Geldanlage für Kinder und was mir beim Sparplan meiner Tochter wichtig ist © Tatjana Balzer - Fotolia.comIm heutigen Artikel geht es um die Geldanlage für Kinder. Genauer gesagt stehen Sparpläne für Kinder oder für die eigene Altersvorsorge in Vordergrund. Der Artikel erschien bereits am 19. November exklusiv in meinem Newsletter. Wie bei der Newsletter-Anmeldung versprochen, werde ich in Zukunft weitere exklusive Inhalte für dich schreiben. Deine Vorteile als Newsletter-Abonnent liegt auf der Hand: Du kannst die Artikel im Newsletter frühzeitig und in voller Länge lesen. Hier auf dem Blog erscheinen die Artikel erst zu einem späteren Zeitpunkt und dann auch in Form einer Artikelserie – aufgeteilt in mehrere kleine Artikel. Es lohnt sich also hier im Newsletter dabei zu bleiben.

Nun soll es aber losgehen.

Wie schnell das Jahr doch ins Land geht. Ich habe das Gefühl, eben noch an meinen Zielen und Vorsätzen für das Jahr 2015 gearbeitet zu haben und Schwups steht das Jahresende 2015 vor der Tür.

Was man sich vorgenommen hat, aber nicht umsetzen konnte, kann man nun praktisch ins neue Jahr verschieben. Alte Vorsätze sind dann halt die neuen Vorsätze.

Beim Thema Geldanlage ist dies allerdings ein Todfeind, denn Zeit kostet Geld. Der Zinseszinseffekt entfaltet ja erst durch den Faktor Zeit seine kraftvolle Wirkung.

Auch wenn ich es heute weit geschafft habe mit meinem Vermögensaufbau, so ärgere ich mich hin und wieder trotzdem darüber, in der Vergangenheit erst so spät mit dem Vermögensaubau und meinen passiven Einkommensquellen angefangen zu haben.

Klar, ich kann die Vergangenheit nicht ändern und leider hatte ich zur richtigen Zeit einfach nicht das nötige Wissen. Was ich aber tun kann ist, heute meine ganz persönlichen Erfahrungen weiterzugeben.

Wenn der ein oder andere dadurch ein paar Jahre Zeit spart bzw. gewinnt und diese Zeit für sich zu nutzen weiß, dann macht mich das sehr zufrieden.

Weihnachten steht nun praktisch vor der Tür. Neben der besinnlichen Zeit im Kreise der Familie steht bei Vielen das Beschenken im Vordergrund. Je größer die Familie, desto mehr muss im Vorfeld organisiert werden.

Viel wichtiger ist mir allerdings: Denkt bitte auch an andere, die es vielleicht nicht so gut haben wie ihr. Wie jedes Jahr spenden wir auch wieder fleissig. Für welche Aktion wir uns dieses Jahr entschieden haben, erfährst du am kommenden Montag hier im Blog.

In unserer Familie haben wir für das gegenseitige Beschenken vor längerer Zeit bereits beschlossen, dass nur die Kinder etwas geschenkt bekommen. Und selbst hier, geben die Eltern die Richtung vor und reichen die Wünsche der Kinder an die Verwandtschaft weiter.

Wer, wenn nicht die Eltern des Kindes, wissen am besten was der Tochter oder dem Sohn geschenkt werden sollte?

Dennoch tun sich viele mit Geschenken für Kinder schwer. Soll es ein weiterer Puppenwagen zu Weihnachten sein oder wieder Spielauto zum Geburtstag oder sogar schon eine Goldkette zur Kommunion? Hoffentlich gibt es nicht wie im letzten Jahr Geschenke doppelt und gar welche die niemand haben wollte.

Geldgeschenke – Geldanlage für Kinder

Viele Eltern, Großeltern oder auch Tanten und Onkels suchen daher nach alternativen Geschenkmöglichkeiten. Gerade zur Geburt eines Kindes wird häufig nach der Möglichkeit Geld zu verschenken gesucht.

Ganz nach dem Motto: Für das Kind nur das Beste, Sicherheit geht vor und für die Zukunft soll es praktisch auch noch sein.

Oft möchte Angehörige Geld verschenken und wissen nicht so recht wie dies am besten geschehen soll. Das Thema Geldanlage für Kinder wird daher in vielen Mails angesprochen die ich erhalte.

Omas und Opas aber auch Eltern von Babys und Kleinkindern fragen mich dann, was ich als Geldanlage für Kinder empfehlen kann.

So einfach wie diese Frage klingt, so schwer ist die Entscheidung, denn die Auswahl an Möglichkeiten ist riesig. Es gibt kein DAS oder DAS und fertig.

Grundsätzlich muss man sich als Geld-Schenker zuerst mit zwei Fragen auseinandersetzen:
Wer soll der Verfügungsberechtigte über das angesparte Kapital sein?
Für welchen Zeitraum soll Geld angespart werden?

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Vorteile bei Sparplänen auf dem Namen des Kindes

Grundsätzlich sollte eine Geldanlage für Kinder auch auf dessen Namen anstatt auf die Erziehungsberechtigten oder des Schenkenden eingerichtet werden. Dann erfüllt es auch den angedachten Zweck – der Schenkung.

Hierbei profitiert das Kind sogar von Steuerfreibeträgen und kann Kapitalerträge steuerfrei kassieren.

Dieser Vorteil rückt in Gesprächen mit Großeltern schnell in den Hintergrund. Zu groß ist die Angst, dass die Eltern des beschenkten Kindes oder gar das Kind selbst bei Volljährigkeit, über das angesammelte Kapital frei verfügen können.

Diese Gedanken gehen einher mit Verwendungsmöglichkeiten die nicht im Sinne des Schenkers sind.

Und selbst wenn dieser Fall eintreten sollte, muss man sich bewusst sein, dass das Geld ab dem Moment der Schenkung nicht mehr im Besitz des Schenkenden ist – inklusive der Entscheidung über den späteren Verwendungszweck.

Wer Kinder hat, der weiß wie teuer es sein kann, es ihnen an nichts fehlen zu lassen. Ob der spätere Führerschein und das erste Auto, ein Studium, die erste Wohnungseinrichtung oder eine Weltreise, die Wünsche von Kindern können den Horizont der finanziellen Möglichkeiten der Schenkenden oftmals überfordern.

Hier kann ich nur den Rat geben, die Dinge einfach laufen lassen. Wer aus derartigen Gründen nichts hergeben will, der soll auch nicht über derartige Geldgeschenke nachdenken. Also entweder verschenken oder behalten.

Langfristige Geldanlagen als lukrative Geschenkidee

Ob Tagesgeld, Festgeld, Fondsparpläne oder klassisches Sparbuch und Bausparen, ganz nach den individuellen Ansprüchen stehen Anlegern zahlreiche Möglichkeiten mit geringem Risiko zur Verfügung.

Leider gehen diese Finanzprodukte mit einem praktischen Nullzins einher.

Als Geldanlage für Kinder ab der Geburt eignen sie sich daher kaum. Wer schenken will, damit das Kind später ein finanzielles Polster für die Ausbildung, die Karriere oder den Start ins Erwachsenenleben hat, der sollte den sehr langen Zeitraum für sich nutzen.

Bei den derzeit historisch niedrigen Zinsen, lohnt es sich ein etwas höheres Risiko einzugehen, wenn es sich um eine langfristige Geldanlage für Kinder handelt. Hier bieten sich Investments am Aktienmarkt an.

Jetzt bitte nicht gleich aufschrecken. Nicht alles was Aktienmarkt heißt ist gleich Roulette.

Natürlich weiß niemand, wie der Aktienmarkt in 20 Jahren aussieht. Was wir aber wissen ist, wie sich der Aktienmarkt in den letzten 20 Jahren und in den 20 Jahren davor usw. entwickelt hat.

Ende 1995, also vor gut 20 Jahren, schloss der DAX bei 2.253,88 Punkten. Im Vergleich zu seinem heutigen Stand, trotz der ganzen Crashs und Kapriolen an den Finanzmärkten, hat es sich dennoch gelohnt, von Anfang bis zum Ende dabei zu sein.

Ein Einbruch an den Aktienmärkten zum Ende der angedachten Laufzeit hin, wäre allerdings fatal und sollte vermieden werden. Aber dazu mehr im nächsten Artikel.

Wer also heute langfristig eine Geldanlage für Kinder sucht, der kann dies ruhigen Gewissens tun. Wichtig für eine außerordentliche Performance ist nicht der Aktienmarkt an sich. Vielmehr ist es wichtig so früh wie möglich anzufangen und den Sparplan so lang wie möglich laufen zu lassen, denn je eher man anfängt desto weniger Geld muss am Ende investiert oder je weniger Risiko muss eingegangen werden.

Den zweiten Teil des Artikels kannst du hier lesen.