Jahresrückblick 2017 - Ausblick 2018 © Fotolia Dreaming AndyIch grüße euch liebe Dividenden Investoren und ein herzliches Willkommen zurück aus der Blog-Pause! Seid ihr gut ins neue Jahr 2018 gestartet und habt ihr das alte Jahr 2017 vernünftig beendet? Für das neue Jahr wünsche ich euch vor allem Gesundheit und viel Erfolg für eure Investments mit zahlreichen Dividendenerträge.

Im ersten Blogartikel des Jahres, geben dir 10 Finanzblogger (mit mir) einen Einblick ob ihr Jahr 2017 erfolgreich war und was sie sich für das neue Jahr 2018 vorgenommen haben. Viel Spaß beim Lesen und schreibe mir gern deine Ziele für 2018.

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Wer ist mit dabei?

Katja Eckardt die Finanzdiva Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2P Michael Kissig von Intelligent-Investieren.net Alex Fischer von Dividenden-Alarm.de Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.de Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.de Lars Hattwig von passivergeldfluss.de Daniel Korth der Finanzrocker Albert Warnecke ist der Finanzwesir

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Katja Eckardt die FinanzdivaKatja Eckardt ist ein Bücherwurm. Ihre Marktlücke konnte sie im Finanzbücherregal sehen. Die Autoren hatten coole Namen wie Mr. Dax, Rich Dad oder der Händler. Es waren aber alles Männer. Kat€ fand das zu einseitig. Ihr neues Ziel stand fest: Frauen Finanzen erklären! Doch das war erst der Anfang: Finanzdiva – Das Magazin ist ihr Experiment. Frauen vor der Armut retten – ihre Mission. Das Experiment scheint zu glücken. Und es macht richtig Bock auf Geld.

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PMein Name ist Lars Wrobbel und ich bin ausgebildeter IT-Spezialist aus Spaß und Hobby. Hauptsächlich bin ich Online-Unternehmer und verlege Bücher, betreibe diverse Webseiten und blogge seit Ende 2015 über passives Einkommen und P2P-Kredite. Um meinen Blog hat sich mittlerweile eine Community mit über 1500 P2P-Investoren gebildet. Natürlich investiere ich auch leidenschaftlich in diese Anlageklasse sowie in Aktien, ETFs und Kryptowährungen.

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netMein Name ist Michael Kissig, ich bin Value Investor aus Leidenschaft und konnte vor einigen Jahren mein Hobby zum Beruf machen. Nach meiner Bankausbildung studierte ich Volks- und Rechtswissenschaften und bin heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Über das Investieren schreibe ich in meinem Blog iNTELLiGENT iNVESTiEREN und verfasse regelmäßig eine Kolumne für das Aktien Magazin.

DividendenAdel ist die Research-Plattform von Christian W. Röhl. Investor, Unternehmer und Kapitalmarkt-Profi mit über 20 Jahren Erfahrung. Statements, Strategien und Statistiken für alle, die Aktien nicht als schnelle Spekulation sehen – sondern als Sachwerte, die laufende Erträge abwerfen und langfristig an Wert gewinnen.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deIch bin Alex Fischer und einer der ersten und heute noch aktiven Finanzblogger Deutschlands. Seit 2009 blogge ich bereits und der Schwerpunkt meines Blogs liegt auf dem Vermögensaufbau mit Dividenden-Aktien. Für Anleger die an Dividenden-Strategien interessiert sind, biete ich den Service Dividenden-Alarm an. Durch verschiedene passive Einkommen, habe ich mein Ziel der finanziellen Unabhängigkeit bereits mit 37 Jahren erreicht.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.de Hallo, ich bin Jan-Christian. Mit meinem Blog Mission-Rendite.de unterstütze ich Menschen dabei, langfristig Vermögen aufzubauen. Ich setze an beim richtigen Umgang mit Geld, berichte über Erfahrungen und Wege, mehr Geld zu verdienen und unterstütze beim Investieren des angesparten Kapitals. Mein Ziel ist es, meine Leser zu motivieren, eigenständig mehr aus ihrem Geld zu machen.

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deNatascha betreibt seit Anfang 2016 unter madamemoneypenny.de den mittlerweile größten Finanzblog für Frauen. Mit dem Blog, ihrem Ebook und den Finanz-Seminaren nur für Frauen möchte sie Frauen dazu ermutigen, inspirieren und gleichzeitig mit konkreten Tools unterstützen, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und unabhängig zu werden.

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deIch bin Lars Hattwig Online-Unternehmer, Investor und Buchautor von passivergeldfluss.de. Hier berichte ich über die Möglichkeiten passives Einkommen zu erschaffen. Da ich selbst durch passive Einkünfte finanziell unabhängig bin, gebe ich auf diese Weise meine Erfahrungen zu den verschiedenen Wegen an andere Menschen weiter.

Daniel Korth der FinanzrockerHi, mein Name ist Daniel und ich betreibe seit 2015 den Finanzrocker-Blog und -Podcast. Thematisch geht es um den individuellen Vermögensaufbau und alles, was dazu gehört. Über 110.000 monatliche Leser und Hörer verfolgen regelmäßig den Blog und Podcast.

Albert Warnecke ist der FinanzwesirMein Name ist Albert Warnecke, Jahrgang 1966, Ingenieur, Rheinländer, Bier statt Wein, bald 25 Jahre verheiratet, drei Kinder, vielseitig interessiert und seit 20 Jahren an der Börse aktiv. Ich kümmere mich seit rund zehn Jahren erfolgreich selbst um die Familienfinanzen und habe Anfang 2014 meinen Blog Der Finanzwesir gestartet. Im November 2015 haben Bloggerkollege Daniel Korth und ich die erste Folge unseres Podcasts Der Finanzwesir rockt veröffentlicht.

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1. In welchen Anlageklassen bist du investiert?

Katja Eckardt die FinanzdivaIch bin ein wahrer Gold-, Immobilien- (gähn) und Aktienfan (yeah!). Ich predige zwar immer „Leute, holt euch ETFs!“ und meine das auch so, aber ich selbst bin sehr risikofreudig und suche mir gerne Einzelwerte aus, die ich verstehe und deren Produkte und Services ich mag. Obendrauf investiere ich in meine Skills. Mein Online-Magazin, Bücher und Vorträge sind meine absoluten Lieblings-Investments. Prozentuale Verteilung? Puh! Ganz schön diskret. Nächste Frage?

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PHauptsächlich bin ich in ETFs investiert und spare diese langfristig an. Neben den ETFs gibt es noch Dividendenaktien die derzeit einen stärkeren Fokus haben, P2P-Kredite und recht neu dabei die Kryptowährungen. Momentan füllt sich aufgrund von privaten Planungen auch ein recht großer Cashbestand an. Verteilung: Passive Fonds: 50%, Dividendenaktien: 15%, P2P-Kredite: 15%, Kurzfristig verfügbare Liquidität: 15%, Kryptowährungen: 5%

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netIch investiere ausschließlich in Aktien, denn Aktien sind Unternehmensanteile, keine Lottoscheine zu Spekulieren auf Kursveränderungen. Mir geht es um Werte, nicht Kurse. Daneben halte ich eine Cash-Quote die regelmäßig zwischen 5 und 15 Prozent liegt. So habe ich immer etwas trockenes Pulver, falls die Kurse doch einmal stärker nachgeben sollten.

Meine mit Abstand wichtigste Asset-Klasse sind Aktien – Schwerpunkt Einzelwerte, aber auch einige ETFs, vor allem auf Emerging Markets. Gemessen am Kurswert machen Aktien momentan rund zwei Drittel meines Depot-Volumens aus. Der Rest verteilt sich auf Cash, physisches Gold und ein paar Spezialitäten wie offene Immobilienfonds in Abwicklung oder Nachranganleihen. Sachwerte wie unternehmerische Beteiligungen, Immobilien oder Kunst, für die kein laufender Marktpreis ermittelbar ist, betrachte ich davon komplett getrennt.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deMeine absolut größte und wichtigste Position sind bei mir Dividenden-Aktien. Allerdings sind diese derart stark diversifiziert, dass hier etliche Branchen (Immobilien, Rohstoffe, Edelmetall, Lebensmittel, Industrie …) vertreten sind. Dazu habe ich derzeit 9% in ETFs (Schwellenländer, Asien, Aristokraten) angelegt. Neben einem physischen Bestand von Gold- und Silbermünzen, plane ich in diesem Jahr auch erste P2P- sowie Krypto Investments. Reseviert habe ich mir hierfür je 2,5% meines Vermögens.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.deIch bin ein Verfechter eines diversifizierten Gesamt-Portfolios. Im Grunde genommen besteht mein Portfolio aus zwei Blöcken. Ca. 45% sind momentan in weltweiten Einzelaktien und einem Emerging Markets ETF investiert. Der zweite Block (ca. 30%) ist in Immobilien investiert. 30% stellen hier jedoch nur den Netto-Wert nach Abzug von Krediten dar. Der Rest (25%) ist aktuell liquide und in Bausparverträgen gebunden.

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deIch investiere anhand des Weltportfolios in ETFs, habe eine Reserve auf dem Tagesgeldkonto und ein paar Hundert Euro in P2P-Kredite. Zudem steckt natürlich auch Geld in meinen eigenen Unternehmen.

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deDerzeit bin ich zu etwa 70% in Aktien und Aktien-ETFs investiert, wobei die Anlage von Dividenden-Aristokraten über hochausschüttende Dividenden-Aktien bis hin zu Wachstumsunternehmen der New Economy reicht. Etwa 20% meines Portfolios besteht aus Anleihen, überwiegend mit Non-Investments Grade. Kleinere Anteile in homöopathischer Größe (also im niedrigen Prozentbereich) befinden sich offene Immobilienfonds, Gold, Silber und Kryptowährungen in meinem Depot.

Daniel Korth der FinanzrockerIch bin zu 65 % in Einzelaktien, zu 10 % in ETFs und Fonds, zu 12 % in Tagesgeld, zu 10 % in Gold und zu 3 % in P2P-Kredite investiert.

Albert Warnecke ist der Finanzwesir100% ETF im risikobehafteten Anteil. Im risikoarmen Teil: Anleihen-ETF und Tagesgeld.

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2. Wie hoch war deine durchschnittliche monatliche Sparquote 2017?

Katja Eckardt die FinanzdivaIn der Gründungsphase von Finanzdiva – Das Magazin ging eine Menge Geld drauf. Trotzdem lag meine Sparquote bei ca. 20 %. Ich muss gestehen, ich war 2017 ein ultra-pingeliger Sparfuchs, was meine Ausgaben für Urlaube, Klamotten, Make-up und Restaurant-Besuche betrifft. Na und?

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PMeine Sparquote im Jahr 2017 lag zwischen 75 und 80 Prozent basierend auf meinem durchschnittlichen Einkommen. Das ist der bisher höchste Wert in meiner “Sparkarriere”. Ich bin jedes Jahr bestrebt, auf der einen Seite noch mehr aus meinem Einkommen herauszuholen und auf der anderen Seite jede unnütze Ausgabe einzusparen.

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netIch verwalte mein Vermögen in meiner GmbH und die erzielt mehr als 90% ihres Ergebnisses aus Aktiengeschäften. Davon zahle ich mir dann ein Gehalt aus – ich lebe also von meinen Aktiengeschäften und daher keine feste monatliche Sparquote. Dennoch bleibt meistens privat etwas Geld übrig, das ich dann in meinem privaten Dividendendepot anlege. In etwa dürften das durchschnittlich so um die 20 Prozent sein.

Da ich von Kapitalerträgen lebe, ist die Sparquote für mich keine relevante Größe. Wichtiger ist die Wiederanlagequote, also welchen Anteil an Dividenden, Mieten, Zinsen ich nicht „verlebe“, sondern wieder investiere. Und weil ich – eher unverhofft – noch einige andere Einnahmeströme hatte, war die Wiederanlagequote dieses Jahr sehr hoch.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deEine Sparquote wird immer ins Verhältnis mit dem aktiv generierten Einkommen gesetzt. Damit kann ich in der Form leider nicht dienen. Ich konzentriere mich daher auf das Verhältnis der Gesamteinnahmen zum Ausgabenbudget. Hier lag ich im letzten Jahr bei sehr guten 33%. Von 100 Euro Nettoertrag, die über welchen Weg auch immer eingenommen wurden, brauchten wir somit nur 33 Euro um unseren Alltag zu bestreiten. Der verbleibende Rest wird in der Regel über die Cash-Position wieder angelegt.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.deMeine monatliche Sparquote hat sich für 2017 etwa bei 55% eingependelt. Hier rechne ich allerding Tilgungen von Immobilien-Krediten mit ein.

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deDas weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe dieses Jahr kein Buch darüber geführt. 2017 habe ich mich nicht aufs Sparen, sondern Verdienen konzentriert.

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deIch spare nicht im eigentlichen Sinne, sondern investiere gleich wieder alles. Mein ohnehin üppiges Liquiditätspolster hat sich über das Jahr daher nicht weiter erhöht. Überschüssiges Geld fließt zum einen in meine Wertpapiere, aber zum größten Teil investiere ich es in mich und mein Business. Wenn ich das Geld nicht investieren würde, läge meine Sparquote im Bereich von etwa 40%.

Daniel Korth der FinanzrockerDie Sparquote lag in der Regel bei 35 % im Monat. Manchmal lag sie etwas drüber oder drunter.
 

Albert Warnecke ist der FinanzwesirRund 30%

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3. Konntest du all deine gesteckten Ziele erreichen?

Katja Eckardt die Finanzdiva2017 habe ich geschrieben und geschrieben und geschrieben: Das Ergebnis: Ich fühle mich gut! Und: Finanzdiva, Deutschlands erstes It-Magazin für Diven wie Dich ging an den Start – mit täglich neuen ErfolgReich-Stories.
UND: “Reich gut aussehen – Dein Finanzworkout” kam im gleichen Monat raus, als ich erfuhr, dass ich 2017 wieder Mama werde. UND: Ich bin mit meinem vierten Buch “50 Trades of Kat€” fertig geworden. Freu mich schon, wenn es im Frühjahr in meinem Regal steht.

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PTatsächlich, ja. Ich stecke mir immer 5 Ziele am Anfang des Jahres die ich für maximalrealistisch halte. Also keine total abgehobenen Sachen, aber auch nichts, was man mal so im Vorbeigehen mitnehmen kann. Unter anderem hatte ich eine gewisse Anzahl an digitalen Produkten die ich veröffentlichen wollte, ein bestimmtes Einkommensziel und auch private Ziele.

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netMeine regelmäßigen Jahresziele sind, ein besserer Investor zu werden und am Jahresende mehr Vermögen zu haben als am Jahresanfang. Das zweite Ziel habe ich erreicht mit dem besten Ergebnis seit 1999. Das erste Ziel ist eher ein Weg und der endet nie. Da ich meinen „Beruf“ liebe, ist hier aber eindeutig der Weg das Ziel.

Weil ich im Februar Vater geworden bin, war 2017 für mich ein ganz besonderes Jahr – und mein wichtigstes Ziel war, mein Leben so zu organisieren, dass ich die Zeit mit unserem kleinen Julian so intensiv wie möglich erleben kann. Das ist mir gelungen, ohne dass meine geschäftlichen Aktivitäten darunter gelitten hätten.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deMeine finanziellen Ziele habe ich pauschal betrachtet leider nicht erfüllt. Dies lag aber mit daran, dass ein Großteil von Erträgen mir erst Anfang diesen Jahres zufließen und wir uns im letzten Jahr ein Auto gekauft haben (mit Cash). Unter Berücksichtigung dieser beiden Besonderheiten, konnte das Jahr 2017 praktisch auf dem gleichen Niveau wie 2016 abgeschlossen werden. Und das wäre dann ein sehr gutes Ergebnis.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.deNicht alle, aber dafür gibt es ja 2018 ;). Mit dem Relaunch meines Blogs unter dem neuen Namen: Mission-Rendite habe ich einen großen Meilenstein erreicht. Darüber hinaus habe ich wichtige Voraussetzungen geschaffen, um mit einem Kollegen eine kleine Firma zu gründen. Hier beginnt im Januar die heiße Phase. Alles in allem bin ich zufrieden.

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deMeine finanziellen Ziele konnte ich alle erreichen bzw. übererfüllen, ja.
 

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deNein, nicht alle, jedoch viele. Aber das stört mich nicht unbedingt, denn das eigentliche Ziel hinter dem gesteckten Ziel ist ja persönliche Weiterentwicklung und Wachstum. Im laufenden Jahr kommt es schon zu einer Änderung der Priorität, womit ich einige Ziele nicht mehr ernsthaft weiterverfolgt habe bzw. diese zeitlich verschoben habe.

Daniel Korth der FinanzrockerIch habe meine Ziele dieses Jahr sogar übertroffen – auch wenn die Rendite schlechter war als im letzten Jahr.

Albert Warnecke ist der FinanzwesirNein, wer 100% erreicht hat nicht ambitioniert genug geplant. 70% Zielerreichung ist ziemlich gut.

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4. Wie zufrieden bist du grundsätzlich mit dem abgelaufenen Finanzjahr 2017?

Katja Eckardt die Finanzdiva100% zufrieden, nicht nur aufs Finanzielle bezogen. Was nützt dir die Million, wenn du daheim einsam und gelangweilt auf dem Sofa rumsitzt?

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PIch bin damit hoch zufrieden. Es ging eigentlich in jeder Anlageklasse aufs Jahr gesehen nur aufwärts. Auch mit den neu hinzugekommenen Kryptowährungen bin ich sehr zufrieden und das Thema ist mega spannend. Auch hier kann man durchaus ohne Zockerei erfolgreich sein.

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netFinanziell sehr mit einer Rendite von 30%. Allerdings habe ich während der Short-Attacke auf Aurelius eine Menge an Anfängerfehlern gemacht und so im März ziemlich viel Geld verbraten. Im Jahresergebnis habe ich das mehr als wett machen können, aber dass ich diese Fehler gemacht und viel zu emotional gehandelt habe, das wurmt mich immer noch. Ich hoffe, ich habe wenigstens etwas daraus gelernt. Und da ich offen im Blog darüber berichte, vielleicht auch andere …

Sehr zufrieden. Die Cashflows – vor allem aus Dividenden – lagen über den Erwartungen und zu sehen, dass das (Buch-)Vermögen durch Kursgewinne doch recht nett angestiegen ist, macht natürlich auch Spaß. Dazu konnte ich ein paar über Jahre „gehegte“ Unternehmensbeteiligungen monetarisieren. Eigentlich ist meine bevorzugte Finanz-Wetterlage ja „monetärer Nieselregen“, aber gelegentliche Wolkenbrüche können auch nicht schaden … vor allem, wenn man die Ernte für bisweilen mühseliges unternehmerisches Säen einfahren kann.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deGrundsätzlich bin ich mit der Entwicklung am Kapitalmarkt sehr zufrieden gewesen. Der Markt befindet sich auf einem sehr hohen Niveau und ich konnte bereits bei ein paar Aktien meine Gewinne sichern. Mein bester Abschluss war die Versilberung der Gewinne bei Altria am Hoch zu knapp 71 Euro. Derzeit sitze ich auf gut 30% Cash und fühle mich damit absolut wohl. Meine Jahresperformance hätte etwas besser sein können, was aber an zwei Alt-Positionen lag, von denen ich mich im ersten Quartal des letzten Jahres getrennt habe. Seitdem befindet sich keine “Aktien-Krücke” mehr im Depot und somit bin ich guter Dinge was die zukünftige Entwicklung angeht.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.deIch bin sehr zufrieden. Der Aktien-Anteil stieg in 2017 um etwa 15%. Persönlich war es für mich das zweite Jahr in Folge in welchem ich alle meine Einnahmen aus meinem Hauptjob sparen konnte bzw. umgekehrt auf diesen Job nicht angewiesen wäre. Dies öffnet einem im Hinblick auf die Zukunft jede Menge Türen für spannende neue Projekte. Meine Gesamtrendite lag bei etwa 7%. In Anbetracht des hohen Cash-Bestandes ist das für mich ein gutes Ergebnis.

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deSehr! Meine ETFs haben sich gut entwickelt und ich konnte meine Einnahmen stark steigern.
 

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deDa es in 2017 kaum eine Anlageklasse gab, die nicht deutlich im Wert zugelegt hat, war es für mich ein sehr gutes Investment-Jahr.

Daniel Korth der FinanzrockerIch bin sehr zufrieden und habe meine Investments für die kommenden Jahre festgezurrt. Da brauche ich künftig nicht mehr so viel machen, außer die Werte weiter zu besparen.

Albert Warnecke ist der FinanzwesirDas ist für mich vollkommen belanglos. Mein Leben und meine Ziele haben recht wenig mit dem Stand der Börse zu tun.

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5. An welches besondere Highlight erinnerst du dich gern zurück?

Katja Eckardt die FinanzdivaAn eine ganze Menge! Ich habe am Valentinstag geheiratet. Finanzbaby 1 wurde ein Jahr alt und Finanzbaby 2 ist bald da (geplanter Geburtstermin ist der 24.12.). Meine Kolumnen und Interviews wurden im Materialist veröffentlicht und ich bekam eine eigene „Aktien-Serie“ auf Bild.de.

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PMeine Reise nach Kenia im Sommer. Ich war knapp 2 Monate dort. Vorher war Afrika noch ein vollkommen unbekanntes Pflaster für mich. Aber es war dort wie so oft in armen Ländern. Die Menschen sind trotz Armut sehr nett und man erlebt unfassbare Sachen. Als nächstes afrikanische Land steht Mosambik an.

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netEin besonderes herauszustellendes Highlight gab es nicht. Was mir das ganze Jahr über Freude bereitet hat, ist die zunehmende Akzeptanz meines Blogs besonders auch bei Anfängern in Sachen Aktien. Ich erfreue mich an dem Gedanken, dass ich den einen oder anderen für das Thema begeistern kann, eben weil ich selbst seit meinem achtzehnten Lebensjahr vom Virus Börse befallen bin und mich so gerne damit beschäftige. Doch selbst im engsten Freundes- und Familienkreis laufen solche Gespräche oft auf „haste mal ‘nen sicheren Tipp“ hinaus und nicht auf das Investieren selbst.

Definitiv die Geburt meines Sohnes. Ein unbeschreibliches Glücksgefühl, das alles Andere in den Schatten stellt. Muss man(n) erlebt haben, um es nachvollziehen zu können. Dazu hatte ich auch 2017 wieder viele inspirierende Begegnungen mit tollen Menschen – auch und gerade über die Sozialen Medien.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deIm letzten Jahr gab es zahlreiche Highlights für mich. So habe ich viele Kollegen bei der Finanzblogger Konferenz kennengelernt und arbeite mit einigen von ihnen seit dem auch freundschaftlich in separaten Projekten zusammen. Gerade mein Online-Business hat sich im letzten Jahr besser als erwartet entwickelt. Stolz machen mich in erster Linie die zahlreichen neuen Dividenden-Alarm Mitglieder. Hier ist mittlerweile eine richtig große Community mit Gleichgesinnten entstanden. Gern erinnere ich mich aber auch meine zahlreichen Reisen zurück. Vor allem Singapur und Thailand kann ich hier besonders hervorheben.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.deIch hatte zwei Highlights. Zum einen der Relaunch des Blogs. Zum einen ist es unglaublich viel Arbeit, zum anderen lebt man ständig in der Angst, dass man etwas vergessen hat was einem später zum Verhängnis werden könnte. Die Gefahr, dass Google einen abstraft ist leider immer gegeben.
Mein Haupt-Highlight war allerdings meine Kanada-Reise. In (leider nur) zwei Wochen ging es von Vancouver mit dem Auto hinüber nach Calgary. Für mich wird es definitiv nicht das letzte Mal Kanada gewesen sein. Vielleicht geht es sogar schon 2018 wieder rüber. Vancouver ist übrigens zu Recht eine der „Most Liveable Cities“ weltweit.

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deAn den Gewinn des Finanzblog-Awards 🙂
 

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deMeine Highlights sind, wenn Leser und Kunden mir sagen, wie sehr ich ihnen weiterhelfen konnte. Davon gab es über das gesamte Jahr verteilt schon einige. Ansonsten bin ich sowohl von den Investments als auch im Business so aufgestellt, dass es keine besonderen Spitzen gibt, sondern relativ gleichmäßig Geld zu mir fließt.

Daniel Korth der FinanzrockerDas Jahr war reich an Highlights. Eins davon war das von mir mitorganisierte Finanzbloggertreffen, bei dem viele nette neue Leute kennengelernt habe.

Albert Warnecke ist der FinanzwesirAn unser Bloggertreffen und die Einladungen auf diverse Veranstaltungen.

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6. Welche Ziele steckst du dir für das Jahr 2018?

Katja Eckardt die FinanzdivaIch möchte weiterhin nur das machen, was mir Spaß macht. Bis dato gelingt mir das und ich bin mächtig stolz darauf. Trotzdem: 2018 möchte ich einen Gang zurück schalten, da ich im Dezember 2017 ein Baby erwarte. Ob ich das schaffe, kürzer zu treten? Ich weiß es nicht. Mein Bauchgefühl sagt, ich gebe weiter Vollgas und werde Finanzdiva – Das Magazin mit noch mehr Features ausstatten. Gespannt? Lasst euch überraschen! Ach noch etwas: Ich möchte endlich meine technischen Skills erweitern – ich bin sehr altmodisch und was Video-Bearbeitung oder Podcasts angeht, habe ich null Ahnung. Das will ich unbedingt ändern. Denn: Es ist ein geiles Gefühl, wenn man nicht dauernd andere Leute um Hilfe bitten muss.

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PDie Ziele stehen bereits fest. Auch hier wird es wieder 5 Ziele geben. Eines davon wird eine Neuauflage meines P2P Ratgebers sein. Es soll sich noch stärker als Standardwerk auf dem deutschen Buchmarkt etablieren und meinen neuen Videokurs unterstützen. Ansonsten gibt es natürlich wieder ein Umsatzziel, was allerdings deutlich höher ist als 2017 und noch einige andere Dinge.

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netEntspannter zu werden, geduldiger, gelassener. Auch beim Investieren. Jeden Tag ein bisschen, es ist ein Prozess und erfordert Disziplin. Von der ich nicht immer genügend aufbringe. Ich möchte lernen, diese Phasen zu erkennen, und dann die Finger von Aktiengeschäften zu lassen und einfach nur zuzusehen, wie die Wertschöpfung in den Unternehmen stattfindet, wie Warren Buffett es auf den Punkt brachte.

Zunächst mal wieder mehr Zeit auf hoher See verbringen. Weil das mit Kleinstkind nicht geht, hat unsere Leidenschaft für Kreuzfahrten ja eine Zeit lang pausieren müssen – aber jetzt geht’s wieder los. Abgesehen davon möchte ich unbedingt ein neues Buch schreiben, quasi die Fortsetzung meines manager magazin-Bestsellers „Cool bleiben und Dividenden kassieren“. Außerdem bin ich ja seit einigen Wochen Co-Host des neuen Video-Formats EchtgeldTV, das 2018 von der Reichweite her richtig durchstarten soll.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deMeine Ziele sind immer klar definiert. Das sind Zahlen und Werte die auf der einen Seite ambitioniert sind, aber durchaus mit normaler Anstrengung und der kontinuierlichen Umsetzung der eigenen Strategie erreichbar sind. Wachstum allein steht bei mir nicht mehr im Vordergrund. Vielmehr möchte ich die Kontinuität und Berechenbarkeit meiner Investments verbessern. Dazu zählt auch der Vermögenserhalt in einer Baisse-Phase. Zudem möchte ich meine Dividenden-Alarm Strategie weiter verfeinern und optimieren, dazu bin ich schon meinen Mitgliedern gegenüber verpflichtet.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.deFür 2018 habe ich persönlich nur ein Ziel: Organisation. Ich möchte organisierter werden. Mein Ziel ist es also jeden Morgen meinen Tag zu planen, am Abend zu rekapitulieren was erreicht wurde und Wochen und Monate ebenfalls besser zu planen. Bei meiner Organisation wird das ein riesiges Projekt …

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deIch möchte meine Madame Moneypenny Community weiter ausbauen und weitere Produkte anbieten, die Frauen dabei helfen, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen. Zudem stehen auch in 2018 wieder Madame Moneypenny Seminare sowie ein weiteres Buchprojekt auf dem Plan. 2018 wird auf jeden Fall aufregend!

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deFür das Jahr 2018 habe ich insgesamt 13 Ziele in allen Lebensbereichen. Im Jahr 2018 möchte ich die Anzahl derer, die durch mich eine höhere Lebensqualität erreichen können im Vergleich zu 2017 verdreifachen. Einige Ziele betreffen daher auch meine persönliche Weiterentwicklung, da man anderen Menschen nur bis maximal zu seinem eigenen Persönlichkeits-Level helfen kann.

Daniel Korth der FinanzrockerDie Ziele werden ähnlich sein wie in diesem Jahr. Außer etwas Finetuning und die eine oder andere Portfolioergänzung wird nicht so viel passieren.

Albert Warnecke ist der FinanzwesirDas was läuft, sinnvoll weiter entwickeln und vielleicht ein neues Fässchen aufmachen. Youtube, ein gedrucktes Magazin oder eine richtig große Veranstaltung. Mal sehen.

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7. Worauf willst du vermehrt deinen Fokus richten?

Katja Eckardt die FinanzdivaIch will endlich mal meine Skills als Hausfrau verbessern – vorm Kochen bekomme ich Panik-Attacken und ein schlechtes Gewissen bei den vorwurfsvollen Blicken meiner Kinder. Meine Ausgaben für Restaurantbesuche sollten dann um ein Vielfaches sinken und ich könnte hier ein besseres Vorbild für meine Kinder abgeben. Zugegeben! An Starbucks komme ich (noch) nicht vorbei. Aber ich habe mir den Wert ins Depot geholt. Das war ungemein beruhigend.

Lars Wrobbel von passives Einkommen mit P2PAuch wenn es schon super läuft, will ich einen stärkeren Fokus auf Zeitmanagement und Automatisierung richten. Ich habe hier wohl schon mehr erreicht, als die meisten anderen. Aber dadurch konnte ich auch die Erfahrung sammeln zu erkennen, dass da eigentlich noch ganz gut Luft nach oben ist.

Michael Kissig von Intelligent-Investieren.netSunzi sagte vor 2.500 Jahren: „Keine Fehler zu machen, ist die Gewissheit des Sieges. Denn es bedeutet, einen Feind zu schlagen, der bereits verloren hat“. Beim Investieren ist es ähnlich, je weniger gravierende Fehler man macht, desto besser ist die erzielte Rendite. Denn da die Aktienmärkte grundsätzlich mit mehr als 7 Prozent pro Jahr steigen, muss man gar nicht so viel richtig machen, wenn man nicht voll daneben greift. Daher richtet sich mein Fokus darauf, weniger Fehler zu machen.

Ich werde mich im neuen Jahr stärker auf das fokussieren, was ich am besten kann und was mir am meisten Spaß macht – Investieren, Vorträge halten, Moderationen machen, Buch schreiben.

Alex Fischer von Dividenden-Alarm.deDer Punkt Kapitalaufbau läuft praktisch automatisiert. Mein Fokus liegt daher auf meinem Online-Business. Hier möchte ich weniger aktiv sein müssen und mehr die Automation forcieren. Dazu arbeite ich gerade an der Veröffentlichung von drei neuen Projekten, um die ich mich in diesem Jahr hauptsächlich kümmern werde. Neben all dem Arbeiten und Geld generieren, planen wir zum Ende des Jahres auf Langzeitreise zu gehen. Da gibt es noch jede Menge Dinge, von denen wir noch nichts erahnen, vorzubereiten und umzusetzen. Das wird noch mal richtig anstrengend. Aber es winkt uns ein wirklich freies und neues Leben.

Jan-Christian Müller von Mission-Rendite.deIm Hinblick auf meinen Blog möchte ich die Social-Media-Seite besser bedienen. Leider ist bei mir die Facebook-Nutzung sehr sporadisch. Hier möchte ich den Fokus drauflegen und kontinuierlicher hilfreiche Inhalte für meine Leser posten. Meinen wöchentlichen Artikel-Rhythmus werde ich weiterhin beibehalten. Hier habe ich letztes Jahr recht gute Erfahrungen gemacht.

Natascha Wegelin von Madamemoneypenny.deIch möchte achtsamer mit meiner Zeit umgehen und meine Prioritäten für dieses Jahr wirklich durchziehen. Ich möchte effizienter und smarter arbeiten, um letztendlich weniger zu arbeiten.

Lars Hattwig von passivergeldfluss.deDer Name meiner Webseite ist Programm, daher werde ich mich wieder mehr darauf konzentrieren, Systeme zu erschaffen und mir weiteres Wissen aneignen anstatt zu viel im operativen Geschäft zu sein. Das war aus meiner Sicht im Jahr 2017 zu viel.

Daniel Korth der FinanzrockerNicht so viel handeln, weil das wirklich zulasten der Rendite geht. So hohe Ordergebühren wie dieses Jahr hatte ich noch nie. Darüber hinaus halten sich die Kosten aber in Grenzen.

Albert Warnecke ist der FinanzwesirMit 51 kommt man langsam aus der Gischt des Weißwassers heraus und das Leben wird ein langer ruhiger Fluß. Ich setze auf Kontinuität und mache einfach weiter mit meiner Mission finanzielle Bildung unters Volk zu bringen.