Tag Archives: Budget

Sichern Sie sich rechtzeitig vor einer hohen Nebenkostennachzahlung

Es ist wieder die Zeit, in der wir alle unsere Nebenkostenabrechnungen bekommen. Die meisten von Ihnen werden wieder negativ überrascht sein. Warum ist die Abrechnung wieder so deutlich teurer geworden? Kann man sich denn überhaupt nicht dagegen wehren? Hat das endlich mal ein Ende?
Ich sage dazu nur: NEIN!
Es wird weder besser, weniger noch wird es ein Ende haben. Im Gegenteil, die Nebenkosten werden in Zukunft wichtiger als die Miete werden. Anhand der Höhe der Nebenkosten werden Sie in Zukunft entscheiden ob sich eine Mietwohnung oder ein Hauskauf lohnt.

Im Moment beschäftigen Sie sich noch mit der Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2009. Dabei werden jetzt bereits die Hebel für weitere Preissteigerungen der aktuellen Zahlungsperiode gesetzt. Zum Beispiel beim Strom. In den letzten Monaten haben bereits viele Versorger die Preise angehoben. Allen voran Eon im Mai diesen Jahres.

Beratungsgesellschaft Ernst & Young hat in einer aktuellen Studie ermittelt, dass nun die Kommunen nachziehen und etliche Preise anheben bzw. Leistungen einstellen. Auch hier werden Sie es voraussichtlich erst mit der nächsten Nebenkostenabrechnung zu spüren bekommen.

Geplant sind zum Beispiel folgende Sparmaßnahmen:
• 84 Prozent der Städte und Gemeinden wollen Gebühren und Steuern erhöhen oder neue Abgaben einführen
• 60 Prozent planen, kommunale Angebote zu kürzen
• Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes
• bei Bädern, Theatern und Museen höhere Eintrittspreise verlangen
• Kita-Gebühren sollen erhöht und die Leistung verringert werden
• Erhöhung der Hundesteuer

Sie sehen, bei vielen dieser Punkte werden entweder Ihr monatliches Budget und / oder Ihre Nebenkosten belastet. Wobei die Kosten für Abwasser und Frischwasser noch nicht mal erwähnt wurden. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis auch hier die Kosten steigen.

Dazu habe ich Ihnen mal zwei interessante Artikel von Spiegel (www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,703991,00.html) und Focus (www.focus.de/politik/weitere-meldungen/kommunen-staedte-und-gemeinden-wollen-finanznot-durch-hoehere-gebuehren-ausgleichen_aid_525813.html) heraus gesucht. Lesen Sie diese beiden Artikel bitte sehr aufmerksam durch und passen Sie Ihre Strategie an!

Bereits vor längerer Zeit habe ich Ihnen geschrieben, wie Sie sich auf hohe Nachzahlungen einstellen können. Denken Sie bereits jetzt an die Nebenkostenabrechnung im kommenden Jahr.

Dazu passt sicherlich auch der interessante Artikel hier im Blog:
Wissen Sie eigentlich wie viel Ihr Wasser kostet?

Handeln Sie jetzt und freuen sie sich im kommenden Jahr über eine deutlich geringere Nachzahlung oder sogar über ein kleines Guthaben. Ich kann mich dieses Jahr über eine Rückzahlung von 120,- Euro freuen.

Ihr

Alexander Fischer

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Unser Geld fliesst nun weiter in unser Vermögensbudget

Artikel 5 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

In unserem heutigen Artikel geht es darum, unseren Zahlungsstrom weiter zu führen. Die Quelle war unser Einkommenskonto. Eine weitere Geldstation bzw. ein kleines Auffangbecken, war im letzten Artikel unser Zwischenkonto. Von dort fliesst nun unser überschüssiges Geld weiter in das Vermögensbudget. Dies ist, ähnlich wie unser Zwischenkonto, ein weiteres Staubecken für unser Geld. Allerdings mit einem anderen Verwendungszweck. Für das Vermögensbudget benötigen Sie ein Tagesgeldkonto. Dies ist nötig da Ihr Geld hier länger verbleibt und Sie auch Zinsen bekommen sollen. Wie Sie ein gutes Tagesgeldkonto finden und worauf Sie bei der Kontoeröffnung unbedingt achten sollten, erfahren Sie ausführlich im nächsten Artikel.

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Heute soll es speziell nur um unser neues Vermögensbudget gehen. Vorab möchte ich Ihnen noch zwei wichtige Dinge erklären.
Erstens:
Bisher haben wir über das Einkommenskonto und das Zwischenkonto gesprochen. Beide Konten ergänzen sich. Das bedeutet, wenn zum Beispiel auf dem Einkommenskonto mal das Budget für die Ausgaben etwas höher ist als Sie es vorher prognostiziert hatten, dann können Sie mittels der Reserve auf dem Zwischenkonto das Einkommenskonto unterstützen und ausgleichen. Umgekehrt funktioniert es genauso. Sollten Sie mal in einen Monat deutlich niedrigere Ausgaben haben oder auch mal mehr Einnahmen verbuchen können, dann erhöht sich automatisch Ihr Einkommensüberschuß. Diesen überweisen Sie monatlich auf das Zwischenkonto.

Zweitens:
Das Vermögensbudget ist sozusagen die Basis für Investitionen in Ihr (zukünftiges) Vermögen. Es muss Ihnen daher folgendes klar sein: Jeder Euro der vom Zwischenkonto zum Vermögensbudget überwiesen wird, fließt nicht mehr zurück, bleibt im Vermögensbudget und dient nur der Vermögensbildung! Egal was passiert, das Geld fliesst nicht mehr zurück und kommt nicht mehr in den Geldkreislauf zwischen Einkommenskonto und Zwischenkonto. Dadurch würde Ihr Vermögen nur verwässert und nicht vergrößert. Sie müssen also dafür sorgen, dass Sie alle kleineren und vor allem größeren Anschaffungen wie Urlaub, Auto oder sonstige Dinge, nur mittels dem Einkommenskonto und dem Zwischenkonto finanzieren. Für größere Anschaffungen ist es oft hilfreich entweder die Reserve großzügig zu gestalten oder neben das Zwischenkonto noch ein kleines Sparkonto zu hängen. Dort können Sie für Ihre größeren Wünsche jeden Monat mit unterschiedlichsten Beträgen ein Polster ansparen. Das ist aber ganz Ihnen überlassen. Denken Sie daran: Es gibt kein zurück mehr!

vermoegensbudget

Wozu brauchen wir ein Vermögensbudget?
Unser neues Tagesgeldkonto muss nun monatlich gefüllt werden. Das machen Sie immer nur an Ihrem monatlichen Finanztag. Denn an diesem Tag sind bereits alle monatlichen Zahlungen verbucht worden und Sie wissen wie viel Überschuss vorhanden ist. Zum Thema Finanztag, bekommen Sie von mir in einem der nächsten Artikel umfangreichen Erklärungen und Hilfestellungen. Sie haben ja bereits ermittelt, wie viel Geldreserve Sie auf dem Zwischenkonto haben möchten. Sagen wir mal es sind 200 Einheiten. Dazu haben Sie Ihr Budget für “andere” monatliche Ausgaben ermittelt. Unterstellen wir dafür einen Betrag in Höhe von 30 Einheiten. Dadurch dass Sie sämtliche Einkommensüberschüsse vom Einkommenskonto auf das Zwischenkonto überweisen, wird dort der Kontostand jeden Monat größer. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie Ihr gesetztes Budget für “andere” Ausgaben nicht überschreiten und Sie nicht an Ihre Reserve müssen. Sie müssen nun nichts weiter tun, als an Ihrem Finanztag, alles was über Ihrem Rerserve-Betrag liegt (Reserve + “andere” Ausgaben) auf das Tagesgeldkonto, unserem Vermögensbudget, zu überweisen. In unserem Beispiel wären das alle Beträge über den 230 Einheiten.

Ergebnis des ganzen:
Sie beginnen somit jeden Monat aufs Neue mit einem Einkommenskonto auf dem 60 Einheiten (unser bekanntes Beispiel) liegen. Dieses reicht locker aus um Ihr Ausgabenbudget (auch ca. 55 bis 60 Einheiten) zu begleichen. Ihr Zwischenkonto hält für Sie Ihre errechnete Reserve für Notfälle sowie für Ihre monatlichen “anderen” Ausgaben bereit. Jeden Monat haben Sie also gleich viel Geld zur Verfügung, egal in welchem Monat. Alles was sich darüber hinaus auf dem Zwischenkonto angesammelt hat, fließt in das Vermögenbudget ein. Von hier aus werden wir in Zukunft beginnen das Geld in die unterschiedlichsten Anlageklassen zu investieren. In welche Anlageprodukte genau und nach welchem System, das werden wir demnächst noch besprechen. Solange Sie das Geld vom Vermögensbudget nicht investieren, verbleibt es auf dem Tagesgeldkonto und wird jeden Monat mehr, durch die Überweisungen vom Zwischenkonto (Monat für Monat) und den Zinserträgen auf dem Tagesgeldkonto.
Wichtig ist aber, dass jeder Euro nur noch in die Richtung Vermögensaufbau fliesst. Nicht mehr zurück in den Zahlungsstrom für Ausgaben. Näheres dazu schreibe ich Ihnen in der kommenden Woche.

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Ein Zwischenkonto wird dringend benötigt

Artikel 4 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Am letzten Montag war ja bereits der Startschuss zum ersten Teil unserer Artikel-Serie für eine neue Anlagestrategie. Widmen wir uns heute nun dem nächsten Schritt. Nachdem wir unser Einkommenskonto mit unserem Ausgabenbudget abgeglichen und einen Einkommensüberschuss ermittelt haben, muss dieser Überschuss nun auf ein separates Konto eingezahlt werden. Da Ihre Haupteinnahmen sowie Ihr Ausgabenbudget jeden Monat nahezu gleich hoch sind, sollten Sie den Einnahmeüberschuss mittels eines Dauerauftrages jeden Monat zu einem festen Zeitpunkt, am besten direkt nach Eingang der Einnahmen, weiter auf ein Zwischenkonto transferieren. Dazu habe ich Ihnen die bereits bekannte Grafik aus dem letzten Artikel erweitert.

schema neu 2

Welche Funktionen muss das Zwischenkonto erfüllen?
Im Prinzip muss das Zwischenkonto ein normales Bankkonto sein. Sozusagen ein Girokonto ohne Giro, da es hier keinen festen Gehaltseingang gibt wird es oft auch Guthaben- oder Sparkonto genannt. Sie werden das Konto nur als Zwischenlager für einen gewissen Geldbetrag nutzen. Das Konto muss die Möglichkeit für Überweisungen und Daueraufträge bieten. Wenn Sie sogar Guthabenzinsen bekommen ist das schön, aber rechnen Sie nicht damit. Im Gegenteil, evtl. werden Sie sogar Kontoführungsgebühren zahlen müssen. Aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken, denn das Konto werden Sie benötigen. Wichtig ist auch, dass Sie eine EC-Karte bekommen um Abhebungen tätigen zu können! Einen Dispokredit werden Sie nicht benötigen. Das Konto muss auf Guthabenbasis eröffnet werden!

Welche Aufgabe hat das Zwischenkonto?
Auf dem Zwischenkonto landen nun jeden Monat Ihre Einkommensüberschüsse sowie alle sonstigen Einnahmen die Sie erzielen. Zusätzlich befindet sich auf diesem Konto Ihr Budget für Ihre “anderen” monatlichen Ausgaben, die wir im letzten Artikel von den “Lebenshaltungskosten” getrennt und ermittelt haben. Des weiteren liegt auf diesem Konto Ihre eiserne Geld-Reserve für finanzielle Notfälle – und nur dafür!

Ihr neues Zwischenkonto im Detail:
Wie bereits weiter oben genannt wird das Zwischenkonto monatlich durch Ihren Einkommensüberschuss gefüllt. Dazu kommen in Zukunft alle weiteren Einnahmen die Sie erzielen. Welche können das sein? Im Prinzip ALLES was Ihnen jemand überweist und was nicht Ihr regelmäßiges Einkommen ist. Das können Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten oder 400-Euro Jobs sein. Sie bekommen von Freunden oder Bekannten noch Geld überwiesen? Geben Sie auch hier die Kontoverbindung des Zwischenkontos und nicht Ihres Einkommenskontos an. Sie haben bei Ebay etwas verkauft? Geben Sie dem Käufer auch diese Bankverbindung. Sämtliche Auszahlungen aus Ihren Geldanlagen landen ab sofort auf diesem Konto. Zum Beispiel die Auszahlung des Bausparvertrages oder der Verkauf von Aktien usw. Alle Einnahmen landen auf dem Zwischenkonto.

Beim letzten Mal haben Sie bereits ermittelt, wie hoch Ihr monatliches Budget für Ihre “anderen” Ausgaben ist. Ich möchte nochmal kurz einen Auszug anreißen: “Alle Ausgaben der Rubrik “andere Kosten” dürften nun nur noch einen persönlichen Anreiz haben. Wie zum Beispiel Kosten für Kinobesuche, Dinge die Sie gekauft oder ersteigert haben oder Kosten fürs ausgehen zum Essen oder Feiern. Aber Sie wissen selbst am besten welche “anderen Kosten” Sie sich selbst gönnen.” Den Betrag den Sie hier ermittelt haben werden wir im kommenden Artikel benötigen.

Kommen wir nun noch zu Ihrer finanziellen Geld-Reserve. Sollten Sie bisher keine finanzielle Reserve haben, dann wird es höchste Zeit. Durch unsere Strategie wird Ihre Geld-Reserve nach und nach bis zur erwarteten Höhe aufgebaut. Vorher müssen Sie nun aber erst den Betrag Ihrer finanziellen Reserve ermitteln. Die Höhe legt jeder für sich selbst fest und kann daher schlecht vorgegeben werden. Wichtig ist, dass im Notfall genug Geld für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung steht. Angenommen Sie werden arbeitslos und müssen monatlich mit weniger Geld auskommen. Was meinen Sie, wie lange werden Sie mit Ihrer beruflichen Qualifikation brauchen, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden? Dieser Zeitraum muss neben dem Arbeitslosengeld überbrückt werden. Das Arbeitslosengeld beträgt bei Arbeitslosen mit Kindern 67% des letzten Nettolohnes. Bei Arbeitslosen ohne Kinder sind es 60% des Nettolohnes. Bei einer Arbeitslosigkeit werden Ihnen somit zwischen 33% und 40% Ihres bisherigen Nettolohnes fehlen. Wie viel ist das bei Ihnen? Den von Ihnen ermittelten Betrag müssen Sie nun mit den Monaten multiplizieren, die Sie in etwa brauchen werden, um einen Arbeitsplatz mit vergleichbarem Einkommen zu finden. Der ermittelte Betrag ist Ihre persönliche Geldreserve. Von diesem Geld können Sie in Zukunft auch Notfall-Zahlungen begleichen. Diese kommen immer mal wieder vor und können nicht geplant werden. Wie zum Beispiel die teurere Reparatur des Autos, eine neue Waschmaschine weil die alte Ihren Geist aufgegeben hat usw. Wichtig: Es geht hier nicht um Anschaffungen die Sie schon immer mal machen wollten! Von der Reserve werden nur Notfälle bezahlt. Den schönen neuen Fernseher kaufen Sie sich erst, wenn Sie einen Großteil davon angespart haben. Von der Reserve wird er nur gekauft, wenn der alte Fernseher definitiv defekt ist und Sie ohne einen neuen nicht mehr leben können. Ein Notfall sozusagen.

Fazit:
Viele Informationen haben Sie heute erhalten. Zusammengefasst heißt das, Sie sammeln auf dem Zwischenkonto alle sonstigen Einnahmen und den Einnahmeüberschuss und verwenden das Konto um Ihre „anderen“ Ausgaben zu begleichen und um sich eine wichtige finanzielle Reserve anzusparen. Im nächsten Artikel geht es bereits weiter.

Ihr

Alexander Fischer

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Beginnen wir bei den Einnahmen und den Ausgaben

Artikel 3 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Heute nun ein weiterer Teil unserer Artikel-Serie. Im letzten Artikel haben wir uns Ihre derzeitige Situation in einem allgemeinen Schema angeschaut, welches überlicherweise von sehr vielen Menschen angewandt wird um ein Vermögen aufzubauen. Nur leider kann es mit dieser Strategie nicht funktionieren. Woran das genau liegt und wie wir unsere eigene und vor allem bessere Strategie aufbauen, erfahren Sie weiterhin hier bei www.Reich-mit-Plan.de.

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Beginnen wir heute mit den ersten Bausteinen unserer neuen Strategie. Dem Einkommen und den Ausgaben. Wie Sie Ihr Einkommen maximieren und Ihre Ausgaben minimieren können, erfahren Sie immer wieder mal hier in den Artikeln meines Blogs. Im neuen Schema sind dazu bei den Einnahmen ein paar Sterne hinzugekommen. Diese sollen weitere Einnahmequellen symbolisieren. Heute geht es aber mehr um die Zahlungströme auf Ihren Konten.

schema neu 1

Im Vergleich zum alten Schema, gibt es einige Veränderungen. Die finanzielle Geld-Reserve wurde vom Einkommenskonto abgekoppelt. Dadurch können Sie sicher sein, das die Geld-Reserve, wenn sie mal gebraucht wird, auch in voller Höhe zur Verfügung steht. Wohin wir die Reserve verlagern, wird zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas genauer erläutert. Nun haben Sie Ihr Einkommenskonto, ein Girokonto, zur freien Verfügung. Dort laufen nun jeden Monat Ihre Einnahmen auf. Der kleine rote Pfeil mit zwei Pfeilspitzen hat sich in einen Pfeil mit einer Spitze verändert. Dies bedeutet, dass Sie ab sofort ein festes Budget von Ihren Einnahmen für Ihre Ausgaben nutzen werden. Schwankungen sind daher nur noch in sehr geringem Ausmaß möglich. Das Einnahmebudget orientiert sich am Ausgabebudget, welches wir nun erst ermitteln müssen.

Trennen Sie anhand von Kontoauszügen und Rechnungen Ihre monatlichen Ausgaben in “Lebenshaltungskosten”, “wichtige Kosten” und “andere Kosten”.
Zu den “Lebenshaltungskosten”zählen alle Kosten, die Sie jeden Monat bezahlen müssen. Das sind Kosten die feststehen und nur minimal schwanken. Dazu gehören alle Zahlungen für Miete, Nebenkosten (Strom, Gas, Wasser, Müll), Kreditraten, Telefonrechnungen, Fahrkarten, Versicherungen, Abonnementgebühren, Vereinsmitgliedschaften usw. Wie viel geben Sie im Monat fürs tanken aus? Ermitteln Sie einen Durchschnittswert und runden Sie den Betrag großzügig auf. Der ermittelte Betrag wird auch zu den Lebenshaltungskosten dazu gezählt.

Unter “wichtige Kosten” sind alle Ausgaben zu verstehen, auf die Sie nicht verzichten können und die in der Höhe oft schwanken. Zum Beispiel die Ausgaben für Lebensmittel oder regelmäßige Ausgaben für Kleidung oder ärztliche Behandlungen. Ermitteln Sie auch hier einen Durchschnittswert und runden Sie diese Beträge wieder auf.

Alle Ausgaben der Rubrik “andere Kosten” dürften nun nur noch einen persönlichen Anreiz haben. Wie zum Beispiel Kosten für Kinobesuche, Dinge die Sie gekauft oder ersteigert haben oder Kosten fürs ausgehen zum Essen oder Feiern. Aber Sie wissen selbst am besten welche “anderen Kosten” Sie sich selbst gönnen.

Wir haben nun drei Beträge ermittelt. Die Lebenshaltungskosten, die wichtigen Kosten und die anderen Kosten.
Wenn Sie nun die Lebenshaltungskosten und die wichtigen Kosten zusammen addieren, ergibt das Ihr Ausgabenbudget. Dieser Betrag wird jeden Monat benötigt und auch verbraucht. Die “anderen Kosten” die anfallen, können Sie selbst steuern. Mal mehr und mal weniger, ganz wonach Ihnen gerade ist. Aus diesem Grund zählen wir ab sofort diese Ausgaben nicht mehr zu unserem “lebensnotwendigen” Ausgabenbudget dazu!

Kommen wir zurück zu Ihrem Einkommenskonto. Sie wissen nun genau wie hoch Ihr Ausgabenbudget (Lebenshaltung + wichtig) ist. Für genau diesen benötigten Betrag legen Sie nun auch Ihr Einkommensbudget fest. Die übrigen Einnahmen ergeben den “Einkommensüberschuss”. Dieser wird gebraucht um zu sparen, sich die “anderen” Kosten leisten zu können und um eine Reserve anzulegen. Bei Ihrer Rechnung gibt es keinen “Einkommensüberschuss”? Dann sollten Sie sich entweder Ihre Ausgaben genauer prüfen und eingruppieren oder Sie müssen definitiv an Ihrem Einkommen arbeiten!

einkommen

Auf Ihrem Einkommenskonto sieht es in Zukunft jeden Monat wie folgt aus:
Ihre monatlichen Einnahmen in Höhe von beispielsweise 100 Einheiten landen auf dem Konto. Ihr Ausgabenbudget, das Sie fest jeden Monat brauchen, liegt bei 60 Einheiten. Es würden also 40 Einkommens-Einheiten als “Einkommensüberschuss” übrig bleiben, die Sie nicht für das Ausgabenbudget benötigen. Den “Einkommensüberschuss” (40 Einheiten bzw. der Betrag den Sie ermittelt haben), wird sofort nach Eingang der Einnahmen, mit einem Dauerauftrag weiter auf ein anderes Konto überwiesen. Somit startet Ihr Einkommenskonto jeden Monat aufs Neue “nur” mit 60 Einheiten. Dies entspricht genau dem Betrag den Sie für Ihre Ausgaben benötigen. Und vergessen Sie nicht, wir haben bereits an mehreren Stellen die Ausgaben aufgerundet. In Wirklichkeit würden Sie sicherlich

Fazit:
Sie wissen nun genau wie viel Geld Sie jeden Monat für Ihre Ausgaben benötigen. Dafür stellen Sie sich auf Ihrem Einkommenskonto genau das entsprechende Einkommensbudget zur Verfügung. Den “Einkommensüberschuss” überweisen Sie sich jeden Monat direkt am Tag nach dem die Einnahmen eingegangen sind weiter, auf ein weiteres Konto. Näheres dazu im kommenden Artikel.

Wenn Sie zum aktuellen Schritt unserer Strategie Fragen haben, dann schreiben Sie mir bitte. Erst wenn Ihre Fragen geklärt sind, macht es Sinn den nächste Schritt zu gehen.

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Analysieren Sie Ihr derzeitiges Anlageverhalten und ändern Sie Ihre Strategie

Artikel 2 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Beginnen wir nun mit dem ersten Teil unseres Strategieaufbaus. Wie bereits angekündigt, geht es zuerst darum zu verstehen, wie momentan Ihr Geld “fliesst” und Sie es anlegen. Dazu sollten Sie wissen, dass Geld, ähnlich wie ein Fluss, immer fliessen sollte. Es darf nie stocken. Es muss immer in Bewegung bleiben und weiter laufen – bzw. arbeiten. Dies nennt man Zahlungsstrom. Ein Zahlungsstrom beginnt an einer Quelle und durchläuft die unterschiedlichsten finanziellen Hindernisse. Am Ende mündet unser Zahlungsstrom in einen großen See, für die Leser unter Ihnen die ein kleines finanzielles Ziel haben. Für alle anderen Leser, mit dem Wunsch einer großen finanziellen Freiheit, mündet unser Zahlungsstrom in ein großes Meer. Von der Quelle zum Meer ist es ein weiter Weg. Diesen müssen wir nun vorbereiten, damit Ihr Geld nun auch ungehindert ins Meer fliessen kann. Es darf zu keinem Stau oder zu Versickerungen kommen. Ein wichtiger Punkt dazu noch. Es geht immer nur in eine Richtung. Von der Quelle zum Meer – nie anders herum! Alles was durch unsere Zahlungsströme im Meer gelandet ist, verbleibt dort. Werden Sie sich dessen bewußt!

Für den heutigen Artikel habe ich Ihnen mal eine Grafik erstellt. Vorab möchte ich Ihnen diese kurz erläutern. Grün markierte Teile der Grafik stellen regelmäßige Einnahmen dar. Rot sind Ihre Ausgaben. Pfeile mit Linien sind regelmäßige Zahlungsströme. Gestrichelte Pfeile markieren unregelmäßige Zahlungsströme. Lila markierte Felder sind Depots, Konten und sonstige Guthaben. So wie in der Grafik dargestellt investieren sehr viele von Ihnen. Lassen Sie mich es mit meinen eigenen Worten formulieren. Eventuell erkennen Sie sich und Ihre bisherige Anlagestrategie wieder.

bisheriges schema

Beginnen wir bei den Einnahmen. Diese sind grün markiert. Sie haben ein Girokonto auf dem Ihr Gehalt oder Ihre sonstigen Einkünfte eingehen. Nun bezahlen Sie jeden Monat von Ihren Einnahmen Ihre regelmäßigen Ausgaben. Wenn die Ausgaben von Ihren Einnahmen bezahlt worden sind, verbleibt eventuell ein Rest auf dem Einnahmenkonto. Einen Großteil davon nutzen Sie sicherlich für sonstige Ausgaben, die immer mal wieder anfallen. Zusätzlich sollten Sie aber noch eine finanzielle Reserve übrig lassen. Eine kleine aber lebensnotwendige Geldreserve. Ich hoffe Sie haben eine Geldreserve. Wenn nicht wird es höchste Zeit. Der rote Pfeil soll zeigen, das Ihre Einnahmen mal mehr oder weniger stark mit den Ausgaben schwanken. Mal bleibt etwas mehr und mal kein Geld übrig zum sparen. Sollte nun monatlich etwas Geld übrig bleiben, dann überweisen Sie es je nach Gefühl und Idee auf eine Anlageform Ihrer Wahl. Die grünen Linien, die teilweise gepunktet und gestrichelt sind, bedeuten, dass Sie unregelmäßig in unterschiedliche Anlageformen sparen. Unregelmäßig heißt, ohne Plan und Strategie. Mal mehr und mal weniger. Mal dahin und mal dorthin.

Hinter den lila-farbigen Anlageformen befinden sich wieder kleine Pfeile. Diese stehen für Einkünfte aus Ihren Anlageformen. Das können Zinserträge, Mieten aus Immobilien, Kupons von Anleihen, Dividenden von Aktien usw. sein. Aber auch Auszahlungen aus Ihren Anlagen könnten das sein. Zum Beispiel, wenn Sie sich einen Bausparvertrag nach 7 Jahren auszahlen lassen. Alle diese Einnahmen fliessen über den langen grünen Pfeil zurück auf Ihr Einnahmekonto. An dieser Stelle beginnt Ihr Zahlungsstrom wieder von vorne. Ein neuer Monat beginnt. Zu den Einnahmen gesellen sich evtl. weitere Einkünfte oder Auszahlungen aus den Anlageformen. Das höhere Einkommen führt dazu, dass sich auch Ihre Ausgaben erhöhen. Das ist vollkommen normal. Wer mehr Geld hat, will oder muss auch mehr Geld ausgeben. Dieses Schema führt am Ende immer wieder dazu, das sich Ihr Vermögen nicht vergrößert sondern verwässert. Sie werden sich fragen, wo das ganze gesparte Geld hingeflossen ist? Wo ist es geblieben? Es landet früher oder später in den Ausgaben. Evtl. auch in der Reserve. Aber nur, weil die Reserve vorher schon in die Ausgaben geflossen ist. Wie wirkt diese Grafik auf Sie? Erkennen Sie sich wieder? Sicherlich werden Sie an einigen Punkten immer wieder auf Beispiele aus Ihrer Praxis stossen und sich fragen was Sie verändern bzw. verbessern können.

Wenn ich mir die heutige Grafik anschaue, kommen mir sofort viele Fragen in den Sinn. Überlegen Sie sich darauf mal ein paar gute Antworten. Denn nur wenn Sie Antworten darauf finden, können wir das Schema ändern und für Sie neu entwickeln.

Haben Sie versucht …
… weitere Einnahmenquellen zu generieren um den grünen Kasten zu vergrößern?
… die Ausgaben aus dem roten Kasten deutlich zu verringern?
… sich eine Geldreserve anzulegen?
… regelmäßig zu sparen statt unregelmäßig?
… bewußt und gezielt in unterschiedliche Anlageformen zu investieren?
… mal nicht nach Gefühl zu investieren sondern mit einem festen Plan?
… die Einkünfte aus Ihren Anlageformen nicht für das monatliche Haushaltsbudget zu verwenden?

Was führt dazu, dass dieses Schema nicht zum finanziellen Erfolg führen kann?
An dieser Stelle Ich möchte heute nur ein paar Eckpunkte anreissen und dafür in den kommenden Artikeln näher darauf eingehen.
Die Einnahmen sowie die Ausgaben müssen optimiert werden. Eine Reserver muss seperat angelegt werden. Dann müssen kontinuierliche Zahlungsströme erstellt werden. Eine automatische Entscheidungshilfe begleitet Sie zudem bei Investitionen in die verschiedensten Anlageformen. Sobald Geld ins Vermögen geflossen ist, muss dort ein eigener Zahlungsstrom angelegt werden. Und genau mit diesen Themen starten wir in den kommenden Artikeln.
Bleiben Sie also dran, stellen Sie mir Ihre Fragen und beginnen Sie sich Gedanken über Ihre Strategie und Ihre Zahlungsströme zu machen. Was sind Sie bereit zu verändern um endlich den richtigen Weg einzuschlagen? In diesem Sinne, bis kommenden Montag!

Ihr

Alexander Fischer

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Hohe Nachzahlung bei Ihrer Nebenkostenabrechnung vermeiden

Jedes Jahr das gleiche Spiel. Sie sind das ganze Jahr über sparsam mit Ihrem Wasser, Strom und Gas umgegangen und bekommen wieder eine Nachzahlung bei Ihrer Nebenkostenabrechnung. Aufs Neue geschockt, fragen Sie sich, wie Sie die Nachzahlung mal eben aus dem Ärmel schütteln sollen. Je nachdem wie hoch Ihre Nachzahlung ist, wirft das sicherlich die eine oder andere Monats-Budget-Planung über den Haufen. Befolgen Sie einfach den heutigen kleinen Trick und Sie werden keine bösen Überraschungen bzw. Nachzahlungen erleben. Die Entwicklung der Strompreise in den letzten Jahren ging stets nach oben. Das bedeutet, dass Sie jedes Jahr immer ein wenig mehr für Ihren Stromverbrauch bezahlen müssen.

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Das gleiche trifft auch für Ihren Gas- und Wasserverbrauch zu. Alles wird Schritt für Schritt teurer. Wenn Sie nur vorher früh genug wüssten, wie viel Sie nachzahlen müssen, dann könnten Sie ja bequem etwas zusätzliches Geld beiseite legen um am Jahresende davon dann die Nebenkostenabrechnung zu bezahlen. Und genau das ist der Punkt. Sie müssen schon vorab zusätzlich etwas Geld beiseite legen. Aber wohin nur? Noch ein Sparschwein? Am Ende vergessen Sie doch sowieso wieder jeden Monat etwas beiseite zu legen, oder? Warum erhöhen Sie nicht einfach Ihren monatlichen Abschlag, den Sie an Ihren Versorger überweisen? Für Ihren Strom zahlen Sie jeden Monat einen Abschlag an Ihren Stromanbieter. Für Gas an den Gaslieferanten und beim Wasser an die Wasserwerke. Beim Wasser steckt der Preis in der Regel in den Nebenkosten mit drin. Dort gehen wir etwas anders vor. Dazu aber später mehr. Angenommen Sie überweisen nun ab sofort jeden Monat ein klein wenig mehr als die vereinbarte Abschlagsumme an Ihren Versorger. Ihnen werden die wenigen Euro jeden Monat nicht wehtun. Ich behaupte mal, dass Sie es nicht ein mal merken werden. Somit ersparen Sie sich Monat für Monat ein kleines Guthaben bei Ihrem Versorger. Am Ende des Jahres rechnet Ihr Versorger anhand Ihres Verbrauchs ab und verrechnet die bereits geleisteten Zahlungen. Dadurch, dass Sie mehr als nötig eingezahlt haben, steht für Sie nun entweder ein kleines Guthaben bereit oder Ihre Nachzahlung ist so minimal, dass Sie diese mit Leichtigkeit bezahlen können. Und glauben Sie mir, monatlich etwas mehr zahlen ist viel angenehmer als am Ende des Jahres eine große Nachzahlung abzustottern!

Wie gehen wir nun vor?
Das wichtigste ist, ab sofort überweisen Sie mit einem Dauerauftrag die Abschlagszahlungen an Ihren Versorger, wenn Sie es nicht schon tun. Nur so können Sie die monatlichen Zahlungen flexibel gestalten und jederzeit ändern. Rufen Sie bei Ihrem Strom- und Gasversorger an und lassen Sie sich die Bankverbindung und den Verwendungszweck für einen Dauerauftrag geben. Widerrufen Sie zudem auch die erteilte Einzugsermächtigung. Besonders wichtige Versorger möchten das gern schriftlich. Dann schicken Sie bitte einfach nur einen kurzen Zweizeiler, damit Ihr Versorger zufrieden ist. Erteilen Sie nun bei Ihrer Bank einen Dauerauftrag der jeden Monat zur gewohnten Zeit ausgeführt wird.

Welchen Betrag sollen Sie überweisen?
In Ihrer Stromabrechnung steht wie viel Sie im vergangenen Zeitraum für Strom bezahlt haben. Sagen wir es waren 500,- Euro. Teilen Sie diesen Betrag nicht durch 12 Monate sondern nur durch 10 Monate! Ergebnis in unserem Beispiel wären 50,- Euro. Diesen Betrag überweisen Sie nun monatlich an Ihren Versorger – insgesamt 12 Monate lang. 12 Monate á 50,- Euro ergibt in Summe 600,- Euro. Sie zahlen somit gute 100,- Euro mehr an Ihren Versorger. Sozusagen als Reserve. Das gleiche klappt genauso gut bei Ihrem Gasversorger. Beim Wasser ist es etwas anders, da hier über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet wird. Hier müssen Sie Ihre gesamten Nebenkosten ermitteln. Den Gesamtbetrag finden Sie auf der Nebenkostenabrechnung. Teilen Sie nun diesen Betrag auch durch 10 Monate. Den ermittelten monatlichen Betrag addieren Sie nun zu Ihrer Kaltmiete dazu und überweisen nun einen etwas höheren Betrag für Kaltmiete + Nebenkosten als bisher.

Fazit:
Diese Prozedur müssen Sie jedes Jahr, wenn Sie Ihre Nebenkostenabrechnung oder die Stromrechnung bekommen, erneuert. Also den Gesamtbetrag prüfen, den neuen monatlichen Abschlag ermitteln und den Dauerauftrag ändern. Sie haben damit immer ein kleines Polster und werden keine bösen Überraschungen erleben.

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