Der Dividenden Alarm überwacht 300 Dividenden-Aktien. 97 Aktien generieren ein Alarmsignal. Aufgeteilt sind es 56 Kaufsignale und 41 Verkaufssignale. Bei den restlichen 203 Aktien besteht derzeit kein Handlungsbedarf, daher werden sie auch nicht aufgelistet oder besprochen. Mit Hilfe des Suchfeldes (rechts oben in der jeweiligen Tabelle) könnt ihr die Daten der Tabelle beliebig filtern. Zum Beispiel nach Dividenden Aristokraten, Branchen, Ausschüttungsintervall oder auch nach Ländern. Ihr könnt aber auch direkt den Namen oder die ISIN einer Aktie eingeben. Auch absteigende oder aufsteigende Sortierungen in den einzelnen Spalten sind möglich.

Dividenden Alarm Indikator:

Die tägliche Auswertung des Dividenden-Alarm Indikators findest über das Menü des Dividenden-Alarms oder auf dieser Unterseite.

Noch steht der DAX tiefer als vor 14 Tagen. Allerdings begibt er sich gerade wieder auf einen Erholungskurs. In der Gesamtbetrachtung tut sich irgendwie gar nichts. Es gibt weder Ambitionen für eine Verkaufsphase noch für eine Kaufphase. Neutrale Phasen können mitunter schon sehr langweilig sein. Vor allem wenn man Cash hat und dies am liebsten unters Volk bringen mag.

Ich lese immer wieder, dass Anleger gern ständig ihr Cash investieren wollen, als es ohne Rendite auf dem Konto liegen zu haben. Grundsätzlich ist der Gedanke richtig, aber es bringt auch nichts sich jetzt Aktien zu kaufen nur um eine Ausschüttung zu erhalten. Das bringt unterm Strich gar nichts, denn die Ausschüttung einer Dividende ist erstmal nur eine simple Cash-Ausschüttung. Dieser Betrag wird 1:1 vom Aktienkurs reduziert.

Wenn ich mir meinen Dividendenstrom ansehe, dann immer im Zusammenhang mit meiner Cashposition. In meiner Vermögenstabelle habe ich mir dafür eine Kennzahl erstellt. Ich nenne sie die theoretische Gesamtdividende. Dieser Wert zeigt mir die tatsächlichen Erträge sowie die zu erwartenden Erträge für meine Cash-Position in Summe an. Als Basis für die Berechnung der Cash-Position verwende ich meine Netto-Dividendenrendite.

An einem Beispiel möchte ich das kurz erklären:
Ein Depot hat einen Wert von 100.000 Euro ohne die Cashposition und erzielt einen Netto-Dividendenertrag von 3.850 Euro. Dies entspricht einer Netto-Dividendenrendite von 3,85%. Gleichzeitig wurde während der aktuellen neutralen Phase 20.000 Euro Cash angesammelt. Unter Berücksichtigung der 3,85% Netto-Dividendenrendite, würde man bei einer aktuellen Investion weitere 770 Euro an Erträgen generieren können.

Diese beiden Werte zusammen ergeben einen Gesamt-Netto-Dividendenertrag von 4.620 Euro, wenn das gesamte Kapital investiert wäre. Wenn man sich diesen gemischten Wert betrachtet, hat man immer die gesamte mögliche Dividende im Blick, auch wenn man die Cash-Position nicht investiert hat. Man weiß also immer wie viel Dividende man erreichen würde, wenn man seine Cashposition jetzt auflösen würde. Das Fokus liegt auf dem Wörtchen jetzt. Denn mit steigenden oder fallenden Kursen sowie Dividenden schwankt die Zahl unterschiedlich stark.

Interessante Bewegungen kommen erst dann in diesen Wert, wenn der Markt in eine Verkaufsphase läuft. Dann steigt automatisch die Netto-Dividendenrendite des Depots und damit auch die mögliche Dividende der Cash-Position. Während einer Kaufphase steigen die Aktiennotierungen und die Gesamtdividendenrendite sinkt immer mehr ab. Es wird somit immer uninteressanter sein Geld zu investieren. Man sieht förmlich wie wenig Dividenden man für sein Kapital bekommt. Wer die theoretische Gesamtdividende in seinem Depot dauerhaft verfolgt, der merkt schnell, dass es kaum Sinn macht ständig sein Geld zu investieren und dass sich warten mitunter sehr lohnen kann.

Kurz noch einen Blick auf den Dividenden-Alarm Indikator, aber hier ist leider immer noch Wartezeit im Mittelfeld angesagt. Aktuell liegen wir bei moderaten 58% für die Kaufsignale. Auch wenn es nur wenige 12% bis zur 70% Marke sind, so kann dies beim DAX gute 1.000 Punkte bedeuten. Wenn dann noch Dividenden-Aktien gut gefragt sind wie aktuell, dann braucht es noch deutlich mehr Punktverluste damit ein neues Kaufsignal im Indikator generiert wird.

Sammeln wir also weiter Cash und sehen zu wie sich unsere theoretische Gesamtdividende entwickelt. So habe auch ich genug Zeit mich um meine Projekte zu kümmern. Aktuell darf ich wieder einige Rechnungen schreiben. Vielen Dank an die Leser meines Newsletters, die von der spontanen und kurzfristigen Bonus-Aktion Gebrauch gemacht haben und sich den Dividenden-Alarm für 99,- Euro bestellt bzw. ihre Mitgliedschaft verlängert haben.

Mittlerweile ist auch mein erstes EBook fertig geworden und der erste Artikel der beiden Tutorials ist in der Rohfassung auch bereits zu 80% fertiggestellt. In den beiden Artikeln geht es darum, wie ich während einer Kaufphase bzw. einer Verkaufsphase vorgehe, um schnell die richtigen Aktien zu handeln.

Währenddessen füllt sich mein Cashpolster für die nächste Kaufphase. Meinen zum Teil in Anspruch genommenen Ing-Diba Abrufkredit, für den Kauf von Dividenden-Aktien, konnte ich bereits wieder komplett abtragen. Die gekauften Aktien sowie deren Dividendenerträge verweilen allerdings immer noch in meinem Depot. Wie ich meinen Abrufkredit nutze, habe ich euch bereits in dieser kleinen Artikelserie beschrieben.

Um den Markt besser einschätzen zu können, habe ich euch in dem kleinen Kasten weitere Markt-Indikatoren verlinkt die ich regelmäßig nutze. Zu einigen Indikatoren habe ich bereits in diesem Artikel etwas geschrieben.

Es macht Sinn sich alle Indikatoren anzuschauen. Je mehr Indikatoren ein ähnliches Bild zeigen, desto besser kann man sich am Markt positionieren.

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Auffälligkeiten bei den Kaufsignalen:

Die Kaufsignale bei den 45 deutschen Unternehmen haben etwas zugelegt. Es gibt aktuell 9 Unternehmen bei denen man von einem günstigen Einstiegszeitpunkt sprechen kann. Das sind die 9 deutschen Unternehmen mit Kaufsignalen:

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Insgesamt beobachtet der Dividenden-Alarm 45 Dividenden Aristokraten. Dies sind Unternehmen, die seit mindestens 25 Jahren ihre Dividende jedes Jahr angehoben haben. Aktuell generieren 7 Dividenden Aristokraten ein Kaufsignal. Hier kann sich eine nähere Betrachtung lohnen. In der unteren stehenden Tabelle können Dividenden Aristokraten mit einem * im Suchfeld gefiltert werden. Das sind die 7 Dividenden Aristokraten mit einem Kaufsignal:

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Stark vertreten bei den Kaufsignalen sind in dieser Auswertung mehrere Branchen. Das zeigt, dass die Kaufniveaus wieder näher rücken. In den beiden besten Branchen generieren 67% bzw. 60% der Unternehmen ein Kaufsignal. Welche Branchen genau betroffen sind und welche Veränderung es zur letzten Auswertung gab, kannst du in dieser Übersicht sehen:

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Aber auch bei den größten und bekanntesten Unternehmen weltweit, die eigentlich in keinem langfristigen Depot fehlen dürfen, gibt es im Moment einige Treffer. Dazu zählen in jedem Fall folgende Unternehmen:

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Ein weiterer interessanter Aspekt: Mit 52% aller generierten Kaufsignale erzielt man derzeit eine Dividendenrendite (brutto) zwischen 4,16% und 12,37%. Dies bietet deutliches Potential für das Dividenden-Rebalancing im morgigen Artikel.

Aktuelle Kaufsignale vom 10. Mai 2016

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Dann wird dir dieses Angebot besser gefallen.

Auffälligkeiten bei den Verkaufsignalen:

Aufgrund der sich erholenden Märkte, gibt es bereits 8 deutsche Unternehmen die historisch betrachtet teuer sind. Zumindest was die erzielbare Dividendenrendite betrifft, gab es diese Aktien in der Vergangenheit immer wieder mit einer deutlich höheren Rendite, also zu viel niedrigeren Aktienkursen, zu kaufen. Hier sollte man prüfen, ob ein Verkauf nicht eine gute Alternative wäre. Das sind die 8 deutschen Unternehmen mit einem Verkaufsignal:

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Auch auf der Liste der Verkaufssignale tauchen im Moment Dividenden Aristokraten auf. Ganze 7 Dividenden Aristokraten generieren derzeit ein Verkaufssignal. Auch wenn diese Unternehmen seit mindestens 25 Jahren ihre Dividende jedes Jahr angehoben haben, so sind auch diese Aktien immer wieder mal sehr teuer und sollten einer Überprüfung unterzogen werden. Das sind die 7 Dividenden Aristokraten mit einem Verkaufssignal:

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Bei den Verkaufsignalen gibt es im Moment mehr Branchen die eine höhere Trefferquote aufweisen, als bei den Kaufsignalen. Die Branche mit der höchsten Trefferquote liegt bei 67%. Welche Branchen genau betroffen sind und welche Veränderung es zur letzten Auswertung gab, kannst du in dieser Übersicht sehen:

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Aber auch bei den größten und bekanntesten Unternehmen weltweit, gibt es immer wieder Phasen in denen diese Aktien sehr teuer sind. Im Moment sollte man sich diese großen Globalplayer mal genauer betrachten und vielleicht ein wenig Kapital abziehen:

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Ein weiterer interessanter Aspekt: Bei ungefähr 56% aller Aktien mit einem Verkaufsignal erzielt man derzeit nur eine Dividendenrendite (brutto) zwischen 1,98% und 0,0%. Wenn wir nun versuchen passende Kauf- und Verkaufsignale zu finden, können wir unsere Dividendenrendite des Gesamtdepots optimieren. Näheres zum sogenannten Dividenden-Rebalancing schreibe ich dir morgen im nächsten Artikel.

Aktuelle Verkaufsignale vom 10. Mai 2016