Tag Archives: Termine

Tipps wie ihr ein gutes Tagesgeldkonto findet

Was muss ein gutes Tagesgeldkonto bieten?
Im Prinzip bietet jede Bank Tagesgeldkonten an. Entscheidend sind aber die Konditionen. Zudem gibt es weitere Kriterien auf die ihr achten müsst.

Zinssatz: Das ist mit der wichtigste Punkte. Damit wird euer Geld verzinst. Aber nur danach die Entscheidung zu treffen wäre falsch. Es ist auch wichtig für wie lange ihr die Konditionen bekommt.

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Ein mal im Monat sollten Sie sich um Ihre Finanzen kümmern (Teil 2)

Wie letzten Donnerstag angekündigt gibt es heute nun die Fortsetzung des ersten Teils von “Ein mal im Monat sollten Sie sich um Ihre Finanzen kümmern”.

Zwischenkonto:
Welche Einzahlungen konnten im letzten Monat verbucht werden? Neben dem Einkommensüberschuss können auch andere Einzahlungen eingegangen sein. Lesen Sie noch mal nach, was es alles sein könnte. Passt das Budget für die Reserve und die “anderen” Ausgaben noch? Ermitteln Sie den Betrag der die beiden genannten Posten übersteigt. Dieser Betrag wird nun wieder an unser Vermögensbudget, unserem Tagesgeldkonto, überwiesen. Alles was auf dem Zwischenkonto übrig bleibt, dient der von Ihnen ermittelten Reserve und dem Budget für Ihre “anderen” Ausgaben.

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Vermögensbudget:
Hier müssen Sie zuerst Ihre sämtlichen Vermögenswerte aktualisieren, um zu sehen wie sich im letzten Monat Ihr Vermögen verändert hat. Übertragen Sie die Werte in Ihre Vermögensdatei. Danach können Sie ablesen ob Sie frisches Kapital zum investieren zur Verfügung haben. Wenn nein, dann müssen Sie nichts weiter veranlassen. Warten Sie auf den nächsten Monat und kümmern Sie sich in der verbleibenden Zeit darum Ihre Einnahmen zu maximieren und Ihre Ausgaben zu minimieren! Wenn allerdings Geld zum investieren zur Verfügung steht, dann zeigt Ihnen das Programm auch an, in was Sie es investieren sollen. Entsprechend müssen Sie nun Vorkehrungen treffen, um das Geld zu investieren. Angenommen Sie sollen in Aktien/Fonds investieren, dann müssen Sie nun schauen ob sich der Einstieg in bereits bestehende Aktien- oder Fondspositionen in Ihrem Depot lohnen, um diese dadurch zu verbilligen oder ob Sie in bestimmte Werte aus Ihrer Beobachtungsliste investieren wollen/können. Nach dem Hinweis Ihres Programms, wissen Sie in welche Anlageklasse Sie wie viel Geld investieren können/sollen. Nun beginnt für Sie die Recherche. Das muss nicht unbedingt auch am heutigen Finanztag geschehen. Das können Sie auch in den kommenden Tagen und Wochen machen. Wichtig ist nur, dass Sie an Ihrem Finanztag ermitteln ob Sie handeln müssen oder nicht. Wenn ja, dann beginnen Sie damit, sich zu informieren und dann auch zu investieren, sobald Sie eine Entscheidung getroffen haben. Sollten Sie zu keiner Entscheidung kommen, dann wird früher oder später der nächste Finanztag kommen. An diesem Tag werden Sie aufgrund der Nicht-Investition einen höheren Investitionsbedarf ermitteln. Zusätzlich eventuell auch in andere Anlageklassen, da ja nun mehr Geld für Investitionen zur Verfügung steht. Sie haben keinen Zwang das Geld zu investieren. Sie wissen nur, dass Sie investieren könnten. Warten Sie ruhig bis sich eine Gelegenheit ergibt und setzen Sie sich nicht unter Druck sofort das Geld irgendwohin investieren zu müssen. Sollten Sie allerdings eine Entscheidung getroffen haben, dann heißt das für Sie nun, das benötigte Geld vom Tagesgeldkonto auf das Zwischenkonto “zurück” zu buchen und von dort direkt und ohne Abzug weiter in die gewünschte Anlageform zu überweisen. Beim nächsten Finanztag kommen Sie wieder zu dem Punkt, Ihre Anlagewerte zu aktualisieren und dann werden Sie auch die neu getätigte Investition berücksichtigen.

Da nicht jeden Monat an allen Punkten/Konten Handlungsbedarf besteht, dürften Sie sehr schnell Routine in Ihren Aufgaben bekommen und am Ende auch nur wenig Zeit benötigen. Da ich mir sämtliche Monatsergebnisse separat abspeichere, kann ich nun auch die aktuellen Ergebnisse mit zurück liegenden Monaten vergleichen. Ich verbringe daher auch ein wenig Zeit damit, mir nur die Veränderungen, im Vergleich zu den Vormonaten, näher anzuschauen. Es ist für mich einfach sehr interessant zu sehen, wie sich einzelne Posten entwickelt haben. Ich sehe sozusagen, wie mein Geld arbeitet.

Haben Sie Fragen wie Sie Ihren Finanztag gestalten sollten? Verstehen Sie den einen oder anderen Ablauf nicht oder haben Sie Anregungen was wir noch gemeinsam verfeinern oder verbessern können? Bitte schreiben Sie mir Ihren Kommentar, dann haben alle Leser etwas davon.

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Ein mal im Monat sollten Sie sich um Ihre Finanzen kümmern (Teil 1)

Ich hatte Ihnen ja bereits geschrieben, dass Sie sich um Finanzen selbst kümmern müssen. Nur wenn Sie den Überblick über Ihr Geld haben, werden Sie ein Vermögen aufbauen können. Im Prinzip reicht es vollkommen aus, wenn Sie sich an einem Tag im Monat Ihren Finanzen widmen. Warum nur einmal im Monat? Sie können natürlich auch täglich Ihren Kontostand anschauen, aber an Ihrem monatlichen Finanztag werden Sie sich detaillierter um Ihr Geld kümmern. Aufgrund meiner Routine benötige ich deutlich weniger als eine Stunde um alles zu managen. Anfangs werden Sie sicher etwas mehr Zeit benötigen, aber mit der Zeit werden Sie eingespielter und zügiger voran kommen. Es ist daher wichtig, vorab festzulegen wann Sie sich die Zeit für Ihre Finanzen nehmen und vor allem was Sie dann genau prüfen sollten.

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Wann ist der beste Zeitpunkt für Ihre Finanzen?
Für mich ist der beste Zeitpunkt immer der Sonntagnachmittag. Da habe ich in der Regel immer mal eine Stunde Zeit und ich werde selten gestört. Wann ist bei Ihnen der beste Zeitpunkt? Wann haben Sie eine Stunde Zeit und Ruhe um Ihre Finanzen zu prüfen? Gut, der Tag ist schon mal festgelegt. Aber welche der vier Wochen eines Monats macht am meisten Sinn? Damit Sie auch was zum prüfen haben, sollten auf Ihren Konten alle Buchungen wie Überweisungen, Daueraufträge sowie alle Zahlungseingänge abgerechnet worden sein. Bei mir ist das immer am Monatsanfang der Fall. Bis zum 4. des Monats ist der Großteil aller wichtigen Dinge verbucht. Den darauf folgenden Sonntag habe ich mir ausgewählt. Das erste Wochenende im Monat sozusagen. Wenn der Monatswechsel ungünstig fällt, zum Beispiel genau auf das erste Wochenende, dann warte ich bis zum nächsten Wochenende. Damit ich nicht jeden Monat dran denken muss, wann genau der Zeitpunkt für meine Finanzen ist, habe ich mir in meinem elektronischen Kalender eine feste Terminserie eingerichtet und erhalte nun jeden Monat rechtzeitig eine Erinnerung. Einen interessanten Artikel, über die Verwendung eines elektronischen Kalenders, habe ich bereits vor längerer Zeit geschrieben. Gern möchte ich Ihnen heute hier an dieser Stelle den Artikel noch mal zur Erinnerung verlinken.

Was machen Sie nun an Ihrem Finanztag?
Zuerst prüfen Sie ob Ihr Kalender wichtige Erinnerungen für Sie parat hat. Zum Beispiel kann ein Tagesgeld-Neukunden-Bonus auslaufen und Sie sollten sich nach einem neuen Anbieter umschauen. Oder vielleicht rückt die Kündigungsfrist einer Versicherung näher und Sie sollten einen Versicherungsvergleich durchführen um, bei einem günstigeren Angebot, schnell wechseln zu können. Weitere Terminmöglichkeiten habe ich Ihnen im oben genannten Artikel genannt. Schauen Sie einfach mal rein. In den letzten Wochen haben wir uns ja intensiv um unsere Zahlungsströme und unsere Vermögensstrategie gekümmert. Im Prinzip fangen Sie nun an, Punkt für Punkt, also Konto für Konto zu prüfen, ob alles so verlaufen ist wie Sie es geplant hatten oder Sie nehmen eventuelle Korrekturen vor.

Einkommenskonto:
Prüfen Sie hier die Einkommens- und Ausgabenbudgets. Haben sich die Budgets verändert? Ist der Einkommensüberschuss so hoch wie geplant, höher oder niedriger? Überweisen Sie den ermittelten Überschuss auf das Zwischenkonto. Sind die Ausgaben in diesem Monat höher? Zum Beispiel aufgrund jährlicher Versicherungszahlungen oder ähnlichem? Korrigieren Sie dies mit einer Überweisung vom Zwischenkonto zum Einkommenskonto. Wenn alles funktioniert hat, haben Sie wieder ein ausgeglichenes Einkommens- und Ausgabenbudget. Der neue Monat kann wie geplant mit dem gewohnten Budget starten.

Dies soll es für heute erst mal gewesen sein. Der zweite Teil folgt am kommenden Donnerstag. Verpasst nicht die interessante Fortsetzung!

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Unser Geld fliesst nun weiter in unser Vermögensbudget

Artikel 5 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

In unserem heutigen Artikel geht es darum, unseren Zahlungsstrom weiter zu führen. Die Quelle war unser Einkommenskonto. Eine weitere Geldstation bzw. ein kleines Auffangbecken, war im letzten Artikel unser Zwischenkonto. Von dort fliesst nun unser überschüssiges Geld weiter in das Vermögensbudget. Dies ist, ähnlich wie unser Zwischenkonto, ein weiteres Staubecken für unser Geld. Allerdings mit einem anderen Verwendungszweck. Für das Vermögensbudget benötigen Sie ein Tagesgeldkonto. Dies ist nötig da Ihr Geld hier länger verbleibt und Sie auch Zinsen bekommen sollen. Wie Sie ein gutes Tagesgeldkonto finden und worauf Sie bei der Kontoeröffnung unbedingt achten sollten, erfahren Sie ausführlich im nächsten Artikel.

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Heute soll es speziell nur um unser neues Vermögensbudget gehen. Vorab möchte ich Ihnen noch zwei wichtige Dinge erklären.
Erstens:
Bisher haben wir über das Einkommenskonto und das Zwischenkonto gesprochen. Beide Konten ergänzen sich. Das bedeutet, wenn zum Beispiel auf dem Einkommenskonto mal das Budget für die Ausgaben etwas höher ist als Sie es vorher prognostiziert hatten, dann können Sie mittels der Reserve auf dem Zwischenkonto das Einkommenskonto unterstützen und ausgleichen. Umgekehrt funktioniert es genauso. Sollten Sie mal in einen Monat deutlich niedrigere Ausgaben haben oder auch mal mehr Einnahmen verbuchen können, dann erhöht sich automatisch Ihr Einkommensüberschuß. Diesen überweisen Sie monatlich auf das Zwischenkonto.

Zweitens:
Das Vermögensbudget ist sozusagen die Basis für Investitionen in Ihr (zukünftiges) Vermögen. Es muss Ihnen daher folgendes klar sein: Jeder Euro der vom Zwischenkonto zum Vermögensbudget überwiesen wird, fließt nicht mehr zurück, bleibt im Vermögensbudget und dient nur der Vermögensbildung! Egal was passiert, das Geld fliesst nicht mehr zurück und kommt nicht mehr in den Geldkreislauf zwischen Einkommenskonto und Zwischenkonto. Dadurch würde Ihr Vermögen nur verwässert und nicht vergrößert. Sie müssen also dafür sorgen, dass Sie alle kleineren und vor allem größeren Anschaffungen wie Urlaub, Auto oder sonstige Dinge, nur mittels dem Einkommenskonto und dem Zwischenkonto finanzieren. Für größere Anschaffungen ist es oft hilfreich entweder die Reserve großzügig zu gestalten oder neben das Zwischenkonto noch ein kleines Sparkonto zu hängen. Dort können Sie für Ihre größeren Wünsche jeden Monat mit unterschiedlichsten Beträgen ein Polster ansparen. Das ist aber ganz Ihnen überlassen. Denken Sie daran: Es gibt kein zurück mehr!

vermoegensbudget

Wozu brauchen wir ein Vermögensbudget?
Unser neues Tagesgeldkonto muss nun monatlich gefüllt werden. Das machen Sie immer nur an Ihrem monatlichen Finanztag. Denn an diesem Tag sind bereits alle monatlichen Zahlungen verbucht worden und Sie wissen wie viel Überschuss vorhanden ist. Zum Thema Finanztag, bekommen Sie von mir in einem der nächsten Artikel umfangreichen Erklärungen und Hilfestellungen. Sie haben ja bereits ermittelt, wie viel Geldreserve Sie auf dem Zwischenkonto haben möchten. Sagen wir mal es sind 200 Einheiten. Dazu haben Sie Ihr Budget für “andere” monatliche Ausgaben ermittelt. Unterstellen wir dafür einen Betrag in Höhe von 30 Einheiten. Dadurch dass Sie sämtliche Einkommensüberschüsse vom Einkommenskonto auf das Zwischenkonto überweisen, wird dort der Kontostand jeden Monat größer. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie Ihr gesetztes Budget für “andere” Ausgaben nicht überschreiten und Sie nicht an Ihre Reserve müssen. Sie müssen nun nichts weiter tun, als an Ihrem Finanztag, alles was über Ihrem Rerserve-Betrag liegt (Reserve + “andere” Ausgaben) auf das Tagesgeldkonto, unserem Vermögensbudget, zu überweisen. In unserem Beispiel wären das alle Beträge über den 230 Einheiten.

Ergebnis des ganzen:
Sie beginnen somit jeden Monat aufs Neue mit einem Einkommenskonto auf dem 60 Einheiten (unser bekanntes Beispiel) liegen. Dieses reicht locker aus um Ihr Ausgabenbudget (auch ca. 55 bis 60 Einheiten) zu begleichen. Ihr Zwischenkonto hält für Sie Ihre errechnete Reserve für Notfälle sowie für Ihre monatlichen “anderen” Ausgaben bereit. Jeden Monat haben Sie also gleich viel Geld zur Verfügung, egal in welchem Monat. Alles was sich darüber hinaus auf dem Zwischenkonto angesammelt hat, fließt in das Vermögenbudget ein. Von hier aus werden wir in Zukunft beginnen das Geld in die unterschiedlichsten Anlageklassen zu investieren. In welche Anlageprodukte genau und nach welchem System, das werden wir demnächst noch besprechen. Solange Sie das Geld vom Vermögensbudget nicht investieren, verbleibt es auf dem Tagesgeldkonto und wird jeden Monat mehr, durch die Überweisungen vom Zwischenkonto (Monat für Monat) und den Zinserträgen auf dem Tagesgeldkonto.
Wichtig ist aber, dass jeder Euro nur noch in die Richtung Vermögensaufbau fliesst. Nicht mehr zurück in den Zahlungsstrom für Ausgaben. Näheres dazu schreibe ich Ihnen in der kommenden Woche.

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Ein Zwischenkonto wird dringend benötigt

Artikel 4 von 7 der Artikelserie: Aufbau einer eigenen Vermögensstrategie

Am letzten Montag war ja bereits der Startschuss zum ersten Teil unserer Artikel-Serie für eine neue Anlagestrategie. Widmen wir uns heute nun dem nächsten Schritt. Nachdem wir unser Einkommenskonto mit unserem Ausgabenbudget abgeglichen und einen Einkommensüberschuss ermittelt haben, muss dieser Überschuss nun auf ein separates Konto eingezahlt werden. Da Ihre Haupteinnahmen sowie Ihr Ausgabenbudget jeden Monat nahezu gleich hoch sind, sollten Sie den Einnahmeüberschuss mittels eines Dauerauftrages jeden Monat zu einem festen Zeitpunkt, am besten direkt nach Eingang der Einnahmen, weiter auf ein Zwischenkonto transferieren. Dazu habe ich Ihnen die bereits bekannte Grafik aus dem letzten Artikel erweitert.

schema neu 2

Welche Funktionen muss das Zwischenkonto erfüllen?
Im Prinzip muss das Zwischenkonto ein normales Bankkonto sein. Sozusagen ein Girokonto ohne Giro, da es hier keinen festen Gehaltseingang gibt wird es oft auch Guthaben- oder Sparkonto genannt. Sie werden das Konto nur als Zwischenlager für einen gewissen Geldbetrag nutzen. Das Konto muss die Möglichkeit für Überweisungen und Daueraufträge bieten. Wenn Sie sogar Guthabenzinsen bekommen ist das schön, aber rechnen Sie nicht damit. Im Gegenteil, evtl. werden Sie sogar Kontoführungsgebühren zahlen müssen. Aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken, denn das Konto werden Sie benötigen. Wichtig ist auch, dass Sie eine EC-Karte bekommen um Abhebungen tätigen zu können! Einen Dispokredit werden Sie nicht benötigen. Das Konto muss auf Guthabenbasis eröffnet werden!

Welche Aufgabe hat das Zwischenkonto?
Auf dem Zwischenkonto landen nun jeden Monat Ihre Einkommensüberschüsse sowie alle sonstigen Einnahmen die Sie erzielen. Zusätzlich befindet sich auf diesem Konto Ihr Budget für Ihre “anderen” monatlichen Ausgaben, die wir im letzten Artikel von den “Lebenshaltungskosten” getrennt und ermittelt haben. Des weiteren liegt auf diesem Konto Ihre eiserne Geld-Reserve für finanzielle Notfälle – und nur dafür!

Ihr neues Zwischenkonto im Detail:
Wie bereits weiter oben genannt wird das Zwischenkonto monatlich durch Ihren Einkommensüberschuss gefüllt. Dazu kommen in Zukunft alle weiteren Einnahmen die Sie erzielen. Welche können das sein? Im Prinzip ALLES was Ihnen jemand überweist und was nicht Ihr regelmäßiges Einkommen ist. Das können Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten oder 400-Euro Jobs sein. Sie bekommen von Freunden oder Bekannten noch Geld überwiesen? Geben Sie auch hier die Kontoverbindung des Zwischenkontos und nicht Ihres Einkommenskontos an. Sie haben bei Ebay etwas verkauft? Geben Sie dem Käufer auch diese Bankverbindung. Sämtliche Auszahlungen aus Ihren Geldanlagen landen ab sofort auf diesem Konto. Zum Beispiel die Auszahlung des Bausparvertrages oder der Verkauf von Aktien usw. Alle Einnahmen landen auf dem Zwischenkonto.

Beim letzten Mal haben Sie bereits ermittelt, wie hoch Ihr monatliches Budget für Ihre “anderen” Ausgaben ist. Ich möchte nochmal kurz einen Auszug anreißen: “Alle Ausgaben der Rubrik “andere Kosten” dürften nun nur noch einen persönlichen Anreiz haben. Wie zum Beispiel Kosten für Kinobesuche, Dinge die Sie gekauft oder ersteigert haben oder Kosten fürs ausgehen zum Essen oder Feiern. Aber Sie wissen selbst am besten welche “anderen Kosten” Sie sich selbst gönnen.” Den Betrag den Sie hier ermittelt haben werden wir im kommenden Artikel benötigen.

Kommen wir nun noch zu Ihrer finanziellen Geld-Reserve. Sollten Sie bisher keine finanzielle Reserve haben, dann wird es höchste Zeit. Durch unsere Strategie wird Ihre Geld-Reserve nach und nach bis zur erwarteten Höhe aufgebaut. Vorher müssen Sie nun aber erst den Betrag Ihrer finanziellen Reserve ermitteln. Die Höhe legt jeder für sich selbst fest und kann daher schlecht vorgegeben werden. Wichtig ist, dass im Notfall genug Geld für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung steht. Angenommen Sie werden arbeitslos und müssen monatlich mit weniger Geld auskommen. Was meinen Sie, wie lange werden Sie mit Ihrer beruflichen Qualifikation brauchen, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden? Dieser Zeitraum muss neben dem Arbeitslosengeld überbrückt werden. Das Arbeitslosengeld beträgt bei Arbeitslosen mit Kindern 67% des letzten Nettolohnes. Bei Arbeitslosen ohne Kinder sind es 60% des Nettolohnes. Bei einer Arbeitslosigkeit werden Ihnen somit zwischen 33% und 40% Ihres bisherigen Nettolohnes fehlen. Wie viel ist das bei Ihnen? Den von Ihnen ermittelten Betrag müssen Sie nun mit den Monaten multiplizieren, die Sie in etwa brauchen werden, um einen Arbeitsplatz mit vergleichbarem Einkommen zu finden. Der ermittelte Betrag ist Ihre persönliche Geldreserve. Von diesem Geld können Sie in Zukunft auch Notfall-Zahlungen begleichen. Diese kommen immer mal wieder vor und können nicht geplant werden. Wie zum Beispiel die teurere Reparatur des Autos, eine neue Waschmaschine weil die alte Ihren Geist aufgegeben hat usw. Wichtig: Es geht hier nicht um Anschaffungen die Sie schon immer mal machen wollten! Von der Reserve werden nur Notfälle bezahlt. Den schönen neuen Fernseher kaufen Sie sich erst, wenn Sie einen Großteil davon angespart haben. Von der Reserve wird er nur gekauft, wenn der alte Fernseher definitiv defekt ist und Sie ohne einen neuen nicht mehr leben können. Ein Notfall sozusagen.

Fazit:
Viele Informationen haben Sie heute erhalten. Zusammengefasst heißt das, Sie sammeln auf dem Zwischenkonto alle sonstigen Einnahmen und den Einnahmeüberschuss und verwenden das Konto um Ihre „anderen“ Ausgaben zu begleichen und um sich eine wichtige finanzielle Reserve anzusparen. Im nächsten Artikel geht es bereits weiter.

Ihr

Alexander Fischer

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Elektronischer Kalender mit Erinnerungsfunktion (Teil 2)

Wie bereits angekündigt widmen wir uns nun dem Kalenderprogramm. Wenn Sie einen Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Windows besitzen, wäre es am einfachsten den bereits vorinstallierten Kalender von Microsoft Outlook zu verwenden. Der Outlook Kalender ist das am meisten genutzte Kalenderprogramm und bietet jede Menge wichtige Funktionen. Alternativ können Sie sich auch kostenlose Kalender-Programme aus dem Internet downloaden (herunterladen). Nutzen Sie dazu den weiter unten folgenden Link. Dieser führt Sie auf die Webseite von Google.de und zeigt Ihnen gleich sämtliche Suchergebnisse zu kostenlosen Downloads von Terminplanern und Kalendern an. Suchen Sie sich aus den Ergebnissen ein Terminplaner oder Kalender-Programm heraus. Es sollte Ihnen optisch gefallen und entsprechende Funktionen bereithalten.

Welche Funktionen sollte ein elektronischer Kalender bieten:
- Erinnerungsfunktion (die wichtigste Funktion überhaupt)
- Terminserien (erspart Ihnen eine Menge Arbeit bei Terminen die regelmäßig wieder kehren)
- Kalender ausdrucken (wichtige Termine können Sie ausdrucken und mit Ihren Unterlagen zusammen abheften)
- To-do Listen verwalten (viele Aufgaben können Sie anhand einer To-do Liste bearbeiten)
- Einfache Bedienung (wir wollen nur Termine verwalten, alle anderen zusätzlichen Features werden nicht benötigt)

Wie versprochen hier nun die Links. Nach Klick auf die Links werden Ihnen jede Menge Downloadseiten von Google.de angezeigt. Sie müssen sich nur noch ein Programm aussuchen.
Suchergebnisse mit den Suchbegriffen:
Terminplaner Software Download kostenlos
… zu den Suchergebnissen

Suchergebnisse mit den Suchbegriffen:
Kalender Software Download kostenlos
… zu den Suchergebnissen

Um Ihnen die Suche nach einem Programm zu erleichtern, habe ich bereits mal das Internet durchsucht und habe folgendes Programm gefunden. Es beinhaltet nahezu alle wichtigen Funktionen und ist zudem auch kostenlos erhältlich. Das Programm heißt „EssentialPIM Free“. Gefunden habe ich es über die oben genannten Suchlinks.

Was bietet Ihnen „EssentialPIM Free“?
Sie können es zum verwalten von Terminen, Aufgaben (To-do Listen), Adressen und vielem mehr verwenden.
Hier ein Auszug aus der Beschreibung:
„EssentialPIM Free“ kann verschiedene Informationen speichern, verwalten und gleichzeitig sicher verschlüsseln. Sie können Termine übersichtlich eingeben, To-do Listen verwalten und verschiedene Aufgaben im Auge behalten. Es lassen sich Notizen erstellen, Kontakte verwalten und vieles mehr. Die Daten werden mit 128-Bit verschlüsselt und sind so vor ungewolltem Zugriff geschützt. „EssentialPIM Free“ gibt es auf der Seite des Anbieters kostenfrei und auch in einer kostenpflichtigen Pro Version, die mit weiteren Features ausgestattet ist.
Ob Sie die kostenpflichtige Version brauchen, müssen Sie selbst entscheiden. Vorab reicht aber die kostenfreie Version vollkommen.
Hier der Link: http://www.essentialpim.com/de/

Als weitere Alternative können Sie auch den Kalender von Google verwenden. Der Nachteil ist allerdings, dass Sie den Kalender nur verwenden können wenn Sie online sind.
Hier der Link: http://www.google.com/intl/de/googlecalendar/tour.html

Ihr

Alexander Fischer

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Elektronischer Kalender mit Erinnerungsfunktion (Teil 1)

Sie haben ja bereits erfahren, dass Sie ab sofort nicht darum herum kommen sich selbst mit Ihren finanziellen Angelegenheiten zu beschäftigen. Vor allem wenn Sie reich werden wollen müssen Sie sich etwas Zeit für Ihr Geld nehmen. Dies ist wichtig, da nur Sie selbst das Beste für Ihr eigenes Geld wollen. Egal ob Ihr Bankberater, der Kollege von der Versicherung oder andere Personen die sich um Ihr Geld kümmern – alle wollen nur das gleiche: Ihr Geld oder zumindest Anteile davon. Jeder will ein Stück von Ihrem Kuchen haben. Sie werden niemanden finden der sich kostenlos mit Ihren Finanzen befasst. Damit Sie nun in Zukunft bei Ihren Finanzen einen besseren Überblick haben, werden Sie zwei Dinge benötigen. Zum einen müssen Ihre schriftlichen Unterlagen (Briefe, Versicherungspolicen, Kontoauszüge usw.) sortiert in Ordnern abgelegt werden. Wie Sie das genau machen, was Sie abheften sollten und was nicht, erfahren Sie bald in einem weiteren Artikel hier im Blog. Heute interessiert uns allerdings der zweite Punkt – ein elektronischer Kalender mit Erinnerungsfunktion. Sicherlich werden Sie sich jetzt fragen: „Was hat ein Kalender mit meinen Finanzen zu tun?“ oder „Warum muss es ein elektronischer Terminplaner sein?“ oder „Wozu brauche ich eine Erinnerungsfunktion?“. Bei allen Verträgen gibt es immer Termine und Fristen die Sie zu beachten haben. Sie müssen Kündigungsfristen einhalten, sollten Zahlungstermine nicht verpassen oder Sie werden Zielüberweisungen planen müssen. Es ist wichtig, dass Sie sich immer an wichtige Termine erinnern lassen. Nur so können Sie mehr aus Ihrem Geld machen!

• Es wäre doch sehr ärgerlich, wenn Sie eine teure Versicherung kündigen möchten um in eine günstigere Versicherung zu wechseln, den Termin der Kündigungsfrist aber nicht wissen und Ihn deshalb verpassen. In den Genuss der günstigen Versicherung kommen Sie somit leider erst später und müssen weiterhin die teurere Variante bezahlen. Tragen Sie also immer gleich zu Beginn einer Versicherung einen wiederkehrenden Serien-Termin als Wiedervorlage in Ihren Kalender ein. Mindestens 1x oder auch öfter im Jahr sollten Sie sich daran erinnern lassen. Immer wenn Sie an den Kündigungstermin erinnert werden, können Sie entscheiden ob Sie die Erinnerung brauchen oder nicht. Beim nächsten Termin der Serie werden Sie wieder an die Kündigungsfrist erinnert.

• Ein weiteres Beispiel: Warum sollten Sie eine Rechnung sofort begleichen, wenn Sie vom Verkäufer eine Zahlungsfrist von 30 Tagen bekommen? Nutzen Sie diesen Vorteil für sich und Ihr Geld. Zahlen Sie immer so spät wie möglich Ihre Rechnungen. Tragen Sie für diesen Fall einen Termin 3 – 4 Tage vor Ablauf der Frist ein. Wenn Ihr Kalender Sie dann daran erinnert die Zahlung vorzunehmen, richten Sie die Überweisung ein. Alternativ können Sie auch gleich bei Rechnungseingang eine Zielüberweisung vornehmen. Vorteil für Sie: Statt das Geld gleich zu bezahlen, kann Ihr Geld ganze 30 Tage mehr für Sie arbeiten.

• Damit Sie nun in Zukunft regelmäßig Ihre finanziellen Dinge überwachen können, müssen Sie sich einen festen Termin setzen. Ich persönlich mache dies immer zum Beginn eines neuen Monats. Genauer gesagt immer am ersten Wochenende des neuen Monats. Dieser Termin steht fest als Serien-Termin in meinem Terminplaner. Viel Zeit brauche ich an diesem Termin nicht, vielleicht zwei Stunden. Ich hefte die Schreiben der letzten vier Wochen ab die ich bekommen habe, prüfe alle Kontostände, überprüfe ob meine gesetzten Budgets im Rahmen liegen und erledige Termin-Erinnerungen die bis zu dem Tag aufgekommen sind. Wie lange Sie für die Erledigung des Termins brauchen, hängt ganz davon ab wie viel zu tun ist. Je regelmäßiger Sie den Termin einhalten und je gründlicher Sie die Aufgaben erledigen, je weniger Zeit werden Sie aber brauchen.

• Weitere Termine:
Nutzen Sie die Möglichkeit an kostenlosen Seminaren und Vorträgen zum Thema Finanzen teilzunehmen. In der Blog-Rubrik Termine finden Sie immer wieder aktuelle Veranstaltungstipps. Es gibt noch viele weitere Erinnerungen die Sie eintragen können. In weiteren Blogartikeln werde ich Ihnen immer wieder Bescheid geben welche Termine Sie eintragen sollten.

Ab sofort sollten Sie nun alle Finanz-Termine in einem elektronischen Kalender erfassen. Sie werden sehen wie schnell Sie einen besseren Überblick bekommen werden und an was Sie Ihr Kalender erinnern wird, woran Sie schon gar nicht mehr gedacht haben!
Im zweiten Teil erfahren Sie welchen welche Kalender-Programme Sie verwenden können und wo Sie kostenfreie Programme bekommen.

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