Workflow: Kaufphase - Dividenden-Alarm IndikatorFür Anleger die eine antizyklische Dividenden-Strategie verfolgen, ist es wichtig zu wissen, wann der richtige Moment ist um am Markt zu investieren – auch Kaufphase genannt. Oft muss man Monate lang warten, bis ein Großteil der Dividenden Aktien so weit gefallen ist, dass man von historisch günstigen Einstiegspunkten sprechen kann.

Treue Leser meines Blogs, sowie die Dividenden-Alarm Mitglieder wissen bereits, dass ich für dieses Markttiming den Dividenden-Alarm Indikator nutze. Anhand der überwachten Dividenden Aktien, ermittelt der Dividenden-Alarm Indikator genau die Marktphasen, in denen man als langfristiger Investor seine Dividenden Aktien kaufen sollte.

Es ergeben sich dann immer wieder seltene und besonders lukrative Kaufgelegenheiten. Ausschließlich in diesen Phasen investiere ich mein Kapital sowie mein Fremdkapital.

Die letzte Kaufphase gab es im Januar und Februar 2016. In den knapp vier Wochen, habe ich letztmalig investiert. Zwei, drei kleine Ausnahmen nach dieser Kaufphase jetzt mal ausgenommen – es geht mehr um die Investition des Hauptcashanteils. Selbst beim Brexit und bei der Trump-Wahl gab es keine wirklich lukrative Einstiegschance. Die Bewertungen waren, im Vergleich zur Kaufphase Anfang 2016, nicht annähernd so günstig.

Geduldiges Warten auf diese nicht seltenen Kaufgelegenheiten zahlen sich aus. Das Chance-Risiko-Verhältnis beim Großteil der neu aufgenommenen Positionen ist damals ideal gewesen. Bereits nach kurzer Zeit haben sich die Kurse wieder erholt und nach einem Jahr, kann man den Erfolg dieser Strategie auch deutlich am Depotergebnis sehen.

Für die Darstellung möchte ich euch den Personal Investment Report meines Consorsbank Depots zeigen. Diese umfangreiche Auswertung stellt mir die Consorsbank monatlichlich zur Verfügung. Neben zahlreichen Auswertungen des letzten Monats, wird auch ein Blick auf die letzten 12 Monate geworfen. Betrachtet werden hier nur die Entwicklungen der im Depot liegenden Wertpapiere, Cash-Zu- und Abflüsse spielen hier keine Rolle.

Mit dem Ergebnis der letzten 12 Monate, also vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, bin ich sehr zufrieden. Zudem ist das tatsächliche Ergebnis noch etwas höher, da die Consorsbank zwar die Dividendenabschläge berücksichtigt, aber gleichzeitig nicht die Cashgutschrift auf dem Verrechnungskonto.

personal-investment-report-consorsbank

Wie ich genau vorgehe, sobald der Dividenden-Alarm Indikator eine Kaufphase ermittelt hat, beschreibe ich dir heute in diesem Artikel. Dazu stelle ich dir auch eine Excel-Datei zur Verfügung. Hier kannst du ganz einfach und bequem alle deine Auswahlkriterien erfassen und dein eigenes Aktienranking erstellen.

Vorbereitung vor der Kaufphase

Die Wartezeit vor einer Kaufphase sollte dazu genutzt werden, um sich gut vorzubereiten. Dazu gehören bei mir zwei Dinge. Zum einen bedarf es ausreichend Cash, um die vielen sich ergebenden Möglichkeiten ins Depot kaufen zu können. Nach der Dividenden-Alarm Strategie betreibt man den Cash-Aufbau während der neutralen Marktphase sowie während der Verkaufsphase.

Mein Cash-Polster wird gefüttert durch meine normalen monatlichen Sparraten, durch gelegentliche Aktienverkäufe während der Verkaufsphase, meinen Dividenden und den Erträgen aus dem Trading. Auch sämtliche Einkünfte aus meinen Projekten, Sonderzahlungen wie Steuerrückerstattungen oder Bonuszahlungen sowie andere unregelmäßige Einkünfte erhöhen stetig meine Cash-Position.

Des Weiteren solltest du neben einer Anlagestrategie, in meinem Fall ist es die Dividenden-Alarm Strategie, auch einen Workflow haben. Mit dessen Hilfe findest du schnell und einfach die passenden Aktien für dein Depot. Dieser Workflow sollte bereits vorab erstellt worden sein und kann in Zukunft immer wieder angepasst und verfeinert werden.

Obwohl eine Kaufphase in der Regel nur wenige Wochen dauert, so ist das Zeitfenster immer noch groß genug, um sich ausführlich den Dividenden Aktien zu widmen, die dann ein Kaufsignal generieren.

In diesem Artikel möchte ich auf meinen Workflow eingehen. Wie geh ich vor, wenn der Dividenden Alarm Indikator in die Kaufphase eintritt. Welche Schritte unternehme ich, um aus den zahlreichen Dividenden Aktien mit einem Kaufsignal, die für mich in Frage kommenden Aktien herauszufiltern? Dazu gehören auch die Ermittlung der passenden Positionsgröße sowie die Platzierung von Kauforders.

Mein Workflow ist nicht in Stein gemeißelt. Vielmehr ist er ein Grundgerüst, welches mit der Zeit und durch eigene Erfahrungen immer weiter verfeinert und optimiert wird. Auch für mich ist mein Vermögensaufbau und die Verbesserung meiner Strategie ein ständiges learning by doing and optimizing.

Dies gilt auch für diesen Artikel. Mit der Zeit werde ich hier meine neuen Optimierungen mit einfließen lassen. Sobald der Dividenden Alarm Indikator eine neue Kaufphase ermittelt hat, werde ich diesen Artikel auch immer wieder präsent nach oben holen.

Wichtig für dich an dieser Stelle: Es ist nicht ratsam, meinen Workflow 1:1 zu übernehmen. Nutze ihn als Basis und passe ihn ganz individuell an deine Bedürfnisse an. Kriterien die ich für wichtig erachte, müssen es für dich noch lange nicht sein. Vielleicht hast du auch ganz andere Punkte die dir wichtig sind. Priorisiere sie und füge sie dann zu deinem Workflow zusammen. Somit bist du vorbereitet und kannst strategisch bei der Auswahl von Aktien vorgehen.

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Dividenden-Alarm Inhalte

Solltest du kein Mitglied beim Dividenden Alarm sein, dann kannst du die aktuellen Dividenden Alarm Auswertungen leider nicht nutzen. Diese Auswertungen sind für die Mitglieder und mich die Basis des Selektionsprozesses. In meinen Workflow lasse ich diese Bestandteile mit einfließen.

Um beispielhaft mit den genannten Inhalten arbeiten zu können, kannst du für die Erstellung deines Workflows alternativ mit den freigeschalteten Beispiel-Auswertungen arbeiten. Dies sind originale Auswertungen, allerdings älteren Datums und daher nicht mehr aktuell.

Als beispielhafte Vorlage für die Erstellung deines Workflows werden sie aber ausreichen. Stelle dir einfach vor, dass diese Auswertungen tagesaktuell sind, so als ob du ein Dividenden-Alarm Mitglied wärst.

Die drei Marktphasen des Dividenden-Alarm Indikators …

Dividenden-Alarm Indikator… und wie ich in den jeweiligen Marktphasen vorgehe. Wie gehst du vor um passende Aktien für dein Depot zu finden? Kaufst du immer Aktien, wenn du genug Cash hast, nach einem bestimmten System oder wenn der Markt ein gewisses Niveau erreicht hat? Wie erkennst du wann es Zeit wird in den Markt zu gehen?

Viele haben oft keine plausiblen Antworten auf diese Fragen. Dies liegt daran, dass sie kein System und keinen Workflow haben. Sie machen einfach immer irgendwas und irgendwie oder schauen was andere machen. Ich möchte dir an dieser Stelle kurz die drei Marktphasen des Dividenden-Alarm Indikators vorstellen. Diese sind die Basis für mein Handeln.

Neutrale Phase:neutrale Phase im Dividenden-Alarm Indikator © rfvectors.com
Dies ist die Phase in der sich der Markt am häufigsten befindet. Die Indikator-Wert liegt hier oberhalb der Kaufphase von 30% und unterhalb der Verkaufsphase bei 70%. Je mehr sich der Wert um die 50% Marke bewegt, desto neutraler ist aktuell der Markt.

In dieser Phase konzentriere ich mich, wie bereits beschrieben, um meinen Cash-Aufbau. Dazu behalte ich nur die Dividenden Rebalancing Optionen im Auge, denn hier gibt es immer wieder mal interessante Wechseloptionen. Ich verkaufe oder reduziere dann Aktien mit einem Verkaufssignal, wenn sich gleichzeitig in derselben Branche eine passende Aktie mit einem Kaufsignal befindet.

Mit dieser Vorgehensweise kann ich je nach Rebalancing Option meine Dividendenrendite für die jeweilige Depotposition vervielfachen. Bei einem Depot, welches bereits mit der Dividenden Alarm Strategie ausgerichtet wurde, gibt es eher selten wirklich gute Rebalancing Optionen. Ergo gibt es für mich in dieser Phase wenig an der Börse zu tun. Meinen Workflow zur neutralen Phase inklusive einer Excel-Datei, findest du in diesem Artikel.

Verkaufsphase:Verkaufsphase im Dividenden-Alarm Indikator © rfvectors.com
In dieser Phase befindet sich der Wert des Dividenden Alarm Indikators bei über 70%. Ich kümmere mich ausschließlich um die Dividenden Aktien aus meinem Depot, die dann ein Verkaufssignal generieren. Ich prüfe in wie weit ich hier Positionen reduzieren oder mich ganz von einigen Aktien trennen kann. Während dieser Phase kaufe ich keine Aktien, denn der Markt ist teuer! Meinen genauen Workflow dazu werde ich in kürze hier im Blog veröffentlichen.

Der Artikel wurde im Vorfeld bereits exklusiv und kostenlos an meine Newsletter Abonnenten verschickt. Erst viele Wochen später werde ich den Artikel auch hier im Blog veröffentlichen. Es lohnt sich für dich, beim Dividenden-Alarm Newsletter angemeldet zu sein, vor allem wenn dich dieser Artikel interessiert.

Kaufphase:Kaufphase im Dividenden-Alarm Indikator © rfvectors.com
Sobald der Indikator unter den Wert von 30% fällt, werde ich als Käufer aktiv. Während einer Kaufphase verkaufe ich keine Aktien, denn der Markt ist am Boden! Ich bin ausschließlich als Käufer unterwegs und platziere nach und nach mein Cash sowie mein Fremdkapital. Um diese Phase des Dividenden Alarm Indikators geht es im heutigen Artikel.

Jede der genannten Phasen hat ihre Vorteile und Nachteile. Bei der Kaufphase sehe ich sie wie folgt:

Nachteile einer Kaufphase
Ich beginne damit meine Cash-Reserven abzubauen. Da ein gutes Cash-Polster ein Punkt für Sicherheit ist, erhöhe ich damit sozusagen mein Risiko. Mit bis zu 100% meines Depots gehe ich dann in den Markt. Wenn sich besondere Einstiege lohnen, erhöht sich der Wert sogar noch um die Position des Fremdkapitals. Hierdurch entstehen Zins- und Tilgungszahlungen. Die neuen Investitionen führen zwar zu höheren Dividendenerträgen, damit aber auch zu einer höheren Steuerbelastung.

Vorteile einer Kaufphase
Der Cash-Abbau kann auch positiv gesehen werden, denn ein antizyklischer Einstieg bei soliden Wertpapiere mit einer langfristigen Dividendenhistorie bietet gleichzeitig auch ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Auch die Hebelwirkung durch Nutzung meines Wertpapierkredits bietet langfristig gesehen weitere Vorteile. Sobald der Kredit in den kommenden Monaten zurückbezahlt wurde, fließen die Dividenden-Erträge weiter. Durch die umfangreichen Investitionen kann ich meine Depotstruktur und Depotaufteilung deutlich verbessern.

Details zu Kaufphasen

Der Dividenden-Alarm Indikator wird während einer Kaufphase überdurchschnittlich viele Aktien herausfiltern. Dies liegt daran, dass der Markt und ein Großteil der beobachteten Dividenden Aktien historische Niveaus erreicht haben. Auf der einen Seite ist es gut, dass genügend Aktien zur Auswahl stehen. Auf der anderen Seite besteht die Schwierigkeit darin, aus den vielen Aktien mit Kaufsignal die richtigen Werte für das Depot zu finden.

nur wenige Wochen KaufphaseIn einer der letzten Kaufphasen, gab es in der Spitze ganze 87 Aktien mit einem Kaufsignal. Das sind 29% der Aktien die der Dividenden-Alarm damals beobachtete. Üblicherweise liegt dieser Prozentwert während einer neutralen Phase unter 15%.

Kaufphasen dauerten in der Vergangenheit zwischen zwei und fünf Wochen. Mitunter verbleibt also genügend Zeit sich mit den Aktien, die ein Kaufsignal generieren, zu beschäftigen.

Die vergangenen Betrachtungen zeigen auch, dass sich eine Kaufphase langsam entwickelt und erst im zweiten Drittel ihren Tiefpunkt erreicht. Der Tiefpunkt einer Kaufphase, entspricht beim Dividenden-Alarm Indikator einem niedrigen Prozentwert unterhalb von 30%. Zuletzt wurde ein Wert von 20% erreicht.

An diesem Punkt erreichte der Aktienmarkt, in diesem Fall der DAX als Referenzwert, seinen Tiefpunkt. Das Tief wird meist an panikartigen Markttagen erreicht. Aus diesem Grund wird der Dividenden-Alarm Indikator während einer Kaufphase täglich aktualisiert.

Mein Workflow

1. Schritt – Priorisierung

Unabhängig davon wie weit der Wert des Dividenden-Alarm Indikators während einer Kaufphase fällt, beginne ich bereits zu Beginn der Kaufphase damit meine Kaufkandidaten auszusuchen. Sobald der Indikator die Schwelle von 30% unterschreitet, starte ich mit der aktuellen Auswertung der Dividenden Alarm Signale. Nicht-Mitglieder des Dividenden-Alarms können beispielhaft diese ältere Auswertung verwenden.

Ich gehe davon aus, dass in einer Kaufphase ungefähr 30% der beobachteten Dividenden Aktien ein Kaufsignal generieren. In Summe sind dies auch für mich zu viele Aktien um sie alle manuell zu überprüfen. Mein Augenmerk richte ich daher auf wenige und für mich wichtige Aktien.

Im ersten Schritt streiche ich alle Aktien, die ich grundsätzlich nicht im Depot haben möchte. Jeder hat hier sicherlich andere Vorlieben oder Selektionskriterien. Es sollten allerdings harte Ausschluss-Kriterien sein. Bei mir ist unter anderem der Punkt Quellensteuer. Ich streiche alle Aktien aus der Liste, die nicht meinen Quellensteuer Kriterien entsprechen.

Wenn das Thema Quellensteuer für dich wichtig ist, findest du eine Quellensteuer-Übersicht der einzelnen Länder auf der Webseite vom Bundeszentralamt für Steuern. In meinem Depot möchte ich ausschließlich Aktien haben, die keine zusätzliche Quellensteuer verursachen oder einen Rückforderungsaufwand (Kosten und Zeit) benötigen. Nur Aktien, die in meinem Sinne quellensteuer-freundlich sind, kommen für mein Depot in Frage.

Ich mag einfach keine Aktien im Depot haben, die mir durch eine höhere Quellensteuerbelastung meine Rendite versauen. Ich verzichte auch auf Aktien, bei denen ich mir die Quellensteuer zurückholen könnte. Den Aufwand in Form von Zeit und Geld will ich einfach vermeiden.

Zu meinen Favoriten zählen alle Dividenden Aktien deren Quellensteuer zu 100% angerechnet wird. Aktien aus der Schweiz, Frankreich, Spanien, Kanada, Belgien und einigen anderen Ländern kann ich an diesem Punkt bereits aus der Liste der Dividenden Alarm Signale streichen.

Zu den Unternehmen die ich vermeide, gehören auch US-Unternehmen die als LP, LLC oder MLP firmieren. Bei diesen Firmen, wie beispielsweise Blackstone oder auch Alliance Resource Partners, fallen mitunter sehr hohe Quellensteuern an.

Aufgrund unterschiedlicher Besteuerung von verschiedenen Ertragsarten (des Unternehmens), erfolgt die Ausschüttung der Dividende in mehreren Tranchen. Dies könnten zum Beispiel Erträge aus gewerblicher Tätigkeit, passive Einkünfte (Zinsen, Dividenden) oder bestimmte Einkünfte und Veräußerungsgewinne aus Grundstücken oder Unternehmenteilen sein.

Je nach Einkunftsart erfolgt der Abzug von Quellensteuer (15%), der Kapitalertragssteuer (25%+5,5%) oder eben auch pauschal von Einkommenssteuer (39,6%). Mittlerweile gilt eine Gesetzgebung, dass in Summe bei derartigen Unternehmen nun sämtliche Steuern bei der Dividendenausschüttung belastet werden.

Zum einen die 39,6% sowie die deutsche Abgeltungssteuer in Höhe von 25% + 5,5%. Bei einer Gesamtsteuerbelastung von mehr als 65%, macht ein Investment in solche Unternehmen als deutscher Anleger keinen Sinn mehr, auch wenn im späteren Verlauf die ein oder andere zu unrecht belastete Steuer verrechnet werden sollte.

Ausführlich beschrieben habe ich die Thematik in dem Blogartikel Steuerliche Erklärung der Blackstone Dividende.

Diese erste Selektierung ist meine ganz individuelle Vorgehensweise. Das handhabt sicherlich nicht jeder so. Viele Anleger verschenken lieber zu viel gezahlte Quellensteuer, nehmen also die schlechtere Rendite in Kauf und andere kümmern sich mal mehr und mal weniger mühselig um die Rückforderung der zu viel gezahlten Quellensteuern – inklusive dem Aufwand für das Recherchieren und Ausfüllen von Formularen sowie der Anforderung von Tax-Vouchern. Diese Punkte werden oft begleitet von Gebührenbelastungen, Wiedervorlagen und entlosem Warten.

Ich sage es oft genug: Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nur den Individualismus. Daher muss jeder für sich, seinen richtigen Weg finden. Wer gern jedem zu viel gezahlten Steuer-Euro hinterherlaufen will, soll das tun. Wer den Aufwand scheut, macht aber auch nichts verkehrt.

Beim Thema Quellensteuer treffe ich oft auf das Argument, dass ich mich dadurch selbst vielen interessanten Aktien entziehe. Ich sehe das nicht so. Für mich gibt es in jeder Branche viele interessante Marktplayer. Und dass ich keine Nestle Aktien im Depot habe, ist für mich kein Nachteil.

Dafür habe ich andere Lebensmittelproduzenten im Depot, die mindestens genauso ertragreich und erfolgreich sind. Zudem hole ich hier das Maximum an Netto-Dividende heraus ohne mich im späteren Verlauf um die Rückholung von zuviel gezahlten Steuern kümmern zu müssen.

Dies ist auch mit ein Grund dafür, dass der Dividenden Alarm in jeder Branche zahlreiche Aktien beobachtet. Es gibt dadurch immer genügend Auswahl und Alternativen.

Als zweiten Punkt ist mir eine hohe Marktkapitalisierung wichtig. Einige Aktien die der Dividenden-Alarm beobachtet, haben nur eine geringe Marktkapitalisierung. Auch hier sortiere ich nicht passende Aktien bereits im Vorfeld aus.

In den Gesprächen mit vielen meiner Kunden, höre ich immer wieder interessante Priorisierungen. Das könnte zum Beispiel ein Mindestwert bei der Dividendenrendite sein. Zum Beispiel, wenn du dich nur für Aktien ab einer Dividendenrendite von 4% interessierst. Oder aber auch eine Range zwischen 2 und 5%. Diese Range wurde mir genannt, da ein Mitglied Dividendenrenditen unter 2% als unattraktiv und Renditen über 5% als zu hohes Risiko empfindet.

Ein anderer Kunde nannte mir als Kriterium die Marktführerschaft. Er will nur die Top 3 einer Branche im Depot haben. Diese Selektierung muss dann anhand externer Daten erfolgen. Andere legen sich nur Aktien ins Depot die aus Deutschland kommen oder präferieren Aktien mit einer quartärlichen Ausschüttung.

Warum auch immer und egal ob die genannte Auswahl Sinn ergibt oder nicht – jeder hat seine eigenen Vorlieben bei der Aktienauswahl. Du solltest bei diesem ersten Schritt, deine wichtigsten KO-Kriterien anwenden, mit dem du eine große Anzahl an Aktien bereits streichen kannst.

Welche Präferenzen sind dir wichtig? Welche Aktien willst du auf keinen Fall im Depot haben?

2. Schritt – Das Ranking

Im zweiten Schritt kommt bereits meine Excel-Datei zum Einsatz. Alle Aktien die nach dem ersten Schritt noch übrig sind, werden hier eingetragen und um etliche Kennzahlen ergänzt.

Screenshot der Excel-Tabelle mit Beispieldaten

Eine Tabelle im Excel macht sich sehr gut, denn so kann ich jederzeit filtern, sortieren und mir das Ranking ansehen. Wer gern meine Tabelle nutzen möchte, kann sie sich am Ende des Artikels herunterladen.

Die herausgefilterten Aktien überprüfe ich auf verschiedenste Kennzahlen hin und trage alle Werte in die Tabelle ein. Wenn ein Wert meine persönliche Vorgabe erfüllt, vergebe ich Punkte. Je nachdem wie man das Punktesystem anwendet, kann man mehrere Punkte oder auch Minuspunkte vergeben.

Zum Beispiel, wenn ich gern Aktien im Depot haben möchte, die eine Marktkapitalisierung im zweistelligen Milliarden-Bereich aufweisen. Eine Aktie mit 15 Milliarden bekommt bei mir in diesem Fall einen Punkt und eine Aktie mit 5 Milliarden keinen Punkt. Aktien mit einer Marktkapitalisierung unter 1 Milliarde, habe ich im Vorfeld ja bereits ausgefiltert.

In Summe sammeln alle Aktien mehr oder weniger Punkte. Wenn ich alle Daten erfasst habe, erstelle ich mir ein Ranking anhand der gesammelten Gesamtpunktzahl. Die Aktien mit den meisten Punkten stehen oben und die Aktien mit den wenigsten Punkten am unteren Ende. Dieses Ranking hilft mir später bei der Verteilung meines verfügbaren Kapitals.

3. Schritt – Auswahl von Kriterien

Nun geht es ans Eingemachte. Bei den jeweiligen zu erfassenden Daten sollte jeder für sich überlegen, welche Kennzahlen und Fakten ihm wichtig sind. Jeder hat hier andere Vorlieben und Präferenzen. Auch hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Dem einen ist ein einstelliges KGV wichtig und ein anderer schwört auf eine ganz bestimmte Payout-Ratio.

Aus diesem Grund, gehe ich auf meine Vorgaben nicht näher ein und daher es ist wichtig, dass du die für dich wichtigen Kriterien erfasst und auswertest. Nur so können die gesammelten Aktien später miteinander verglichen und das Ranking nach deinen Vorlieben erstellt werden. Wie viele Kriterien du insgesamt auswerten willst, hängt sicher auch vom Aufwand ab den du betreiben möchtest und wie viel Zeit dir zur Verfügung steht. Die verfügbare Excel-Datei bietet Platz für 15 Kriterien.

In meiner Tabelle nutze ich praktisch alle 15 Möglichkeiten. Dies sind vergleichsweise sehr viele zu überprüfende Kriterien. Allerdings habe ich auch genug Zeit. Zudem betrachte ich den Aufwand im Verhältnis zu den eher seltenen Kaufphasen. Angenommen 1x im Jahr gibt es eine Kaufphase von 3 Wochen. Dann habe ich in den restlichen 49 Kalenderwochen nichts zu tun. Einen entsprechenden Mehraufwand während einer Kaufphase nehme ich daher in Kauf.

Sollte ich bereits während der Datenerfassung auf Aktien treffen die mir suspekt sind oder die ich für nicht kaufenswert erachte, dann streiche ich sie direkt. So verbleiben in der vollständig ausgefüllten Tabelle nur noch die Aktien die vom Prinzip her gut in mein Depot passen würden.

Dieser 3. Schritt führt zu einer weiteren Minimierung der zuvor selektierten Aktien. Gleichzeitig erfährst du jede Menge Details über die Dividenden Aktien mit aktuellem Kaufsignal. Mit dem Ranking wird sich deine Liste zur finalen Auswahl hin entwickeln.

4. Schritt – Erfassung von Kennzahlen

Wie bereits erwähnt, sollte jeder die für sich wichtigen Kennzahlen abfragen. In diesem Absatz gehe ich ein wenig auf meine Kennzahlen ein. Du kannst sie gern für dich übernehmen oder auch eigene hinzufügen.

Bei den Kennzahlen interessieren mich in erster Linie Daten zur Dividendenhistorie. Ist die Aktie ein Dividenden-Aristokrat oder wurde zumindest die Dividende seit vielen Jahren nicht gesenkt? Um wieviel Prozent wurden im Schnitt die Dividenden erhöht? Wie oft im Jahr wird die Dividende ausgeschüttet und wie hoch ist die aktuelle Dividendenrendite? Auch die Höhe der Payout-Ratio sowie die Marktkapitalisierung sind mir wichtig.

Auch die Branche des Unternehmens erfasse ich in meiner Tabelle. Da ich mein Depot mit der Vermögenstabelle strukturiere, versuche ich gerade in Kaufphasen meine vorgegebene Branchengewichtung wieder auszugleichen. Sollte eine Branche gut in mein Depot passen, weil hier noch gewisse Prozente frei sind, dann bekommt diese Aktie einen Punkt und die Aktien aus den anderen Branchen bekommen keinen Punkt.

Dazu erfasse ich noch weitere Kennzahlen zum Gewinn und auch zum Eigentkapital. Bei solchen Werten bin ich allerdings immer sehr vorsichtig. Man muss einfach verstehen, dass bestimmte Kennzahlen in der aktuellen Situation in der sich die Unternehmen und auch der Markt befindet, durchaus auch schlecht sein können. So hatte Royal Dutch Shell zwischenzeitlich eine Payout-Ratio von über 400%. Wenn ich mich allein daran orientiert hätte, würde sich die Aktie nicht in meinem Depot befinden.

Für mich ist wichtig, dass die Kennzahlen in einem gewissen Einklag stehen. Sie dürfen auch schlecht sein. Daher ist mir der Ausblick sowie die prognostizierte Entwicklung viel wichtiger, als einzelne Kennzahlen.

Ein weiterer interessanter Faktor sind für mich die Währungen USD, GBP sowie der EUR. Um später besser filtern zu können, erfasse ich bei jeder Aktie die entsprechende Währung. McDonalds = USD, BASF = EUR und Direct Line = GBP.

Als ein Euro noch 1,60 USD wert war, habe ich vermehrt US-Aktien für mein Depot gekauft. Mit einem stärker werdenden Dollar und dadurch schwächerem Euro, stiegen meine Dividenden in Euro gerechnet immer mehr an.

Jetzt, wo der Euro schwächer und der Dollar gestärkt wurde – wir hatten ja bereits fast die Parität von 1,00:1,00 erreicht – gewichte ich Aktien im Euro-Raum wieder höher. Dadurch entsteht eine höhere Nachfrage nach Aktien in schwachen Währungen, was langfristig auch zu höheren Kurszuwächsen führen wird.

Zuletzt habe ich aufgrund des Brexits und dem schwachen britischen Pfund, Aktien von der Insel bevorzugt gekauft. Sollte sich das britische Pfund in Zukunft wieder erholen, dann spüre ich dies in schneller wachsenden Dividenden auf EUR-Basis. Einen interessanten Artikel dazu, Britische Dividenden Aktien sind sehr attraktiv, findest du hier im Blog.

Das Verhältnis zu anderen (als den drei genannten) Währungen, muss sich jeder nach Bedarf im Detail anschauen. Eine Erfassung der entsprechenden Währung macht daher nur für Anleger Sinn, die eine solche Strategie verfolgen. Einen Punkt vergebe ich immer für die Währung, die ich aktuell gern antizyklisch kaufen würde. Wie genannt, waren dies zuletzt GBP-Aktien.

Sollte ich bei bestimmten Aktien auf außergewöhnliche Kennzahlen treffen, dann markiere ich die Werte für einen besseren Überblick rot oder grün und vergebe eine höhere Punktzahl bzw. Minuspunkte. Eine auffällige zu hohe Payout Ratio zum Beispiel rot und eine wirklich sehr gute Dividendenhistorie grün. Du kannst dies aber auch bei einer zu kleinen Marktkapitalisierung tun oder bei einer sehr guten anderen Kennzahl. Werte mit auffällig schlechten Werten oder einigen Rot-Markierungen, lösche ich direkt aus der Liste.

In die Tabelle markiere ich mir zudem auch, die Aktien die ich bereits im Depot halte. Dies ist für mich wichtig, denn bei meinen Depotwerten kenne ich mich gut aus und weiß mitunter einige Details die mir die weitere Einschätzung erleichtern. Zudem habe ich hier in der Regel bereits einen guten Gewinnpuffer und der Start der Aktie in meinem Depot beginnt nicht bei null.

Bei den neuen Aktien muss ich etwas genauer prüfen, denn hier bin ich eben noch nicht so tief involviert. Daher bedarf es einer gründlicheren Prüfung als bei meinen Depotwerten, hier ergänze ich noch die aktuelle Positionsgröße. Dies hilft mir später bei der Verteilung meiner Barmittel, denn ich möchte ja Klumpen-Bildung vermeiden.

5. Schritt – Finale Auswahl

Nach der Erfassung der zahlreichen Kennzahlen, habe ich einen guten Überblick über die verbliebenen Aktien. Ich kann jetzt auch einzelne Werte miteinander vergleichen, meine Punkte neu verteilen oderauch weitere Aktien aus der Liste entfernen. Dies macht Sinn, wenn es mehrere Aktien einer Branche gibt. Bei vier Werten innerhalb einer Branche, würde ich vielleicht die beiden besten Werte in der Tabelle belassen.

Jeder kann natürlich für sich entscheiden, wie er mit den Ergebnissen umgeht. Ich sortiere mir die Tabelle absteigend nach den gesammelten Punkten und fertig ist mein Ranking. An erster Stelle stehen die Aktien die am meisten mit meinen Vorgaben übereinstimmen.

Was jetzt noch fehlt, ist der News-Flow. Kennzahlen sagen leider nicht alles aus. Oft gibt es Gerüchte, Meinungen und bevorstehende Entscheidungen, welche sich erst später in den Kennzahlen niederschlagen.

Daher beginne ich nun, mich in die einzelnen Aktien einzulesen. Dabei überfliege ich die News der letzten Wochen und suche nach Auffälligkeiten oder interessanten Fakten. Ich suche Hinweise, die einen langfristig ausgerichteten Kauf unterstützen oder davon abraten. Aktien die ich bereits im Depot halte, sind hier klar im Vorteil, da ich über das aktuelle Geschehen gut informiert bin.

In erster Linie suche ich nach Informationen zur zukünftigen Dividendenpolitik. Wenn ein Unternehmen bereits durch die Blume bekanntgibt, die Dividende auf den Prüfstand zu stellen, dann wäre das sicherlich ein KO-Kriterium. Aber auch Informationen zu bevorstehenden Entscheidungen und Maßnahmen können wichtig sein. Eventuell ergibt sich in den nächsten Wochen noch ein guter Einstiegspunkt oder die Aktie sollte evtl. lieber nicht im Depot landen.

Mit dieser Suche möchte ich herausfinden, warum die Aktie im Moment ein Dividenden-Alarm Kaufsignal generiert. Liegt es allgemein am schwachen Markt oder gibt es ein Branchenproblem? Dies wären noch positive Aspekte und von einer Erholung (Markt oder Branche) dürfte der Aktienkurs des Unternehmens auch wieder profitieren.

Sollte es allerdings allein am Unternehmen liegen, dann wäre dies der schlechteste Umstand. Hier muss herausgefunden werden was für Probleme es sind und welche Chance besteht, dass das Unternehmen hier wieder auf den grünen Zweig kommen kann – ohne Verlust der Dividendenzahlung.

Was auch immer Pressefundstücke wie Quartalszahlen, Unternehmensbewertungen oder auch Analystenbegründungen hergeben, es müssen langfristige Argumente für oder gegen einen Kauf gegeben sein. Alle kurzfristigen Begebenheiten spielen für mich keine Rolle.

Die Aktien die sich weiterhin in der Tabelle befinden sind praktisch meine Kaufkandidaten. Ich kümmere mich nun um die Budgetverteilung. Hier habe ich mir selbst nur wenige Regeln auferlegt.

In erster Linie beginne ich damit mein Cash auf die Branchen zu verteilen, in denen ich laut meiner Vermögenstabelle derzeit noch Bedarf habe. Zudem gebe ich Aktien deren Netto-Dividendenrendite höher ist als die durchschnittliche Dividendenrendite meines gesamten Depots, immer ein wenig mehr Kapital. Zusätzlich habe ich einen Mindesteinsatz je Aktie sowie ein oberes Limit. Auch bestehende Depotwerte bekommen eher Kapital zugeteilt als neue Unternehmen.

Nach dem ich mein Cash soweit verteilt habe, kommt nun noch das verfügbare Fremdkapital zum Einsatz. Hier setze ich speziell auf Werte mit einer höheren Dividendenrendite und einer hohen Gesamtpunktzahl im Ranking. Wer näheres zum Einsatz von Wertpapierkrediten wissen möchte, dem kann ich an dieser Stelle meine Artikelserie zu meinem Abrufkredit empfehlen.

6. Schritt – Finale Auswahl

Schlussendlich muss meine theoretische Auswertung nun noch praxisnah umgesetzt werden. Da sich die Kaufphase noch in der Anfangsphase befindet, besteht keine Eile. Ich prüfe daher die einzelnen Charts und suche nach interessanten Einstiegsmarken. Gleichzeitig versuche ich auf panikartige Tage zu warten.

Ich versuche hier Punkte im Chart zu finden, auf die es sich lohnt zu warten und wohin die Aktien bei einer Panik fallen könnten. Das ist sicherlich nicht immer einfach. Bei markanten Marken positioniere ich mich mit Limit-Orders. Aktien die bereits ein sehr interessantes Niveau erreicht haben, kaufe ich auch schon mal sofort.

Bei den Aktien, bei denen es schwierig ist einen guten Einstiegspunkt auszumachen, arbeite ich mit Trailing Stop Orders. Mein Kaufpunkt ist anfänglich definiert und er sinkt weiter ab mit weiter fallenden Aktienkursen. Gerade an Tagen mit panikartigen Verkäufen werden so die Kauflimits nochmal deutlich nach unten gedrückt.

Grundsätzlich bin ich an diesem Punkt sehr flexibel. Ich beobachte den Markt sehr intensiv und entscheide von Tag zu Tag und von Aktie zu Aktie.

Mich würde an dieser Stelle interessiere wie du vorgehst um Aktien für dein Depot zu finden. Verwendest du andere Kennzahlen als ich hier im Artikel genannt habe? Welche sind das? Oder gehst du ganz pragmatisch und mit deutlich weniger Aufwand an die Sache heran? Schreibe mit doch einen kurzen Kommentar oder eine E-Mail. Über dein Feedback würde ich mich sehr freuen.

Excel Download

Einen Screenshot meiner Excel-Datei hast du im oberen Teil des Artikels bereits sehen können. Hier kannst du neben der Aktie und der ISIN weitere 15 beliebige Auswahlkriterien erfassen. Neben jeder Kennzahl kannst du zudem Punkte vergeben. Viele positive Kriterien führen zu vielen Punkten. Dies schiebt eine Aktie weit nach oben im Gesamtranking.

Da die Excel-Datei die Auswertungen des Dividenden-Alarms unterstützen soll, können Dividenden-Alarm Mitglieder die Datei kostenlos herunterladen. Bist du bereits Dividenden-Alarm Mitglied? Dann findest du den Datei-Download auf der Login-Seite.

Als Mitglied stehen dir diese Excel-Datei, die Excel-Datei für die neutrale Phase sowie die Excel-Datei für meinen Workflow Verkaufsphase kostenlos zur Verfügung.

Selbst meine EBooks Starte deinen Geldkreislauf! und Mein Weg zur finanziellen Freiheit kannst du dir mit einer Dividenden-Alarm Mitgliedschaft kostenfreien herunterladen.

Solltest du noch kein Dividenden-Alarm Mitglied sein, kannst du dir die Excel-Datei hier bestellen und herunterladen. Alternativ wäre es eine Überlegung wert, sich gleich für die Dividenden-Alarm Mitgliedschaft zu entscheiden.

Alle Informationen dazu findest du auf der Bestellseite Was ist der Dividenden-Alarm.

Bestellung der Excel-Datei für die Kaufphase
     

  • Excel-Datei im Format XLS
  • 45 Aktien können erfasst werden
  • jeweils 15 Kennzahlen je Aktie
  • einmaliger Download, kein Abonnement

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