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Heute nun möchte ich Ihnen wie versprochen sagen, wie Sie sich die zweite Heizung Ihres Wasserbettes komplett sparen können! Die meisten Wasserbetten bestehen aus zwei Wasserkernen. Das macht Sinn, denn dadurch werden die Schwingungen im Bett deutlich reduziert und jeder kann seine eigene Wohlfühl-Temperatur einstellen. Wasserbetten die nur einen großen Wasserkern statt zwei kleine haben, zum Beispiel 180cm x 180cm, benötigen nur eine Wasserbettheizung. Warum sollten zwei kleine Wasserkerne, die im Gesamtumfang genauso groß sind, zwei Heizungen benötigen? Dafür gibt es nur einen einzigen Grund: Der eine mag es wärmer im Bett und ein anderer eher kühler. Durch die zwei Heizungen können Sie auch zwei unterschiedliche Temperaturen einstellen.
Gehören Sie auch zu den Menschen die zwar zwei Heizungen haben, diese aber beide immer mit der gleichen Temperatur laufen lassen? In diesem Fall macht es überhaupt keinen Sinn zwei Heizungen mit Strom zu versorgen, um eine einheitliche Temperatur zu erzielen. Wie bei einem großen Wasserkern, reicht auch hier eine Heizung vollkommen aus.

Bauen Sie die zweite Heizung aus und legen Sie die andere Heizung nicht längs unter einen Wasserkern sondern quer unter beide Wasserkerne. Die Heizung liegt somit je zur Hälfte unter jedem Wasserkern. Und ob Sie es glauben oder nicht – die Heizung schafft mühelos beide Wasserkerne perfekt zu heizen. Halt genau so wie bei einem großen Wasserkern. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Sie in der Mitte der beiden Wasserkerne eine Trennung haben. Von der Gesamtgröße ist aber alles identisch und die Trennung spielt beim heizen keine Rolle.

Nun gibt es sicherlich Wasserbettenverkäufer die Ihnen sagen, dass dies nicht so ohne weiteres funktioniert. Er wird Sie daran erinnern, wie wichtig es ist unterschiedliche Temperaturen einstellen zu können und er wird Sie davor warnen, dass die Heizung zwei Wasserkerne nicht schafft zu beheizen. Denken Sie in dem Moment bitte einfach nur an: Zwei Heizungen verkaufen sich immer besser als eine Heizung!


Mit der heute vorgestellten Optimierung, sparen Sie sich eine von zwei Wasserbettheizungen und haben nur einen einzigen Nachteil. Sie haben eine einheitliche Temperatur für beide Wasserbettkerne! Wenn das Ihr geringstes Problem ist, dann haben Sie schon wieder jede Menge Geld gespart, welches Sie bisher an Ihren Stromanbieter überwiesen haben. Wenn Ihnen die unterschiedliche Temperatureinstellung wichtig ist, dann können Sie nur mit der Reduzierung der Heizstunden Geld sparen.

Energiebedarf und Energiekosten RechnerNun möchte ich Ihnen noch einen kostenlosen Online-Rechner empfehlen. Mit diesem können Sie den Energiebedarf und die Energiekosten für Ihr Wasserbett berechnen und optimieren. Die Ergebnisse sind natürlich nur Richtwerte, aber Sie erhalten zumindest einen guten Überblick über die Kosten einer Wasserbettheizung.
Hier geht’s zum Online-Rechner

Fazit:
Wie viel Einsparpotential können Sie nun für sich nutzen? Mit der Reduzierung der Laufzeit der Heizung von 24 Stunden auf nur noch 6 Stunden sparen Sie in Zukunft bis zu 75% der Stromkosten. Durch den Wegfall einer zweiten Heizung können Sie den Gesamtverbrauch auf bis zu 87% reduzieren. Weitere Einsparmöglichkeiten erreichen Sie durch die konsequente Anwendung der Tipps aus dem letzten Artikel. Von 100% Stromverbrauch den Sie heute haben, verbleiben am Ende der Optimierungsmaßnahmen gerade mal nur noch ca. 13%! Denken Sie immer daran, dass Sie mit einer großen Überdecke, der Isolierung der Bodenplatte und einer nicht zu kalten Umgebungstemperatur noch weiteres Einsparpotential haben. Verheizen Sie in Zukunft bitte nicht mehr Ihr Geld im Schlaf.

Ich wünsche Ihnen …
… eine erholsame Nacht.

Ihr
Alexander Fischer


Im heutigen Beitrag geht es mal wieder um das gute alte Thema Strom sparen. Ein Thema an dem wir dran bleiben müssen, denn es gibt immer wieder neue Geräte im Haushalt, die auf ihren Stromverbrauch hin optimiert werden müssen. Heute hilft der Beitrag den Lesern unter Ihnen, die ein Wasserbett haben. Bei vielen meiner Kunden, bei denen ich einen Stromcheck durchführe, entdecke ich immer wieder enormes Stromsparpotential, wenn ein Wasserbett vorhanden ist.

Denn in einem Wasserbett befindet sich auch eine elektrische Heizung. Damit man nicht auf einem kalten Wasserkern schlafen muss, erwärmt die Heizung das Bett auf eine angenehme Temperatur. Diese sollte mindestens 26°C und je nach Raumtemperatur, Jahrszeit und Wohlbefinden maximal 36°C betragen. Im Prinzip ist eine Wasserbettheizung rund um die Uhr eingeschaltet und verbraucht mal mehr und mal weniger Strom. Wenn der eingestellte Temperaturwunsch nicht erfüllt ist, muss die Heizung so lange das Bett aufheizen bis die Temperatur erreicht ist. Während dieser Zeit verbraucht die Heizung viel Strom. In der Zeit in der die Temperatur stimmt, ruht die Heizung nur und läuft sozusagen auf Sparflamme, aber sie verbraucht immer noch Strom. Je höher die Temperatur sein soll, je höher ist auch der Stromverbrauch der Heizung, weil viel öfter nachgeheizt werden muss.

Aber nicht nur davon ist der Stromverbrauch abhängig. Einige andere Faktoren spielen auch eine wichtige Rolle. Zum Beispiel wie und ob Sie regelmäßig das Zimmer lüften, ob Sie tagsüber eine Überdecke nutzen und welche Temperatur das Schlafzimmer hat. Ein weiterer Punkt an dem viel Energie verloren geht, ist die Bodenplatte auf der das Bett liegt. Haben Sie beim Aufbau des Wasserbettes daran gedacht die Bodenplatte zu isolieren? Ein Großteil der Wärme kann sonst nach unten entweichen. Gerade wenn Sie kalte Böden haben, sollten Sie an eine nachträgliche Abdichtung denken. Auch eine verringerte Temperatur hilft Strom zu sparen. Überlegen Sie mal, ob nicht auch 29° statt 31° ausreichend sind.


Bei den meisten meiner Kunden ist allerdings die Heizung selbst das Problem. Sie läuft rund um die Uhr. Sogar nachts, was aufgrund der Elektrosmogbelastung nicht vorteilhaft ist. Und für einen ruhigen und gesunden Schlaf ist es wichtig, dass die Heizung nachts aus ist und das Bett auf die richtige Temperatur gebracht wurde. Die Temperatur des Wasserbettes sinkt bei ausgeschalteter Heizung innerhalb von 10 Stunden nur um max. 1°C. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen mit einer Zeitschaltuhr die Wasserbettheizung nur für max. 6 Stunden, vor Ihrer Zubettgehzeit, zu aktivieren. Zum Beispiel von 16:00 bis 22:00 Uhr. Die restliche Zeit (18 Stunden) kann die Heizung komplett ausgeschaltet sein. Probieren Sie es auf jeden Fall aus. Sie werden sehen, dass Sie in ein wohltemperiertes Bett steigen werden. Zusätzlich werden Sie ab sofort viel besser einschlafen können, denn Sie sparen nun ganze 75% des bisherigen Stromverbrauchs Ihrer Wasserbettheizung.

Haben Sie zwei Wasserbettheizungen und möchten bis zu 87% Ihrer bisherigen Stromkosten sparen? Dann sollten Sie auf jeden Fall den kommenden Artikel lesen. Ich sage Ihnen dann warum Sie Ihre zweite Wasserbettheizung getrost ausbauen und verkaufen können und somit eine Ersparnis von bis zu 87% erzielen können. Des Weiteren habe ich für Sie noch einen kostenlosen Rechner. Mit diesem können Sie sich die Stromkosten Ihrer Wasserbettheizung ganz einfach selbst ausrechnen. Um die Wartezeit bis zum nächsten Artikel zu überbrücken, empfehle ich Ihnen die bodenplatte zu isolieren sowie die Einstellungen der Heizung neu einzustellen.

In diesem Sinne …

… schlafen Sie gut.

Ihr
Alexander Fischer


Heute gibt es von mir einen weiteren wichtigen Tipp mit dem Sie Ihren Wasserverbrauch weiter stark senken können. Vergessen Sie nicht – jeder Tropfen Wasser ist Gold wert. Sie müssen jede Chance nutzen, weiter Geld zu sparen. Dadurch entlasten Sie Ihr monatliches Budget und können anfangen mehr für Ihre finanzielle Freiheit zu sparen.

Kümmern wir uns nun um Ihre Waschbecken, genauer gesagt um die Armatur am Waschbecken. Das ist der Tatort an dem Sie, neben der Toilette, täglich das meiste Wasser verbrauchen. Je mehr Personen in Ihrem Haushalt wohnen, desto häufiger werden Ihre Waschbecken benutzt. Morgens und abends ist die Hauptbetriebszeit mit dem höchsten Wasserverbrauch. Tagsüber wäscht man sich in der Regel nur kurz die Hände. Drehen Sie den Wasserhahn auch immer so wenig auf, dass nur so viel Wasser fließt, das es zum Händewaschen reicht? Meistens wird der Wasserhahn voll aufgedreht, wir waschen uns und drehen Ihn erst wieder zu wenn wir fertig sind. Das kann mitunter schon einige Minuten dauern.

Wissen Sie wie viel Wasser durch Ihren Wasserhahn in nur 1 Minute fließt? Testen Sie es aus. Stellen Sie einen Messbecher ins Waschbecken, öffnen Sie den Wasserhahn in der größten Stufe 10 Sekunden lang. Messen Sie nun wie viel Wasser im Messbecher gelandet ist und multiplizieren Sie den Wert mal 6. Dann wissen Sie wie viel Wasser in einer Minute aus Ihrem Wasserhahn kommt. Sie werden überrascht sein wie viel Wasser aus der Armatur kommt. Im Schnitt können das bis zu 15 Liter in der Minute sein. Warum sollen Sie den Wasserhahn auf die größte Stufe stellen? Oft ist man in Eile und braucht schnell Wasser. Da ist es ein natürlicher Reflex den Wasserhahn schnell bis zum Anschlag zu öffnen. Sicherlich haben Sie auch mal Gäste zu Besuch. Glauben Sie, dass Ihr Besuch sorgsam mit Ihrem Wasser umgeht und den Wasserhahn nur ein wenig öffnet? Auch hier wird aus Bequemlichkeit meist die volle Wasserladung aktiviert.


Das können Sie nun mit einem einfachen Handgriff unterbinden! Begeben Sie sich dazu bitte unter Ihr Waschbecken. Dort finden Sie die Wasseranschlüsse aus denen das Wasser aus der Wand kommt. Bei der Montage des Waschbeckens werden die beiden Wasserzuläufe meistens immer bis zum Anschlag aufgedreht. Macht ja auch Sinn, wenn man einen starken Wasserstrahl möchte. Wir wollen aber Wasser sparen und das geht am besten mit geringem Wasserverbrauch. Drehen Sie nun Ihren Wasserhahn komplett auf. Erst nur das kalte Wasser. Gleichzeit drehen Sie den Wasserzulauf unter dem Waschbecken so weit zu bis der Wasserstrahl für Sie zum waschen noch ausreichend ist. Wenn nur ein kleines Rinnsal oder nur noch wenige Tropfen aus der Leitung kommen, haben Sie den Wasserzulauf evtl. etwas zu weit zugedreht. Danach stellen Sie auch die Warmwasserleitung entsprechend ein.
Wenn Sie nun in Zukunft Ihre Wasserhähne benutzen, kommt nur noch so viel Wasser aus der Leitung wie Sie auch wirklich nur benötigen. Selbst wenn sie den Wasserhahn in der größten Stufe öffnen.

Jedes Jahr das gleiche Spiel. Sie sind das ganze Jahr über sparsam mit Ihrem Wasser, Strom und Gas umgegangen und bekommen wieder eine Nachzahlung bei Ihrer Nebenkostenabrechnung. Aufs Neue geschockt, fragen Sie sich, wie Sie die Nachzahlung mal eben aus dem Ärmel schütteln sollen. Je nachdem wie hoch Ihre Nachzahlung ist, wirft das sicherlich die eine oder andere Monats-Budget-Planung über den Haufen. Befolgen Sie einfach den heutigen kleinen Trick und Sie werden keine bösen Überraschungen bzw. Nachzahlungen erleben. Die Entwicklung der Strompreise in den letzten Jahren ging stets nach oben. Das bedeutet, dass Sie jedes Jahr immer ein wenig mehr für Ihren Stromverbrauch bezahlen müssen.

Das gleiche trifft auch für Ihren Gas- und Wasserverbrauch zu. Alles wird Schritt für Schritt teurer. Wenn Sie nur vorher früh genug wüssten, wie viel Sie nachzahlen müssen, dann könnten Sie ja bequem etwas zusätzliches Geld beiseite legen um am Jahresende davon dann die Nebenkostenabrechnung zu bezahlen. Und genau das ist der Punkt. Sie müssen schon vorab zusätzlich etwas Geld beiseite legen. Aber wohin nur? Noch ein Sparschwein? Am Ende vergessen Sie doch sowieso wieder jeden Monat etwas beiseite zu legen, oder? Warum erhöhen Sie nicht einfach Ihren monatlichen Abschlag, den Sie an Ihren Versorger überweisen? Für Ihren Strom zahlen Sie jeden Monat einen Abschlag an Ihren Stromanbieter. Für Gas an den Gaslieferanten und beim Wasser an die Wasserwerke. Beim Wasser steckt der Preis in der Regel in den Nebenkosten mit drin. Dort gehen wir etwas anders vor. Dazu aber später mehr. Angenommen Sie überweisen nun ab sofort jeden Monat ein klein wenig mehr als die vereinbarte Abschlagsumme an Ihren Versorger. Ihnen werden die wenigen Euro jeden Monat nicht wehtun. Ich behaupte mal, dass Sie es nicht ein mal merken werden. Somit ersparen Sie sich Monat für Monat ein kleines Guthaben bei Ihrem Versorger. Am Ende des Jahres rechnet Ihr Versorger anhand Ihres Verbrauchs ab und verrechnet die bereits geleisteten Zahlungen. Dadurch, dass Sie mehr als nötig eingezahlt haben, steht für Sie nun entweder ein kleines Guthaben bereit oder Ihre Nachzahlung ist so minimal, dass Sie diese mit Leichtigkeit bezahlen können. Und glauben Sie mir, monatlich etwas mehr zahlen ist viel angenehmer als am Ende des Jahres eine große Nachzahlung abzustottern!


Wie gehen wir nun vor?
Das wichtigste ist, ab sofort überweisen Sie mit einem Dauerauftrag die Abschlagszahlungen an Ihren Versorger, wenn Sie es nicht schon tun. Nur so können Sie die monatlichen Zahlungen flexibel gestalten und jederzeit ändern. Rufen Sie bei Ihrem Strom- und Gasversorger an und lassen Sie sich die Bankverbindung und den Verwendungszweck für einen Dauerauftrag geben. Widerrufen Sie zudem auch die erteilte Einzugsermächtigung. Besonders wichtige Versorger möchten das gern schriftlich. Dann schicken Sie bitte einfach nur einen kurzen Zweizeiler, damit Ihr Versorger zufrieden ist. Erteilen Sie nun bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag der jeden Monat zur gewohnten Zeit ausgeführt wird.

Welchen Betrag sollen Sie überweisen?
In Ihrer Stromabrechnung steht wie viel Sie im vergangenen Zeitraum für Strom bezahlt haben. Sagen wir es waren 500,- Euro. Teilen Sie diesen Betrag nicht durch 12 Monate sondern nur durch 10 Monate! Ergebnis in unserem Beispiel wären 50,- Euro. Diesen Betrag überweisen Sie nun monatlich an Ihren Versorger – insgesamt 12 Monate lang. 12 Monate á 50,- Euro ergibt in Summe 600,- Euro. Sie zahlen somit gute 100,- Euro mehr an Ihren Versorger. Sozusagen als Reserve. Das gleiche klappt genauso gut bei Ihrem Gasversorger. Beim Wasser ist es etwas anders, da hier über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet wird. Hier müssen Sie Ihre gesamten Nebenkosten ermitteln. Den Gesamtbetrag finden Sie auf der Nebenkostenabrechnung. Teilen Sie nun diesen Betrag auch durch 10 Monate. Den ermittelten monatlichen Betrag addieren Sie nun zu Ihrer Kaltmiete dazu und überweisen nun einen etwas höheren Betrag für Kaltmiete + Nebenkosten als bisher.

Fazit:
Diese Prozedur müssen Sie jedes Jahr, wenn Sie Ihre Nebenkostenabrechnung oder die Stromrechnung bekommen, erneuert. Also den Gesamtbetrag prüfen, den neuen monatlichen Abschlag ermitteln und den Dauerauftrag ändern. Sie haben damit immer ein kleines Polster und werden keine bösen Überraschungen erleben.


Einmal im Jahr erfahren Sie in der Regel wie viel Sie für Ihren Wasserverbrauch bezahlen müssen. Das ist der Tag an dem Sie Ihre Nebenkostenabrechnung bekommen. Oft sorgen aber eher die Heizkosten für böse Überraschungen. Über den Wasserverbrauch und die Kosten dafür, macht sich dann kaum noch jemand Gedanken. Sie selbst aber können Ihren eigenen Wasserverbrauch nur schlecht überprüfen. Sie müssen sich darauf verlassen, dass die Daten in der Nebenkostenabrechnung stimmen und Sie tatsächlich soviel verbraucht haben. Zwei Dinge die Sie zum Thema Wasser wissen sollten, damit Sie in Zukunft weniger für Ihren Wasserverbrauch zahlen müssen. Zum einen sind das die Kosten für den Wasserverbrauch und zum anderen ist der Wasserverbrauch in m³ (1 Kubikmeter = 1000 Liter) selbst.

Beginnen wir heute mit den Kosten für das Wasser. Wissen Sie wie viel Sie für einen Kubikmeter Wasser bezahlen? Der Spiegel hat sämtliche Wasserpreise in Deutschland ermittelt und kam zu dem Ergebnis, dass die Kosten für Wasser um bis zu 300% schwanken können. Das hängt ganz davon ab wo Sie wohnen.

Wasserpreise im Ein-Personen-Haushalt
Wasserpreise im Zwei-Personen-Haushalt
Wasserpreise im Mehr-Personen-Haushalt


Die Auswertung ist allerdings aus dem Jahr 2007. Die Wasserpreise liegen heute deutlich darüber. Damit wir nun wissen wie hoch Ihre Wasserkosten tatsächlich sind, schauen Sie bitte gleich auf Ihre letzte Nebenkostenabrechnung. Sie finden dort einen Preis in Euro der je 1000 Liter Kaltwasser (1 m³) berechnet wird. Schauen Sie sich bitte nun Ihre Nebenkostenabrechnung etwas genauer an. Sie müssten, wie in der folgenden Abbildung ersichtlich, zwei Preise (Abrechnungen) finden.

Wasserverbrauch in der Nebenkostenabrechnung

Neben dem Kaltwasserpreis wird Ihnen auch ein Abwasserpreis in Rechnung gestellt. Als Berechnungsgrundlage dient der gleiche m³-Verbrauch wie beim Kaltwasser. Der Abwasserpreis ist immer höher als der Kaltwasserpreis, weil das Abwasser ja wieder aufbereitet werden muss und die Kosten dafür mitunter sehr hoch sind. Sie müssen also für jeden Liter Wasser den Sie aus der Leitung holen zweimal zahlen. Wenn Sie beide Preise zusammen rechnen erhalten Sie den Gesamtpreis der Ihnen je m³ Wasserverbrauch berechnet wird. Im obigen Beispiel sind es zusammen 4,57 Euro je m³ Wasser das verbraucht wurde. Im letzten Jahr lag der Preis noch bei 2,73 Euro je m³. Das entspricht einer Preissteigerung von 67% in nur einem Jahr! Zu diesem Preis kommen aber noch die Kosten für die Warmwasseraufbereitung. Sie bezahlen somit für Kaltwasser, Abwasser und Warmwasser.

Nun muss ich Ihnen leider sagen, dass wir an dem Preis für das Wasser nichts ändern können. Sie müssen den Preis Ihres Wasserwerkes hinnehmen oder in eine Gegend ziehen wo die Preise moderater sind. Es ist leider nicht möglich den Wasserlieferanten zu wechseln. Im Vergleich zu Strom und Telefon ist dies ja unproblematisch möglich. Warum beschäftigen wir uns dann überhaupt mit dem Wasserpreis? Bedenken Sie bitte, dass in der heutigen Zeit Wasser nahezu „nichts“ bis „kaum etwas“ kostet. Selbst die 4,57 Euro im oben genannten Beispiel sind für 1000 Liter Wasser nicht viel. Zumal nur der Bezug des Kaltwassers (1,85 Euro) die reinen Wasserkosten sind. Den Rest bezahlen wir nur für das Aufbereiten und Reinigen des Wassers. Viele Menschen zahlen im Jahr mehr für Strom und Telefon als für das lebensnotwendige Wasser. In Zukunft wird der Preis für Wasser aber deutlich zunehmen. Einen interessanten Artikel darüber hat der Journalist Udo Rettberg vom Handelsblatt verfasst.


Fazit:
Sie müssen sich immer wieder bewußt werden, wie wichtig der Rohstoff Wasser ist. Täglich kommen Sie damit in Berührung und merken dabei oft nicht, dass jeder Tropfen Wasser Sie bares Geld kostet. Da wir keinen Einfluss auf den Preis haben, können wir nur durch sparsamen Wasserverbrauch unseren Geldbeutel und die Umwelt schonen. Wenn Sie mit dem Wasser sparen erst anfangen wenn das Wasser kaum noch bezahlbar ist, dann ist es zu spät! Wenn Sie aber jetzt anfangen, dann haben Sie später, wenn das Wasser teuer ist, genug Geld um es auch bezahlen zu können. Und Sie werden jeden Preis zahlen (müssen) – da Sie ohne Wasser nicht überleben können!
In kommenden Blog-Artikeln möchte ich Ihnen daher zeigen wie Sie effektiv und sinnvoll Wasser sparen können. Es gibt zudem viele Möglichkeiten Kaltwasser und Warmwasser zu sparen. Aber auch beim Abwasser haben wir noch die ein oder andere Möglichkeit. Bleiben Sie also weiter dabei und schreiben Sie mir, wenn Sie interessante Wasser-Tipps haben!