Gardena Mähroboter r40li - Dank Media Markt 463 Euro gespartZu dem Artikel über meinen Schnäppchenkauf meines Gardena Mähroboter bei Media Markt, habe ich eine interessante Email erhalten. Blogleser Eichi hat nicht die Thematik mit dem Preisvergleich aufgegriffen, sondern gleich in Frage gestellt ob es überhaupt sinnvoll ist, sich überhaupt einen Gardena Mähroboter zu kaufen. Da sich Eichi aber solche Mühe gegeben hat, möchte ich gern auch darauf eingehen und meine ursprünglichen Gedanken für den Kauf meines Mähroboter eingehen. Denn nicht immer ist Geld das Leitmotiv.

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Zuerst war ich natürlich etwas überrascht, dass man an der ganzen Aktion so viele negative Aspekte finden kann. Zum Beispiel über die Geschenkkarten die Media Markt als Bonus verteilt. Man kann doch nicht wirklich etwas gegen Gutscheine haben, die wie Bargeld behandelt werden. Und selbstverständlich nutzt man diese Gutscheine um andere Dinge zu kaufen. Aber ich kann die Gutscheine wie berichtet, mit einem kleinen Abschlag weiterverkaufen und hätte dann das Bargeld.

Media Markt Geschenkkarte 200,- EuroZudem fällt ja immer mal was im Haushalt an, was ich dann bequem mit den Gutscheinen bezahlen kann. Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, dass die Gutscheine 5 Jahre lang gültig sind. Ein Anruf bei Media Markt hat zudem ergeben, dass auch danach kein Geld verloren ist. Man muss die Karte vor Ablauf bei Media Markt in eine aktuelle Karte umtauschen die wieder 5 Jahre gültig ist. Alternativ kann man auch etwas kaufen und das Restguthaben wird verlängert. Unterm Strich gibt es auch hier keinen Haken bei Media Markt.

Als zweites hat Eichi meinen gekauften Gardena Mähroboter mit einem alternativen Produkt verglichen. Scheinbar mit einem Rasenmäher den man vor sich herschiebt. Genau weiß ich es leider nicht. Aber für 100 Euro gibt es leider auch nicht viele Möglichkeiten.

Für mich ist dies ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Einen Vergleich mit einem anderen Mähroboter hätte ich noch verstanden. Aber es macht einfach keinen Sinn einen Smart mit meinem Volvo Kombi zu vergleichen und sich wundern warum der Smart kein vergleichbares Kofferraumvolumen hat. Das die Wahl auf einen Gardena Mähroboter gefallen ist, hatte aber gute Gründe. Die kann Eichi natürlich nicht wissen, daher schreib ich das nun mal.

Ich habe mich für einen Gardena Mähroboter entschieden, um mir in Zukunft viel Zeit und Arbeit zu sparen. Mehr Zeit bedeutet für mich mehr Geld. Eine Kosten-Nutzen Rechnung habe ich dafür nicht erstellt, aber selbst wenn, würde sie sich aus meiner Sicht rechnen, denn ich würde die zu erwartenden Kosten ins Verhältnis setzen.

Ergänzend möchte ich noch sagen, dass ich auch einen elektrischen Handrasenmäher besitze. Mit diesem werden gelegentlich diverse Ecken und schlecht zugängliche Stellen manuell gemäht. Ich musste aber eine Lösung für die restlichen 95% der Rasenfläche finden. In Summe sind dies gute 400m² in U-Form mit ein paar Engstellen. Mit einem Handrasenmäher für 100 Euro wäre ich inkl. Abtransport des Schnittguts sehr lange beschäftigt.

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Bisher: Durch die Mitbenutzung eines kleinen Rasenmähertraktors (Wert ca. 2500 Euro) meines Nachbarn, konnte ich in der Regel immer nur samstags den Rasen mähen. Zu berücksichtigen ist meine Arbeitszeit, die Kinderbetreuungszeit, das Wetter sowie die Ruhezeiten wg. Lärmbelästigung.

Daher gab es immer nur ein kleines Zeitfenster um den Rasen zu mähen. Nach dem Mähen, musste ich das Schnittgut in Säcke verpacken und mit dem Auto abtransportieren. Auf dem Grundstück gibt es keine Möglichkeit den Rasen dauerhaft zu lagern.

Allein durch die Menge und den Gärprozess wäre das für niemanden eine schöne Angelegenheit. Von A-Z nimmt der Mähvorgang bestimmt 3 Stunden meiner sehr begrenzten Zeit in Anspruch.

Der Rasenmäher selbst ist zudem schon sehr betagt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich mein Nachbar einen neuen kaufen muss. Eine finanzielle Beteiligung meinerseits ist selbstredend. Allerdings gebe ich nicht gern Geld für Dinge aus, die mir nicht gehören. Daher habe ich mir Gedanken über eine Alternative gemacht.

Zukunft: Der Gardena Mähroboter nimmt mir im Prinzip alle bisherigen negativen Begleiterscheinungen ab. Der Mähvorgang erfolgt nun täglich während eines vorgegebenen Zeitfensters. In der Zeit wo ich den Garten hauptsächlich nutze, wird nicht gemäht. Ich muss mich nicht mehr nach dem Wetter richten, denn der Mähroboter mäht auch bei Regen. Auch Ruhezeiten, frühe Morgen- und späte Abendstunden oder auch sonntags sind nun kein Problem mehr.

Der Mähroboter arbeitet nahezu lautlos im Vergleich zum bisherigen Traktor und ich brauche kein Benzin mehr. Das Beste aber ist: Ich hab nun Zeit für was auch immer und muss nicht auch noch das Schnittgut abtransportieren. Zudem kostet mich die Maschine 108 Euro zehn Monate lang. Dann ist’s auch wieder gut. Innerhalb der ersten 6 bis 8 Monate würde ich ungefähr meinen Kaufpreis bei Ebay für das Gebrauchtgerät bekommen. Also auch kein Risiko falls der Mähroboter nichts taugen würde.

Und wenn ich die gesparten 3 Stunden intensiv dafür nutze würde, um entweder mit meinem Kapital an der Börse Geld zu verdienen oder meine Projekte voran zutreiben, dann hätte ich die 108 Euro im Monat schneller wieder in der Kasse, als der Mähroboter meinen Rasen einmal komplett gemäht hätte!

Die aufgestellte Rechnung von Eichi ist meiner Meinung nach eine Milchmädchchenrechnung. Ich weiß auch nicht warum du deinen Rasen nur alle 3 Monate mähst und dazu auch im Winter. Meinen Rasen mäh ich alle 2 bis 3 Wochen, wenn es wettertechnisch und zeitlich passt. Dafür mäh ich meinen Rasen nicht im Winter, aber von März bis Ende Oktober auf jeden Fall. Das wären also Minimum 11 Sitzungen auf dem Rasentraktor zzgl. der zukünftigen finanziellen Beteiligungs- und Benzinkosten.

Hier wo ich wohne, gibt es zudem niemanden, der für 5 Euro die Stunde solche zeitaufwendigen Arbeiten erledigt. Man muss mit Blick auf das Steuerrecht auch sehr aufpassen, wem man für was Geld gibt. Gerade in einer dörflichen Gemeinschaft darf man sich nichts zu Schulden kommen lassen. In der anonymen Großstadt geht so was vielleicht. Und wenn ich mir einen Schüler hole, dann kann der mit seinem Fahrrad sicherlich nicht auch noch mein Schnittgut abtransportieren. Bleibt das also wieder an mir hängen.

Eine Alternative wäre sich eine Gemeinschaftskette aufzubauen. Ein Schüler mäht meinen Rasen mit einem Handrasenmäher eines Nachbarn. Dafür bekommt er mein Schnittgut oder jemand anderes holt sich das für seine 500 Hasen ab. Aber hier wäre ich von mehreren Personen abhängig, die alle zur gleichen Zeit aktiv werden müssten. Wenn da mal einer nicht kann, geht’s wieder in die Hose.

Ich bevorzuge neben der finanziellen Unabhängigkeit auch die generelle allgemeine Unabhängigkeit.

Wer nicht von anderen abhängig ist, kann selbstbestimmt leben und nicht enttäuscht werden.

Mein Fazit: Eichi, deine Rechnung geht sicherlich auf, wenn es sich um einen kleinen 35m² Vorgarten handelt, aber nicht bei solch einem großen Garten und den Rahmenbedingungen. Und genau dafür wurden solche Mähroboter entwickelt.