ihr müsst auch keine mathematischen Kenntnisse haben. Für solche Situationen gibt es im Internet etliche kleine Rechner-Tools. Einen dieser Rechner werde ich euch im nächsten Artikel vorstellen.

Euer

Alexander Fischer

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Jeden Monat den gleichen Betrag sparen reicht nicht aus

Heute möchte ich noch mal auf die Performance des Reich-mit-Plan Musterdepots zurückkommen. Das erste Jahr ist ja abgelaufen und ich konnte eine Wertsteigerung von +19% (davon +18% durch Einzahlungen) erzielen. Für mich persönlich ist es am wichtigsten, dass mein Depot überhaupt steigt. Mir ist es im Prinzip egal wie eine Steigerung von +19% zustande gekommen ist. Einzig und allein die tatsächliche Steigerung ist für mich ausschlaggebend.

Das Verhältnis von +18% Einzahlungen zu +1% Rendite verändert sich mit zunehmendem Kapital immens. Anfangs ist der Punkt der Einzahlungen für sehr hohe Steigerungsraten verantwortlich. Mit den Jahren nimmt das Verhältnis stark ab und die erzielte Rendite bestimmt dann mehr und mehr die Wertsteigerung des Depots. Darum ist es sehr wichtig zu Beginn eines Vermögensaufbaus jeden Euro den man verschmerzen kann auch zu sparen um damit Kapital aufzubauen. Später wenn ein ordentlicher Kapitalstock vorhanden ist, kann man die Sparquote gern senken. Zum Beispiel wenn andere größere Anschaffungen geplant sind oder wenn ihr nun lockerer leben wollt. Thema: Ich gönn mir jetzt mal was, als Belohnung weil ich die ganzen Jahre so fleißig gespart habe.

An einem Beispiel möchte ich euch gern das Verhältnis von Sparrate und Rendite etwas näher bringen. Der besseren Vergleichbarkeit gehe ich davon aus, dass wir nur sparen und keine Rendite erzielen.

Beispiel 1 – Niedriges Anfangskapital
Angenommen wir haben, wie im Reich-mit-Plan Musterdepot, 20.000,- Euro Startkapital und sparen monatlich 300,- Euro. Nach einem Jahr ohne angenommene Wertsteigerung beträgt das Guthaben 23.600,- Euro. Das entspricht einer Steigerungsrate von +18%. Nach 15 Jahren haben wir 74.000,- Euro angespart.

Beispiel 2 – Hohes Anfangskapital
Bei diesem Beispiel sind die oben genannten 15 Jahre ins Land gegangen und das Kapital beläuft sich mittlerweile auf 74.000,- Euro. Die Sparrate haben wir über all die Jahre bei 300,- Euro belassen. Nach einem weiteren Jahr, wieder ohne angenommene Wertsteigerung, beträgt das Guthaben 77.600,- Euro. Obwohl wir seit Jahren jeden Monat gleich viel sparen und keine Rendite am Markt erzielen konnten, beträgt der Wertzuwachs nur noch magere +5%. Mit jedem weiteren Jahr verlangsamt sich der Aufbau unseres Vermögens sichtbar. Nach weiteren 15 Jahren Besparung mit 300,- Euro monatlich erreichen wir ein Guthaben von 128.000,- Euro. Das Depot steigt mittlerweile nur noch um +3% pro Jahr.

In meinem Musterdepot habe ich mir aktuell als Zielmarke eine jährliche Steigerung von +25% gesetzt. Sicherlich ist das sehr ambitioniert, aber aktuell erreicht bereits meine Besparung einen Wert von +18%. Stand heute muss ich also nur ca. +7% Rendite am Markt erreichen. In 15 Jahren sieht das ganze schon anders aus. Da erreicht mein Depot nur noch +5% mit den monatlichen Besparungen. Wie soll ich dann jedes Jahr +20% Rendite schaffen um mein Ziel von +25% zu erreichen? Gegen das Abschmelzen der jährlichen Wertsteigerung können wir etwas tun. Lest dazu bitte auch den nächsten Artikel.

Euer

Alexander Fischer

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Was hat es mit der Rubrik Trading und Derivate auf sich?

Artikel 5 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Der ein oder andere Leser hat es vielleicht schon bemerkt. In meiner privaten Vermögenstabelle gibt es neben den vier Hauptrubriken (Bargeld, Rohstoffe / Edelmetalle, Aktien / Fonds und Anleihen / Devisen) noch eine weitere fünfte Rubrik. Mit einem aktuellen Wert von 20% des Gesamtdepots ist diese Rubrik auch mitentscheidend für eine gute Gesamtperformance.


Während die ersten vier Rubriken in jedes Anlegerdepot gehören, sollte die Rubrik Trading und Derivate nur bei denjenigen im Depot auftauchen, die sich mit der Materie auch wirklich gut auskennen. Speziell mit den Risiken und den möglichen Verlusten die man hier erzielen kann.

Derivate
Letzte Woche habe ich euch bereits einen interessanten Newsletter vorgestellt, der sich auf das Thema Derivate spezialisiert hat. Die Kollegen führen seit langem zwei Musterdepots (konservativ und spekulativ), welche logischerweise ausschließlich mit Derivaten bestückt sind. Der bisherige Erfolg der Musterdepots spricht für sich. Darum hab ich mich entschieden Teile der Musterdepots einfach nachzubilden. Ich setze allerdings nicht auf alle vorgestellten Werte. Ich versuche Produkte mit engem Knock-Out und reine Rohstoff-Wetten zu vermeiden. Derivate die auf deutsche Aktien zielen, landen mitunter auch in meinem Depot. Dabei setze ich allerdings meine eigene Stopkurs-Strategie um. Das heißt, beim Einstieg in eine Position gehe ich mit und mit einem komfortablen Gewinn oder bevor ich zu große Verluste mache, steige ich eigenständig wieder aus.

Trading
Beim reinen Trading bin ich auch erst seit einigen Monaten dabei. Hier muss ich noch meine Linie finden, aber mit jedem Trade klappt das immer besser. Was verstehe ich unter Trading? Wenn ich eine Aktie kaufe und wieder verkaufe ist das für mich ein Trade. Dabei kann es sein, dass ich mehrere Kauf- und Verkaufsorders getätigt habe. Alles zusammen ist ein Trade und als Erfolg zählt jeder Euro der unterm Strich nach Abzug von Steuern und Gebühren übrig bleibt. In der Regel habe ich eine Aktie mehrere Tage im Depot. Um mein eigenes Risiko zu minimieren, habe ich mir bestimmte Regeln auferlegt. Mein Startkapital investiere ich ausschließlich in dt. Aktien. Dabei splitte ich mein zur Verfügung stehendes Kapital um bis zu 3 Aktien kaufen zu können. Um größere Verluste zu vermeiden, kaufe ich immer erst dann die nächste Aktie, wenn die zuvor gekaufte Aktie im Plus ist und ich sie mit einem Stopkurs abgesichert habe. Wenn die erste Aktie im Plus ist, sichere ich sie ab und kaufe die nächste und wenn die auch ins Plus gegangen ist, kann ich nach erneuter Absicherung wiederum die nächste Aktie kaufen. Am Ende sind max. drei Werte in dieser Rubrik und die Positionen werden automatisch durch die Sicherheits-Stopkurse verkauft.

Wie ermittle ich mein Startkapital?
Bei der Rubrik Derivate und Trading habe ich zwar 10% meines Gesamt-Kapitals reserviert, aber ich verteile hier das Geld etwas anders als in den anderen Hauptrubriken. Zu Beginn des Jahres ermittle ich den Betrag der den 10% des Gesamtdepots entspricht. Dieses Geld steht jeweils für die Themen Derivate und Trading zur Verfügung. Am Ende des Jahres wird abgerechnet. Die Prozentanteile die über den 10% liegen, werden abgeschöpft und dem Bargeld gutgeschrieben. Sollte der Wert unter 10% gehen, dann ändere ich nichts und mach mit dem bestehenden Kapital weiter. Wenn es also gut läuft, dann schöpfe ich den Gewinn ab und investiere in Positionen der Hauptrubriken. Sollte es mal nicht gut gelaufen sein, werfe ich kein neues Geld in diese Positionen und der Wert der beiden Rubriken sinkt im Vergleich zum Gesamtdepot.

In den letzten Artikeln konntet ihr selbst sehen, dass auch mit wenig Geld eine gute Vermögensverteilung möglich ist. Fangt am besten an eure eigene Struktur zu entwickeln und schichtet euer bereits bestehendes Vermögen um.

Euer

Alexander Fischer

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Börse für Anfänger

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