Dieser Artikel ist ein Teil der Artikelserie: Mein passives Einkommen

Mein passives Einkommen im Jahr 2015 © Tatjana Balzer - Fotolia.comDas Jahr 2015 ist bereits Geschichte und ich möchte es nicht untergehen lassen, wie mein passives Einkommen im letzten Jahr aussah. Wie auch in den vergangenen Jahren gibt es auch dieses Mal wieder positives, negatives sowie überraschendes zu berichten. Unterm Strich verlief das Jahr 2015 aber positiv.

Für neue Blogleser kann es Sinn machen, wenn ihr euch zuerst die Berichte aus den Vorjahren anschaut. So bekommt ihr schnell einen Eindruck von der bisherigen Entwicklung und versteht dann auch, warum sich bestimmte Dinge verändert haben.

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Verteilung meiner passiven Einkommen im Jahr 2015:
Webseiten 68,0% (-6,3%) | Dividenden 28,7% (+11,1%) | Bücher 1,3% (-0,4%) | Fotos 2,0% (+0,4%)

Diese Werte zeigen wie viel mehr oder weniger ich in Euro umgesetzt habe:
Webseiten -9% | Dividenden +63% | Bücher -25% | Fotos +27%

Insgesamt, also mit Blick über mein gesamtes passives Einkommen, habe ich im letzten Jahr erneut etwas mehr verdient (+5%) als noch im Jahr 2014. Mit diesem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn ich hatte einige Veränderungen vorgenommen und dadurch eigentlich mit weniger Einnahmen gerechnet.

Die Erträge bei meinen Webseiten sind im Gesamtbild rückläufig und das trotz der sehr gut gelungenen Einführung des Dividenden-Alarms. Der Hauptgrund für das geringere Ergebnis liegt an der Reduzierung meiner Webseiten-Aktivitäten.

Passives Einkommen hin oder her, unterm Strich gehen solche Projekte in erster Linie mit viel Arbeit einher. Zudem befindet man sich auch in einer gewissen Abhängigkeit zu den geldgebenden Unternehmen wie Google, Amazon, Affiliates und anderen externen Geldgebern.

Wenn eine Webseite in den Suchergebnissen wichtige Plätze verliert, dann brechen auch die Einnahmen weg. Aber auch Amazon hat in der Vergangenheit sein Provisionsmodell umgestellt, was nicht immer von Vorteil sein muss. Partnerprogramme funktionieren auch nur so lange, wie nicht jeder schon zwei DKB Kreditkarten im Geldbeutel hat.

Zudem steigen die Anforderungen an eine Webseite in Punkto Sicherheit, deutschem Datenschutz, Schnelligkeit und exklusiven Inhalten immer schneller. Also habe ich mich vor längerer Zeit schon mit dieser Entwicklung abgefunden und die Entscheidung getroffen mich von weniger lukrativen Projekten zu trennen. Daher habe ich auch im letzten Jahr ein paar Projekte ruhen lassen oder geschlossen bzw. verkauft. Auf der einen Seite nehme ich dadurch natürlich weniger ein, habe aber gleichzeitig deutlich mehr Zeit für mein Hauptthema Börse (Trading & Dividenden). Mein Webseiten Portfolio ist jetzt sehr übersichtlich.

Meine oberste Priorität haben immer noch die Projekte, welche unterm Strich am meisten Geld abwerfen und am wenigsten Aufwand verursachen. Leider gehört zu einem Unternehmen auch die Bürokratie und die frisst viel Zeit und Motivation. Es fällt mir daher unendlich schwer mich regelmäßig zu motivieren, mich mehr um meine vielen Webseiten zu kümmern. Denn wenn ich mit ein paar guten Tagen an der Börse, so viel Geld verdienen kann wie mit all meinen Webseiten im ganzen Monat, dann gibt mir das die Richtung vor.

Dennoch wird mein Blog Reich-mit-Plan bis zuletzt mein Hauptprojekt bleiben. Vor allem weil sich der Dividenden-Alarm sehr gut entwickelt hat. Jetzt, nach genau einem Jahr, kann ich Bilanz ziehen und ich habe mein gestecktes Ziel für die ersten 12 Monate mehr als erfüllt. Ein weiteres gutes Jahr und ich kann wegfallende Einnahmen anderer Webseiten sehr gut kompensieren. Eingestellt hatte ich mich in meiner Planung auf weiter sinkende Erträge.

Auch wenn ich es in diesem Jahr noch nicht geschafft habe, so ist das Ziel für die kommenden 24 Monate klar definiert. Die Einnahmequelle Dividenden sowie die Erträge aus dem Trading, sollen an erster Stelle und weit vor den Webseiten-Aktivitäten stehen.

Wie bereits in den vorangegangenen Artikeln erläutert, lasse ich das komplette Tradingergebnis in der Darstellung hier außen vor, da die Zahlen sonst jährlich stärker schwanken würden und die passiven Einnahmen nur unzureichend dargestellt werden können.

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Wo wir gerade bei den Dividenden sind. Das Ergebnis des letzten Jahres hat mich sehr erfreut, denn in Euro gerechnet habe ich bis zum Ende des Jahres 2015 sogar deutlich mehr Erträge erzielt, als ich es mir zu Beginn des Jahres erhofft hatte. Mit ein Grund für das höhere Dividendenwachstum waren die Kursverluste an den Aktienmärkten. So konnte ich mehr Aktien für mein Depot kaufen, als ich gedacht hatte. Das warten mit Hilfe des Dividenden-Alarm Indikators hat sich mehr als bezahlt gemacht.

Dass es in diesen großen Schritten in Zukunft nicht weitergeht ist mir klar, denn in der Vergangenheit habe ich neben Umschichtungen aus dem Tradingdepot auch Teile meiner Abfindung investiert. In Zukunft wird die Dividendenposition daher nur noch langsam weiter ansteigen. Durch Dividendenerhöhungen und Umschichtung von Tradinggewinnen sowie der Anlage von Erträgen aus den verbleibenden passiven Einkommensquellen.

Wiederbelebt wurden im letzten Jahr meine Fotoagenturen, obwohl zwei Agenturen geschlossen bzw. übernommen worden. Wie sich zeigte, dauert es immer eine ganze Weile, bis ein deutlich erweitertes Portfolio (in 2014 stark erweitert) endlich auch die gewünschten Erträge abwirft. Dennoch erziele ich hier in Summe keine Erträge von denen es sich gut Leben lässt.

Im letzten Jahr konnte ich mein Bilder-Portfolio nicht groß weiter ausbauen. Ich hatte viel mit der Einführung des Dividenden-Alarms zu tun und in der Priorität liegen die Fotoagenturen mittlerweile auf dem vorletzten Platz, noch vor den Büchern. Der Aufwand das Portfolio zu erweitern ist imens. Gleichzeitig gibt es einen starken Preiskampf in der Branche und von heute auf morgen können die Bildverkäufe rapide abnehmen. Warum ist meistens nicht klar.

Sollte ich in Zukunft mal wieder etwas mehr Zeit haben, werde ich sicherlich die ertragreichen Agenturen wieder beliefern. Im Moment ruhen hier allerdings meine Aktivitäten.

Abgefallen im Ranking ist die Rubrik Bücher. Auch wenn mittlerweile 4 Reisetagebücher von mir auf dem Markt sind, so konnte ich in Summe nicht so viel Geld damit verdienen wie im Jahr davor. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Der Verlag, mit dem ich die Bücher publiziert habe, hatte sich ursprünglich mehr von dieser Reisebuchreihe (von Bloggern geschrieben) erhofft und dann entschieden diese Buchreihe nicht weiter auszubauen. Ein Dank meinerseits an den Grin Verlag, dass mein letztes Buch dennoch veröffentlicht wurde!

Für mich war das Thema Buch schreiben eine besondere Erfahrung und ich bereue es nicht. Allerdings ist dies eine Einnahmequelle die sehr viel Zeit kostet und Marketing bedarf. Solange ein Verlag die Bücher promotet, läuft es im Grunde auch sehr gut. Das Gegenteil ist dann der Fall, wenn diese Aktivitäten eingestellt werden.

Beim Schreiben von Büchern muss man sich grundsätzlich zwischen Ertrag und Risiko entscheiden. Will man viel vom Kuchen abhaben, dann trägt man auch einen höheren Anteil an den Kosten und damit auch mehr Risiko. Zeit und Geld spart man nur, wenn sich mit wenigen Krümeln zufriedengegeben wird. Aus diesem Grund wird es in Zukunft sicherlich weitere Bücher von mir geben. Allerdings entstehen diese nur im Rahmen von größeren Aktionen oder wenn ich Lust und Laune dazu habe. Mein erstes selbstverlegtes Buch liegt bereits in den Startlöchern und wird demnächst veröffentlicht. Erste Infos dazu findest du in diesem Artikel.

Dies war nun der letzte Artikel dieser Reihe. Es macht aus meiner Sicht in Zukunft wenig Sinn, mein passives Einkommen hier weiter darzustellen. Es läuft alles auf die Webseitenprojekte sowie meine Dividendenerträge hinaus. Diese werden sich in Kürze bei 50%-50% einpendeln und im weiteren Verlauf wird sich dies zugunsten der Dividenden verändern. Die restlichen Einkommensquellen werden immer weiter abfallen. Selbst wenn ich Tag und Nacht daran arbeiten würde, was überhaupt nicht in Relation stehen würde, könnten die Erträge nie mit den anderen beiden Haupteinnahmequellen gleichziehen.

Wie sehen eure passiven Einkünfte aus? Was läuft gut und wo erwartet ihr in Zukunft deutlich höhere Erträge? Welche Projekte treibt ihr in erster Linie voran?