Workflow: Neutrale Phase - Dividenden-Alarm IndikatorDer Dividenden-Alarm beinhaltet neben den Dividenden-Alarm Signalen einzelner Aktien auch den Dividenden-Alarm Indikator. Dieser prüft anhand der überwachten Dividenden-Aktien wann der Markt tief genug gesunken ist um zu investieren. Gleichzeitig gibt der Indikator auch ein Signal, wenn der Markt teuer ist und es Zeit ist einen Teil seiner Gewinne zu sichern.

Zwischen diesen beiden Phasen, befindet sich der Markt laut Dividenden-Alarm Strategie in einer neutralen Phase. Die neutrale Phase überwiegt zeitlich gesehen.

Für langfristige Investoren, wie den Dividenden-Alarm Mitgliedern, bedeutet eine neutrale Phase gutes Sitzfleisch. Wir kümmern uns während der neutralen Phase um unseren Cash-Aufbau, behalten lediglich die Dividenden-Alarm Rebalancing Optionen im Auge und verkaufen nur gelegentlich und vereinzelte Aktien, wenn wir dafür einen Bonus erhalten.

In jeder der drei Dividenden-Alarm Indikator Phasen (Kauf, Verkauf, Neutral) verhalte ich mich anders am Markt. Ich kaufe nur zu bestimmten Zeiten und verkaufe auch nur unter bestimmten Bedingungen Teile meiner Dividenden-Aktien und den größten Teil der Zeit bin ich eher passiv, abwartend und Cash sammelnd unterwegs.

In Gesprächen und E-Mails mit meinen Dividenden-Alarm Mitgliedern kommt immer wieder die Frage auf, wie ich genau in den jeweiligen Marktphasen vorgehe. Was mache ich während der Kaufphase? Wie wähle ich die Aktien aus, die am Ende in meinem Depot landen? Wie sieht mein Auswahlverfahren aus?

Aber auch in der Verkaufsphase, verkaufe ich nicht blind meine Aktien. Ich wende hier ebenso einen Workflow an, an dessen Ende eben einige Aktien das Depot verlassen müssen.

Mit Plan und System verbringe ich auch die neutrale Phase. Neutral heißt in diesem Fall nicht, dass ich nichts zu tun habe. Ganz bestimmte Abläufe verfolge ich auch hier.

Für jede einzelne der drei Marktphasen, habe ich jetzt meinen Workflow zu Papier gebracht und dazu drei Excel-Dateien erstellt. Im heutigen Artikel berichte ich dir, wie ich in der neutralen Phase mein Depot pflege und optimiere. Am Ende des Artikels kannst du dir die verwendete Excel-Datei herunterladen.

Meine Workflows für die Kaufphase und Verkaufsphase habe ich bereits veröffentlicht. Der Artikel zu meinem Workflow während der Kaufphase findest du hier. Der Artikel mit meinem Workflow während der Verkaufsphase, wird in wenigen Tagen veröffentlicht.

Neutrale Phase im Dividenden-Alarm Indikator

An dieser Stelle soll es nun weitergehen mit der neutralen Phase. Für Anleger die eine antizyklische Dividenden-Strategie verfolgen, ist es wichtig auch antizyklisch zu handeln. Oft wird von antizyklischem Verhalten erzählt, in der Praxis danach handeln, tun allerdings nur die wenigsten.

Gerade bei langfristigen Anlagestrategien hört man oft davon, dass die Einstiegskurse hier keine große Rolle spielen und dass im Grunde jeder Tag ein Kauftag ist. Ich unterstelle diesen Anlegern, dass sie entweder keine wirkliche Strategie verfolgen oder einfach über zu wenig Erfahrung (im Sinne von realen Erlebnissen und nicht von theoretischen Annahmen) auf diesem Gebiet verfügen.

Sobald eine Kaufphase beginnt, entlarven sich viele Anleger schnell, indem sie kundtun gerade jetzt kein bzw. zu wenig Cash zu haben. Dabei ist diese Phase am wichtigsten und genau für diesen Zeitpunkt sollte man frühzeitig sein Cash sammeln. Das geht aber nicht, wenn man sich stets und ständig Aktien ins Depot legt. Aber dies nur am Rande und soll heute nicht das Thema sein.

Wer die Dividenden-Alarm Strategie anwenden möchte, muss in der Regel etliche Monate warten bis eine Kaufphase (Werte unter 30%) ermittelt wird. Verkaufsphasen (Werte über 70%) werden meist noch seltener erreicht. Außerhalb dieser beiden Phasen (Werte zwischen 30% und 70%), befindet sich der Markt laut Dividenden-Alarm Strategie in der neutralen Phase.

Die neutrale Phase sollte maximal dazu genutzt werden, um sein Depot zu optimieren und seine Cash-Position auszubauen. Mein Cash-Polster wird gefüttert durch meine normalen monatlichen Sparraten, meinen Dividenden und den Erträgen aus dem Trading. Auch sämtliche Einkünfte aus meinen Projekten, Sonderzahlungen wie Steuerrückerstattungen oder Bonuszahlungen sowie andere unregelmäßige Einkünfte erhöhen stetig meine Cash-Position.

Eine Depot-Optimierung kannst du erreichen, indem du deine Positionen mit anderen Werten vergleichst und gegebenenfalls austauschst. So kannst du deine Dividendenerträge, aus der jeweiligen Position heraus, mitunter vervielfachen.

Mein Workflow ist nicht in Stein gemeißelt. Vielmehr ist er ein Grundgerüst, welches mit der Zeit und durch eigene Erfahrungen immer weiter verfeinert und optimiert wird. Auch für mich ist meine Vermögensverwaltung und die Verbesserung meiner Strategie ein ständiges learning by doing and optimizing. Dies gilt auch für diesen Artikel. Mit der Zeit werde ich hier meine neuen Optimierungen mit einfließen lassen.

Wichtig für dich an dieser Stelle: Es ist nicht ratsam, meinen Workflow 1:1 zu übernehmen. Nutze ihn als Basis und passe ihn ganz individuell an deine Bedürfnisse an. Kriterien die ich für wichtig erachte, müssen es für dich noch lange nicht sein. Vielleicht hast du auch ganz andere Punkte die dir wichtig sind. Priorisiere sie und füge sie dann zu deinem Workflow zusammen. Somit bist du vorbereitet und kannst strategisch bei der Optimierung deines Depots vorgehen.

Dividenden-Alarm Inhalte

Solltest du noch kein Mitglied beim Dividenden Alarm sein, dann kannst du die aktuellen Dividenden Alarm Auswertungen leider nicht nutzen. Diese Auswertungen sind für die Mitglieder und mich die Basis des Selektionsprozesses. In meinen Workflow lasse ich diese Bestandteile mit einfließen.

Um beispielhaft mit den genannten Inhalten arbeiten zu können, kannst du für die Erstellung deines Workflows alternativ mit den freigeschalteten Beispiel-Auswertungen arbeiten. Dies sind originale Auswertungen, allerdings älteren Datums und daher nicht mehr aktuell.

Als beispielhafte Vorlage für die Erstellung deines Workflows werden sie aber ausreichen. Stelle dir einfach vor, dass diese Auswertungen tagesaktuell sind, so als ob du ein Dividenden-Alarm Mitglied wärst.

Die drei Marktphasen des Dividenden-Alarm Indikators …

Dividenden-Alarm Indikator… und wie ich in den jeweiligen Marktphasen vorgehe. Zuvor würde mich mal interessieren, wie du vorgehst um passende Aktien für dein Depot zu finden? Kaufst du immer Aktien, wenn du genug Cash hast, nach einem bestimmten System oder wenn der Markt ein gewisses Niveau erreicht hat? Wie erkennst du, wann es Zeit wird in den Markt zu gehen? Wie optimierst du dein Depot während normalen Marktphasen?

Viele haben oft keine plausiblen Antworten auf diese Fragen. Dies liegt daran, dass sie kein System und keinen Workflow haben. Sie machen einfach immer irgendwas und irgendwie oder schauen was andere machen. Ich möchte dir an dieser Stelle kurz die drei Marktphasen des Dividenden-Alarm Indikators vorstellen. Diese sind die Basis für mein Handeln.

Kaufphase:Kaufphase im Dividenden-Alarm Indikator © rfvectors.com
Sobald der Indikator einen Wert kleiner als 30% ermittelt hat, werde ich aktiv. Während einer Kaufphase verkaufe ich keine Aktien, denn der Markt ist am Boden! Ich bin ausschließlich als Käufer unterwegs und platziere nach und nach mein Cash sowie mein Fremdkapital. Für diese Phase des Dividenden-Alarm Indikators kannst du dir meinen Workflow hier durchlesen.

Verkaufsphase:Verkaufsphase im Dividenden-Alarm Indikator © rfvectors.com
In dieser Phase befindet sich der Wert des Dividenden Alarm Indikators bei über 70%. Ich kümmere mich ausschließlich um die Dividenden Aktien aus meinem Depot, die dann ein Verkaufssignal generieren. Ich prüfe dann, in wie weit ich hier Positionen reduzieren oder mich ganz von einigen Aktien trennen kann. Während dieser Phase kaufe ich keine Aktien, denn der Markt ist teuer! Meinen genauen Workflow dazu werde ich in wenigen Tagen hier im blog veröffentlichen.

Neutrale Phase: neutrale Phase im Dividenden-Alarm Indikator © rfvectors.com
Dies ist die Phase in der sich der Markt am längsten befindet. Der Wert des Dividenden-Alarm Indikators liegt zwischen 30% und 70%. In dieser Phase konzentriere ich mich wie bereits beschrieben um meinen Cash-Aufbau. Dazu behalte ich nur die Dividenden Rebalancing Optionen im Auge, denn hier gibt es immer wieder mal interessante Wechseloptionen. Ich verkaufe oder reduziere Aktien mit einem Verkaufssignal, wenn ich entweder einen guten Bonus dafür bekomme oder sich gleichzeitig in derselben Branche eine passende Aktie mit einem Kaufsignal befindet.

Mit dieser Vorgehensweise kann ich je nach Rebalancing Option meine Dividendenrendite für die jeweilige Depotposition vervielfachen. Bei einem Depot, welches bereits mit der Dividenden Alarm Strategie ausgerichtet wurde, gibt es eher selten wirklich gute Rebalancing Optionen. Dennoch bleibe ich wachsam.

Unterm Strich kann das schon ein ordentlicher Dividendenertrag sein, den man so optimieren kann. Eine meiner letzten Rebalancing Optionen war der Wechsel von OMV zu Royal Dutch Shell. Hier konnte ich mein angelegtes Kapital aus einer Netto-Dividendenrendite von 1,84% befreien und zu einer Netto-Dividendenrendite von 5,03% anlegen. Näher möchte ich auf dieses Beispiel an dieser Stelle nicht eingehen. Dazu kannst du dir aber gern nochmal den Absatz in diesem älteren Artikel durchlesen.

Jede der genannten drei Phasen des Dividenden Alarm Indikators hat ihre Vorteile und Nachteile. Bei der neutralen Phase sehe ich sie wie folgt:

Nachteile einer neutralen Phase
Meine Cash-Position wächst nicht ganz so stark wie während einer Verkaufsphase. Wenn es zuletzt eine Kaufphase gab, muss eventuell ein aufgenommener Wertpapierkredit getilgt werden. Aktienverkäufe gibt es nur selten zugunsten der Cash-Position. In der Regel findet ein Verkauf dann statt, wenn es einen adäquaten Kaufpartner gibt. Es fällt einem darüber hinaus oft nicht leicht, Käufe oder auch Verkäufe außer der Reihe zu tätigen. In Ausnahmefällen kann dies natürlich immer getan werden, aber grundsätzlich sollten nur wirklich passende Transaktionen ausgeführt werden. Während der neutralen Phase entwickeln sich die Dividendenerträge in der Regel nur durch Dividendenerhöhungen, denn es werden kaum neuen Positionen aufgebaut. Lediglich das Optimieren durch aktives Rebalancing kann höhere Erträge bringen.

Vorteile einer neutralen Phase
Grundsätzlich weiß man nicht, welche Phase der Markt nach der neutralen Phase als nächstes erreichen wird. Daher macht es wenig Sinn größere Teile seines Bestandes zu verkaufen oder sein Cash in den Markt zu bringen. Im schlimmsten Fall fällt man eine prozyklische Entscheidung und ärgert sich im Nachhinein, nicht gewartet zu haben. Alles andere wäre dem Faktor Glück zuzuordnen. Die Rückzahlung eines Wertpapierkredites dürfte aber auch einen positiven Aspekt haben. Die monatlichen Belastungen verringern sich und die Netto-Dividenden-Erträge steigen langsam wieder an. Auch das konsequente Umsetzen der Dividenden-Alarm Strategie, durch warten auf die nächste Marktphase, kann als Stärke angesehen werden.

Details zu neutralen Phasen

Der Dividenden-Alarm wird während einer neutralen Phase im Schnitt 30 interessante Rebalancing Optionen herausfiltern. Diese Zahl beinhaltet Kaufkandidaten denen passende Verkaufskandidaten gegenüberstehen. Dies liegt daran, dass Aktien innerhalb einer Branche unterschiedliche Signale generieren.

Auf der einen Seite kann es eine Pharma Aktie geben die historisch betrachtet teuer ist, dadurch nur noch eine Dividendenrendite von 2,2% erzielt und ein Verkaufssignal generiert hat. Gleichzeitig kann es eine Pharma Aktie geben, die im Moment in einer schwierigen Situation ist und historisch betrachtet günstig zu haben ist, mittlerweile eine Dividendenrendite von 4,4% erzielt und ein Kaufsignal generiert hat.

Diese Tausch-Möglichkeit nennen wir Rebalancing Option. Rein theoretisch verkauft man Aktie A und investiert das Kapital in Aktie B. Der Ertrag aus dieser einen Position, wird nach der Transaktion doppelt so hoch sein. Die einzige Schwierigkeit besteht darin herauszufinden, ob Aktie A verkaufswürdig ist und ob Aktie B kaufenswert ist. Beides muss beim Rebalancing geprüft und entschieden werden.

Derartige Rebalancing Optionen gibt es zahlreich und jederzeit. Allerdings finden sich nicht immer passende Tauschpaare. Grundvoraussetzung ist, dass sich Verkaufskandidaten bereits in deinem Depot befinden. Nur dann kannst du sie mit Kaufkandidaten austauschen.

Anwenden würde ich Rebalancing Optionen, wenn der Dividenden-Alarm Indikator ziemlich ausgeglichen ist. Das wären Werte zwischen 40% und 60%. Sobald der Indikator diese Range verlässt, kann es durchaus Sinn machen abzuwarten, ob die anvisierte Kauf- oder Verkaufsphase erreicht wird.

Mein Workflow

1. Schritt – Rebalancing Optionen

Wie bereits erwähnt, kann ein Depot nur optimiert werden, wenn bestehende Depotpositionen gegen neue Kandidaten ausgetauscht werden. Daher beobachte ich in der neutralen Phase lediglich die Auswertungen der Rebalancing-Optionen. Diese erscheinen alle 14 Tage hier im Blog. Der Aufwand diese zu überprüfen hält sich in Grenzen.

Nicht-Mitglieder des Dividenden-Alarms können beispielhaft diese Auswertung verwenden. Sie ist zwar nicht aktuell, aber so kannst du sehen, wie Rebalancing Optionen aussehen und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben können.

Eine Rebalancing Option ist erst dann gegeben, wenn einer Aktie mit Verkaufssignal auch ein passender Kaufkandidat in der gleichen Branche zur Verfügung steht. Sollte eine ganze Branche haussieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass gleichzeitig ein Unternehmen aus dieser Branche nicht davon profitiert, ganz eigene Probleme hat und dadurch ein Kaufsignal generiert.

Angenommen es gibt passende Rebalancing Optionen, dann ist mir noch wichtig, dass der Dividenden-Alarm Indikator nicht kurz davor steht in eine Kaufphase oder Verkaufsphase überzugehen. Daher ist es mir wichtig, wie oben bereits erwähnt, dass sich der Indikator zwischen 40% und 60% bewegt. Ein ausgeglichener Wert von 50% wäre für mich die beste Option.

Im Grunde bin ich auf der Suche nach lukrativen Wechselmöglichkeiten. Am besten wäre es, wenn ein Verkaufskandidat offensichtlich teuer ist und getrost das Depot verlassen kann. Gleichzeitig möchte ich Kaufkandidaten finden, die zwar Probleme haben aber wenig Risiko mit sich bringen. Im besten Fall können hohe Gewinne realisiert und die Dividendenerträge aus der bisherigen Position, mit der neuen Position vervielfacht werden.

Ich sage es immer wieder gern. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nur individuelle Entscheidungen. Daher muss jeder für sich entscheiden, ob er sich mit dem Verkauf von einzelnen Aktien beschäftigen und sich bietende Optimierungsmöglichkeiten nutzen will. Sicherlich muss man in der neutralen Phase nichts überstürzen, dennoch bietet es sich an Gewinne mitzunehmen und seine Erträge zu optimieren. Zumindest sollten diese Optionen genauer daraufhin überprüft werden.

Welcher Anleger Typ bist du? War dir bewusst, dass es oftmals innerhalb einer Branche Kauf- und Verkaufskandidaten gibt mit denen du deine Dividendenerträge vervielfachen kannst? Oder ist es für dich einfacher, lieber gar nichts zu tun und dem Buy&Hold Ansatz und damit auch dem Aussitzen von Kursverlusten treu zu bleiben und lukrative Optimierungsmöglichkeiten ungenutzt zu lassen?

2. Schritt – Excel-Datei

Im zweiten Schritt kommt bereits meine angesprochene Excel-Datei zum Einsatz. Eine Tabelle im Excel macht sich sehr gut, denn so kann ich jederzeit das Ergebnis möglicher Tauschoptionen sehen und mich entscheiden. Wer gern meine Tabelle nutzen möchte, kann sie sich am Ende des Artikels herunterladen.

Screenshot der Excel-Datei

Die Tabelle ist so aufgebaut, dass man drei Rebalancing-Optionen gleichzeitig erfassen kann. So kann ich entweder Aktie A mit Aktie B, Aktie C und Aktie D aus der gleichen Branche vergleichen oder aber ich kann drei unterschiedliche Rebalancing Optionen erfassen. Im ersten Beispiel Aktie A mit Aktie B. Im zweiten Beispiel Aktie C mit Aktie D und im dritten Beispiel Aktie E mit Aktie F.

Je Rebalancing-Paar trage ich einen Verkaufskandidaten aus meinem Depot, sowie die passende Kaufoption ein. Dazu erfasse ich bei meinen Depotwerten diverse und relevante Depotdaten wie Positionsgröße, Gewinn, Steuerabzug und die Daten zur Dividende.

Im Ergebnis bei der Erfassung meines Verkaufskandidaten möchte ich erkennen, welche Gewinne ich realisieren kann, welche Steuerbelastungen daraus entstehen und um wie viel Brutto- und Nettodividende mein Depot reduziert wird. Wichtig ist auch das verfügbare Kapital nach Steuern. Dieser Betrag ist wichtig für meinen Depottausch und sollte als Basis für die Berechnung des Kaufkandidaten gelten.

Bei meinem Kaufkandidaten erfasse ich nur Werte wie Aktienkurs und Daten zur Dividende. Der Kaufpreis sollte von der Verkaufsposition übernommen, kann aber auch je nach Bedarf frei gewählt werden. Zum Beispiel, wenn der Kaufkandidat mit mehr oder weniger Kapital bestückt werden soll.

Angenommen es gibt einen Verkaufskandidaten sowie drei interessante Kaufkandidaten die in Frage kommen. So kannst du in der Excel-Tabelle jeweils drei Rebalancing-Paare füllen. Der Verkaufskandidat ist in diesem Fall bei allen drei Varianten gleich, nur hat jede Berechnung einen anderen Kaufkandidaten. Du siehst nun je nach Kaufkandidat, welcher Depottausch aus Ertragssicht am sinnvollsten wäre. Zudem kannst du je nach Kaufkandidat und Dividendenrendite einen unterschiedlich hohen Kapitaleinsatz simulieren, um im Ergebnis auf einen bestimmten Dividendenertrag zukommen.

Sollte eine Entscheidung hin zu einem Tausch getroffen worden sein, müssen nur noch die Order ins System bei deinem Broker eingegeben werden und der Aktientausch in deiner Vermögenstabelle entsprechend dokumentiert werden.

Mich würde an dieser Stelle interessiere wie du vorgehst in einer neutralen Marktphase. Trennst du dich von einigen Aktien, wenn sich wie im genannten Beispiel interessante Rebalancing Optionen ergeben? Hast du eine andere Vorgehensweise oder der gehst du ganz pragmatisch und mit deutlich weniger Aufwand an die Sache heran? Schreibe mit doch einen kurzen Kommentar oder eine E-Mail. Über dein Feedback würde ich mich sehr freuen.

Excel Download

Einen Screenshot meiner Excel-Datei hast du im oberen Teil des Artikels bereits sehen können. Abgebildet ist hier ein Rebalancing Paar. In der Excel-Datei hast du drei dieser Möglichkeiten zum erfassen von passenden Aktien.

Neben der Aktie und der ISIN musst du weitere Daten zu deiner Depotposition erfassen. Befüllt werden müssen alle Felder die nicht blau markiert sind, denn hier befinden sich Formeln. Im Ergebnis unter der Tabelle, siehst du wie sich dein Ertrag aus der jeweiligen Tauschoption heraus verändern wird.

Da die Excel-Datei die Auswertungen des Dividenden-Alarms unterstützen soll, können Dividenden-Alarm Mitglieder die Datei kostenlos herunterladen. Bist du bereits Dividenden-Alarm Mitglied? Dann findest du den Datei-Download auf der Login-Seite.

Als Mitglied steht dir diese Excel-Datei sowie die Excel-Datei für meinen Workflow Kaufphase und bald auch für meinen Workflow Verkaufsphase kostenlos zur Verfügung.

Selbst meine EBooks Starte deinen Geldkreislauf! und Mein Weg zur finanziellen Freiheit kannst du dir mit einer Dividenden-Alarm Mitgliedschaft kostenfreien herunterladen.

Solltest du noch kein Dividenden-Alarm Mitglied sein, kannst du dir die Excel-Datei hier bestellen und herunterladen. Alternativ wäre es eine Überlegung wert, sich gleich für die Dividenden-Alarm Mitgliedschaft zu entscheiden.

Alle Informationen dazu findest du auf der Bestellseite Was ist der Dividenden-Alarm.

Bestellung der Excel-Datei für die Neutrale Phase
     

  • Excel-Datei im Format XLS
  • drei Aktienpaare können erfasst werden
  • einmaliger Download, kein Abonnement

Zahlungsabwicklung erfolgt mit den Anbietern Sendowl und PayPal